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Wirtschaft

Solidarisch statt egoistisch: Tickets behalten, Beiträge bezahlen und Rücksicht nehmen

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Fitnessstudio Foto: Kzenon/shutterstock.com

Bad Oldesloe – Das Corona-Virus sorgt für seltsame Zeiten auf der ganzen Welt, aber eben auch direkt vor der Haustür. Entscheidend wird in dieser Zeit sein, dass man solidarisch duch sie hindurchgeht, um die Effekte und Konsequenzen, die sich gar nicht abschätzen lassen, abfedern zu können.

Die Antwort darauf ob man weiterhin Beiträge im Fitnessstudio oder im Sportverein zahlt, auch wenn aktuell keine Gegenleistung erbracht werden kann, ist ganz einfach: Natürlich sollte man das. Zumindest wenn man will, dass die jewilige Einrichtung und der jeweilige Verein nach der Zwangsschließung noch besteht.

Das gilt natürlich auch für Musiksschulen und so weiter. Denn die Kosten laufen dort jeweils weiter und Menschen leben davon. Wer es sich selbst also finanziell leisten kann, sollte gar nicht erst darüber nachdenken, ob das jetzt eine Rechtsgrundlage gibt, seine Beiträge nicht zu bezahlen.

Was natürlich gar nicht geht, ist auf die Einhaltung irgendwelcher Gegenleistungen durch Sportstudios, Kultureinrichtungen und Co zu bestehen. Denn das ist rechtlich in dieser Zeit bis mindestens 19. April ja rechtlich gar nicht möglich.

Man sollte auch keine Schlupflöcher suchen. Und wenn sich jetzt Fußballer und andere Sportler zu privaten Trainingsgruppen zusammentun und auf öffentlichen Sportplätzen – wie dem Kunstrasenplatz am Exer – zum gemeinsamen Fußballspiel treffen, ist das nicht clever oder solidarisch, sondern egoistisch und zu kurz gedacht. Denn dann hätte man auch gleich den Trainingsbetrieb in den Vereinen Aufrecht erhalten können oder den Schulunterricht. Aber dem ist ja eben nicht so, weil soziale und erstrecht körperliche Kontakte minimiert werden sollen.

Weiterhin gilt: Hamsterkäufe sind sinnlos und nicht angebracht. Vor allem auch dann, wenn es bedeutet, dass danach die Regale leer sind und schon der nächst und übernächste Einkaufende nicht mehr das vorfindet, was er suchte. Niemand braucht 400 Rollen Toilettenpapier, während andere gar keins mehr bekommen. Das lässt sich auch auf andere Produkte ausweiten. Es gibt aktuell KEINE Pläne Supermärkte zu schließen.

Wie sich das mit Mundschutz, Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln verhält, ist ja schon hinreichend diskutiert. Wer diese Dinge hortet, sollte sie bitte lieber chronisch Kranken und medizinischen Einrichtungen zur Verfügung stellen. Wer Desinfektionsmittel aus Krankenhäusern klaut, ist sowieso moralisch auf der untersten Stufe angekommen. Komisch übrigens, dass in vielen Supermärkten die Seifenregale noch voll sind. Ausreichend die Hände mit Seife waschen, wäre dabei viel besser als sich mit Desinfektionsmitteln einzudecken.

Leerer Veranstaltungssaal Foto: Damir Hajdarbasic/shutterstock

Was den Kulturbetrieb angeht, wie Konzerte oder auch Kinos, kann man die gebeutelten Betreiber, Künstler und Veranstalter unterstützen, indem man Karten behält, auch wenn die Veranstaltung ausfällt. Viele Veranstaltungen werden verschoben oder es gibt Gutscheine im Tausch. Oder – wenn auch all das nicht zutrifft – unterstützt man dann eben dieses Mal durch diesen Ticketkauf die jeweilige Location auch ohne Gegenleistung.

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Wirtschaft

Kein Verdienst während Quarantäne: SH streicht Entschädigung für Ungeimpfte ab Oktober

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Ungeimpfte bekommen während einer Quarantäne keine Entschädigung für Verdienstausfall. Diese Regelung soll in Schleswig-Holstein bereits ab dem 1. Oktober gelten – einen Monat früher als in anderen Bundesländern.

Foto: Tumisu/Pixabay

Bisher werden Arbeitnehmer im Falle einer Quarantäne entschädigt. Wer wegen einer Coronaerkrankung zu Hause bleiben muss, bekommt trotzdem eine Lohnfortzahlung.

Das wird sich jetzt ändern, zumindest für Ungeimpfte.

Die Landesregierung hat am Mittwoch beschlossen, bereits ab dem 1. Oktober keine Entschädigungen mehr an ungeimpfte Arbeitnehmer zu zahlen.

Ausgenommen sind nur Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Auch Ungeimpfte, die krank sind, sollen weiter Geld erhalten. Alle anderen müssen das finanzielle Risiko dann selbst tragen.

Das Land setzt damit einen Bundesbeschluss um, einen Ermessensspielraum gibt es nicht.

Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP): “Der Bundesgesundheitsminister hat unmissverständlich klargemacht, dass die Länder keinen Ermessensspielraum haben, dass es geltendes Recht ist, das umzusetzen.” 

Hintergrund der Entscheidung ist, dass am 26. September alle Impfzentren schließen. Jeder, der sich impfen lassen möchte, hat bis dahin die Möglichkeit gehabt und somit ein Impfangebot bekommen.

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Bad Oldesloe

Nachwuchs-Suche: Oldesloer Unternehmen bereiten sich auf Jobtour vor

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Bad Oldesloe – Am Dienstag, 14. September, wird zwischen 11 und 16 Uhr die Jobtour Bad Oldesloe stattfinden. Zwölf Oldesloer und drei Reinfelder Unternehmen öffnen Ihre Türen, um Schülerinnen und Schülern aus Bad Oldesloe und Reinfeld einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen zu geben.

Erfolg im Berufsleben (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Interessierte Schülerinnen und Schüler werden von den teilnehmenden Schulen für bis zu drei Betriebsbesuche an diesem Tag freigestellt. Die Anmeldung für die Jobtour wird ausschließlich über die Internetseite www.jobtour-bad-oldesloe.de in der Zeit vom 30.08. bis 03.09.2021 möglich sein. Um die Jobtour und das Anmeldeverfahren zu erläutern, werden Vertreter von jeweils zwei Unternehmen in der Zeit vom 16.08. bis 27.08.2019 die Schulabgangsklassen besuchen.

Anne Komischke, Koordinatorin für Ausbildungsbotschafter / Aus- und Weiterbildung bei der IHK zu Lübeck und Mitglied des Organisationsteams der Jobtour Bad Oldesloe, betont, dass ca. 600 Schülerinnen und Schüler mit diesem Ausbildungsevent die seltene Möglichkeit nutzen können, sich in den Firmen selbst über eine Fülle unterschiedlichster Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Die fünfzehn teilnehmenden Unternehmen haben mehr als 40 verschiedene Ausbildungsberufe im Angebot.

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr unter den gegebenen Umständen wieder dieses tolle Angebot für die Schülerinnen und Schüler machen können“, sagt Malte Schaarmann, Personalleiter der Kreisverwaltung Stormarn und ebenfalls Mitglied des Organisationsteams. „Außerdem konnten wir in diesem Jahr drei Reinfelder Unternehmen für die Jobtour gewinnen und erneut eine gemeinsame Beratungsstation von IHK, Ärztekammer und Agentur für Arbeit anbieten“, ergänzt Tobias Zanner von der BARMER.

Die Mitorganisatorin, Agnes Heesch von der Stadt Bad Oldesloe, betont außerdem, dass Bad Oldesloe als ein Wirtschaftsstandort in Stormarn für angehende Auszubildende bzw. duale Studenten attraktive Angebote bereit hält.

Folgende Betriebe nehmen am 14.09.2021 an der Jobtour Bad Oldesloe teil: Asklepios Klinik Bad Oldesloe, Badur Generatortechnik, BARMER, Beitel + Kolbe GmbH, Finanzamt Stormarn, Hako GmbH, Herose GmbH Armaturen und Metalle, Kreis Stormarn, Minimax GmbH & Co. KG, Sparkasse Holstein, Stadt Bad Oldesloe, Süverkrüp Automobile GmbH & Co. KG, Volksbank Stormarn eG, von Elling GmbH, Zwiebelmann Schlosserei Metallbau GmbH

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Bad Oldesloe

SH Netz investiert rund 25 Millionen Euro in Strom- und Gasnetze im Kreis Stormarn im Jahr 2021

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Bad Oldesloe – Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) wird im laufenden Jahr trotz andauernder Corona-Krise rund 25 Millionen Euro in Strom- und Gasnetze im Kreis Stormarn investieren.

Stromleitung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

„Konkrete Projekte im Strombereich sind unter anderem Baumaßnahmen in den Umspannwerken Braak und Lübeck-Niendorf, das im Kreis Stormarn sowohl Kunden von SH Netz als auch von TraveNetz versorgt“, berichtet Carsten Hack, Leiter des zuständigen Netzcenters von SH Netz in Ahrensburg. „Beide Vorhaben dienen der Versorgungssicherheit der angeschlossenen Kunden.“

Neben umfangreichen Bauarbeiten in den Umspannwerken plant der Netzbetreiber unter anderem die Verkabelung von Freileitungen, den Austausch von Ortsnetzstationen sowie die Modernisierung und Wartung von Betriebsmitteln im Strom- und Gasnetz. So investiert SH Netz im Gasbereich in den Neubau einer Gasübernahmestation in der Gemeinde Hoisdorf. Die vorbereitenden Arbeiten für das insgesamt rund 2,5 Millionen Euro teure Projekt haben bereits im Sommer 2020 mit der Verlegung einer neuen Leitung begonnen. „Der eigentliche Bau der Gasübernahmestation läuft seit einigen Wochen“, so Carsten Hack.

Für die Instandhaltung der bestehenden Strom- und Gasnetze hat SH Netz in diesem Jahr rund 5,1 Millionen Euro eingeplant, für Investitionsmaßnahmen weitere rund 19,5 Millionen Euro. Der Netzbetreiber überprüft dazu regelmäßig, an welchen Stellen im Netz Sanierungsbedarfe bestehen. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt dann in enger Abstimmung mit den Kommunen vor Ort.

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