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Kreis Segeberg

Streit unter Nachbarn eskaliert: SEK-Einsatz in Neversdorf

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Neversdorf – Nachdem ein Mann seinen Nachbarn mit einer Schusswaffe bedroht haben soll, ist in Neversdorf (Kreis Segeberg) das SEK angerückt. Eine Pistole fand die Polizei jedoch nicht.

SEK-Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Am Sonntag gegen 21.41 Uhr am informierte ein Anwohner die Polizei über 110 und erklärte, dass sein Nachbar ihn in seiner Wohnung unter Vorhalt einer Schusswaffe erwartet und bedroht haben soll. Dem sollen länger währende Streitigkeiten vorangegangen sein.

Anschließend soll der Nachbar mit der Waffe die Wohnung verlassen haben. Beide bewohnen getrennte Wohnungen im selben Gebäude.

Die daraufhin alarmierten Polizeikräfte umstellten das Gebäude.

Aufgrund des Hinweises auf eine Schusswaffe zogen die Beamten das Spezialeinsatzkommando hinzu.

Im Rahmen des Zugriffs durch das SEK ließ sich der Nachbar widerstandslos in seiner eigenen Wohnung festnehmen.

Die anschließende Durchsuchung der Wohnung ergab keine Hinweise auf eine Schusswaffe.

Nach Abschluss der polizeilichen Sofortmahnahmen entließen die Ermittler den Tatverdächtigen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

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Polizei und Feuerwehr

Seth: Einfamilienhaus ausgebrannt

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Foto: Kreisfeuerwehrverband Segeberg/hfr

Seth – Um 22:24 Uhr am 23. Mai wurde die Freiwillige Feuerwehr Seth (Kreis Segeberg) mit dem Stichwort “Feuer Mittel” in die Straße “Stücken” in Seth alarmiert.

Gleich mehrere Anrufer meldeten der Rettungsleitstelle eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Einfamilienhauses.

Bei Eintreffen des Einsatzleiters Dennis Oldenburg konnte die Lage bestätigt werden, dichter schwarzer Rauch pulsierte aus dem Dachbereich des Gebäudes.

Drei Personen konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Sie wurden durch den Rettungsdienst versorgt und mit Verdacht auf eine Rauchgasinhalation und Verbrennungen in ein Krankenhaus transportiert”, so Feuerwehrsprecher Patrick Juschka .

10 weitere Nachbarn wurden zum Schutz aus den umliegenden Gebäuden evakuiert – Sie konnten noch am Abend in ihre Häuser zurückkehren.

“Kurze Zeit nachdem zwei Angriffstrupps die Brandbekämpfung im Innenangriff begonnen hatten, zündete der Dachstuhl durch. Alle Kräfte wurden sofort zurückgezogen. Zu diesem Zeitpunkt schlugen die Flammen bis zu zwei Meter aus der Hauseingangstür und fünf Meter aus dem Dachbereich”, so Juschka.

Mit einem massiven Außenangriff versuchte man, das Feuer noch einzudämmen. Vergebens, die Flammen schlugen auf den gesamten Dachstuhl über und brachten Teile zum Einsturz.

Im Verlauf des Einsatzes wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen mit dem Teleskopmastfahrzeug angefordert um eine Brandbekämpfung von oben durchzuführen und weitere Dachteile zu öffnen.

Foto: Kreisfeuerwehrverband Segeberg/hfr

Durch mehrere Atemschutztrupps wurden im Nachhinein intensive Nachlöscharbeiten im Inn- und Außenangriff durchgeführt. Das Einfamilienhaus brannte komplett aus.

Neben den Feuerwehren aus Seth und Kaltenkirchen waren auch die Wehren aus Stuvenborn und Oering mit insgesamt 80 Einsatzkräften vor Ort.

Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst aus dem Kreis Segeberg und einem Rettungswagen aus Bad Oldesloe vor Ort.

Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Brandursache, Personalien, oder Verletzungen gemacht werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Polizei und Feuerwehr

Säugling nach Geburt in Gebüsch ausgesetzt: Mutter (26) festgenommen

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Norderstedt – Die Polizei in Norderstedt eine Frau (26) festgenommen, die in der Nacht zu Samstag ein Neugeborenes ausgesetzt haben soll.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Ein Passant (30) hatte das Kind stark unterkühlt in einem Gebüsch gefunden.

Gegen 3.45 Uhr bemerkte ein 30-jähriger Passant am Samstagmorgen aus einem Gebüsch am Cordt-Buck-Weg heraus wimmernde Geräusche. Bei einer Nachschau stellte er fest, dass diese Geräusche aus einer dort abgelegten Wolldecke stammten.

In dieser lag ein männlicher, offensichtlich frisch entbundener Säugling.

Mit starken Unterkühlungen wurde der Säugling mit dem Notarztwagen in eine Hamburger Klinik verbracht.

Die Spuren deuten darauf hin, dass sich in unmittelbarer Nähe der Kindertagesstätte Cordt-Buck-Weg die Geburt auf dem dortigen Fußweg ereignete.

In der Nacht zum 24. Mai hat die Polizei nach einem Hinweis aus dem Bekanntenkreis die Kindsmutter ermitteln und festnehmen können.

Bei der Mutter handelt sich um eine 26-jährige in Norderstedt lebende deutsche Staatsangehörige. Die Polizei nahm sie nach einer ärztlichen Untersuchung wegen Verdachts des versuchten Totschlages fest.

Derzeit laufen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel weitere Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat. Der Zustand des Säuglings hat sich inzwischen weiter stabilisiert.

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Polizei und Feuerwehr

Norderstedt: Säugling direkt nach Entbindung ausgesetzt – Zeugen gesucht

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Polizei Symbolfoto: Dietwal/shutterstock

Norderstedt – In der Nacht zum 23.05.2020 ist in Norderstedt ein offensichtlich frisch entbundener Säugling ausgesetzt worden.

“Gegen 03.45 Uhr bemerkte ein 30-jähriger Passant aus einem Gebüsch eines Gehweges am Cordt-Buck-Weg heraus wimmernde Geräusche. Bei einer Nachschau stellte er fest, dass diese Geräusche aus einer dort abgelegten Wolldecke stammten. In dieser lag ein männlicher, offensichtlich frisch entbundener Säugling. Mit starken Unterkühlungen wurde der Säugling mit dem Notarztwagen in eine Hamburger Klinik verbracht”, so Polizeisprecher Tobias Köhler .

Die Spuren deuten darauf hin, dass sich in unmittelbarer Nähe der Kindertagesstätte Cordt-Buck-Weg die Geburt auf dem dortigen Fußweg ereignete. Die Kindsmutter ist derzeit unbekannt.

Nachfragen in den umliegenden Krankenhäusern in Schleswig-Holstein und Hamburg verliefen bislang negativ. Weitere Informationen liegen bislang nicht vor. Die weiteren Umstände sind jetzt Inhalt weiterer Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Die Polizei bittet dringend um Mithilfe aus der Bevölkerung:

Wer kann Hinweise zur Identität der Kindsmutter geben? Wer hat sonst zur o.g. Zeit relevante Beobachtungen im Bereich Cordt-Buck-Weg / Steindamm / Ulzburger Straße (Höhe Elektro Alster Nord / Schweinske) gemacht?

Bei dem ausgesetzten Säugling handelt es sich um ein hellhäutiges Kind. Es war beim Auffinden in eine blaue Decke eingewickelt.

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