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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: 21-Jähriger aus Trave gerettet – wie geriet er ins Wasser ?

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Gestürzt oder gestoßen? Am späten Abend des Montags, 3. Februar, meldete gegen 21:50 Uhr ein Zeuge, dass sich unterhalb der Eric-Warburg-Brücke in Lübeck eine Person im Wasser befinden würde und sich an einem Poller festhalte. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte rückten an.

Durch Taucher der Lübecker Berufsfeuerwehr konnte der unterkühlte Mann aus dem Wasser gerettet und anschließend in eine Lübecker Klinik gebracht werden.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 21-jährigen Lübecker. Er konnte nach erster Versorgung in der Klinik befragt werden und machte widersprüchliche Angaben dazu, wie er ins Wasser geraten sei. Der junge Erwachsene habe sich demnach auf dem Weg in die Fleischhauerstraße befunden.

Auf der Eric-Warburg-Brücke sei er unvermittelt von drei männlichen Personen von der Brücke gestoßen worden. Später räumte der Mann ein, dass er lediglich Streit mit nur einer Person gehabt habe und in dessen Verlauf ohne Fremdeinwirkung selbst von der Brücke ins Wasser gefallen sei. Bei einem durchgeführten Atemalkoholtest wurde ein Wert von 1,76 Promille festgestellt.

Wie und an welcher Stelle die Person tatsächlich ins Wasser geriet, konnte bislang nicht ermittelt werden. Daher bittet die Polizei Lübeck um Zeugenhinweise.

Wer Angaben zum Sachverhalt machen kann oder sonst Beobachtungen getätigt hat, wird gebeten, sich telefonisch an das 2. Polizeirevier Lübeck zu wenden, Tel.: 0451 – 1316245.

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Schleswig-Holstein

Itzehoe: Rentner (78) ersticht 38-Jährigen in Schrebergarten

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Itzehoe – Am Montag ist es in einem Kleingartengelände im Itzehoer Stadtteil Tegelhörn zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil eines 38-Jährigen gekommen. Ein Tatverdächtiger konnte noch am selben Abend festgenommen werden.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: SL

Nach derzeitigen Erkenntnissen fügte der 73-jährige Beschuldigte dem Itzehoer am frühen Abend mit einem Messer in einer Gartenanlage in der Königsberger Allee tödliche Verletzungen zu.

Im Anschluss begab sich der Tatverdächtige an seine Wohnanschrift in Itzehoe, wo die Polizei ihn zeitnah festnahm.

Die Ermittlungen in dieser Sache hat die Itzehoer Mordkommission in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe übernommen. Die Hintergründe der Tat sind bis jetzt noch unklar.

Die Vorführung des Beschuldigten vor einer Haftrichterin am Amtsgericht Itzehoe auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe erfolgte am Nachmittag des gestrigen Tages.

Die Richterin erließ Haftbefehl wegen Totschlags, der Beschuldigte befindet sich mittlerweile in der Justizvollzugsanstalt in Lübeck.

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Hamburg

Hamburg: Junger Motorradfahrer tödlich verunglückt

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Notarzt im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Bei einem Verkehrsunfall ist am Donnerstag in Hamburg ein 21-jähriger Motorradfahrer tödlich verunglückt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen befuhr der 21-Jährige mit seiner Suzuki die Finkenwerder Straße aus Richtung Köhlbrandbrücke kommend in Richtung BAB 7.

“Er wechselte offenbar sehr zügig von der rechten Spur unmittelbar hinter einen in der mittleren Spur fahrenden Sattelzug und weiter in die linke Spur. Als der Kradfahrer den Sattelzug links überholen wollte, geriet er mutmaßlich aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern, touchierte den hinteren linken Reifen des Sattelzugaufliegers und stürzte”, so Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Im weiteren Verlauf wurde der Mann vom Sattelzug erfasst. Er verstarb noch vor dem Eintreffen von Rettungskräften an der Unfallstelle.

Sowohl der Lkw-Fahrer als auch ein weiterer Kradfahrer, mit dem der 21-Jährige unterwegs gewesen ist, erlitten einen Schock. Beide wurden vor Ort von Rettungswagenbesatzungen medizinisch behandelt und anschließend durch Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams (KIT) betreut.

Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

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Schleswig-Holstein

Coronaregeln: Schleswig-Holstein beschließt Bußgelder von 150 bis 4000 Euro

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Polizist auf Streife Symbolfoto: SL

Kiel – Das Landeskabinett hat die Höhe von Bußgeldern gestgelegt, die bei Ordnungswidrigkeiten fällig werden.

Diese Liste beinhaltet übrigens nicht Straftaten die wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz fällig werden, wenn zum Beispiel gesperrte Sportstätten, Schulen oder Altersheime und Krankenhäuser betreten werden und es zur Strafanzeige kommt. Die Ordnungsämter und die Polizei sollen Verstöße jetzt strenger kontrollieren.

Die Mehrheit halte sich an die Regeln und die Behörden setzen weiter auf Akzeptanz und Verständnis. Wer aber angesichts trotz der anhaltenden Berichterstattung über die weltweiten Auswirkungen der Pandemie noch immer nicht begreife, wie notwendig die Einschränkungen seien, bei dem helfe die Ansprache allein oft nicht.

“Mit diesem Bußgeldkatalog erhielten die zuständigen Behörden nun mehr Handlungssicherheit, um gegen Menschen vorzugehen, die sich wiederholt nicht an die Regeln halten”, erklärt Innenminister Hans-Jaochim Grote.

Es sei auch ein Gebot der Transparenz, den Menschen klar zu vermitteln, welche Strafen sie im Fall von Verstößen erwarten.

Der nun beschlossene Bußgeldkatalog sieht unter anderem folgende Strafen für Erstverstöße zu. Bei Wiederholungen fällt die Strafe doppelt so hoch aus.

  • Verstoß gegen das Kontaktverbot: 150 Euro pro beteiligter Person. Wird zum Beispiel fällig, wenn man sich mit mehr als einer Person, die nicht aus dem eigenen Haushalt stammt, trifft.
  • 150 Euro kostet auch die unerlaubte Einreise nach Schleswig-Holstein zu Freizeit- oder Tourismuszwecken. Dazu zählen auch unerlaubte Osterbesuche Verwandter und Freunde aus anderen Bundesländer.
  • Zwischen 150 bis 500 Euro werden pro Person fällig, die an Partys oder Veranstaltungen im öffentlichen oder privaten Raum teilnimmt, an der mehr als eine Person nicht aus dem eigenen Haushalt stammt.
  • Unerlaubtes Betreten der Inseln, Halligen und Warften an Nord- und Ostsee mit Ausnahme von Nordstrand: 500 Euro
  • 4000 Euro kostet es, wenn man seine Bar oder seine Gaststätte öffnet oder einen Touristen bei sich übernachten lässt.
  • Wer seinen Außenverkauf oder eine Warenausgabe unerlaubt öffnet muss 2500 Euro zahlen.

Der Bußgeldkatalog gelte für die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, sagte Grote. Nicht erfasst sei die Ahndung von Straftaten, die zur Anzeige gebracht werden. Darunter zählen unter anderem Verstöße gegen Quarantäne-Anordnungen oder das unerlaubte Betreten von Pflegeheimen.

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