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Polizei und Feuerwehr

Unbekannter forderte Kopfhörer: Osteinbeker (17) im Bus beraubt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Glinde / Oststeinbek – Am 10.Februar kam es zwischen 20.21 und 20.28 Uhr zu einem Raub im Omnibus der Linie 333 zwischen den Haltestellen “Markt” in Glinde und “Stormarnstrasse” in Oststeinbek.

Ein 17jähriger Oststeinbeker war in Reinbek-Ohe in den Bus nach Oststeinbek gestiegen. Er war zu der Zeit der einzige Fahrgast und setzte sich in die letzte Reihe.

An der Haltestelle “Markt” in Glinde stieg eine Gruppe von sieben Person zu und setze sich um den später Geschädigten herum.

Einer der Zugestiegenen forderte den jungen Mann auf, ihm seine hochwertigen schnurlosen Kopfhörer der Marke Apple zu geben und drohte mit Schlägen, wenn er diese nicht herausgeben würde. Zudem drückte er den Geschädigten mit dem Kopf gegen die Fensterscheibe.

Der Geschädigte gab die Kopfhörer heraus und schaltete auf Befehl des Tatverdächtigen sein Handy aus.

Die Gruppe setzte sich nun vom Geschädigten weg und blieb im Bus, als dieser an der Haltestelle “Stormarnstrasse” in Oststeinbek ausstieg.

Alle Tatverdächtigen waren junge Männer, der Geschädigte konnte zwei von ihnen wie folgt beschreiben:

1. Person: – ca. 175-180 cm groß – schlanke Statur – braune Augen – dunkelbraune kurze Haare – schmales Gesicht – vermutlich bekleidet mit einer blauen Jeans und einem dunklen Oberteil

2. Person: – ca. 165-170 cm groß – schlanke Statur – braune Augen – dunkelbraune kurze Haare – bekleidet mit einer dunklen Daunenjacke

Während der Busfahrt sei an der Haltestelle “Havighorster Weg” eine blonde Frau eingestiegen, die eventuell etwas zu der Gruppe von Tatverdächtigen sagen könne.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer kann Angaben zur Tat oder den Tatverdächtigen machen? Wem sind die sieben Personen aufgefallen, die an der Haltestelle “Markt” in Glinde in den Bus stiegen? Wer ist die Frau, die sich zur Tatzeit mit ihm Bus befand?

Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040/727707-0.

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Polizei und Feuerwehr

Corona-Wochenendbilanz der Polizei Lübeck: Nur wenige Zwischenfälle

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Symbolfoto: SL

Lübeck – Die Polizei Lübeck hat ihre Wochenendbilanz veröffentlicht. Es wurden verstärkt Kontrollen der Coronaregeln durchgeführt.

Die Großparkplätze an der Ostseeküste waren mäßig frequentiert und überweigend nur von Pkw aus SH genutzt. Auffällig war die gute Nutzung der Baumärkte am Samstag. Hier gab es Schlangen vor den Eingangstüren. Die Abstände und der Einlass verliefen koordiniert und diszipliniert.

Die Lübecker Innenstadt war mäßig besucht. Auf der Autobahn 1, Höhe Lübeck, wurden deutlich weniger Fahrzeuge im Vergleich zum vorherigen Wochenende gezählt.

Sonnabend, 04.04.2020: Im Kreis Ostholstein wurden 65 Fahrzeuge kontrolliert, dabei wurden 6 zurückgewiesen und 2 Anzeigen gefertigt. Im Bereich der Hansestadt Lübeck wurden 47 Fahrzeuge kontrolliert und 5 zurückgewiesen.

Am Nachmittag gegen 16 Uhr wurde auf dem Koberg in Lübeck eine nicht angemeldete Spontan-Demonstration zu dem Thema “Freiheitsrechte in Corona-Zeiten” festgestellt.

Die Teilnehmer hielten die Abstände ein, es waren ca. 25-30 Zuschauer festzustellen. Die Demonstration wurde einvernehmlich von der Veranstalterin beendet.

Sonntag, 05.04.2020: Im Kreis Ostholstein wurden 152 Fahrzeuge kontrolliert, dabei wurden 20 zurückgewiesen. Im Bereich der Hansestadt Lübeck wurden 55 Fahrzeuge kontrolliert und 4 zurückgewiesen.

Im Bereich der Lübecker Obertrave hielten sich viele Angler auf. Die Abstände waren entsprechend. Auch der neu gestaltete Drehbrückenplatz in Lübeck war gut besucht.

Die Abstandsregeln wurden eingehalten. In Travemünde gab es offenbar einen geöffneten Kiosk. Hier wurde das Ordnungsamt der Hansestadt Lübeck tätig.

Gegen 11:20 Uhr wurde auf dem Lübecker Rathausmarkt ein 6-köpfige Personengruppe festgestellt, welche mit Farbe Schuhabdrücke auf den Boden malte.

Diese Aktion war mit der verbotenen Demonstration “Wir hinterlassen Spuren” in Verbindung zu bringen. Es wurden Platzverweise erteilt und bis 18 Uhr mehrere Anzeigen gefertigt”, so Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Zudem kam es am Wochenende im gesamten Direktionsbereich zu Einsätzen mit Kleingruppen. Diese wurden polizeilich aufgelöst. An der Kontrollstelle Großenbrode wurden über das gesamte Wochenende 29 Fahrzeuge zurückgewiesen.

Ein wichtiger Hinweis: Bei den Zahlen handelt es sich um Lagedaten. Diese sind nur vorläufig und nicht qualitätsgeprüft.

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Mecklenburg-Vorpommern

Einreiseverbot wegen Coronavirus: Mann betrinkt sich, um nicht abreisen zu müssen

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Wismar – In Wismar verstießen am Wochenende zwei Männer gegen das Einreiseverbot nach Mecklenburg-Vorpommern. Das ging soweit, dass einer von ihnen vorsätzlich Alkohol konsumierte, um nicht fahren zu können.

Der Plan ging auf – allerdings anders als erhofft: Er musste für eine Nacht in Gewahrsam.

Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Der Fall ereignete sich am Sonnabend in einer Kleingartenanlage in Wismar. Gegen 17 Uhr stellten Beamte des Polizeihauptreviers Wismar auf einem Parkplatz in der Nähe der Kleingartenanlage “Silberlötten” ein Fahrzeug fest, das laut Kennzeichen aus Hamburg stammte.

Die Polizisten begaben sich in die Kleingartenanlage und trafen dort auf zwei Männer. Auf Nachfrage bestätigte einer von ihnen, der Halter des Fahrzeugs zu sein. Die beiden 37- und 54-Jährigen haben ihren Hauptwohnsitz in Hamburg bzw. Schleswig-Holstein und hielten sich in Mecklenburg-Vorpommern auf, um Arbeiten in ihrem Garten zu erledigen.

Beide wurden darüber informiert, dass sie sich wegen der Corona-Pandemie nicht das Bundesland verlassen sollen.

Daraufhin gab der 37-jährige Deutsche an, dass er Alkohol getrunken habe und daher nicht fahren könne.

Eine Atemalkoholmessung bestätigte seine Angabe. Er erhielt die Weisung, keinen Alkohol mehr zu konsumieren und das Bundesland nach einer entsprechenden Frist, wenn der Alkoholkonzentration in dem erlaubten Toleranzbereich liegt, zu verlassen. Der 54-jährige Afghane hatte keine Fahrerlaubnis.

Als die Polizisten das zweite Mal vor Ort kamen, um dies zu überprüfen, fiel ihnen bereits der schwankende Gang des 37-jährigen Hamburgers auf.

Die zweite Atemalkoholmessung bestätigte den Verdacht der Beamten, das Messgerät zeigte nunmehr einen erhöhten Wert von 1,16 Promille an, eine angefangene Flasche Schnaps stand schon griffbereit.

Daher war davon auszugehen, dass der Betroffene weiter trinken wird, um nicht abreisen zu müssen. Beide Männer verhielten sich zudem unkooperativ.

Um sicherzustellen, dass der 37-Jährige ausnüchtert, um dann mit seinem Fahrzeug das Bundesland zu verlassen, wurde er auf richterliche Anordnung in Gewahrsam genommen und heute Morgen entlassen. Zusammen machten sich die beiden Männer dann auf den Weg nach Hause. Dies geschah unter Begleitung der Polizei, um sicherzugehen, dass die Verfügung auch umgesetzt wird.

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Schleswig-Holstein

Itzehoe: Rentner (78) ersticht 38-Jährigen in Schrebergarten

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Itzehoe – Am Montag ist es in einem Kleingartengelände im Itzehoer Stadtteil Tegelhörn zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil eines 38-Jährigen gekommen. Ein Tatverdächtiger konnte noch am selben Abend festgenommen werden.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: SL

Nach derzeitigen Erkenntnissen fügte der 73-jährige Beschuldigte dem Itzehoer am frühen Abend mit einem Messer in einer Gartenanlage in der Königsberger Allee tödliche Verletzungen zu.

Im Anschluss begab sich der Tatverdächtige an seine Wohnanschrift in Itzehoe, wo die Polizei ihn zeitnah festnahm.

Die Ermittlungen in dieser Sache hat die Itzehoer Mordkommission in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe übernommen. Die Hintergründe der Tat sind bis jetzt noch unklar.

Die Vorführung des Beschuldigten vor einer Haftrichterin am Amtsgericht Itzehoe auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe erfolgte am Nachmittag des gestrigen Tages.

Die Richterin erließ Haftbefehl wegen Totschlags, der Beschuldigte befindet sich mittlerweile in der Justizvollzugsanstalt in Lübeck.

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