Folge uns!

Polizei und Feuerwehr

Drogen, Diebesgut, falsche Kennzeichen: Eine Polizeikontrolle mit Folgen

Veröffentlicht

am

Lübeck – Diebesgut im Fahrzeug, falsche Kennzeichen und ein Fahrer ohne Führerschein unter Drogeneinfluss: Diese Polizeikontrolle hat schwere Konsequenzen für einen 39-Jährigen aus Lübeck.

Polizeikontrolle Symbolfoto: Bjoern Wylezich/shutterstock

Der Mann geriet am Montag (17.2.) in eine Kontrolle der Polizei. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Fregattenstraße hielten zivile Beamte des 2. Polizeireviers Lübeck gegen 15.30 Uhr einen Ford Focus an, der mit zwei Männern besetzt war. Zunächst stellten die Polizisten fest, dass die Kennzeichen an dem Wagen eigentlich für ein anderes Fahrzeug ausgestellt waren.

Der 39-jährige Fahrer aus Lübeck war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand zusätzlich noch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Im Fahrzeug fanden die Polizeibeamten Diebesgut, das kurz vorher in einem Supermarkt gestohlen worden war.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 33-jährige Beifahrer im Besitz einer Kleingartenparzelle in Lübeck ist, in der er weitere gestohlene Gegenstände lagerte. Eine Durchsuchung dieses Geländes führte dann zum Fund diverser neuwertiger Gegenstände, die mutmaßlich aus Diebstählen stammten. Hierbei handelt es sich überwiegend um Werkzeuge und Baumaschinen. Alle gefundenen Sachen wurden sichergestellt. Nun versuchen die Ermittler, die Eigentümer zu finden. Dem Fahrer des Ford wurde eine Blutprobe entnommen.

Nach den Maßnahmen der Polizei wurden beide Insassen wieder entlassen und müssen sich nun in einem Strafverfahren für ihre Taten verantworten.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Mann schießt um sich – Projektil durchschlägt Kinderzimmerfenster

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Bereits am Sonntag, 5. Juli, meldeten laut Polizei Lübeck Anrufer zunächst, dass ein ihnen unbekannter Mann an ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Kutterweg in Lübeck Buntekuh geklingelt habe und sie durch den Türspion gesehen hätten, dass der Mann offen eine Schusswaffe bei sich trage.

“Wenig später wachte in der Nachbarschaft der Anrufer ein elfjähriger Junge in der Wohnung seiner Eltern in einem Mehrfamilienhaus davon auf, dass er draußen einen lauten Knall gehört hatte. Wenige Minuten später durchschlug dann ein Geschoss das Fenster seines Kinderzimmers. Das Projektil prallte an der Wand ab und landete auf dem Fußboden. Das Kind erlitt außer dem großen Schrecken glücklicherweise keine Verletzungen”, so Dr. Ulla Hingst von der Lübecker Staatsanwaltschaft.

Beamte der von den Eltern des Jungen umgehend verständigten Polizei fanden die mutmaßlich verwendete Waffe auf einer Grünfläche vor dem Haus auf.

Es handelt sich dabei um eine umgearbeitete Spielzeugwaffe, aus der halbautomatisch scharfe Munition verschossen werden kann.

In der Nähe trafen die Beamten sodann auch den Beschuldigten, einen 28 Jahre alten Lübecker, an und nahmen diesen vorläufig fest. Der Mann erklärte den Beamten gegenüber, er werde von Dämonen verfolgt.

Im Verlaufe des Sonntages wurde dann weiter festgestellt, dass zwei in der Nähe der tatbetroffenen Wohnung abgestellte Fahrzeuge Schusslöcher in der Seitenscheibe bzw. der Windschutzscheibe aufwiesen.

Der Beschuldigte bestritt geschossen zu haben, war aber damit einverstanden, nach den polizeilichen Maßnahmen auf einer psychiatrischen Station eines Lübecker Krankenhaus aufgenommen zu werden.

Nachdem eine von der Staatsanwaltschaft Lübeck beauftragte psychiatrische Sachverständigte zu der Einschätzung gelangt war, dass der Beschuldigte unter einer psychischen Erkrankung leidet und er krankheitsbedingt gefährlich für die Allgemeinheit ist, ordnete das Amtsgericht Lübeck am 7. Juli auf Antrag der Staatsanwaltschaft an, dass der Beschuldigte wegen des dringenden Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des unerlaubten Besitzes einer scharfen Schusswaffe einstweilen in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen ist. Er wurde daher in die Forensik nach Neustadt in Holstein verbracht.

Weiterlesen

Schleswig-Holstein

Elf Kilo Kokain übergeben: Spezialeinheiten nehmen Drogenhändler fest

Veröffentlicht

am

Kaltenkirchen – Nachdem in einem Industriegebiet elf Kilo Kokain ihren Besitzer wechselten, haben Spezialeinheiten von LKA und Zoll bei Kaltenkirchen zwei Drogenhändler festgenommen.

Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock.com

Zunächst erhielten die Strafverfolgungsbehörden Kenntnis von der bevorstehenden Übergabe einer großen Menge an Betäubungsmitteln.

Ein namentlich bekannter 41-jähriger ausländischer Staatsangehöriger begab sich hierzu aus seinem Heimatland mit einem Lkw auf die Fahrt nach Kaltenkirchen, wo ein 45-jähriger, ebenfalls polizeibekannter Lieferant ihm in einem Industriegebiet Drogen gegen Bargeld übergeben hat.

Bei dieser Übergabe wurden beide bereits von der Polizei beobachtet. Im Anschluss konnten beide Männer an unterschiedlichen Orten durch die eingebundenen Spezialkräfte der Polizei aus Hamburg und Schleswig-Holstein vorläufig festgenommen werden.

Im Führerhaus des Lastwagen wurden Pakete mit insgesamt rund elf Kilo Kokain aufgefunden und beschlagnahmt.

An der Wohnanschrift des Lieferanten konnten erhebliche Bargeldmengen im sechsstelligen Bereich beschlagnahmt werden.

Beide Männer wurden dem Polizeigewahrsam in Kiel zugeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel werden beide heute dem Amtsgericht Kiel mit dem Ziel des Erlasses von Haftbefehlen vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Weiterlesen

Hamburg

Hamburg Hauptbahnhof: Frau versucht drei Mal denselben Koffer zu stehlen

Veröffentlicht

am

Hamburg Hauptbahnhof Symbolfoto: Gestur Gislason/shutterstock.com

Hamburg – Dieser Koffer hatte es einer Diebin am Hamburger Hauptbahnhof aus noch unbekannten Gründen besonders angetan.

Am heutigen Mittwoch,8. Juli, gegen 05:15 Uhr fiel einer Streife der Bundespolizeiinspektion Hamburg im Hauptbahnhof eine 58-jährige deutsche Staatsangehörige auf, als diese versuchte, den abgestellten Koffer einer Frau auf Höhe des nördlichen Abgangs zum Gleis 5/6 zu entwenden. Die Beamten stellten die Diebin.

Eine Überprüfung ergab, dass gegen sie eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Hamburg zur Ermittlung ihres Aufenthaltsorts wegen Diebstahls bestand. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau vor Ort entlassen, gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Gegen 06:15 Uhr teilte ein Mitbürger dann dem in der gemeinsamen Sicherheitswache am Hamburger Hauptbahnhof Dienst versehenden Bundespolizisten mit, dass er soeben den Diebstahl eines Koffers beobachtet hätte. Während sich der Beamte den Sachverhalt notierte, rief der Zeuge plötzlich, dass die Frau mit dem gestohlenen Koffer gerade am Gebäude vorbeigelaufen wäre. Umgehend lief der Bundespolizist, der bereits um 05:15 Uhr im Hauptbahnhof den vorangegangenen Kofferdiebstahl polizeilich aufgenommen hatte, der Frau hinterher und erkannte Täterin und Koffer aus der vorangegangenen Straftat wieder. Bei der Frau handelte es sich um dieselbe Person, welche auf Höhe des Abgangs zu Gleis 5/6 bereits versucht hatte, den Koffer zu stehen, wieder hatte sie besagten Koffer in der Hand.

Erneut wurde gegen die Deutsche ein Strafverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie vor Ort entlassen, zugleich wurde ihr ein Platzverweis für den Hamburger Hauptbahnhof ausgesprochen.

Wenige Minuten später beobachtete der Bundespolizist aus der Sicherheitswache heraus, dass sich die Kofferdiebin wieder der am Gebäude sitzenden Eigentümerin des Koffers näherte und nach diesem griff. Der Beamte hinderte die Frau am Weglaufen mit dem Koffer. Sie wurde dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt und erkennungsdienstlich behandelt, gegen sie wurde ein drittes Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet”, so Polizeisprecher Thomas Hippler .

Anschließend wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Im Koffer befanden sich lediglich Bekleidung und Haushaltsartikel von unbedeutendem Wert. Warum die Täterin dreimal versucht hatte, genau diesen Koffer zu entwenden, wurde nicht bekannt.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung