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Polizei und Feuerwehr

Frauenpower bei der Glinder Feuerwehr – nicht nur am Weltfrauentag

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Glinde – In Glinde stehen die weiblichen Mitglieder nicht nur am Weltfrauentag „ihren Mann“ bzw. den Männern um nichts nach. In Anspielung an eine spezielle Mitgliederwerbung des Deutschen Feuerwehrverbandes sind in Glinde 19 Frauen bei Einsätzen unter anderem am Brandherd anzutreffen.

Stellvertretend für insgesamt 44 Mädchen und Frauen in der Glinder Feuerwehr stellen sich hier diese 16 Feuerwehrfrauen anlässlich des Weltfeuerwehrtages zum Gruppenfoto vor der Drehleiter auf. Foto: Feuerwehr

„Das sind im Bereich Einsatz- und Reserveabteilung immerhin mehr als 22 Prozent im Verhältnis zur Zahl der Mitglieder“, berichtet André Rheinsberg, stellvertretender Gemeindewehrführer, stolz. Dabei sind ganz ohne Quote einige der Frauen auch in verantwortlichen Führungspositionen.

Eine von ihnen ist die Gruppenführerin Bianka Bohn. „Bei uns ist das Verhältnis zu den männlichen Kameraden total gut“, berichtet sie, „denn in unserer Wehr spielt es überhaupt keine Rolle, ob auf dem Löschfahrzeug ein Mann oder eine Frau am Lenkrad sitzt, als Fahrzeugführerin oder unter Atemschutz tätig ist.“

In Glinde herrscht bei der Feuerwehr schon seit Jahrzehnten Gleichberechtigung.

Nachdem Anfang 1990 in der damaligen Jahreshauptversammlung der Beschluss gefasst wurde, Frauen die Möglichkeit zum Eintritt zu eröffnen, meldeten sich in dem Jahr noch im März Nina Bödeker zur Jugendfeuerwehr sowie im August Marion Maas und Heidi Winkler in der Einsatzabteilung an.

Seit Anfang dieses Jahres wird die Glinder Jugendfeuerwehr zudem von der 16-jährigen Lilly Kelaiditis als Jugendgruppenleiterin an der Spitze geführt.

Und das ist bis heute eine selbstverständliche Normalität geblieben. „Wir Feuerwehrfrauen legen außerdem keinen besonderen Wert darauf, explizit mit ‚Feuerwehrkameradinnen‘ angesprochen zu werden“, sagt Bianka Bohn und stellt fest: „Bei der Glinder Feuerwehr kommen wir auch ohne gendergerechte Sprache klar. Vor allem dann, wenn es darum geht, in Notleidenschaft geratenen Menschen und Lebewesen zu retten, Brände zu löschen, Hab‘ und Gut zu bergen oder die Umwelt zu schützen.“ Feuerwehrleute helfen uneigennützig unter dem Motto: Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr!

Bis in die Ehrenabteilung hat es in Glinde aber noch keine Feuerwehrfrau geschafft.

Hier sind die 16 „altgedienten“ Feuerwehrmänner noch unter sich. Doch das könnte sich ändern, wenn die 19 Frauen aus der Einsatzabteilung herauswachsen.

Beim Feuerwehrnachwuchs sieht es hinsichtlich der Geschlechteraufteilung wie folgt aus: sechs Mädchen in der neugegründeten, 22 Mitglieder starken Kinderfeuerwehr sowie 12 Mädchen in der 48 Mitglieder starken Jugendfeuerwehr. Das ergibt einen Frauenanteil von 27,3 Prozent (Kinderfeuerwehr) bzw. 25,0 Prozent (Jugendfeuerwehr). Herausragend geht in der Verwaltungsabteilung zu, wo sich sieben Frauen und nur fünf Männer engagieren. Hier beträgt der Frauenanteil sogar 58,3 Prozent.

Die Glinder Feuerwehr mit all ihren Abteilungen ist somit über die Marke von 200 Mitgliedern angewachsen. „204 Mitglieder ist eine stolze Zahl“, freut sich der stellvertretende Gemeindewehrführer, „aber das ist wie in einem mittelständischen Betrieb nicht immer ganz einfach, alle ‚unter einen Hut‘ zu bekommen.“ Der Frauenanteil unter den Gesamtmitgliedern beträgt 21, 6 Prozent.

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Ahrensburg

Trickbetrügerin erbeutet fünfstelligen Betrag von Ahrensburger Seniorin (81)

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – Am Dienstagmittag, 26. Mai, wurde eine 81-jährige Rentnerin in Ahrensburg Opfer eines Trickbetruges.

Gegen 14 Uhr kam es zu einer Geldübergabe eines unteren fünfstelligen Betrages, unmittelbar an der Haustür der Seniorin.

Das Geld wurde in einem Umschlag an eine Frau übergeben, der wie folgt beschrieben wird:

– ca. 35 Jahre alt – ca. 170 cm groß – schlanke Statur – schwarze Haare – bekleidet mit schwarzen Schuhen, schwarzer Hose, schwarzer Jacke und schwarzer Mütze

“Den bisherigen Ermittlungen zufolge wurde die ältere Dame gegen 12 Uhr von einer weiblichen Stimme angerufen, die sich als ihre Tochter ausgab und ihr von einem Immobilienerwerb berichtete. Sie wäre gerade bei einem Notar und müsste zum erfolgreichen Kauf der Immobilien eine Anzahlung in bar leisten”, so Polizeisprecheirn Sandra Kilian .

Die ältere Dame aus Ahrensburg willigte der Anruferin, ihrer angeblichen Tochter, ein, ihr Bargeld auszuhändigen. Der Anrufenden gelang es letztlich auch noch, die Ahrensburgerin davon zu überzeugen, das Geld an eine “Notariatsmitarbeiterin” zu übergeben, welche wenig später an der Wohnanschrift auftauchte.

Erst nach einem späteren Telefonat mit der wirklichen Tochter stellte sich heraus, dass die Seniorin Betrügerinnen aufgesessen ist”, so Kilian.

Die Polizei rät, stets skeptisch bei derartigen Anrufen zu sein. Lassen Sie sich nicht überrumpeln und nennen Sie nicht im Vorwege Namen von Familienangehörigen. Dies greifen Kriminelle auf und geben sich dann als diese aus. Rufen Sie unter den Ihnen selbst bekannten Rufnummern den Bekannten/Enkel/Verwandten zurück, um sich zu vergewissern. Informieren Sie die Polizei über 110, sollten Sie derartige Anrufe erhalten.

In diesem Fall sucht die Polizei nach Zeugen der Geldübergabe. Wer kann Angaben zur oben beschriebenen Person machen. Wem ist insbesondere in der Jägerstraße in Ahrensburg zwischen 12 und 14 Uhr etwas Verdächtiges aufgefallen. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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Polizei und Feuerwehr

Mehrere Fahrzeuge in Glinde und Oststeinbek aufgebrochen

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Glinde/Oststeinbek – In der Nacht von Montag (25. Mai) auf Dienstag kam es in Oststeinbek und Glinde zu drei Fahrzeugaufbrüchen. Der Tatzeitraum dürfte zwischen 18.30 und 07.30 Uhr gelegen haben.

Shutterstock.com (Symbolbild)

Zwei Taten fanden in der Uferstraße und Twiete in Oststeinbek, eine Tat in der Straße Im Grund in Glinde, statt. In allen Fällen wurde eine Scheibe eingeschlagen, um in die Fahrzeuge zu gelangen. Betroffen waren Fahrzeuge der Marke Skoda, VW und Mercedes-Benz.

Angaben zur Art und Höhe des Stehlgutes können noch nicht gemacht werden.

Die Kriminalpolizei in Reinbek hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen gesucht: Wer kann Angaben zu den Aufbrüchen machen? Wem sind in der Nacht von Montag auf Dienstag in Oststeinbek, in der Straße Twiete und der Uferstraße sowie in Glinde in der Straße Im Grunde verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040/727 70 7-0.

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Polizei und Feuerwehr

Braak: Schwer betrunkener Ahrensburger fährt auf PKW auf

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Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Braak/Stapelfeld – Am 25. Mai, gegen 23:04 Uhr kam es in Braak/Stapelfeld, im Abfahrtsbereich der BAB 1, zu einem Auffahrunfall, bei dem der Unfallverursacher stark alkoholisiert war.

Eine 57 Jahre alte Frau aus Hamburg befuhr mit ihrem Volvo V70 die BAB 1 in Fahrrichtung Hamburg. Bei der Anschlussstelle Stapelfeld fuhr sie von der Autobahn ab. An der Einmündung zur L222 wollte die Hamburgerin nach rechts in Richtung Hamburg abbiegen. Da sie dem Verkehr auf der L222 die Vorfahrt gewähren musste, hielt die 57-Jährige an.

Ein 49 Jahre alter Mann aus Ahrensburg, der mit seinem Fiat Tipo von der BAB 1 kam, fuhr der Hamburgerin auf.

Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bei dem 49-Jährigen Atemalkoholgeruch wahrgenommen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,61 Promille.

Daraufhin ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an. Der Führerschein des Ahrensburgers wurde sichergestellt.

Gegen ihn wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr durch Trunkenheit geführt.

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