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Szene

Nach Verfügung des Kreises: Partypause im Fun-Parc. Kein verkaufsoffener Sonntag in Ahrensburg

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DJ in Aktion Symbolfoto: DisobeyArt/shutterstock.com

Ahrensburg/Trittau – Die neue Allgemeinverfügung des Kreises zur Corona-Prävention hat verschiedene Konsequenzen.

Zum Beispiel fällt der verkaufsoffene Sonntag in Ahrensburg nun doch aus. Noch am Vormittag war der Veranstalter, das “Ahrensburger Stadtforum”, davon ausgegangen, dass man die Veranstaltung durchführen können. Die Allgemeinverfügung des Kreises machte nun aber deutlich, dass dieses nicht möglich ist.

Da nun auch alle Tanzveranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern strengen Bedingungen unterliegen, macht als erste Disco im Kreis der Trittauer “Fun-Parc” an mindestens diesem Wochenende eine Partypause.

Die Veranstaltungen heute, morgen und übermorgen im Fun-Parc sind abgesagt.

Hier das Statement der Betreiber dazu:

“Liebe Gäste,
Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn hat soeben einen Erlass veröffentlicht, in dem Präventivmaßnahmen, die auch für unsere geplanten Veranstaltungen gelten, angeordnet werden.
Da wir den Inhalt des Erlasses so kurzfristig nicht umsetzen können und auch die Entwicklung im Corona-Fall ersteinmal weiter beobachten möchten, fallen alle Veranstaltungen an diesem Wochenende leider aus.
Sollten wir die erforderlichen Präventiv & Hygienemaßnahmen (Einlasskontrolle mit Erfassung der Teilnehmer, Gesundheitscheck, Plastikbecher, Informationsflyer u.ä.) in der kommenden Woche umsetzen können / wollen, werden wir Euch wieder informieren.
Wir hoffen auf Euer Verständnis für diese Vorsorgemaßnahme und wünschen Euch auch weiterhin beste Gesundheit.”

Da der Erlass auch für anderen öffentlich zugängliche Veranstaltungen – und nicht nur für Tanzevents – gilt, ist davon auszugehen, dass weitere Discos, Kinos, Theater und Veranstaltungszentren vermutlich in den nächsten Stunden und Tagen ebenfalls weitere Events absagen müssen.

Das “Kleine Theater” in Bargteheide verschiebt alle Bühnenvorführungen, hält aber zunächst am Kinoprogramm fest.

“Die neuen Termine für die jetzt verschobenen Veranstaltungen werden derzeit mit den Agenturen verhandelt und in Kürze bekannt gegeben. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit für die Ersatzveranstaltungen.Da die Kinoveranstaltungen im Durchschnitt weniger 50 Besucher haben, kann der Kinobetrieb zunächst fortgeführt werden, um ein – wenn auch eingeschränktes – Kulturangebot aufrecht zu erhalten”,so die Theatermacher aus Bargteheide.

Gesundheitsexperten raten aktuell dazu sowieso Clubs, Discos und größeren Partys fern zu bleiben, um die Ausbreitung des Virus abzubremsen.

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Kultur

Reinfeld: Kulturnacht und Karpfenfest abgesagt

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Reinfelder Kulturnacht vor dem Rathaus Foto: Stormarnlive.de

Reinfeld – Die Reinfelder Kulturnacht kann nicht wie vorgesehen am 13. Juni 2020 stattfinden. Das bedauern die vielen Mitveranstalter, die diesen Termin fest im Terminkalender stehen haben. Aber die derzeitig gültigen Verordnungen aus Anlass der Coronakrise lassen das Fest nicht zu, das teilte die Reinfelder Stadtverwaltung mit.

Die Stadtverwaltung und der Handelsverein Reinfeld e.V. halten diese Regelung für nötig und richtig und freuen sich nun darauf, im kommenden Jahr wieder ein Kulturnacht miteinander feiern zu können. Ein genauer Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Auch das Karpfenfest kann aus gleichem Grund nicht wie geplant am letzten August-Wochenende stattfinden.

Der Veranstalter hofft allerdings noch darauf,  das Fest nach Möglichkeit zwei Wochen später in Reinfeld anzubieten.

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Kultur

Strenge Regeln: So können kleine Veranstaltungen in Schleswig-Holstein stattfinden

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Symbolfoot: Peeyarot / shuttertock

Kiel / Bad Oldesloe – So manche Veranstalter scharren mit den Hufen und seit Wochen hält sich hartnäckig auf Grund eines Missverständnis das Gerücht, Schleswig-Holstein werde Events unter 1000 Personen zulassen.

Jetzt sind zum ersten Mal in der Coronakrise konkrete Regeln der Landesregierung veröffentlicht worden, unter deren Einhaltung es Veranstaltungen geben könnte

  1. Es dürfen nicht mehr als 50 Gäste an der Veranstaltung teilnehmen.
  2. Es muss einen festen Sitzplatz für jede Person geben. Veranstaltungen mit stehendem Publikum sind somit untersagt.
  3. Zwischen den Besuchern der Veranstaltung ist jeweils 1,50 Meter Abstand einzuhalten.
  4. In geschlossenen Räumen finden keine Aktivitäten mit einer erhöhten Freisetzung von Tröpfchen statt: dazu gehört zum Beispiel gemeinsames Singen oder auch das Nutzen von Blasinstrumenten.
  5. Die Veranstalter müssen ein Hygienekonzept vorlegen, das speziell für die jeweilige Veranstaltung oder den jeweiligen Veranstaltungsort individuell entworfen wurde. Dazu gehört neben der bekannten Abstandsregelung: die Regelung von Besucherströmen, die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucherinnen und Besuchern berührt werden, die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen, die regelmäßige Lüftung von Innenräumen.
  6. Alle Besucher der Veranstaltung müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen. Diese müssen sechs Wochen lang vom Veranstalter unter Wahrung der Datenschutzrichtlinien aufbewahrt und auf Nachfrage den Behörden zur Verfügung gestellt werden. Wer seine Daten (Name, Wohnadresse, Email/Telefon) nicht angeben möchte, kann die Veranstaltung nicht besuchen.

Diese Regeln dürften für manche Events eine Möglichkeit sein, sie zeigen aber auch, dass manche Erwartungen deutlich zu früh kamen und an die meisten Konzert- oder auch Theaterformate noch nicht zu denken ist.

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Kultur

Ab 18. Mai: Kino, bestuhlte Konzerte und Theater mit bis zu 50 Personen möglich

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Kinositze Symbolfoto: Hafakot/shutterstock

Kiel/Stormarn – Ab Mitte Mai werden auch wieder mehr kleinere Veranstaltungen möglich sein. Theater- oder Kinovorstellungen mit bis zu 50 Personen sind dann möglich. Das gab die Landesregierung Schleswig-Holstein heute bekannt.

Allgemein sollen “Sitzveranstaltungen” ermöglicht werden, bei denen die Abstandsregeln zwischen den Besuchern eingehalten werden. Das könnten auch kleine Konzerte sein. Mehr als 50 Personen sind aber auch dann nicht erlaubt, wenn der Raum das hergeben würde.

Genauere Regeln werden noch bekanntgegeben. Da es gerade beim Singen oder Blasinstrumenten aktuell eigentlich größere Abstandsregeln gibt, muss man abwarten, ob Konzerte überhaupt möglich sein werden.

Das ist ein Hoffnungsschimmer für die Kulturszene, wenn auch die meisten Konzerte und Veranstaltungen im Popsegment weiterhin ausfallen müssen.

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