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Freizeit

Gesperrte Mountainbike-Strecke: Großhansdorf will Alternative suchen

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Großhansdorf – Nachdem die Forstbehörde in einem Wald bei Großhansdorf eine illegale Mountainbike-Strecke gesperrt hat, will die Gemeinde Radsportler bei der Suche nach einer Alternative unterstützen.

Großhansdorf informierte im Waldreitersaal über die Gründe zur Sperrung der Mountainbike-Strecke. Foto: Fischer

Zu einer Informationsveranstaltung in den Waldreitersaal kamen rund 100 Menschen, darunter Kinder und Jugendliche, die von der Sperrung enttäuscht waren.

Eine Mutter ergreift das Wort und spricht stellvertretend für die anwesenden Eltern, die ihren Kindern an diesem Abend beistehen: „Viele unserer Kinder haben noch zu Weihnachten Ausrüstung und neue Sachen für ihre Fahrräder bekommen und ein paar Wochen später dürfen sie nicht mehr fahren.“ Sie bekommt Applaus. Der Ärger ist groß. Vor allem weil es bislang keine Alternative gibt, die für Kinder und Jugendliche ohne weiteres erreichbar wäre.

Die Forstbehörde sperrte von einem Tag auf den anderen die illegale Mountainbike-Strecke im Wald bei Großhansdorf, die mit den Jahren entstanden war und immer mehr Radsportler anzog.

Ein großer Einschnitt in die Freizeitgestaltung vieler Großhansdorfer, wie zeigte. Denn die Mountainbike-Strecke gab es bereits seit 16 Jahren.

Grund für die Sperrung des Trails im Forst ist der Naturschutz. Die Forstbehörde befürchtete durch die illegale Nutzung des Waldes langfristig dessen Zerstörung. Zum Teil führt der Trail durch Biotope, der Wald selbst ist Landschaftsschutzgebiet. Neue Wege oder gar eine Mountainbikestrecke kann die Gemeinde Großhansdorf also nicht ohne weiteres anlegen lassen – selbst wenn der Wille da wäre. Hier hat neben den Landesforsten auch noch die untere Naturschutzbehörde des Kreises Stormarn ein Wort mitzureden.

Bürgermeister Janhinnerk Voß will – das wurde an dem Abend deutlich – die Betroffenen dabei unterstützen, dass sie ihren Sport auch weiterhin ausüben können. Allzu große Hoffnungen, dass zeitnah ein Trail geschaffen wird, machte der Bürgermeister den Anwesenden allerdings nicht. Selbst die Umsetzung der einfachsten Variante – einem Trail ohne Bauwerke wie etwa Rampen – würde wohl mindestens ein Jahr dauern. „Wir sind auf der Suche nach Waldflächen, auf denen sich eine Strecke einrichten lassen könnte“, sagte Bürgermeister Voß. Dafür hoffe er jetzt auf die Unterstützung der Mountainbiker. Bürger können sich mit Vorschlägen, Hinweisen oder Willensbekundungen, sich an einer Arbeitsgruppe zu beteiligen, über das Kontaktformular auf der Homepage (www.grosshansdorf.de) an die Gemeinde wenden.

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Gesundheit

Olympischen Spiele 2020 werden verschoben

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Symbolfoto: Jacob Lund/Shutterstock

Tokio – Wegen der weltweiten Corona-Pandemie werden auch die Olympischen Sommerspiele 2020 verschoben.

Das gab der japanische Ministerpräsident am Dienstag bekannt. Die Spiele sollten eigentlich vom 24. Juli bis 9. August in Tokio stattfinden. In den letzten Tagen mehrten sich die Stimmen von Athleten, Verbänden und Sportfans, die die Verschiebung forderten.

Laut dem japanischen Regierungschef habe das IOC dem Wunsch zu 100 Prozent folgen können.

Die Spiele sollen vermutlich nun im Sommer 2021 stattfinden. Einen neuen festen Termin gibt es aber noch nicht.

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Schleswig-Holstein

Ministerpräsident: Letzter Appell um die Ausgangssperre zu verhindern

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Kiel – Immer noch ist die Notwendigkeit der Beschränkungen und der Rücksichtsnahme sowie Vorsicht bei zu vielen Schleswig-Holsteiner nicht angenommen. Ob das daran liegt, dass sie es nicht verstehen wollen oder können oder ob es ihnen einfach egal ist, weil sie entsprechende charakterliche oder intektuelle Beinträchtigungen haben, ist unklar. Fakt ist: Es muss sich was ändern, damit die Ausgangssperre nicht verhängt wird. Ministerpräsident Daniel Günther versucht es mit einem Appell an die Mitbürger.

Ein eindringlicher Appell von Ministerpräsident Daniel Günther, um eine Ausgangssperre noch zu verhindern.

Gepostet von Schleswig-Holstein.de am Freitag, 20. März 2020
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Kultur

Coronaprävention: Kieler Woche wird in den September verschoben

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Kieler Woche 2019 Archivfoto: Bjoern Deutschmann/shutterstock.com

Kiel – Die “Kieler Woche” wird in diesem Jahr nicht im Juni, sondern erst im September stattfinden. Das gaben die Veranstalter am Donnerstag, 19. März, bekannt.

” Die derzeitige Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens – auch die Kieler Woche bildet hier keine Ausnahme. Kiels einzigartiges Segel- und Sommerfestival kann in diesem Jahr daher nicht wie gewohnt Ende Juni stattfinden und wird auf den Zeitraum vom 5. bis 13. September 2020 verschoben”, so die Veranstalter.

Liebe Kieler-Woche-Fans, um uns alle vor der Ausbreitung des Corona-Virus zu schützen, haben wir gemeinsam mit den…

Gepostet von Kieler Woche am Donnerstag, 19. März 2020

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer erklärt: „Diesen Schritt haben wir als Stadt gemeinsam mit den Veranstaltern der Segelregatten beschlossen. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen – sie ist mit Blick auf die aktuelle Entwicklung aber die beste Lösung.“ Jetzt gelte es zunächst, gemeinsam die großen Herausforderungen der Corona-Krise zu meistern. „Wir alle hoffen, möglichst schnell zur Normalität zurückzukehren. Dann ist auch wieder Zeit, gemeinsam zu segeln, zu feiern und die Kieler Woche zu genießen“, so Kämpfer. 

Kieler Woche 2019 Archivfoto: Bjoern Deutschmann/shutterstock.com

Das Kieler-Woche-Büro wird sich nun mit allen Partnerinnen und Partnern austauschen und die Planung der Festivalwoche für September abstimmen. Philipp Dornberger, Leiter des „KiWo“-Büros, macht deutlich: „Die Kieler Woche ist unser aller gemeinsames Segel- und Kulturfestival im Norden und wir sind uns bewusst, dass wir diese einzigartige Herausforderung nur mit allen Beteiligten gemeinsam im engen Schulterschluss bewältigen können.“ 

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