Folge uns!

Hamburg

Hamburg: 29-Jähriger provoziert bei Verhaftung einen Unfall – LKA-Beamter schwer verletzt

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz Symbolfoto: Alexfan32 / shutterstock

Hamburg – Gestern Abend, 25. Februar, kam es bei der Verhaftung eines 29-jährigen Deutschen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 57-jähriger Polizeibeamter schwer verletzt wurde.

Gemeinsam mit der Polizei Itzehoe vollstreckten die Zielfahnder des Landeskriminalamtes (LKA 23) gestern Abend insgesamt drei Haftbefehle, die die Staatsanwaltschaft Itzehoe gegen einen 29-jährigen Deutschen ausgestellt hatte.

Der Gesuchte wurde gegen 21:35 Uhr an der Bushaltestelle Rugenbarg in der Luruper Hauptstraße in seinem PKW VW Phaeton (silber) sitzend angetroffen.

Die Beamten des Fahndungskommissariats der Polizei Itzehoe näherten sich in diesem Moment dem Fahrzeug. Für die Durchführung der Verhaftung gelangte einer der Fahnder auf den Beifahrersitz und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen. Bevor jedoch sowohl der Fahrer, als auch das Fahrzeug unter Kontrolle gebracht werden konnten, gab der 29-jährige Fahrer Gas.

Der Fahrer des VW Phaeton wendete sein Fahrzeug von der Bushaltestelle und fuhr zunächst die Luruper Hauptstraße entlang in stadtauswärtige Richtung. Im weiteren Verlauf fuhr er plötzlich in den Gegenverkehr.

Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem zivilen Funkstreifenwagen (BMW in schwarz), der von dem 57-jährigen Zielfahnder des Landeskriminalamtes gelenkt wurde.

Der 29-jährige Gesuchte schob anschließend durch anhaltendes Bedienen des Gaspedals den zivilen Funkstreifenwagen noch 11 Meter vor sich her, bis beide Fahrzeuge zum Stehen kamen.

Der 57-jährige Polizeibeamte wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Er soll zwischenzeitlich sogar in Lebengsgefahrt gewesen sein.

Der Polizeibeamte aus Itzehoe wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der 29-jährige Gesuchte blieb unverletzt. Er wurde verhaftet und dem Polizeikommissariat 25 zugeführt.

Die beiden Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt. Der Verkehrsunfalldienst Mitte / West hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Hamburg

Diagnose Hufbeinbruch: Pferd “Lambi” braucht dringend eure Hilfe

Veröffentlicht

am

Reinbek – Nach einer Schock-Diagnose braucht Pferd „Lambi“ eine teure Behandlung. Das Tier hat sich auf der Weide das Hufbein gebrochen. Das Voltigierteam JumpingStars Hamburg bittet jetzt um Spenden.

Seit einigen Wochen lahmt das Voltigierpferd „Lamborghini“, das von allen nur „Lambi“ genannt wird. „Diverse Tierarztbesuche waren nötig, um endlich diese schlimme Diagnose zu bekommen“, sagt Vereinsvorsitzende Sabine Meyer. Jetzt muss der Hannoveraner mehrere Monate stehen, damit der Bruch ausheilen kann.

Weil Pferde ungern still halten, musste der Verein „Lambi“ in einer speziellen Therapiebox unterbringen.

„Dort gibt es beste Möglichkeiten, Lambi wieder zu behandeln und zu mobilisieren, sobald das möglich ist“, so Meyer.

Doch diese Therapiebox in Reinbek bei Hamburg und die Behandlungen sind teuer! Der Verein sucht daher dringend Unterstützer, die für Lambi und seiner Therapie unter dem Stichwort „Lambi“ spenden. Der Verein stellt Spendenbescheinigungen aus. Die Bankverbindung des Vereins ist auf der Internetseite zu finden.

Weiterlesen

Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

Veröffentlicht

am

Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

Weiterlesen

Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

Veröffentlicht

am

Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

Weiterlesen