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Bad Oldesloe

Release-Konzert des preisgekrönten Multikulti-Jazz-Quartetts Masaa im KuB

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Bad Oldesloe – Das Quartett Masaa um den gebürtigen Libanesen Rabih Lahoud bietet derzeit den wohl spannendsten Ethno-Jazz. Lyrische, arabische Verse verweben sich mit zeitgenössischem Jazz zu einer zukunftsweisenden, interkulturellen Musik, die in den Ohren der Zuhörer insbesondere sehnsuchtsvoll, exotisch und experimentell klingt.

Foto: Andy Spyra

Masaa verwendet Gesangslinien, die man hierzulande nicht kennt. Eine Sprache, die unter die Haut geht, auch wenn sie die Wenigsten verstehen.

Am Freitag, 14. Februar, veröffentlichen sie ihr viertes Album Irade und geben um 20 Uhr im KuB in Bad Oldesloe das Release-Konzert.

Bei Masaa verweben sich tiefempfundene arabische Verse und zeitgenössischer Jazz, gehen Abend- und Morgenland in bisher nicht dagewesener Schlüssigkeit eine lyrische Liaison ein. Der Schweriner Trompeter Marcus Rust und der libanesische Sänger-Poet Rabih Lahoud sind sich im Jahr 2010 erstmals begegnet. Schnell wurde die Idee geboren, zusammen mit dem Pianisten Clemens Pötzsch und dem Schlagzeuger Demian Kappenstein die Band Masaa zu gründen. Eine musikalische Verbindung zwischen Orient und Okzident, mitten in Deutschland.

Ihr bahnbrechendes Konzept haben Masaa auf bislang drei Alben umgesetzt, dem Debüt “Freedom Dance” (2012), dem Nachfolger “Afkar” (2014) und dem Album “outspoken” (2017), für das sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden. Rabih Lahoud wurde für dieses Album für den ECHO Jazz in der Sparte “bester nationaler Sänger” nominiert. Bereits im Gründungsjahr 2012 gewannen sie den Bremer Jazzpreis. In den folgenden Jahren gingen zwei weitere wichtige Weltmusikpreise Deutschlands an sie: Der Publikumspreis des Creole-Wettbewerbs (2013) und die Förder-RUTH des TFF in Rudolstadt (2015).

Von Beginn an ist es der Band ein großes Anliegen gewesen, ihre Arbeit nach außen zu tragen.

Masaa haben erfolgreiche Tourneen durch Afrika und Lahouds Heimat Libanon absolviert; 2018 folgte die Einladung zum Salam Orient Festival in Wien und 2019 zum Jazzfest Baku in Aserbaidschan. In Zusammenarbeit mit der israelischen Sängerin Yael Deckelbaum setzen Masaa ein Signal für die Unterstützung des Friedensprozesses zwischen jüdischer und arabischer Kultur.

Im Januar 2019 ist der Gitarrist Reentko Dirks für den Pianisten Clemens Christian Poetzsch in die Band gekommen. Mit ihm entstand das erscheinende  Album “Irade“. Durch den Wechsel in der Instrumentierung entsteht ein aufregend neuer Masaa-Sound: die Doppelhals-Gitarre changiert mit und ohne Bünden mühelos zwischen der hiesigen und der Viertelton-geprägten Harmonik. Reentko bringt einen noch wärmeren und zugleich impulsiveren Gestus, geprägt von Klassik, Pop und Weltmusik in die Band und lädt Lahoud, Kappenstein und Rust zu einer neuen Art des musikalischen Dialogs.

Infos und Tickets auf www.kub-badoldesloe.de.

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Bad Oldesloe

Respektlose Müllablagerungen: Oldesloer Gabenhaushelfer geben nicht auf

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Das “Gabenhaus” im “Tauschhaus” Foto: SL

Bad Oldesloe – Die Zahl der Menschen in Bad Oldesloe, die als obdachlos gelten, nimmt stetig zu, wie Statistiken der Behörden gerade Anfang des Jahres wieder belegten. Es geht dabei nicht nur um das typische Bild von Menschen die unter der sprichwörtlichen Brücke schlafen, sondern um Menschen, die eine Wohnung verloren haben und keine neue mehr finden.

Sie sind zum Großteil in städtisch angemieteten Wohnungen untergebracht, leiden aber natürlich trotzdem unter finanziellen Problemen, zum Teil hohen Schulden. Auch ansonsten gibt es viele Menschen, die am Existenzminimum leben. Für die Obdachlosen und besonders Bedürftigen ist dank des ehrenamtlichen Einsatzes mehrere Oldesloer, das von Karin Hoffman initiierte “Tauschhaus” in der “Coronakrise” in ein “Gabenhaus” umgewandelt worden.

Dort können nun Dinge eingestellt werden, die sich Obdachlose und besonders finanziell Bedürftige kostenlos entnehmen dürfen.

Der Umgang damit zeigt eine zum Teile ignorante, respektlose bis wirklich ekelhafte Einstellung einiger Mitmenschen. Denn für so manche Mitbürger schein das Haus einfach nur ein Ort zur Entsorgung ihres Wohlrstandmülls zu sein.

Da finden sich Computerprogramme aus den 90er Jahren, abgewetzte alte Aktenordner, zerlesene vier Jahre alte Zeitschriften, runtergebrannte Kerzen, zerbrochene Gefäße eines Make-Up Sets, leere Parfümpackungen und so weiter – jeden Tag. Natürlich müsste man glauben, dass sich die entsprechenden Menschen – die zum Teil wohl in der Coronakrise ausmisten und die “Gelegenheit” Zur Entsorgung nutzen – schämen. Doch dem ist nicht so. Selbst wenn Einsteller von echtem, unbrauchbaren Schrott erwischt werden, kommen patzige Antworten wie “Ich nehme das bestimmt nicht wieder mit” oder “Was geht Sie das an?”

Doch die ehrenamtlichen Helfer, die sich in der Gruppe “Oldesloe hilft sich” gefunden haben, werden nicht aufgeben. Sie fahren nun mehrmals täglich zu dem Häuschen in der Mühlenstraße und entsorgen Müll. Sie hoffen, dass sich das ignorante Verhalten weniger Mitmenschen geben wird. Sie machen weiter.

Respektlos gegenüber den Engagierten und den Bedürftigen ist auch die neunmalkluge Diskussion einiger Besserwisser, die behaupten, es gebe in Bad Oldesloe gar keine Bedürftigen und dabei Fakten und Zahlen der Behörden ignorieren und dabei lieber auf ihr gefühltes “Viertelwissen” setzen.

Auch das bringt aber die Helfer nicht davon ab, weiterzumachen. An einer “Sie wisssen ja gar nicht, wer das dann da rausnimmt, vielleicht steht denen das gar nicht zu” Diskussion wird gar nicht erst teilgenommen.

Das Problem ist leider am Tauschhaus nicht neu. Auch Karin Hoffmann kämpfte schon seit längerer Zeit als Tauschhausinitiatorin gegen die Ignoranz einiger Mitbürger an, die dort nur ihren Müll entsorgten.

Die ehrenamtlichen “Tauschhaushelfer” setzen weiter auf die Mitbürger n und haben ihr Vertrauen noch nicht verloren.

Man wisse, dass das Haus durchaus auch richtig genutzt werde und dass es wichtig sei, dass es existierte. Entsprechend werde man das Projekt natürlich fortführen und hoffe, dass es sich rumspreche, dass das Einstellen von unbrauchbarem Schrott ganz einfach unsozial, unsolidarisch und den Bedürftigen gegenüber schlichtweg respektlos und verachtend ist.

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Bad Oldesloe

Bürgermeister Lembke: “Auch Menschen aus unserer Stadt erkrankt”

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Bad Oldesloe – Die Corona-Krise stellt alle vor noch nie in dieser Art dagewesene Herausforderungen. Soziale Distanz, existenzielle Sorgen, aber auch die bislang problemlos möglichen Dinge, wie Einkaufen oder Kinderbetreuung, stellen nun schwer zu lösende Herausforderungen dar.

In einem offenen Brief richtet sich Bürgermeister Jörg Lembke jetzt an alle OldesloerInnen:

Leider sind mittlerweile auch Menschen in unserer Stadt am Corona-Virus erkrankt und leider steigt die Zahl der Erkrankten im Kreis Stormarn weiterhin an. Daher ist es mir wichtig nochmals an die BürgerInnen zu appellieren, sich unbedingt weiter an die verfügten Maßnahmen zu halten und die Vorgaben des RKI zu befolgen. Es wurde in der Vergangenheit wiederholt auf die rechtlichen Konsequenzen hingewiesen. Ich möchte jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass die große Mehrheit der Oldesloer Bürger*innen und Unternehmer*innen sich vorbildlich und verantwortungsvoll verhalten – dafür möchte ich mich bei Ihnen allen bedanken!

Mein Dank geht darüber hinaus an die Menschen die helfen. Ich danke den Feuerwehren und Hilfsdiensten, die unsere Sicherheit unter den erschwerten Bedingungen weiterhin für uns sicherstellen, den politischen Beiräten, die innerhalb ihrer Interessengruppen bestmöglich Unterstützung anbieten, der Wirtschaftsvereinigung, die quasi über Nacht zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft das Lieferportal www.gemeinsam-in-oldesloe.de erstellt hat, aber auch den vielen Menschen, die sich aktuell zusammenfinden um ihren Mitbürgern und Nachbarn zu helfen.

Meinen größten Dank richte ich natürlich vor allem an all die Menschen, die in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Apotheken und in der Lebensmittelversorgung in dieser Zeit Außergewöhnliches leisten.

Ich danke auch meinen Mitarbeiter*innen hier in der Stadtverwaltung. Innerhalb kürzester Zeit konnten viele Telearbeitsplätze eingerichtet, sowie weitere notwendige Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt werden, damit ist die Grundversorgung der BürgerInnen gesichert.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Einbruch in Gartenhaus – Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Bei einem Einbruch in ein Gartenhaus in Bad Oldesloe haben unbekannte Täter diverse Werkzeuge erbeutet. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise geben können.

Im Zeitraum vom 01. April 2020, 21:00 Uhr, bis zum 02. April 2020, 14:30 Uhr, verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zu einem im Garten gelegenem Holzhaus eines Wohnhauses in der Lübecker Straße.

Aus dem Inneren entwendeten sie diverse Werkzeuge und einiges Zubehör. Der Gesamtwert des Stehlgutes dürfte bei mehreren tausend Euro liegen.

Die Kriminalpolizei Bad Oldesloe hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die Angaben zur Tat machen können oder die verdächtige Beobachtungen im Tatzeitraum gemacht haben, melden sich bitte bei der Kriminalpolizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531/501-0.

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