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Hamburg

Hamburg: 35-Jähriger mutmaßlicher Drogendealer rast auf Polizisten zu und rammt Zivilstreifen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – Am Donnerstagabend versuchte ein 35-jähriger Mercedesfahrer sich einer polizeilichen Überprüfung in Hamburg -Neuallermöhe zu entziehen, indem er mit hoher Geschwindigkeit auf die Beamten zuraste. Diese machten von ihren Schusswaffen Gebrauch.

Bereits seit 2019 ermittelt das Rauschgiftdezernat (LKA 62) gegen den 35-jährigen Deutschen wegen des Verdachts des Betäubungsmittelhandels mit nicht geringen Mengen.

Nachdem der Verdächtige gestern Kontakt zu einem 48-jährigen Polen hatte, entschlossen sich die Beamten, die beiden Männer in Neuallermöhe zu kontrollieren.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 35-Jährige zu diesem Zeitpunkt in einer Mercedes E-Klasse hinter dem 48-Jährigen her, der einen gemieteten Transporter Mercedes Vito fuhr.

Nachdem die zivilen Beamten den voranfahrenden Transporter angehalten und gleichzeitig den hinteren Wagen mit ihren Einsatzfahrzeugen blockiert hatten, nahmen sie den Fahrer des Vito vorläufig fest.

“Der 35-Jährige in der E-Klasse gab daraufhin Gas. Er rammte mit seinem Auto den Vito sowie zwei zivile Polizeiwagen und durchbrach somit die Absperrung, um zu flüchten. Anschließend fuhr er mit hoher Geschwindigkeit auf die eingesetzten Polizeibeamten zu, welche sich durch Beiseitespringen aus dem Gefahrenbereich retteten und mehrere Schüsse auf die E-Klasse abgaben”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Dennoch konnte der 35-Jährige flüchten. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, an denen unter anderem auch der Polizeihubschrauber Libelle 1 und ein Personenspürhund beteiligt waren, fanden die Polizisten zunächst die verlassene E-Klasse in der Von-Hacht-Straße wieder. Später spürten sie den Flüchtigen in Begleitung seiner Lebensgefährtin und eines Freundes in St. Pauli auf und nahmen ihn vorläufig fest. Da gegen seine Begleiter kein Tatverdacht bestand, verblieben diese auf freiem Fuß.

Durch das Durchbrechen der Polizeiabsperrung mit dem Fahrzeug und die Schussabgaben wurde niemand verletzt.

Bei der Durchsuchung des angehaltenen Mercedes Vito fanden die Polizisten im Laderaum insgesamt 77 kg Marihuana, verteilt auf sieben Sporttaschen. In der Mercedes E-Klasse wurde kein weiteres Rauschgift aufgefunden, in der Wohnung des 35-Jährigen nur geringe Mengen Marihuana”, so Kaluza.

Gegen die Tatverdächtigen wird wegen des gewerbsmäßigen Handels mit nicht geringen Mengen Betäubungsmitteln ermittelt. Gegen den 35-Jährigen wurde nun zudem ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Beide Beschuldigte wurden einem Haftrichter zugeführt.

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Hamburg

Hamburg: Total betrunkener Fahrgast randaliert im ICE

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Eine Streife der Bundespolizei an einem ICE im Hamburger Hauptbahnhof- Foto: Bundespolizei/hfr

Hamburg – Am Donnerstag, 6. August, gegen 19.40 Uhr nahmen Bundespolizisten einen alkoholisierten Mann im Hamburger Hauptbahnhof in Gewahrsam.

Zuvor belästigte und beschimpfte der 28-Jährige in einem ICE auf der Fahrt von Berlin nach Hamburg grundlos Fahrgäste. Der Beschuldigte schrie lautstark herum und soll auf Einrichtungsgegenstände und Türen im Zug eingetreten haben.

“Ein Zugbegleiter (48) wies den offensichtlich alkoholisierten “Fahrgast” auf sein Fehlverhalten hin. Das quittierte der deutsche Staatsangehörige mit übelsten Beleidigungen. Im weiteren Verlauf ging der sehr aggressive Mann mit einer Bierflasche in der Hand auf den Zugbegleiter in “Schlaghaltung” zu. Der DB-Mitarbeiter begab sich daraufhin schnell in ein Dienstabteil des ICE in Sicherheit”, so Bundespolizeisprecher Rüdiger Carstens.

Nach Ankunft des ICE im Hamburger Hauptbahnhof verließ der Beschuldigte fluchtartig den Zug. Zuvor alarmierte Bundespolizisten konnten den Mann stellen. Der Beschuldigte bedrohte und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten und wurde daraufhin gefesselt dem Bundespolizeirevier zugeführt.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,06 Promille. Auch in der Gewahrsamszelle randalierte der Beschuldigte und trat mehrfach auf ein Fenster und eine Tür ein.

Der Mann musste später wieder entlassen werden; entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

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Hamburg

Hamburg: Zeugenaufruf nach bewaffnetem Überfall auf Sportgeschäft

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Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Vorgestern Abend, 4. August, überfielen laut Polizei zwei bislang unbekannte Täter die Mitarbeiter eines Sportartikelgeschäfts in Billstedt beim Verlassen der Geschäftsräume.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wurden die vier Angestellten des Geschäfts von den Räubern wieder in den Laden zurückgedrängt, als sie ihn nach Feierabend durch die Hintertür verlassen wollten. Beide Verdächtige waren hierbei maskiert und mit Schusswaffen bewaffnet”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Nachdem die Täter einen der Angestellten zum Öffnen eines Tresors gebracht und daraus mehrere tausend Euro entwendet hatten, flüchteten sie durch die Hintertür.

Die alarmierten Polizeikräfte leiteten umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, bei denen auch ein Personenspürhund eingesetzt wurde. Diese führten jedoch nicht zur Festnahme von Tatverdächtigen.

Die Gesuchten werden beide wie folgt beschrieben:

– männlich – ca. 170 cm groß – maskiert – dunkle Bekleidung – Turnschuhe – bewaffnet mit schwarzer Schusswaffe

Die Geschädigten wurden bei dem Überfall nicht verletzt.

Die Ermittlungen werden bei dem für die Region Mitte II zuständigen Raubdezernat (LKA 164) geführt und dauern an.

Hinweise bitte unter der Rufnummer 040/4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an jede Polizeidienststelle.

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Hamburg

Hamburg: Kinder und Jugendliche rassistisch beleidigt und attackiert

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Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Hamburg – Die Polizei Hamburg fahndet nach zwei bislang unbekannten Männern, die am Samstagabend, 1. August, eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen am Bahnhof Hamburg-Blankenese rassistisch beleidigt und ein zwölfjähriges Mädchen geschlagen haben.

Die Staatschutzabteilung des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen sollen die zwei bislang unbekannten Männer bereits in einem Linienbus auf die Gruppe getroffen sein.

Am Bahnhof Blankenese stiegen sowohl die Männer als auch die Gruppe aus dem Bus.

Dort kam es mutmaßlich aufgrund der Hautfarbe der Kinder und Jugendlichen zu den rassistischen Beleidigungen. Ein zwölfjähriges Mädchen wurde außerdem durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt.

Anschließend flüchteten die beiden Männer in unbekannte Richtung.

Eine Sofortfahndung mit mehreren Streifenwagen führte nicht zur Festnahme der Täter. Diese können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

– männlich – 30 bis 40 Jahre – deutsche oder osteuropäische Erscheinung – bekleidet mit orangefarbenem T-Shirt

Täter 2:

– männlich – 30 bis 40 Jahre – bekleidet mit dunkelblauem Oberteil und grauer Hose – trug eine camouflagefarbene Mütze und eine Brille

Das Mädchen erlitt durch den Faustschlag eine Prellung an der Schläfe und wurde durch Rettungssanitäter vor Ort versorgt. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei oder an einem Polizeikommissariat zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

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