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Bad Oldesloe

Neue Ausstellung im Oldesloer KuB: „Was heißt schon alt?“

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Bad Oldesloe – Das Alter hat viele Gesichter. Die Ausstellung, die ab sofort im Foyer des Kultur- und Bildungszentrums (KuB) in Bad Oldesloe zu sehen ist, verdeutlicht mit großformatigen Fotos und Videos, wie vielfältig und individuell das Alter ist.

Ausstellung „Was heißt schon alt?“ im KuB

Die Ausstellung „Was heißt schon alt?“ zeigt die besten Beiträge aus dem gleichnamigen Foto- und Videowettbewerb des Bundesfamilienministeriums.

Sie werden mit Aussagen aus dem sechsten Altenbericht und Alterssurvey ergänzt. Ziel ist es, die heute sehr vielfältigen Lebenswirklichkeiten der älteren Generationen zu beleuchten – ohne die weniger schönen Aspekte des Alterns auszublenden.

Ausstellung „Was heißt schon alt?“ im KuB

Mit der Ausstellung setzt der Sachbereich Kultur der Stadt Bad Oldesloe sein Vorhaben fort, Angebote speziell für die älteren Oldesloerinnen und Oldesloer zu stärken.

„Egal ob jung oder alt – die Ausstellung macht es einem leicht, seine eigenen Vorstellungen vom Alter auf den Prüfstand zu stellen und ins Gespräch zu kommen“, so Tim Knackstedt vom Kulturbüro. Das findet auch der Seniorenbeirat der Stadt Bad Oldesloe, der kürzlich die Ausstellung besuchte. „Besonders gefällt mir die fein ausbalancierte Mischung aus einfallsreichen Fotografien, Humor und ernsten Denkanstößen“, sagt Manfred Huppermann vom Seniorenbeirat.

Bad Oldesloe ist in diesem Jahr die einzige Station der Ausstellung in Schleswig-Holstein. Sie ist noch bis zum 9. März 2020 zu den Öffnungszeiten des Kultur- und Bildungszentrums (KuB), Beer-Yaacov-Weg 1, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

Respektlose Müllablagerungen: Oldesloer Gabenhaushelfer geben nicht auf

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Das “Gabenhaus” im “Tauschhaus” Foto: SL

Bad Oldesloe – Die Zahl der Menschen in Bad Oldesloe, die als obdachlos gelten, nimmt stetig zu, wie Statistiken der Behörden gerade Anfang des Jahres wieder belegten. Es geht dabei nicht nur um das typische Bild von Menschen die unter der sprichwörtlichen Brücke schlafen, sondern um Menschen, die eine Wohnung verloren haben und keine neue mehr finden.

Sie sind zum Großteil in städtisch angemieteten Wohnungen untergebracht, leiden aber natürlich trotzdem unter finanziellen Problemen, zum Teil hohen Schulden. Auch ansonsten gibt es viele Menschen, die am Existenzminimum leben. Für die Obdachlosen und besonders Bedürftigen ist dank des ehrenamtlichen Einsatzes mehrere Oldesloer, das von Karin Hoffman initiierte “Tauschhaus” in der “Coronakrise” in ein “Gabenhaus” umgewandelt worden.

Dort können nun Dinge eingestellt werden, die sich Obdachlose und besonders finanziell Bedürftige kostenlos entnehmen dürfen.

Der Umgang damit zeigt eine zum Teile ignorante, respektlose bis wirklich ekelhafte Einstellung einiger Mitmenschen. Denn für so manche Mitbürger schein das Haus einfach nur ein Ort zur Entsorgung ihres Wohlrstandmülls zu sein.

Da finden sich Computerprogramme aus den 90er Jahren, abgewetzte alte Aktenordner, zerlesene vier Jahre alte Zeitschriften, runtergebrannte Kerzen, zerbrochene Gefäße eines Make-Up Sets, leere Parfümpackungen und so weiter – jeden Tag. Natürlich müsste man glauben, dass sich die entsprechenden Menschen – die zum Teil wohl in der Coronakrise ausmisten und die “Gelegenheit” Zur Entsorgung nutzen – schämen. Doch dem ist nicht so. Selbst wenn Einsteller von echtem, unbrauchbaren Schrott erwischt werden, kommen patzige Antworten wie “Ich nehme das bestimmt nicht wieder mit” oder “Was geht Sie das an?”

Doch die ehrenamtlichen Helfer, die sich in der Gruppe “Oldesloe hilft sich” gefunden haben, werden nicht aufgeben. Sie fahren nun mehrmals täglich zu dem Häuschen in der Mühlenstraße und entsorgen Müll. Sie hoffen, dass sich das ignorante Verhalten weniger Mitmenschen geben wird. Sie machen weiter.

Respektlos gegenüber den Engagierten und den Bedürftigen ist auch die neunmalkluge Diskussion einiger Besserwisser, die behaupten, es gebe in Bad Oldesloe gar keine Bedürftigen und dabei Fakten und Zahlen der Behörden ignorieren und dabei lieber auf ihr gefühltes “Viertelwissen” setzen.

Auch das bringt aber die Helfer nicht davon ab, weiterzumachen. An einer “Sie wisssen ja gar nicht, wer das dann da rausnimmt, vielleicht steht denen das gar nicht zu” Diskussion wird gar nicht erst teilgenommen.

Das Problem ist leider am Tauschhaus nicht neu. Auch Karin Hoffmann kämpfte schon seit längerer Zeit als Tauschhausinitiatorin gegen die Ignoranz einiger Mitbürger an, die dort nur ihren Müll entsorgten.

Die ehrenamtlichen “Tauschhaushelfer” setzen weiter auf die Mitbürger n und haben ihr Vertrauen noch nicht verloren.

Man wisse, dass das Haus durchaus auch richtig genutzt werde und dass es wichtig sei, dass es existierte. Entsprechend werde man das Projekt natürlich fortführen und hoffe, dass es sich rumspreche, dass das Einstellen von unbrauchbarem Schrott ganz einfach unsozial, unsolidarisch und den Bedürftigen gegenüber schlichtweg respektlos und verachtend ist.

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Bad Oldesloe

Bürgermeister Lembke: “Auch Menschen aus unserer Stadt erkrankt”

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Bad Oldesloe – Die Corona-Krise stellt alle vor noch nie in dieser Art dagewesene Herausforderungen. Soziale Distanz, existenzielle Sorgen, aber auch die bislang problemlos möglichen Dinge, wie Einkaufen oder Kinderbetreuung, stellen nun schwer zu lösende Herausforderungen dar.

In einem offenen Brief richtet sich Bürgermeister Jörg Lembke jetzt an alle OldesloerInnen:

Leider sind mittlerweile auch Menschen in unserer Stadt am Corona-Virus erkrankt und leider steigt die Zahl der Erkrankten im Kreis Stormarn weiterhin an. Daher ist es mir wichtig nochmals an die BürgerInnen zu appellieren, sich unbedingt weiter an die verfügten Maßnahmen zu halten und die Vorgaben des RKI zu befolgen. Es wurde in der Vergangenheit wiederholt auf die rechtlichen Konsequenzen hingewiesen. Ich möchte jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass die große Mehrheit der Oldesloer Bürger*innen und Unternehmer*innen sich vorbildlich und verantwortungsvoll verhalten – dafür möchte ich mich bei Ihnen allen bedanken!

Mein Dank geht darüber hinaus an die Menschen die helfen. Ich danke den Feuerwehren und Hilfsdiensten, die unsere Sicherheit unter den erschwerten Bedingungen weiterhin für uns sicherstellen, den politischen Beiräten, die innerhalb ihrer Interessengruppen bestmöglich Unterstützung anbieten, der Wirtschaftsvereinigung, die quasi über Nacht zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft das Lieferportal www.gemeinsam-in-oldesloe.de erstellt hat, aber auch den vielen Menschen, die sich aktuell zusammenfinden um ihren Mitbürgern und Nachbarn zu helfen.

Meinen größten Dank richte ich natürlich vor allem an all die Menschen, die in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Apotheken und in der Lebensmittelversorgung in dieser Zeit Außergewöhnliches leisten.

Ich danke auch meinen Mitarbeiter*innen hier in der Stadtverwaltung. Innerhalb kürzester Zeit konnten viele Telearbeitsplätze eingerichtet, sowie weitere notwendige Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden, damit ist die Grundversorgung der BürgerInnen gesichert.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Einbruch in Gartenhaus – Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Bei einem Einbruch in ein Gartenhaus in Bad Oldesloe haben unbekannte Täter diverse Werkzeuge erbeutet. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise geben können.

Im Zeitraum vom 01. April 2020, 21:00 Uhr, bis zum 02. April 2020, 14:30 Uhr, verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu einem im Garten gelegenem Holzhaus eines Wohnhauses in der Lübecker Straße.

Aus dem Inneren entwendeten sie diverse Werkzeuge und einiges Zubehör. Der Gesamtwert des Stehlgutes dürfte bei mehreren tausend Euro liegen.

Die Kriminalpolizei Bad Oldesloe hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die Angaben zur Tat machen können oder die verdächtige Beobachtungen im Tatzeitraum gemacht haben, melden sich bitte bei der Kriminalpolizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531/501-0.

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