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Bad Oldesloe

Indie-Songs und Electro-Klänge: “Alarm!Silence.” im KuB

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Alarm!Silence. Foto: Hoefling/hfr

Bad Oldesloe – Die Gelegenheiten den bekannten Stormarner Musiker Patrick Niemeier live auf einer Bühne in der Region zu erleben, sind in den letzten Jahren rar geworden. Am Freitag 7. Februar spielt er ein Live Konzert im KuB in Bad Oldesloe.

Seit über 20 Jahren ist Patrick Niemeier in der Kulturszene aktiv und stand dabei über 1000 Mal auf der Bühne. Dabei feierte er unzählige Erfolge und galt lange Zeit als eines der größen Rock-Pop-Talente in der Region. Ob als Frontmann von „Promise Cookie the moon“ und „Puppies on acid“ oder mit Chören im Pop- und Gospelbereich – stets konnte sich Niemeier über zahlreiche Auftritte und gute Kritiken freuen.

Seit einiger Zeit ist er nun Solo unterwegs und am 7. Februar findet sein aus dem Dezember des Vorjahres verschobenes Konzert im KuB-Saal statt. „Ich habe lange Zeit die Chance gehabt manchen Traum von Schüler- und Studentenbands zu leben. Wir haben mehr erreicht als die meisten. Dann war irgendwann Schluss“, blickt Niemeier zurück.

Das lag vor allem daran, dass er die Seite wechselte und begann sich ehrenamtlich für die Musik- und Kulturszene vor Ort einzusetzen. „Ich hatte immer wieder davor und währenddessen Angebote professionell oder semiprofessionell Musik zu machen, aber es war nie etwas dabei, was mich reizte. Auf der anderen Seite brachte es mir immer mehr Spaß mich für die Szene vor Ort aktiv einzubringen“, so der Oldesloer Musiker.

Niemeier gründete mit einigen Mitstreitern im Jahr 2005 Klangstadt als lose Musikervereinigung und prägte in den folgenden Jahren gemeinsam mit den Mitstreitern das Klangstadt Open Air und dann den Kulturentwicklungsprozess rund um das KuB mit. Er gestaltete diverse Male – und 2020 erneut – das Musikbühnenprogramm auf dem Stadtfest, war beim  Kulturnetzwerk von der ersten Stunde an dabei und führte zahlreiche Konzerte und andere Events durch. 

„Natürlich bin ich stolz auf das, was wir gemeinsam mit allen Mitstreitern geleistet haben. Aber manchmal fragt man sich auch, was einen geritten hat, sich da reinzustürzen. Vielleicht hatte ich damals vom Auftreten auch erstmal genug“, schaut der Kreisstädter zurück. Aber die Zeit für eigene Musik wurde währenddessen immer weniger.

„Plötzlich merkst du, dass du selbst kaum noch Musik machst. Etwas was ich allerdings auch von anderen Musikern und Künstlern kenne, die sich ehrenamtlich für die Kulturszene einbringe“, so Niemeier.

Foto: M.Hoefling/hfr

Mehr und mehr nimmt Niemeier sich jetzt wieder Zeit und Raum für seine eigene Musik. Ende 2019 brachte er weltweit über alle großen Streamingportale und über itunes und Co seine von Musikkritikern gelobte Solo-EP „We are the ones you had been waiting for“ heraus.

Live präsentiert er im KuB bei seinem Konzert am 7. Februar neben Songs von dieser Veröffentlichung, auch eigenständige Coverversionen von Musikern wie Radiohead, Placebo, Nirvana oder Starsailor. In seinen Konzerten spielt Niemeier mit der Dynamik zwischen laut und leise und schafft eine besondere Atmosphäre im Saal.  Dabei lässt er sich nicht auf akustische oder elektronische Instrumente festlegen und findet seine besondere Mischung zwischen melancholischen Singer-Songwriter-Klängen und treibenden Beats. 

„Genregrenzen oder Erwartungshaltungen haben mich noch nie interessiert“, so Niemeier. „Ich freue mich nun selbst auf der Bühne zu stehen und dem Publikum die Gelegenheit zu bieten, meine Songs einmal wieder live zu erleben“, so der Musiker aus der Kreisstadt.

Das Konzert findet in der Reihe „Kub-Saal-Klub“ des Klngstdt e.V. im KuB-Saal statt.

Karten sind in der Stadtinfo, an der Abendkasse oder unter www.kub-badoldesloe.de erhältlich und an der Abendkasse erhältlich.

Ticketbestellung: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de

Eintritt: 7 € / 3,50 € (erm.)

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert bei 55: Infektionszahlen in Stormarn gehen weiter zurück

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet am Freitag 12 Neuinfektionen (Stand: 13.05., 13:30 Uhr) und einen Inzidenzwert von 54,9.

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.781) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.793.

6.195 Personen gelten als genesen, 303 Personen sind aktuell infiziert. 295 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 134 Neuinfektionen zu bestätigen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 54,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

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Bad Oldesloe

“Pendler werden bestraft”: Oldesloer Wählergemeinschaft kritisiert neue Parkgebühren

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Bad Oldesloe – Die Wählergemeinschaft Für Bad Oldesloe (FBO) stemmt sich gegen die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Ausweitung der Parkgebührenpflicht auf Bereiche an Bahnhof und Schulen sowie die zudem noch geplanten weiteren Gebührenerhöhungen in der Innenstadt.

Parkautomat (Symbolbild)

Die Erhöhung der Parkgebühren im Innenstadtbereich wird nach Meinung der Wählergemeinschaft dazu führen, dass Einkaufen in Oldesloes City deutlich unattraktiver wird und schadet den ohnehin durch Corona arg gebeutelten Geschäften noch weiter.

„Schlimmer geht es nicht! Der Zeitpunkt zur Verteuerung des Parkens in der Oldesloer Innenstadt ist fatal. Was denken sich die Parteien bloß dabei? Ich kann es nicht fassen, dass allein die FBO sich gegen diese zerstörerischen Beschlüsse wendet“, ist Karin Harms empört. „Ich bin überzeugt davon, dass hier total am Bürgerwillen vorbeientschieden wird. Ich habe mich umgehört: In meinem Bekanntenkreis ist man ausnahmslos entsetzt!“

Viele Einzelhändler kämpften bekanntlich nach monatelangen Zwangsschließungen und Lockdown um ihr wirtschaftliches Überleben.

Sie brauchen nach Auffassung der FBO Unterstützung durch die Innenstadt fördernde Rahmenbedingungen, denn viele Kunden hätten sich in den letzten Monaten das Bestellen im Internet angewöhnt.

Diese Kundschaft für Kaufen in Oldesloe zurückzugewinnen brauche Zeit, die viele Einzelhändler schon jetzt kaum haben.

„Alle in unserer Stadt Verantwortung tragenden Menschen sollten stattdessen gemeinsam an einem Strang ziehen und Einkaufen in Oldesloe attraktiver machen. So hat die FBO schon vor einem Jahr vorgeschlagen, für die Zeit der Pandemie ganz auf Parkgebühren zu verzichten und stattdessen mit Parkscheiben kostenfreies Parken im Innenstadtbereich zu ermöglichen. Die Oldesloer Politik aber versetzt den Geschäften und damit der Innenstadt durch die nun geplanten Maßnahmen auch noch gezielt den Todesstoß“, ist Karin Harms überzeugt.

Auch die Einführung von Parkgebühren im Park-and-Ride-Haus und den Stellplätzen rund um den Oldesloer Bahnhof wird von der FBO abgelehnt.

„Man kann doch nicht ernsthaft diejenigen bestrafen, die Bahn und Bus nutzen. Solche Beschlüsse sind in jeder Beziehung auch extrem klimaschädlich: Kommen zum ohnehin teuren Bahnfahren auch noch Parkgebühren am Bahnhof, werden die ohnehin gegenüber anderen Arbeitnehmern benachteiligten Pendler vielfach gleich ganz das Auto zur Fahrt zum Arbeitsplatz nutzen”, sagt Harms.

Die FBO wünscht sich offenere Diskussionen im Vorfeld von Entscheidungen. Transparenz und Offenheit seien wichtig. Ohne die Öffentlichkeit ausgehandelte „gemeinsame Anträge“, die dann schnell durchbeschlossen werden, ohne dass eine öffentliche Diskussion mit den Bürgern stattfinde, führten zu unnötiger Politikverdrossenheit.

„Niemand kann alles wissen. Öffentliche Diskussion mit den Bürgern und ein fairer Austausch von Argumenten sind unerlässlich für gute Entscheidungen. Das fehlt in Bad Oldesloe leider weitgehend“, ist Karin Harms überzeugt. Da eine öffentliche Veranstaltung zum Thema wegen der Pandemie derzeit nicht möglich ist, bittet die FBO um Rückmeldungen der Bürger auch zum Thema Parkgebühren an info@fboldesloe.de .

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Bad Oldesloe

Feuer zerstört Trabbi in Oldesloer Parkhaus: Polizei vermutet Brandstiftung

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Bad Oldesloe – Am 11. Mai wurde gegen 1 Uhr in der Käthe-Kollwitz-Straße in Bad Oldesloe ein Feuer gemeldet. Die Polizei vermutet Brandstiftung.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Nach bisherigem Erkenntnisstand brach der Brand in der unteren Parkebene aus. Alle Parkebenen waren stark verraucht.

Ein Trabant brannte beim Eintreffen der Einsatzkräfte in voller Ausdehnung.

Die neben dem Trabbi stehenden Fahrzeuge, ein VW Touran und ein Audi TT brannten ebenfalls.

Die Löscharbeiten wurden durch die starke Rauchentwicklung und die Gefahr von explodierenden Gastanks erschwert. Die Gastanks ließen Druck ab und erzeugten hohe Stichflammen.

Es wurden Hinweise auf Brandstiftung gefunden, denen die Kriminalpolizei Bad Oldesloe nachgeht.

Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf 40.000 Euro geschätzt. Am Parkhaus entstand erheblicher Sachschaden, die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Wer kann Angaben zu dem Brand machen? Wer hat vor und während des Feuers verdächtige Personen in der Nähe des Parkhauses gesehen? Hinweise nimmt das Polizeirevier und die Kriminalpolizei Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 501-0 entgegen.

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