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Bad Oldesloe

Fördergelder: Oldesloer Kulturszene ist ein Vorbild für Solidarität

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KuB-Saal-Klub Foto: hfr

Bad Oldesloe – Wenn Kulturschaffende selbst bestimmen, wer von ihnen wie viele Fördermittel bekommt, dann endet das vermutlich in einem großen Konkurrenzkampf um die größten Stücke vom finanziellen Kuchen, oder ?

Nein, zumindest in Bad Oldesloe zeigen die Kulturschaffenden unterschiedlichster Richtung, dass sie solidarisch an einem Strang ziehen und auch auf eigene Projekte verzichten können, damit andere ermöglicht werden.

Als die Richtlinien zur Förderung von Kultur vor einigen Jahren überarbeitet wurden, war man skeptisch ob es funktionieren könne, dass für den Fall, dass zu viele Anträge gestellt werden, die unterschiedlichsten ehrenamtlichen Kulturvertreter der Kreisstadt sich an einen Tisch setzen und sich auf die Verteilung einigen.

Doch die Oldesloer Kulturszene zeigte erneut, dass sie sehr gut damit umgehen kann. Und so trafen sich Vertreter der unterschiedlichsten Veranstalter mit unterschiedlichsten Hintergründen und Schwerpunkten zum gemeinsamen Termin im historischen Rathaus des KuBs. Mit dabei waren Mitglieder von Bad Oldesloe macht Theater, BOart, Klngstdt, Seniortrainer, Jazz im Rathaus, Hospiz “Lebensweg”, Musikschule, Kirchenmusik und von der Marching Band “Stormarn Magic”.

Die Vielfalt des kulturellen Lebens in Bad Oldesloe kam dabei bereits in den Förderanträgen zum Ausdruck. Darunter befinden sich Konzerte und Lesungen, Theateraufführungen und Ausstellungen, Workshops und kulturelle Ausfahrten. Die Förderung ermöglicht zahlreiche Veranstaltungen an den unterschiedlichsten Orten in der Stadt.

Stellt in der Galeri BOart aus: Rofl Tiemann Bild: Tiemann/hfr

Eine Besonderheit der Oldesloer Kulturförderung ist, dass die Verwaltung lediglich prüft, ob die Anträge formal förderfähig sind. Darüber welches Projekt mit welcher Fördersumme bedacht wird, entscheiden die Antragssteller selbst in einer gemeinsamen Sitzung.

Für das laufende Jahr entschieden sich die Antragssteller einvernehmlich und in kollegialer Atmosphäre für die Förderung von 15 Projekten.

Darunter eine Ausstellung des Münsteraner Satirikers Rolf Tiemann in der Galerie BoArt, eine neue Jazz-Reihe im historischen Rathaus, eine Lesung zur Trauerbegleitung von Kindern, das Musikfest am Kirchberg das bereits zum 25. Mal stattfindet, ein Krabbelkonzert der Musikschule, das Theater-Open-Air von BadOMaT, die Konzertreihe KuB-Saal-Klub von KLNGSTDT e.V. und die Reihe Tango & Gespräche der Seniortrainer.

Klngstdt-Vorsitzender Patrick Niemeier Foto:hfr

“Die Antragssteller bekräftigten einvernehmlich ihre Dankbarkeit für die Kulturförderung, die für das Haushaltsjahr 2020 durch den Kulturausschuss auf 30.000 Euro aufgestockt worden ist”, so Oldesloes Kulturbüro-Leiterin Inken Kautter.

„Mit der diesjährigen Kulturförderung werden zahlreiche Projekte unterstützt, die sonst nicht möglich wären und hinter denen viel ehrenamtliche Arbeit steckt. An vielen der geförderten Projekte wird klar, dass Kultur in Bad Oldesloe im schönsten Sinne als Gemeinschaftsaufgabe verstanden wird.“, so Kautter und mit Hinblick auf die Fördersitzung.

„Die Antragssteller haben sich sehr uneigennützig darüber verständigt, welche Projekte gefördert und welche zurückgestellt werden. Da zeigt sich ein schönes, solidarisches Miteinander.“

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Bad Oldesloe

Reinhard Mendel bleibt Fraktionsvorsitzender der SPD im Stormarner Kreistag

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Bad Oldesloe – Die Stormarner SPD-Kreistagsfraktion hat turnusmäßig ihre Wahlen zum Fraktionsvorstand durchgeführt. Hierbei wurde Reinhard Mendel in seinem Amt als Fraktionsvorsitzender einstimmig wiedergewählt.

Er wird unterstützt durch René Wendland als 1. Stellvertreter und Angela Batty, die in die Funktion der 2. Stellvertreterin nach dem Ausscheiden von Margot Sinning aus dem Kreistag im letzten Jahr neu gewählt worden ist. Mit Friedrich-Eugen Bukow wurde ein erfahrener Schatzmeister in seinem Amt bestätigt. Vervollständigt wird der Fraktionsvorstand durch den engagierten Fraktionsgeschäftsführer Frank Schmalowsky.

„Nunmehr bereits zum siebten Mal in Folge wieder gewählt worden zu sein, macht mich auch ein wenig stolz.“ freut sich Reinhard Mendel über die überwältigende Zustimmung. Auch der Umstand, dass es bei einem weiteren Wahlgang mehrere Kandidaturen gab, zeugt davon, dass die SPD-Fraktion gut aufgestellt ist und aus dem Vollen schöpfen kann.

Die neue Fraktionsspitze tritt unter anderem mit dem Ziel an, die Partei gut auf die nächste Kommunalwahl vorzubereiten.

Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende René Wendland: „Die SPD möchte sich für die Zukunft noch breiter aufstellen. Sobald es die Lage wieder zulässt, freuen wir uns über jedes neue Gesicht bei unseren Fraktionssitzungen.“

Wer Interesse an der politischen Arbeit hat, so der wiedergewählte Fraktionsvize weiter, möge gerne auf die SPD zukommen.

Durch die Corona-Pandemie wurde die geheime Wahl des Fraktionsvorstandes mithilfe von Online-Tools zur Abstimmung durchgeführt. Ohnehin finden in den letzten Monaten die Fraktionssitzungen ausschließlich online als Videokonferenz statt. Diese Art der Meinungsbildung und gelebten Demokratie beinhaltet zugleich aber auch einige Herausforderungen, welche von der SPD-Fraktion bisher allesamt gut gemeistert wurden. Nicht zuletzt die Verabschiedung der „Geschäftsordnung für Sitzungen im Falle höherer Gewalt“ in der letzten Sitzung des Kreistags ermöglicht nunmehr auch die Durchführung von Ausschüssen und Kreistagen rein digital.

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert in Stormarn sinkt nach Osterwochenende auf 60

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Bad Oldesloe – Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 145 Neuinfektionen zu bestätigen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 59,4 Infektionen pro 100.000 EinwohnerInnen.

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (5.668) ergibt sich für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 5.678.

5.021 Personen gelten als genesen, 376 Personen sind aktuell infiziert.

281 Personen sind verstorben.

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Bad Oldesloe

Keine Kinderstadt: KjR sagt Stormini ab

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Bad Oldesloe – Im letzten Jahr war das Stormini-Team noch optimistisch und hatte nach dem Motto „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ die Kinderstadt Stormini in dieses Jahr verschoben. Leider wird es nun auch in diesem Jahr keine Kinderstadt geben.

„Wir haben uns lange mit der Entscheidung Zeit gelassen, doch eine gewohnte Durchführung von Stormini wird auch in diesem Sommer durch Covid-19 nicht möglich sein.“, so der Geschäftsführer des Kreisjugendring Stormarn e.V. (KJR) Uwe Sommer. „Die Anmeldungen verlieren ihre Gültigkeit und die bereits gezahlten Teilnahmebeiträge werden zurückerstattet.“

Damit der Sommer aber nicht ganz ohne ein Stormini-Gefühl vergehen muss, hat sich das Stormini-Team eine Alternative überlegt:

Um den voraussichtlich auch im Sommer geltenden Abstands- und Hygieneregeln sowie Auflagen gerecht zu werden, geht „Stormini on tour“.

„Der Plan sieht Tagesveranstaltungen an fünf Standorten im Kreis an jeweils fünf Tagen vor. Die Teilnehmer*innenzahl ist hierbei an den Standorten auf 40 begrenzt. Es soll – wie bei Stormini – Arbeitsangebote, politische Akteure, einen Markt und Freizeitangebote geben; aber eben alles viel kleiner als gewohnt. Die angemeldeten Kinder von 2020 haben ein Vorbuchungsrecht, sodass wir zunächst keine öffentliche Anmeldung für „Stormini on Tour“ planen.“, so die Projektleiterin Johanna Mierendorff. Projektleiter Hannes de Buhr ergänzt: „Im Februar hatten wir alle Stormini-Helfer*innen zu einem Onlinetreffen eingeladen, um mit ihnen gemeinsam nach Alternativen zu suchen. Wir möchten uns hiermit noch mal für die Teilnahme an diesem Treffen und die vielen tollen Ideen bedanken. Einige Vorschläge werden bei „Stormini on Tour“ umgesetzt.“

Stefan Kühl, 1. Vorsitzender des Kreisjugendring Stormarn e.V., sagte: „Die Kinder standen bei der Planung der Alternative im Vordergrund, sodass wir vielen Helfer*innen auch in diesem Jahr keine ehrenamtliche Tätigkeit bei unserem Sommerprojekt anbieten können, was wir sehr bedauern. Wir würden uns aber freuen, wenn die Helfer*innen auch 2022 für Stormini wieder zur Verfügung stehen. Vielleicht benötigt der Verein vor Eurer Haustür in diesem Jahr noch Unterstützung für sein Sommerprojekt? Fragt doch einfach mal nach!“

Die Durchführung von „Stormini on tour“ hängt natürlich ebenfalls von den dann geltenden Bestimmungen ab, sodass es auch kurzfristig zu einer Absage kommen kann.

Stormini 2022

Die Hoffnung stirbt zuletzt, sodass der KJR in 2022 von einer „normalen“ Kinderstadt Stormini ausgeht. Die Bewerbung für Helfer*innen startet wie gewohnt am 01.11.2021 und die Kinderanmeldung ist im Zeitraum vom 01.02.2022 bis 15.02.2022 auf www.stormini.de möglich.

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