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Glinde

Frühjahrsputz gegen Müll: Glinde richtet elf Sammelplätze ein

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Glinde – Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Glinde an der landesweiten Müllsammelaktion „Unser Sauberes Schleswig-Holstein“, die am Sonnabend, 14. März stattfindet.

Martin Hoppe, Mitarbeiter des Baubetriebshofes, freut sich am 14. März über weitere Unterstützung. Foto: Stadt Glinde

In den vergangenen Jahren hatten sich zahlreiche Helferinnen und Helfer, Schulen, Kindergärten, Vereine und Verbände an der Aktion beteiligt und halfen mit, die Stadt vom Abfall zu befreien.

Unachtsam weggeschmissener Müll im Stadtgebiet ist kein schöner Anblick und den gilt es nun zu beseitigen. „Hierfür werden viele helfende Hände benötigt. Ist diese Aktion doch eine gute Gelegenheit, einen ganz persönlichen Beitrag für die Erhaltung unserer Umwelt und ein sauberes Glinde einzubringen“, so Glindes Bürgermeister Rainhard Zug, der hofft, dass er auch in diesem Jahr viele Glinder Bürgerinnen und Bürger begrüßen kann. Wie gewohnt erhalten die Teilnehmer Handschuhe und Müllsäcke von der Stadt gestellt.

Los geht es wie immer bei jedem Wetter um 9:30 Uhr am Marcellin-Verbe-Haus (Bürgerhaus Glinde). Als kleine Belohnung gibt es für alle Beteiligten anschließend im Bürgerhaus Glinde herzhafte Suppen und kühle Getränke zum Mittag. Zusätzlich sind in diesem Jahr auch noch elf sogenannte Müllsammelplätze im gesamten Stadtgebiet eingerichtet worden, an denen der eingesammelte Abfall abgestellt werden kann. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes werden diesen dann an den Müllsammelplätzen abholen.

Um besser planen zu können, bittet die Stadt Glinde um Anmeldung bis zum 3. März bei Sandra Berger sandra.berger@glinde.de, Telefon 040-71002-342 oder in der Bürgerinformation im Rathaus, Markt 1.

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Politik und Gesellschaft

Mit einem Sorgentelefon will eine Glinder Initiative Menschen in der Krise beistehen

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Glinde – Mit einem neuen Sorgentelefon will die Glinder Initiative „Wir helfen in Zeiten des Corona-Virus“ Menschen beistehen, ihre Befürchtungen und Ängste zu bewältigen.

Foto: Shutterstock.com

Denn ein Gespräch kann helfen. Aus diesem Grund erweitert die Stadt Glinde ab Montag, 6. April, in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde sowie ehrenamtlichen HelferInnen im Rahmen der „Glinder Initiative – Wir helfen in Zeiten des Corona-Virus“ das Angebot um ein „Corona-Sorgentelefon“.

Die Berater sind ab Montag, 6. April, unter der zentralen Telefonnummer 040 – 710 02 700 von montags bis freitags 9 bis 12 Uhr sowie 17 bis 20 Uhr erreichbar.

Sie wollen mit diesem Angebot den Dienst der bestehenden Telefonseelsorge ergänzen und auf Fragen eingehen, die möglicherweise in den Tagen und Wochen der Corona-Pandemie aufbrechen und unruhig machen.

Die Beratung richtet sich an alle Glinder jeden Alters und Geschlechts. Die Inanspruchnahme ist anonym möglich und unterliegt der Schweigepflicht.

Die Berater laden ein und ermutigen, sich mit Fragen und Nöten an sie zu wenden oder diese Möglichkeit anderen Menschen weiterzusagen.

Auch weiterhin besteht bei der „Glinder Initiative – Wir helfen in Zeiten des Corona-Virus“ darüber hinaus das Angebot einer „Corona-Nothilfe“ für alle Menschen ab 70 Jahren, Erkrankte oder in der Mobilität eingeschränkte Personen, die derzeit nicht selbst ihre nötigen Einkäufe oder Erledigungen durchführen können.

Ebenfalls über die Telefonnummer 040 – 710 02 700 kann man sich dabei von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr als Hilfesuchender oder als Helfender direkt anmelden.

Die Bestellung wird telefonisch aufgenommen, an ehrenamtliche HelferInnen weitergeleitet und die Einkäufe dann zu den Menschen nach Hause gebracht.

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Glinde

Glinde: Versuchter Einbruch mit Gullydeckel in Tankstelle

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Glinde – Gegen 3 Uhr am Montagmorgen haben unbekannte Täter versucht in den Verkaufsraum der TEAM Tankstelle in Glinde, in der Wilhelm-Bergner-Straße, einzudringen.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Dazu benutzten sie zwei mitgebrachten Gullydeckel und warfen diese gegen die Glasschiebetür am Eingang. Die Glasscheiben hielten aber diesem Einbruchsversuch stand.

Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beträgt ca. 1000 Euro.

Die Polizei sucht Zeugen: Wer kann Angaben zur Tat machen? Wer hat in der letzten Nacht gegen 3 Uhr Beobachtungen (Personen oder Fahrzeuge) im Bereich der Wilhelm-Bergner-Straße gemacht, die mit dem versuchten Einbruchsdiebstahl in Verbindung stehen könnten?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Reinbek unter der Telefonnummer 040/727707-0.

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Kita und Erziehung

Geschlossene Kitas und Schulen: Auch in Glinde müssen Eltern nichts zahlen

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Glinde – Nach Ahrensburg hat jetzt auch die Stadt Glinde angekündigt, auf die Elternbeiträge bei der Kinderbetreuung zu verzichten.

Kindertagesstätte Symbolfoto: Dimitri Ma/shutterstock

“Die Elternbeiträge für alle Betreuungsformen, die in unserer Stadt vorgehalten werden, sollen zunächst für den Monat April erlassen werden”, sagt Bürgermeister Reinhard Zug.

Der Beschluss, der in Abstimmung der politischen Fraktionen vorbereitet wurde, umfasst die Streichung der Beiträge für die Betreuung in den Kindertagesstätten und Horten in städtischer und freier Trägerschaft, die Betreuung durch die Tagespflegemütter und -väter sowie die betreute Grundschulzeit an der Grundschule Tannenweg und die nachmittägliche Betreuung der offenen Ganztagsschulen an der Grundschule Wiesenfeld sowie der Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule.

Damit geht die Stadt weitestgehend über die bisher angekündigten Vorhaben des Landes hinaus.

Insbesondere stehen hierbei die Familien im Vordergrund, die aufgrund der drastischen Veränderungen und Auswirkungen ihren Lebensalltag vollkommen neu regeln und oftmals finanzielle Einbußen auf unbestimmte Zeit hinnehmen müssen.

Aber es soll mit diesem Erlass der Gebühren auch eine Anerkennung für die Eltern zum Ausdruck kommen, die trotz der Risiken in sehr systemrelevanten Berufen tagtäglich für uns alle an vorderster Front arbeiten müssen und wirken.

„Da die Stadtvertretung nicht vor dem April-Termin dieses Vorgehen beschließen kann“, so Bürgermeister Rainhard Zug, „bitte ich die Eltern nun darum, Überweisungen für den Monat April auszusetzen bzw. die Daueraufträge für diesen Monat zu stornieren“. Die Stadtverwaltung wird ihrerseits keine Abbuchung vornehmen.

Ziel ist es den Verwaltungsaufwand so gering wird möglich zu halten. Da die Stadt die Restkostenfinanzierung auch für die freien Träger sicherstellt, regt Bürgermeister Zug das gleiche Verfahren auch dort an.

Falls es landesseitig zu einer Verlängerung der Schließzeiten über den 19. April 2020 hinaus kommen sollte, wird ebenso eine weitere Gebührenbefreiung der Eltern veranlasst.

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