Folge uns!

Polizei und Feuerwehr

Kreis Segeberg: 10,6 Prozent weniger Straftaten im Jahr 2019

Veröffentlicht

am

Polizei Symbolfoto: Dietwal/shutterstock

Bad Segeberg – Die Zahl der erfassten Straftaten im Kreis Segeberg sank im Jahr 2019 deutlich. Die Polizei im Kreis Segeberg registriere 15 297 Straftaten, das heißt. 1.817 Taten weniger als im Jahr 2018 (- 10,62 Prozent).

Der Rückgang der Fallzahlen (ohne Einbeziehung der ausländerrechtlichen Verstöße) beträgt 1007 Fälle, auf jetzt 14 538 Fälle (2018: 15 349 Fälle). Das entspricht einem Rückgang um 5,3 Prozent.

Die Aufklärungsquote sank allerdings um 3,3 Prozentpunkte auf 53,8 Prozent (2018: 57,1 Prozent). Lässt man die ausländerrechtlichen Verstöße außen vor, so ergibt sich mit 51,4 Prozent Aufklärungsquote ein leichter Rückgang um 0,7 Prozentpunkte (2018: 52,1 Prozent).

Auch im Kreis Segeberg macht die Diebstahlskriminalität erneut einen hohen Anteil der registrierten Kriminalität aus (5.788 Fälle/37,8 Prozent). Es folgen die Vermögensdelikte (2.547 Fälle/16,7 Prozent), Rohheitsdelikte (13,5 Prozent) und die Sachbeschädigungen (10,9 Prozent).

Durch die im Jahr 2019 im Kreis Segeberg begangenen Straftaten wurde ein Gesamtschaden von rund 20,2 Millionen Euro verursacht. Den größten Anteil an der Gesamtschadensumme nimmt die Wirtschaftskriminalität mit knapp 8,5 Millionen Euro ein, gefolgt von der schweren Diebstahlskriminalität mit fast 7,7 Millionen Euro.

Erfreulich ist der deutliche Rückgang der Brandstiftungen von 102 auf 65 Fälle, wobei die Aufklärungsquote gleichzeitig auf 41,5 Prozent stark stieg.

Der Wohnungseinbruchdiebstahl sank um 25,4 Prozent auf 430 Fälle. Gleichzeitig steigt bei sinkenden Fallzahlen die Aufklärungsquote im Kreis Segeberg von 6,6 auf 18,1 Prozent.

Das Deliktsfeld ist nach wie vor ein Schwerpunkt in der polizeilichen Arbeit im Kreis Segeberg. Die in 2019 verstetigte konzentrierte Sachbearbeitung des Wohnungseinbruchdiebstahls dürfte Grundlage dafür sein, dass die Aufklärungsquote in diesem Deliktsfeld einen Höchstwert im Zehn-Jahres-Vergleich erreicht.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Polizei und Feuerwehr

Seth: Einfamilienhaus ausgebrannt

Veröffentlicht

am

Foto: Kreisfeuerwehrverband Segeberg/hfr

Seth – Um 22:24 Uhr am 23. Mai wurde die Freiwillige Feuerwehr Seth (Kreis Segeberg) mit dem Stichwort “Feuer Mittel” in die Straße “Stücken” in Seth alarmiert.

Gleich mehrere Anrufer meldeten der Rettungsleitstelle eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Einfamilienhauses.

Bei Eintreffen des Einsatzleiters Dennis Oldenburg konnte die Lage bestätigt werden, dichter schwarzer Rauch pulsierte aus dem Dachbereich des Gebäudes.

Drei Personen konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Sie wurden durch den Rettungsdienst versorgt und mit Verdacht auf eine Rauchgasinhalation und Verbrennungen in ein Krankenhaus transportiert”, so Feuerwehrsprecher Patrick Juschka .

10 weitere Nachbarn wurden zum Schutz aus den umliegenden Gebäuden evakuiert – Sie konnten noch am Abend in ihre Häuser zurückkehren.

“Kurze Zeit nachdem zwei Angriffstrupps die Brandbekämpfung im Innenangriff begonnen hatten, zündete der Dachstuhl durch. Alle Kräfte wurden sofort zurückgezogen. Zu diesem Zeitpunkt schlugen die Flammen bis zu zwei Meter aus der Hauseingangstür und fünf Meter aus dem Dachbereich”, so Juschka.

Mit einem massiven Außenangriff versuchte man, das Feuer noch einzudämmen. Vergebens, die Flammen schlugen auf den gesamten Dachstuhl über und brachten Teile zum Einsturz.

Im Verlauf des Einsatzes wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen mit dem Teleskopmastfahrzeug angefordert um eine Brandbekämpfung von oben durchzuführen und weitere Dachteile zu öffnen.

Foto: Kreisfeuerwehrverband Segeberg/hfr

Durch mehrere Atemschutztrupps wurden im Nachhinein intensive Nachlöscharbeiten im Inn- und Außenangriff durchgeführt. Das Einfamilienhaus brannte komplett aus.

Neben den Feuerwehren aus Seth und Kaltenkirchen waren auch die Wehren aus Stuvenborn und Oering mit insgesamt 80 Einsatzkräften vor Ort.

Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst aus dem Kreis Segeberg und einem Rettungswagen aus Bad Oldesloe vor Ort.

Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Brandursache, Personalien, oder Verletzungen gemacht werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

Yacht geklaut, Polizeiboot gerammt: Dieb in Grömitzer Hafen festgenommen

Veröffentlicht

am

Neustadt/Grömitz – Im Kommunalhafen Neustadt in Holstein kam es vergangene Woche zum Diebstahl einer Segelyacht.

Foto: Facebook/Polizei

Das Polizeiboot „Habicht“ und das Küstenboot „Falshöft“ stoppten die Segelyacht „Sternschnuppe“ am Dienstagabend in Grömitz und nahmen einen der Tatverdächtigen trotz erheblichen Widerstandes an Bord vorläufig fest.

Gegen 20.30 Uhr meldete der Eigentümer der Segelyacht über den Notruf der Polizei, dass seine „Sternschnuppe“, eine dunkelblaue Albin Vega mit 8,25 Metern Länge und 2,5 Metern Breite, von einer männlichen Person entwendet worden sei.

Nach bisherigen Ermittlungen beobachteten Zeugen drei männliche Personen auf dem „Steg G“ an der Yacht, wobei zwei Männer sich dann offenbar landseitig entfernten und der dritte Mann segelte mit „Sternschnuppe“ los.

Das Polizeiboot „Habicht“ und das Küstenboot „Falshöft“ der Wasserschutzpolizei Lübeck versuchten die Yacht einzuholen.

Um 21.19 Uhr meldete die Besatzung der „Habicht“, dass sie das Segelboot vor Grömitz gesichtet haben und zunächst längseitig begleiten.

Die Yacht war mit einer männlichen Person besetzt. Der Mann reagierte offensichtlich nicht auf die Anhaltezeichen und Ansprachen des Bootsführers der Polizei. Mit wechselnden Kursen, mehrfaches seitliches Abdrängen und Rammen, versuchte sich der Täter sogar der Festnahme weiter zu entziehen.

Erst durch das massive Manövrieren des Dienstbootes konnte das Segelboot in den Grömitzer Yachthafen gedrängt und vor der Kaimauer am dortigen Kranplatz gestoppt werden.

Die Beamten der Wasserschutzpolizei nahmen den sich wehrenden 36-jährigen Mann unter Einsatz von Pfefferspray an Bord fest. In einem Rettungswagen ist er wegen des Einsatzes des Pfeffersprays vorsorglich behandelt worden, musste jedoch nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Eigentümer konnte noch vor Ort seine „Sternschnuppe“ wieder entgegennehmen.

Es entstand ein geringer Sachschaden an der Yacht. Die Wasserschutzpolizei leitete ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein.

Wer zu diesem Tatgeschehen oder zu den beiden noch flüchtigen Mittätern Angaben machen kann, möge sich bitte bei dem Wasserschutzpolizeirevier Lübeck unter der Rufnummer 04502-862830 oder luebeck.wsprv@polizei.landsh.de melden.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

Säugling nach Geburt in Gebüsch ausgesetzt: Mutter (26) festgenommen

Veröffentlicht

am

Norderstedt – Die Polizei in Norderstedt eine Frau (26) festgenommen, die in der Nacht zu Samstag ein Neugeborenes ausgesetzt haben soll.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ein Passant (30) hatte das Kind stark unterkühlt in einem Gebüsch gefunden.

Gegen 3.45 Uhr bemerkte ein 30-jähriger Passant am Samstagmorgen aus einem Gebüsch am Cordt-Buck-Weg heraus wimmernde Geräusche. Bei einer Nachschau stellte er fest, dass diese Geräusche aus einer dort abgelegten Wolldecke stammten.

In dieser lag ein männlicher, offensichtlich frisch entbundener Säugling.

Mit starken Unterkühlungen wurde der Säugling mit dem Notarztwagen in eine Hamburger Klinik verbracht.

Die Spuren deuten darauf hin, dass sich in unmittelbarer Nähe der Kindertagesstätte Cordt-Buck-Weg die Geburt auf dem dortigen Fußweg ereignete.

In der Nacht zum 24. Mai hat die Polizei nach einem Hinweis aus dem Bekanntenkreis die Kindsmutter ermitteln und festnehmen können.

Bei der Mutter handelt sich um eine 26-jährige in Norderstedt lebende deutsche Staatsangehörige. Die Polizei nahm sie nach einer ärztlichen Untersuchung wegen Verdachts des versuchten Totschlages fest.

Derzeit laufen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel weitere Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat. Der Zustand des Säuglings hat sich inzwischen weiter stabilisiert.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung