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Bad Oldesloe

Oldesloer Hospizverein will Sterben gesellschaftsfähig machen

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Bad Oldesloe – Wenn Angelika Reichel oder eines ihrer Vereinsmitglieder zu Besuch kommt, wird bald jemand sterben. Der Oldesloer Hospizdienst „Da Sein“ steht Menschen bei, die sich am Ende ihres Lebens befinden.

Peter Kuhlen, Inken Kautter, Wiebke Watzlawek und Angelika Reichel. Foto: Fischer

Jetzt gehen die Sterbebegleiter eine Kooperation mit dem Kultur- und Bildungszentrum (KuB) ein, um Tod und Trauer in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Denn noch immer ist das Thema bei vielen ein Tabu.

„Niemand setzt sich gern mit dem eigenen Ableben auseinander. Ich habe schon 90-Jährige getroffen, die verdrängen, dass sie irgendwann sterben werden“, sagt Sterbebegleiter Peter Kuhlen. Vor anderthalb Jahren hat der Oldesloer einen Kursus belegt, in dem er lernte, Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt auf den Tod vorzubereiten. „Es gibt immer noch wahnsinnig viele Berührungsängste mit dem Tod und auch mit uns“, sagt Kuhlen. Dabei sei es wichtig, frühzeitig alle Vorkehrungen zu treffen, bevor es an der Kraft dafür fehle. Deswegen ist der Verein jetzt ans KuB in Bad Oldesloe herangetreten.

Mit Veranstaltungen wie Ausstellungen und Theaterstücken will „Da Sein“ das Sterben ins Gespräch bringen. Denn niemand lebt ewig.

Dabei will der Verein, der derzeit zehn Menschen beim Sterben begleitet, dem Tod und der Trauer mit auch Humor begegnen.

„Bei der Auseinandersetzung mit dem Sterben geht es ja nicht nur um Trauer und Verlust, sondern auch um Freundschaft, Beziehungen und Liebe“, sagt Angelika Reichel, Vorsitzende des Hospizvereins. Und in der Sterbebegleitung spiele auch Humor eine große Rolle. Deswegen wird bei der ersten aus der Hospiz-KuB-Kooperation hervorgegangenen Veranstaltung im März auch gelacht.

„Wir wollen das Thema nicht so schwer rüberbringen und haben deswegen ein Improvisationstheater eingeladen“, sagt Reichel.

Die zwei Frauen von „Die Tabutanten“ setzen sich in ihrem Programm „Sie werden lachen, es geht um den Tod“ (Freitag, 13. März, 20 Uhr, KuB, Eintritt frei) auf berührend-zarte Weise mit dem Thema Leben, Tod, Trauer, Sterben und Liebe auseinander.

Unterstützt wird die Kooperation auch von der Sparkassen-Sozialstiftung. Geschäftsführerin Wiebke Watzlawek: „Bei der Idee, dem Tod mit Humor zu begegnen, habe ich auch erst mal gestutzt aber ich glaube das wird eine wundervolle Sache.“

Wer sich für eine Ausbildung zum Sterbebegleiter interessiert, kann sich auch auf www.hospizbewegung-od.de informieren.

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Bad Oldesloe

Radfahrer am Poggensee von Reh umgerannt und schwer verletzt

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Bad Oldesloe – Am 15. April 2021 kam es in den Abendstunden in der Nähe von Bad Oldesloe im Bereich des Poggensees zu einem Wildunfall.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Gegen 21:30 Uhr fuhr ein Radfahrer am Poggensee entlang in Richtung Neufresenburg, als ein Reh aus dem Schilf kam und in das Fahrrad lief.

Der Radfahrer stürzte und wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Am Fahrrad entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Das Reh entfernte sich unerkannt vom Unfallort.

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Bad Oldesloe

Tödlicher Verkehrsunfall bei Bad Oldesloe: Mercedes rutscht in geparkten Lkw

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Bad Oldesloe – Am 13. April kam es gegen 14:30 Uhr auf der BAB 1 zwischen den Anschlussstellen Reinfeld und Bad Oldesloe zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verunglückte.

Feuerwehr im Einsatz. Archivfoto: Stormarnlive.de

Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein 52- Jähriger aus dem Landkreis Uelzen mit einem PKW Mercedes den mittleren Fahrstreifen der BAB 1 in Fahrtrichtung Hamburg. Kurz vor dem Rastplatz Trave kam er aus ungeklärter Ursache auf den linken Fahrstreifen und stieß mit einem dort fahrenden Jaguar zusammen.

Der Mercedesfahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen die rechte Schutzplanke im Einfahrtsbereich des Rastplatzes Trave. Das Fahrzeug überschlug sich und rutschte auf dem Dach liegend unter einen geparkten LKW.

Der 52- Jährige wurde bei dem Unfall eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 40-jährige Jaguarfahrer aus Hamburg wurde leicht verletzt. Der 56-jährige polnische LKW- Fahrer blieb unverletzt. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Die Autobahn musste für 1,5 Stunden voll gesperrt werden. Zur Schadenshöhe können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.

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Bad Oldesloe

SH Netz investiert rund 25 Millionen Euro in Strom- und Gasnetze im Kreis Stormarn im Jahr 2021

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Bad Oldesloe – Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) wird im laufenden Jahr trotz andauernder Corona-Krise rund 25 Millionen Euro in Strom- und Gasnetze im Kreis Stormarn investieren.

Stromleitung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

„Konkrete Projekte im Strombereich sind unter anderem Baumaßnahmen in den Umspannwerken Braak und Lübeck-Niendorf, das im Kreis Stormarn sowohl Kunden von SH Netz als auch von TraveNetz versorgt“, berichtet Carsten Hack, Leiter des zuständigen Netzcenters von SH Netz in Ahrensburg. „Beide Vorhaben dienen der Versorgungssicherheit der angeschlossenen Kunden.“

Neben umfangreichen Bauarbeiten in den Umspannwerken plant der Netzbetreiber unter anderem die Verkabelung von Freileitungen, den Austausch von Ortsnetzstationen sowie die Modernisierung und Wartung von Betriebsmitteln im Strom- und Gasnetz. So investiert SH Netz im Gasbereich in den Neubau einer Gasübernahmestation in der Gemeinde Hoisdorf. Die vorbereitenden Arbeiten für das insgesamt rund 2,5 Millionen Euro teure Projekt haben bereits im Sommer 2020 mit der Verlegung einer neuen Leitung begonnen. „Der eigentliche Bau der Gasübernahmestation läuft seit einigen Wochen“, so Carsten Hack.

Für die Instandhaltung der bestehenden Strom- und Gasnetze hat SH Netz in diesem Jahr rund 5,1 Millionen Euro eingeplant, für Investitionsmaßnahmen weitere rund 19,5 Millionen Euro. Der Netzbetreiber überprüft dazu regelmäßig, an welchen Stellen im Netz Sanierungsbedarfe bestehen. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt dann in enger Abstimmung mit den Kommunen vor Ort.

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