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Polizei und Feuerwehr

Toter Säugling in Glinde: Polizei plant DNA-Untersuchung von Frauen

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Glinde – Nachdem im März 2019 in Glinde von Schülern ein toter Säugling gefunden wurde, will die Polizei jetzt eine DNA-Reihenuntersuchung organisieren. Die Ermittler erhoffen sich dadurch, die Identität des Kindes klären zu können.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: SL

Es sind daher circa 530 Frauen und Mädchen im Alter zwischen 13 und 48 Jahren aus dem geographischen Nahbereich um den Gellhornpark von der Polizei angeschrieben und aufgefordert worden, sich durch die freiwillige Abgabe einer Speichelprobe an der DNA-Reihenuntersuchung zu beteiligen.

Hierfür werden zwei Termine angeboten (21. Februar von 15 bis 20 Uhr und 22. Februar von 10 bis 18 Uhr, jeweils im Schulzentrum Glinde im Oher Weg).
Die Polizei hofft auf rege Teilnahme an der Reihenuntersuchung, um in den Ermittlungen zu dem aufgefundenen Säugling weiter zu kommen.

Telefonische Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Lübeck unter 0451-131- 4604 entgegen.

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Hamburg

Hamburg: Junger Motorradfahrer tödlich verunglückt

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Bei einem Verkehrsunfall ist am Donnerstag in Hamburg ein 21-jähriger Motorradfahrer tödlich verunglückt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr der 21-Jährige mit seiner Suzuki die Finkenwerder Straße aus Richtung Köhlbrandbrücke kommend in Richtung BAB 7.

“Er wechselte offenbar sehr zügig von der rechten Spur unmittelbar hinter einen in der mittleren Spur fahrenden Sattelzug und weiter in die linke Spur. Als der Kradfahrer den Sattelzug links überholen wollte, geriet er mutmaßlich aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern, touchierte den hinteren linken Reifen des Sattelzugaufliegers und stürzte”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Im weiteren Verlauf wurde der Mann vom Sattelzug erfasst. Er verstarb noch vor dem Eintreffen von Rettungskräften an der Unfallstelle.

Sowohl der Lkw-Fahrer als auch ein weiterer Kradfahrer, mit dem der 21-Jährige unterwegs gewesen ist, erlitten einen Schock. Beide wurden vor Ort von Rettungswagenbesatzungen medizinisch behandelt und anschließend durch Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams (KIT) betreut.

Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

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Schleswig-Holstein

Coronaregeln: Schleswig-Holstein beschließt Bußgelder von 150 bis 4000 Euro

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Polizist auf Streife Symbolfoto: SL

Kiel – Das Landeskabinett hat die Höhe von Bußgeldern gestgelegt, die bei Ordnungswidrigkeiten fällig werden.

Diese Liste beinhaltet übrigens nicht Straftaten die wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz fällig werden, wenn zum Beispiel gesperrte Sportstätten, Schulen oder Altersheime und Krankenhäuser betreten werden und es zur Strafanzeige kommt. Die Ordnungsämter und die Polizei sollen Verstöße jetzt strenger kontrollieren.

Die Mehrheit halte sich an die Regeln und die Behörden setzen weiter auf Akzeptanz und Verständnis. Wer aber angesichts trotz der anhaltenden Berichterstattung über die weltweiten Auswirkungen der Pandemie noch immer nicht begreife, wie notwendig die Einschränkungen seien, bei dem helfe die Ansprache allein oft nicht.

“Mit diesem Bußgeldkatalog erhielten die zuständigen Behörden nun mehr Handlungssicherheit, um gegen Menschen vorzugehen, die sich wiederholt nicht an die Regeln halten”, erklärt Innenminister Hans-Jaochim Grote.

Es sei auch ein Gebot der Transparenz, den Menschen klar zu vermitteln, welche Strafen sie im Fall von Verstößen erwarten.

Der nun beschlossene Bußgeldkatalog sieht unter anderem folgende Strafen für Erstverstöße zu. Bei Wiederholungen fällt die Strafe doppelt so hoch aus.

  • Verstoß gegen das Kontaktverbot: 150 Euro pro beteiligter Person. Wird zum Beispiel fällig, wenn man sich mit mehr als einer Person, die nicht aus dem eigenen Haushalt stammt, trifft.
  • 150 Euro kostet auch die unerlaubte Einreise nach Schleswig-Holstein zu Freizeit- oder Tourismuszwecken. Dazu zählen auch unerlaubte Osterbesuche Verwandter und Freunde aus anderen Bundesländer.
  • Zwischen 150 bis 500 Euro werden pro Person fällig, die an Partys oder Veranstaltungen im öffentlichen oder privaten Raum teilnimmt, an der mehr als eine Person nicht aus dem eigenen Haushalt stammt.
  • Unerlaubtes Betreten der Inseln, Halligen und Warften an Nord- und Ostsee mit Ausnahme von Nordstrand: 500 Euro
  • 4000 Euro kostet es, wenn man seine Bar oder seine Gaststätte öffnet oder einen Touristen bei sich übernachten lässt.
  • Wer seinen Außenverkauf oder eine Warenausgabe unerlaubt öffnet muss 2500 Euro zahlen.

Der Bußgeldkatalog gelte für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, sagte Grote. Nicht erfasst sei die Ahndung von Straftaten, die zur Anzeige gebracht werden. Darunter zählen unter anderem Verstöße gegen Quarantäne-Anordnungen oder das unerlaubte Betreten von Pflegeheimen.

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Polizei und Feuerwehr

Kontakt- und Einreiseverbote: Polizei verstärkt Kontrollen

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Kiel – Ähnlich wie an den vergangenen Wochenenden geht die Landespolizei Schleswig-Holstein davon aus, dass sich auch am kommenden Wochenende mehr Menschen in der Öffentlichkeit bewegen werden.

Symbolfoto: SL

Sie erhöht daher erneut ihre landesweite Präsenz und wird verstärkt mit Streifen auf Schleswig-Holsteins Straßen unterwegs sein.

An den Übergängen zu den Inseln und in Naherholungsgebieten wie der Elbmarsch am Hamburger Rand oder an den Stränden von Nord- und Ostsee müssen Bürgerinnen und Bürger mit Kontrollen rechnen.

Das Infektionsschutzgesetz sieht Ahndungsmöglichkeiten für Verstöße wie zum Beispiel gegen das Kontaktverbot oder gegen das Einreiseverbot nach Schleswig-Holstein aus touristischem Anlass oder zu Freizeitzwecken vor. Der heute durch die Landesregierung beschlossene Bußgeldkatalog schafft hier weitere Handlungssicherheit für die zuständigen Behörden. Die Polizei setzt aber auch weiterhin auf den Dialog und das besonnene Verhalten der Bürgerinnen und Bürger.

In aller Regel haben sich viele Menschen auch in der vergangenen Woche einsichtig und kooperativ gezeigt, so dass Regelverstöße mit einer direkten Ansprache beendet werden konnten. Insgesamt gab es landesweit rund 160 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, davon wurden 53 Anzeigen am Wochenende aufgenommen. Zum Vergleich: In der Vorwoche (20.03. bis 27.03) waren es 165 Verstöße, davon 62 am Wochenende. Dabei handelte es sich beispielsweise um Aufenthaltsverstöße oder Ansammlungen von Personen. Ein wichtiger Hinweis: Bei den Zahlen handelt es sich um Lagedaten aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem. Diese sind nur vorläufig und nicht qualitätsgeprüft.

Da die Ansteckungsgefahr in und aus Gruppen heraus am größten ist, appelliert die Polizei auch weiterhin an die Bürgerinnen und Bürger, sich verantwortungsbewusst zu verhalten!

Dies gilt auch für Motorradfahrer, die sich zwar alleine auf den Straßen bewegen können, ohne Kontakt zu anderen Menschen zu haben, aber aus Solidarität und Rücksichtnahme auf Freizeitfahrten verzichten sollten. Es ist nicht verboten, alleine Motorrad zu fahren – auch nicht in Zeiten von Corona. Der Start der Motorradsaison sollte dennoch verschoben werden, um das Infektionsrisiko weiterhin zu minimieren und um Unfälle und damit verbundene Einsätze zu vermeiden.

Sportboothäfen im Land sind grundsätzlich geschlossen. Davon unabhängige Wassersportler wie Wind- oder Kitesurfern ist die Ausübung ihres Sports innerhalb Schleswig-Holsteins im Rahmen der Corona-Verordnungen nicht untersagt. Aber auch hier gelten natürlich die Regelungen, beispielsweise zum Kontaktverbot, sollte es zu Zusammentreffen an “Surf Hotspots” sowie auf Parkplätzen und an Stränden kommen. Diese sollten daher vermieden werden.

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