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Polizei und Feuerwehr

Mann schlägt Zugbegleiter nieder: Festnahme am Lübecker Bahnhof

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Symbolfoto: Bundespolizei/hfr

Lübeck – Am Dienstag, 11.Februar, gegen 07:30 Uhr kam es im Regionalexpress auf der Fahrt von Neubrandenburg in Richtung Lübeck zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines Zugbegleiters.

“Bei der üblichen Fahrausweiskontrolle konnte ein 26-jähriger Deutscher kein Ticket vorlegen. Da der Mann angab, kein Geld und auch keinen Ausweis mitzuführen, wurde er von der Weiterfahrt ausgeschlossen”, so Bundespolizeisprecher Sven Klöckner .

“Am Bahnhof Schönberg stieg er aus dem Zug, war aber mittlerweile so in Rage geraten, dass er mehrfach gegen die Scheiben des Zuges schlug. Plötzlich und unvermittelt drehte er sich dann zum Zugbegleiter um und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Dieser verlor das Gleichgewicht und fiel zu Boden. Aufmerksame Reisende bekamen den Vorfall mit und schritten beherzt ein. Somit konnte schlimmeres vermieden werden”, so Klöckner.

Der gewalttätige Mann verließ daraufhin den Bahnsteig. Der an der Stirn verletzte Zugbegleiter setzte seine Fahrt fort und erstattete bei der Bundespolizei Strafanzeige.

Eine knappe Stunde später meldete sich eine Zugbegleiterin bei der Bundespolizei. Aufgrund der ihr bekannten Täterbeschreibung teilte sie mit, dass sich der Mann im Zug nach Lübeck befindet. Eine Streife der Bundespolizei konnte den Mann, am Lübecker Hauptbahnhof, dann endgültig stellen.

“Da er sich nicht ausweisen konnte, wurde er mit auf die Wache genommen. Bei der Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass der Mann zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Lübeck ausgeschrieben war. Außerdem muss er nun mit Strafverfahren wegen Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen rechnen”, so der Polizeisprecher.

Der Zugbegleiter musste aufgrund der Verletzung einen Arzt aufsuchen und ist für mehrere Tage krankgeschrieben.

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Polizei und Feuerwehr

Corona-Wochenendbilanz der Polizei Lübeck: Nur wenige Zwischenfälle

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Symbolfoto: SL

Lübeck – Die Polizei Lübeck hat ihre Wochenendbilanz veröffentlicht. Es wurden verstärkt Kontrollen der Coronaregeln durchgeführt.

Die Großparkplätze an der Ostseeküste waren mäßig frequentiert und überweigend nur von Pkw aus SH genutzt. Auffällig war die gute Nutzung der Baumärkte am Samstag. Hier gab es Schlangen vor den Eingangstüren. Die Abstände und der Einlass verliefen koordiniert und diszipliniert.

Die Lübecker Innenstadt war mäßig besucht. Auf der Autobahn 1, Höhe Lübeck, wurden deutlich weniger Fahrzeuge im Vergleich zum vorherigen Wochenende gezählt.

Sonnabend, 04.04.2020: Im Kreis Ostholstein wurden 65 Fahrzeuge kontrolliert, dabei wurden 6 zurückgewiesen und 2 Anzeigen gefertigt. Im Bereich der Hansestadt Lübeck wurden 47 Fahrzeuge kontrolliert und 5 zurückgewiesen.

Am Nachmittag gegen 16 Uhr wurde auf dem Koberg in Lübeck eine nicht angemeldete Spontan-Demonstration zu dem Thema “Freiheitsrechte in Corona-Zeiten” festgestellt.

Die Teilnehmer hielten die Abstände ein, es waren ca. 25-30 Zuschauer festzustellen. Die Demonstration wurde einvernehmlich von der Veranstalterin beendet.

Sonntag, 05.04.2020: Im Kreis Ostholstein wurden 152 Fahrzeuge kontrolliert, dabei wurden 20 zurückgewiesen. Im Bereich der Hansestadt Lübeck wurden 55 Fahrzeuge kontrolliert und 4 zurückgewiesen.

Im Bereich der Lübecker Obertrave hielten sich viele Angler auf. Die Abstände waren entsprechend. Auch der neu gestaltete Drehbrückenplatz in Lübeck war gut besucht.

Die Abstandsregeln wurden eingehalten. In Travemünde gab es offenbar einen geöffneten Kiosk. Hier wurde das Ordnungsamt der Hansestadt Lübeck tätig.

Gegen 11:20 Uhr wurde auf dem Lübecker Rathausmarkt ein 6-köpfige Personengruppe festgestellt, welche mit Farbe Schuhabdrücke auf den Boden malte.

Diese Aktion war mit der verbotenen Demonstration “Wir hinterlassen Spuren” in Verbindung zu bringen. Es wurden Platzverweise erteilt und bis 18 Uhr mehrere Anzeigen gefertigt”, so Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Zudem kam es am Wochenende im gesamten Direktionsbereich zu Einsätzen mit Kleingruppen. Diese wurden polizeilich aufgelöst. An der Kontrollstelle Großenbrode wurden über das gesamte Wochenende 29 Fahrzeuge zurückgewiesen.

Ein wichtiger Hinweis: Bei den Zahlen handelt es sich um Lagedaten. Diese sind nur vorläufig und nicht qualitätsgeprüft.

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Mecklenburg-Vorpommern

Einreiseverbot wegen Coronavirus: Mann betrinkt sich, um nicht abreisen zu müssen

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Wismar – In Wismar verstießen am Wochenende zwei Männer gegen das Einreiseverbot nach Mecklenburg-Vorpommern. Das ging soweit, dass einer von ihnen vorsätzlich Alkohol konsumierte, um nicht fahren zu können.

Der Plan ging auf – allerdings anders als erhofft: Er musste für eine Nacht in Gewahrsam.

Alkoholtest (Symbolbild). Foto: polizei

Der Fall ereignete sich am Sonnabend in einer Kleingartenanlage in Wismar. Gegen 17 Uhr stellten Beamte des Polizeihauptreviers Wismar auf einem Parkplatz in der Nähe der Kleingartenanlage “Silberlötten” ein Fahrzeug fest, das laut Kennzeichen aus Hamburg stammte.

Die Polizisten begaben sich in die Kleingartenanlage und trafen dort auf zwei Männer. Auf Nachfrage bestätigte einer von ihnen, der Halter des Fahrzeugs zu sein. Die beiden 37- und 54-Jährigen haben ihren Hauptwohnsitz in Hamburg bzw. Schleswig-Holstein und hielten sich in Mecklenburg-Vorpommern auf, um Arbeiten in ihrem Garten zu erledigen.

Beide wurden darüber informiert, dass sie sich wegen der Corona-Pandemie nicht das Bundesland verlassen sollen.

Daraufhin gab der 37-jährige Deutsche an, dass er Alkohol getrunken habe und daher nicht fahren könne.

Eine Atemalkoholmessung bestätigte seine Angabe. Er erhielt die Weisung, keinen Alkohol mehr zu konsumieren und das Bundesland nach einer entsprechenden Frist, wenn der Alkoholkonzentration in dem erlaubten Toleranzbereich liegt, zu verlassen. Der 54-jährige Afghane hatte keine Fahrerlaubnis.

Als die Polizisten das zweite Mal vor Ort kamen, um dies zu überprüfen, fiel ihnen bereits der schwankende Gang des 37-jährigen Hamburgers auf.

Die zweite Atemalkoholmessung bestätigte den Verdacht der Beamten, das Messgerät zeigte nunmehr einen erhöhten Wert von 1,16 Promille an, eine angefangene Flasche Schnaps stand schon griffbereit.

Daher war davon auszugehen, dass der Betroffene weiter trinken wird, um nicht abreisen zu müssen. Beide Männer verhielten sich zudem unkooperativ.

Um sicherzustellen, dass der 37-Jährige ausnüchtert, um dann mit seinem Fahrzeug das Bundesland zu verlassen, wurde er auf richterliche Anordnung in Gewahrsam genommen und heute Morgen entlassen. Zusammen machten sich die beiden Männer dann auf den Weg nach Hause. Dies geschah unter Begleitung der Polizei, um sicherzugehen, dass die Verfügung auch umgesetzt wird.

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Schleswig-Holstein

Itzehoe: Rentner (78) ersticht 38-Jährigen in Schrebergarten

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Itzehoe – Am Montag ist es in einem Kleingartengelände im Itzehoer Stadtteil Tegelhörn zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil eines 38-Jährigen gekommen. Ein Tatverdächtiger konnte noch am selben Abend festgenommen werden.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: SL

Nach derzeitigen Erkenntnissen fügte der 73-jährige Beschuldigte dem Itzehoer am frühen Abend mit einem Messer in einer Gartenanlage in der Königsberger Allee tödliche Verletzungen zu.

Im Anschluss begab sich der Tatverdächtige an seine Wohnanschrift in Itzehoe, wo die Polizei ihn zeitnah festnahm.

Die Ermittlungen in dieser Sache hat die Itzehoer Mordkommission in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe übernommen. Die Hintergründe der Tat sind bis jetzt noch unklar.

Die Vorführung des Beschuldigten vor einer Haftrichterin am Amtsgericht Itzehoe auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe erfolgte am Nachmittag des gestrigen Tages.

Die Richterin erließ Haftbefehl wegen Totschlags, der Beschuldigte befindet sich mittlerweile in der Justizvollzugsanstalt in Lübeck.

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