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Szene

Filmfest im Kleinen Theater: 27 Beiträge eingereicht

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Bargteheide – 27 Kurzfilme waren deutschlandweit eingereicht worden, neun wurden von der Vor-Jury ausgewählt und werden auf der Gala des ersten Filmfests im Kleinen Theater gezeigt. Passend zu den vielen unterschiedlichen Genres, werden auch die verschiedene Preise vergeben.

„Erst kam die Oscar-Verleihung, dann die Berlinale und danach das erste Filmfest im Kleinen Theater am 29. Februar um 19 Uhr in unserem schönen Bargteheider Kino“. sagt Norbert Ohl, Chef der Kinosparte im Kleinen Theater und Vorstand im Verein Kleines Theater Bargteheide e.V.

Er freut sich sehr auf die Vorstellung und Verkündung der Sieger, die eine hochkarätige Jury ermitteln wird. Es wird tatsächlich kurzweilig, denn die Filme sind nur zwischen 5 und 15 Minuten lang. Abgebildet werden mehrere Genres unterschiedlichster Art.

Von Dokumentation über Comedy bis zu Drama und Thriller ist alles dabei.

Ein Abend voller Emotionen ist garantiert. Ein besonderes Vergnügen für die Zuschauenden wird der Publikumspreis sein, den jeder vor Ort durch seine Stimme geben kann.

Melvin Jäpel, ebenfalls im Vorstand des Vereins Kleines Theater Bargteheide e.V. war der Initiator.

Foto: Max Möller

Er ist Jungfilmer und baute das Filmfest weitestgehend allein auf. „Kreativen Geschichten eine Plattform in Stormarn zu bieten und dabei junge und ältere Filmschaffende zu verbinden, war die Motivation das Filmfest ins Leben zu rufen“, sagt Melvin Jäpel.

Die eingereichten Kurzfilme kamen aus ganz Deutschland, viele auch von Studierenden an renommierten Filmhochschulen.

Aber auch Privatfilmer, Jungprofis und ältere Filmschaffende im Alter von 16 bis 52 reichten ihre Werke ein. Auch zwei Stormarner Regisseure sind nominiert. Die Auszeichnungen werden in fünf Kategorien erfolgen: Bester Film, beste Kamera, bestes Drehbuch, bestes Schauspiel und den Publikumspreis. Unterstützung fand das Projekt durch die Bargteheider Buchhandlung und MK Pokale, welche die Preisgelder und die Siegertrophäen stiften.

Zur Jury gehören Johannes Pollmann (Filmproduzent vom Kieler Tatort und dem neuen Udo Lindenberg Film), Sophie Apelt (Redakteurin), Dr. Henning Görtz (Landrat Kreis Stormarn), Yvonne Adamek (Wildcard Gewinnerin), sowie natürlich die Kinochefs im Verein, Melvin Jäpel (Filmemacher aus Bargteheide) und Norbert Ohl (Bürgermeister von Elmenhorst).

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Allgemein

Mit Prinzen-Sänger und Bands aus der Region: Konzerte für Vielfalt und ein buntes Sülfeld

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“Commander Nilpfred” aus Bad Oldesloe Foto: SL

Sülfeld – Heute, am 15. Februar, ab 15.30 Uhr findet in Sülfeld ein besonderes, kleines Musikfestival statt. Der Hintergrund ist, dass die Umtriebe einiger Neonazis und Rechtsextremen in Sülfeld deutschlandweit für Aufsehen sorgten. Das brachte den politisch und sozial engagierten Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel auf den Plan. Er bot dem engagierten Pastor der Gemeinde, Steffen Paar, ein Konzert in Sülfeld gegen Rechts an.

Gleichzeitig bot auch die Oldesloer Band “Kleinstadtpioniere” an, bei einem möglichen Konzert gegen Rechts in Sülfeld mitzuwirken. Einige Bandmitglieder spielen auch bei “Commander Nilpfred” und mit dieser Band lernten sie beim Klngstdt KuB Klub im Oldesloer KuB die Band “#arrested” kennen. Schnell war klar, dass auch der “Commander” und “#arrested” mit dabei sein wollen. Die Klngstdt Musikergemeinschaft begrüßt das Engagement gegen Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus seit Jahren unter dem Motto “Love music, hate facism”

In Sülfeld entstand die Idee bei Pastor Paar und seinem Team die Konzerte zusammenzulegen. Und so war ein kleines Festival geboren zu dem auch noch die Oldesloer Musikerin Gabi Liedtke, die Oldesloer Band “De Drangdüwels” , “Bluesmail” aus Lübeck und die Dorfkapelle aus Sülfeld sowie zwei Sülfelder Musiker hinzustießen.

Pastor Paar freut sich, dass neben dem überregional bekannten Krumbiegel auch regionale Musiker auftreten und durch ihre Musik und Worte die Haltung gegen menschen- und demokratiefeindliche Strömungen unterstützen.

.„Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt“, so Jannes Moßner. „Dafür sollte man Geld mitbringen, ansonsten ist der Eintritt zu allen Konzerten frei.

Gesammelt wird aber für die Organisation “Zebra”, die sich für Opfer rechter Gewalt einsetzt und sie unterstützt.

Und so funktioniert der Ablauf:

Den Start macht die Dorfkapelle Sülfeld um 15.30 Uhr auf dem Platz vor dem Pastorat, Am Markt 16. 16 Uhr in der Remise: Gabi Liedtke aus Bad Oldesloe; 16.30 Uhr in der Kirche: #Arrested aus Lübeck; 17 Uhr in der Remise: Kleinstadtpioniere aus Bad Oldesloe; 17:30 Uhr in der Kirche: Bluesm@il aus Lübeck; 18 Uhr in der Remise: Sebastian und Jantje aus Sülfeld; 18.30 Uhr in der Remise: Commander Nilpfred aus Bad Oldesloe; 19 Uhr in der Kirche: De Drangdüwels aus Bad Oldesloe. Den Abschluss bildet dann nach einer kleinen Pauseab 20 Uhr das Konzert von Sebastian Krumbiegel von den Prinzen in der Kirche

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Bad Oldesloe

Indie-Songs und Electro-Klänge: “Alarm!Silence.” im KuB

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Alarm!Silence. Foto: Hoefling/hfr

Bad Oldesloe – Die Gelegenheiten den bekannten Stormarner Musiker Patrick Niemeier live auf einer Bühne in der Region zu erleben, sind in den letzten Jahren rar geworden. Am Freitag 7. Februar spielt er ein Live Konzert im KuB in Bad Oldesloe.

Seit über 20 Jahren ist Patrick Niemeier in der Kulturszene aktiv und stand dabei über 1000 Mal auf der Bühne. Dabei feierte er unzählige Erfolge und galt lange Zeit als eines der größen Rock-Pop-Talente in der Region. Ob als Frontmann von „Promise Cookie the moon“ und „Puppies on acid“ oder mit Chören im Pop- und Gospelbereich – stets konnte sich Niemeier über zahlreiche Auftritte und gute Kritiken freuen.

Seit einiger Zeit ist er nun Solo unterwegs und am 7. Februar findet sein aus dem Dezember des Vorjahres verschobenes Konzert im KuB-Saal statt. „Ich habe lange Zeit die Chance gehabt manchen Traum von Schüler- und Studentenbands zu leben. Wir haben mehr erreicht als die meisten. Dann war irgendwann Schluss“, blickt Niemeier zurück.

Das lag vor allem daran, dass er die Seite wechselte und begann sich ehrenamtlich für die Musik- und Kulturszene vor Ort einzusetzen. „Ich hatte immer wieder davor und währenddessen Angebote professionell oder semiprofessionell Musik zu machen, aber es war nie etwas dabei, was mich reizte. Auf der anderen Seite brachte es mir immer mehr Spaß mich für die Szene vor Ort aktiv einzubringen“, so der Oldesloer Musiker.

Niemeier gründete mit einigen Mitstreitern im Jahr 2005 Klangstadt als lose Musikervereinigung und prägte in den folgenden Jahren gemeinsam mit den Mitstreitern das Klangstadt Open Air und dann den Kulturentwicklungsprozess rund um das KuB mit. Er gestaltete diverse Male – und 2020 erneut – das Musikbühnenprogramm auf dem Stadtfest, war beim  Kulturnetzwerk von der ersten Stunde an dabei und führte zahlreiche Konzerte und andere Events durch. 

„Natürlich bin ich stolz auf das, was wir gemeinsam mit allen Mitstreitern geleistet haben. Aber manchmal fragt man sich auch, was einen geritten hat, sich da reinzustürzen. Vielleicht hatte ich damals vom Auftreten auch erstmal genug“, schaut der Kreisstädter zurück. Aber die Zeit für eigene Musik wurde währenddessen immer weniger.

„Plötzlich merkst du, dass du selbst kaum noch Musik machst. Etwas was ich allerdings auch von anderen Musikern und Künstlern kenne, die sich ehrenamtlich für die Kulturszene einbringe“, so Niemeier.

Foto: M.Hoefling/hfr

Mehr und mehr nimmt Niemeier sich jetzt wieder Zeit und Raum für seine eigene Musik. Ende 2019 brachte er weltweit über alle großen Streamingportale und über itunes und Co seine von Musikkritikern gelobte Solo-EP „We are the ones you had been waiting for“ heraus.

Live präsentiert er im KuB bei seinem Konzert am 7. Februar neben Songs von dieser Veröffentlichung, auch eigenständige Coverversionen von Musikern wie Radiohead, Placebo, Nirvana oder Starsailor. In seinen Konzerten spielt Niemeier mit der Dynamik zwischen laut und leise und schafft eine besondere Atmosphäre im Saal.  Dabei lässt er sich nicht auf akustische oder elektronische Instrumente festlegen und findet seine besondere Mischung zwischen melancholischen Singer-Songwriter-Klängen und treibenden Beats. 

„Genregrenzen oder Erwartungshaltungen haben mich noch nie interessiert“, so Niemeier. „Ich freue mich nun selbst auf der Bühne zu stehen und dem Publikum die Gelegenheit zu bieten, meine Songs einmal wieder live zu erleben“, so der Musiker aus der Kreisstadt.

Das Konzert findet in der Reihe „Kub-Saal-Klub“ des Klngstdt e.V. im KuB-Saal statt.

Karten sind in der Stadtinfo, an der Abendkasse oder unter www.kub-badoldesloe.de erhältlich und an der Abendkasse erhältlich.

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de

Eintritt: 7 € / 3,50 € (erm.)

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Bad Oldesloe

Figurentheater-Festival zeigt “Die Hühner” im KuB

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Foto: Edelhoff/hfr

Bad Oldesloe – Das Stormarner Figurentheater Festival begeistert jedes Jahr im Februar zahlreiche Besucherinnen und Besucher im gesamten Kreis. In Bad Oldesloe steht in diesem Jahr das Stück „Hühner“ auf dem Programm – am Montag, 10. Februar, um 16 Uhr im Kultur- und Bildungszentrum (KuB).

Das clowneske Puppentheaterstück beleuchtet die Schwierigkeiten des Miteinanders: Das Leben ist kein Spaziergang. Schwierigkeiten stapeln sich – berghoch. Da hilft es auch nicht, wenn die gutgelaunte Nachbarin früh um sieben fröhlich durch‘s Haus gackert. Am Ende ist klar: Die Mithühner sind nicht so, wie sie sein sollen. Sie sind, wie sie sind. Und das ist gut so!

Gespielt wird das Stück für Menschen ab 3 Jahren von Dorothee Carls und Annika Pilstl vom Ensemble „die exen“ aus Neuhaus am Inn.

Das Stormarner Figurentheater Festival lädt Stücke aus dem gesamten Bundesgebiet ein. Veranstalter sind das Kulturzentrum Schloss Reinbek und der Kreis Stormarn in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Stormarn kulturell stärken“.

Tickets sind online, in der Stadtinfo im KuB sowie vor der Veranstaltung vor Ort erhältlich.

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de

Preis: 5,50 Euro

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