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Schleswig-Holstein

Bahn stellt wegen des Sturms bundesweit den Fernverkehr ein und aktiviert Hotline

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Symbolfoto: SL

Kiel – “Aufgrund des Sturmtiefs Sabine kommt es seit Sonntagmittag, 09. Februar zu erheblichen Beeinträchtigungen im Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn”, teilt die DB am Sonntagabend mit.

“Wir empfehlen unseren Reisenden, für Sonntag, 09.02.2020 bis Dienstag, 11.02.2020 geplante Fahrten im Fernverkehr auf einen anderen Tag zu verschieben”, heißt es in der Mitteilung.

“Da es im Norden und Westen Deutschlands bereits zu Beeinträchtigungen durch das Sturmtief kommt, stellen wir ab sofort den Fernverkehr in weiten Teilen Niedersachsens, Schleswig-Holsteins, Nordrhein-Westfalens sowie in Bremen vorübergehend ein”, hieß es zunächst “nur”. Doch kurze Zeit darauf folgte dann die Einstellung des bundesweiten Fernverkehrs.

“Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und zunehmender Windstärken haben wir uns dazu entschieden, den Fernverkehr bundesweit ab 18 Uhr nach und nach einzustellen”.

“Bitte überprüfen Sie Ihre Reiseverbindung. Ab sofort ist außerdem eine kostenfreie Hotline geschaltet, unter der sich Reisende über die aktuelle Verkehrslage und Auswirkungen des Sturmtiefs auf den Bahnverkehr informieren können. Die Nummer lautet 08000 99 66 33”

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Bad Oldesloe

Orkan “Sabine”: Leitstelle stockt Personal auf, Stomausfall in Tangstedt

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Wie beim Sturm vor zwei Jahren (Foto) rechnet die Feuerwehr in Stormarn auch bei diesem Orkan mit zahlreichen wetterbedingten Einsätzen. Foto: Feuerwehr

Bad Oldesloe/Tangstedt – Orkan “Sabine” sorgt im Kreis Stormarn für erste Einsätze. Die Integrierte Rettungsleitstelle Süd (IRLS) stockt für die Nachmittagsstunden personell auf.

“Auch die technische Administration arbeitet mit Eifer an der Einrichtung zusätzlicher Notrufabfrageplätze, um dem zu erwartenden erhöhten Notrufaufkommen gerecht zu werden”, schreibt IRLS auf Twitter.

Gegen 14 Uhr meldete die Leitstelle einen Stromausfall in der Gemeinde Tangstedt und bittet darum, deswegen nicht die Rettungsleitstelle zu kontaktieren.

Die Fahnen der Vereinigten Stadtwerke sind dem Orkan bereits zum Opfer gefallen

“Der Energieversorger ist bereits informiert und arbeitet mit Hochdruck an der Lösung des Problems”, so die Leitstelle.

Weil der Deutsche Wetterdienst bis Montag mit Sturmböen rechnet, fragen sich viele Eltern, ob die Schule regulär stattfindet. Laut Bildungsministerium ist aktuell nicht geplant, den Unterricht wegen Orkan “Sabine” ausfallen zu lassen.

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Schleswig-Holstein

Stormarn: Wetterdienst warnt vor möglichen Orkanböen und Dauerregen

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Warnung vor Sturm Symbolfoto: Olaf Naami/shutterstock

Stormarn – Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einem stürmischen Sonntag und Montag auch in Stormarn. Schon in der Nacht zu Sonntag soll der Wind zunehmen. In Schleswig-Holstein ist außerdem von Sonntagmittag bis in die Nacht zum Montag gebietsweise Dauerregen mit Mengen von bis 25 l/qm in 12 Stunden möglich.

“Ab Sonntagnachmittag erfasst dann das Sturmfeld eines Orkantiefs über der Nordsee Deutschland. Verbreitet werden Sturmböen und schwere Sturmböen (Bft 9-10, bis 100 km/h) erwartet. Mit Kaltfrontpassage und in Verbindung mit Gewittern sind in der Nacht zum Montag organartige Böen (Bft 11, um 110 km/h) und Orkanböen (Bft 12, um 120 km/h) wahrscheinlich”, so der DWD.

“Auch nachfolgend, zumindest bis in den Dienstag hinein, sind Sturmböen (Bft 9) wahrscheinlich, in Verbindung mit Gewittern auch schwere Sturmböen (Bft 10) sowie einzelne orkanartige Böen (Bft 11). Diese Vorabinformation weist auf eine potentielle Unwetterlage hin”, so der DWD.

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Schleswig-Holstein

Polizei kontrolliert Lkw-Fahrer in Schleswig-Holstein

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Kiel – Die Landespolizei Schleswig-Holstein wird in der kommenden Woche (10. bis 16. Februar) im Rahmen einer TISPOL-Kontrollwoche einen Schwerpunkt auf die Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs legen. In allen Polizeidirektionen des Landes erfolgen zielgerichtete Kontrollen durch speziell geschulte Einsatzkräfte.

Autobahnpolizei kontrolliert einen Lastwagen (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Die letzte Kontrollwoche fand in der Zeit vom 14. bis zum 20. Oktober 2019 statt. Insgesamt 668 Fahrzeuge sind im Oktober letzten Jahres kontrolliert worden, dabei wurden 218 Fahrzeuge beanstandet.

Schwerpunkt waren Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. In 291 Fällen wurden zu lange Lenkzeiten, zu kurze Pausen oder auch fehlende Aufzeichnungen über die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer festgestellt.

Weiterer Schwerpunkt waren Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung, also zum Beispiel zu schnelles Fahren und Ladungsverstöße, also Überladung der Fahrzeuge und mangelnde Ladungssicherung. Insgesamt untersagten die Einsatzkräfte 41 Fahrzeugführern die Weiterfahrt.

LKW-Unfälle haben oftmals besonders schwere Unfallfolgen für andere Verkehrsteilnehmer.

Hauptunfallursachen sind Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelnde Ladungssicherung und Übermüdung. Übermüdete Fahrer, zu schnelle und technisch nicht einwandfreie Fahrzeuge stellen eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Darum ist es wichtig, durch möglichst häufige intensive Kontrollen die anderen Verkehrsteilnehmer vor schweren Unfallfolgen insbesondere auf Bundesautobahnen zu bewahren.

Zum Hintergrund von TISPOL: TISPOL (Traffic Information System Police) wurde durch die Verkehrspolizeien Europas gegründet, um die Verkehrssicherheit und Strafverfolgung europaweit zu verbessern. Das Hauptziel von TISPOL ist die Reduzierung der Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten auf Europas Straßen. Die ständigen Schwerpunktthemen sind u.a. Geschwindigkeit, Ablenkung, Sicherheitsgurt, Alkohol und Drogen und der gewerbliche Güter- / Personenverkehr.

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