Folge uns!

Hamburg

Glück im Unglück: Betrunkener in Hamburg an den Gleisen von S-Bahn erfasst

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: SL

Hamburg – Gestern, am 2. Februar, gegen 21:45 Uhr schlief ein 36-jähriger deutscher Staatsangehöriger alkoholisiert in der S-Bahn ein, nachdem er im Bereich der Reeperbahn mit Freunden zum Feiern unterwegs gewesen war.

Kurz hinter dem S-Bahnhof Elbgaustraße wachte er auf und stellte fest, dass die S-Bahn gerade im nahen Betriebsbahnhof abgestellt wurde. Er stieg selbständig aus, versuchte sich zu orientieren und sah das Licht des naheliegenden S-Bahnhofs Elbgaustraße. Der 36-Jährige begab sich leichtsinnigerweise in den Gleisbereich und versuchte fußläufig den S-Bahnhof zu erreichen.

Von hinten näherte sich eine S-Bahn.

Als der Triebfahrzeugführer den Mann erkannt hatte, leitete er sofort eine Schnellbremsung ein. Glücklicherweise bemerkte auch der Fußgänger nun die sich von hinten annähernde S-Bahn und versuchte sich mit einem Sprung zur Seite zu retten. Trotzdem berührte die S-Bahn noch den Kopf des Gleisläufers. Sofort wurde mit Erste Hilfe-Maßnahmen am Unfallort begonnen, Bundespolizei und Rettungsdienst wurden verständigt. Streckensperrungen sowohl für die Fern- als auch die S-Bahn wurden veranlasst.

Nachdem die Rettungskräfte an der Einsatzstelle eingetroffen waren, konnte die verunfallte Person eigenständig den Rettungswagen erreichen.

Der im Kreis Pinneberg lebende Mann wurde in ein Hamburger Krankenhaus gebracht, wo er im Laufe der Nacht wieder entlassen werden konnte. Ein zuvor durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 1,4 Promille.

Warnhinweis der Bundespolizei: Gleise und Bahnanlagen nicht betreten:

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei erneut darauf hin, dass das Betreten von Bahnanlagen verboten ist.

So warnt die Behörde eindringlich vor dem Betreten von Gleisanlagen sowie den sich daraus ergebenden erheblichen Gefahren. Immer wieder kommt es im Bereich der Gleisanlagen zu tragischen Unfällen, die vermeidbar sind. Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen bestehen, werden zumeist unterschätzt.

Züge nähern sich nahezu geräuschlos und werden oft sehr spät wahrgenommen. Unfallursachen sind immer wieder unachtsames oder unsachgemäßes Verhalten auf Eisenbahnanlagen.

Sollten Sie sich unverhofft in einem Betriebsbahnhof bzw. einer sogenannten Abstellgruppe wiederfinden, begeben Sie sich nicht in den Gleisbereich. Geben Sie sich Mitarbeitern vor Ort zu erkennen, warten Sie gegebenenfalls auf deren Eintreffen oder rufen Sie fernmündlich die Polizei und warten auf weitere Anweisungen”, so die Bundespolizei.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Hamburg

Hamburg Hauptbahnhof: Ladendieb beleidigt Detektiv rassistisch

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg Hauptbahnhof/hfr

Hamburg – Am Dienstag, 7. April, gegen 20 Uhr erkannte ein Ladendetektiv eines Supermarktes in der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofs einen 22-jährigen deutschen Staatsangehörigen wieder, nachdem dieser den Supermarkt betreten hatte, obwohl gegen ihn ein Hausverbot besteht.

Als der Ladendetektiv den 22-Jährigen zunächst darauf hinwies, dass er aufgrund des Hausverbotes den Supermarkt nicht betreten hätte dürfen, beleidigte dieser den 40-jährigen beninischen Staatsangehörigen in rassistischer Weise.

Daraufhin wurden Beamte der Bundespolizeiinspektion Hamburg in den Supermarkt entsandt. Diese überprüften den Mann und stellten dabei fest, dass er aufgrund zahlreicher

Fälle des Erschleichens von Leistungen und Diebstahls mittels Untersuchungshaftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben war.

Zudem bestanden gegen ihn Fahndungsnotierungen der Staatsanwaltschaften Hamburg und Lübeck wegen “Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen”, wegen Diebstahls und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Der Mann wurde verhaftet und dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Hamburger Untersuchungshaftanstalt überstellt.

Ferner wurden gegen ihn Strafverfahren wegen Beleidigung und Hausfriedensbruchs eingeleitet.

Weiterlesen

Hamburg

Hamburg: Illegales Straßenrennen? Zeugen gesucht

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz Symbolfoto: Christian Horz/shutterstock

Hamburg – Nach den bisherigen Erkenntnissen kam am Sonntag ein 23-Jähriger mit seinem 3er BMW in einer Kurve der Finkenwerder Straße in Hamburg in Fahrtrichtung Köhlbrandbrücke mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Sein BMW blieb anschließend im Gleisbett der dortigen Hafenbahntrasse stehen. Der Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt, das Gleis beschädigt.

Ein Lokführer bemerkte den im Gleisbett stehenden Pkw und verständigte die Polizei.

Als die Beamten am Unfallort eintrafen, trafen sie laut Polizeibericht neben dem 23-Jährigen mit seinem BMW auf der Bahntrasse noch einen 24-Jährigen mit einem Mercedes C 300 und einen 21-Jährigen mit einem 5er BMW an. Der Verletzte wurde von einer Rettungswagenbesatzung vor Ort behandelt, sein beschädigter BMW von der Feuerwehr vom Gleis geborgen und anschließend sichergestellt, genau wie sein Führerschein.

Bei der Überprüfung der Personen und ihrer hochmotorisierten Fahrzeuge stellten die Beamten fest, dass der Mercedes des 24-Jährigen technisch verändert worden war. Der Wagen wurde daraufhin sichergestellt.

Ein Drogenvortest bei dem 21-jährigen ergab Hinweise auf einen zeitnahen Rauschgiftkonsum, woraufhin auch sein Führerschein von den Polizisten sichergestellt wurde.

Die Ermittlungen dauern an.

Aufgrund der Gesamtsituation können die Verkehrsermittler derzeit nicht ausschließen, dass die drei Männer zum Unfallzeitpunkt ein illegales Rennen gefahren sein könnten.

Aus diesem Grund bitten sie um Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere werden Zeugen, die Angaben zu der Fahrweise der betreffenden Autos vor dem Unfall machen können gebeten, sich bei der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-54961 oder an einer Polizeidienststelle zu melden

Weiterlesen

Hamburg

28-Jähriger in Hamburg-Fischbek niedergeschossen: Zwei Männer festgenommen

Veröffentlicht

am

Hamburg – Am Freitagnachmittag wurde ein 28-jähriger Mann mit einer Schussverletzung im Oberschenkel in ein Krankenhaus in Hamburg-Harburg eingeliefert. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) hat die Ermittlungen übernommen.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ein Zeuge hat im Bereich der Straße Waldschlucht Personen bei einer Auseinandersetzung beobachtet und kurze Zeit später auch mutmaßliche Schussgeräusche gehört. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten zwei tatverdächtige Männer (26, 33) in Tatortnähe anhalten und vorläufig festnehmen.

Im Bereich des Tatortes stellten die Polizeibeamten eine Blutspur fest sowie mehrere Patronenhülsen. Während des Einsatzes erhielten die Polizisten den Hinweis, dass eine Person mit einer Schussverletzung in ein Krankenhaus in Hamburg-Harburg eingeliefert wurde. Der 28-jährige Geschädigte erlitt eine Oberschenkelverletzung. Lebensgefahr besteht nicht.

Durch die eingesetzten Beamten wurde eine großräumige Absuche des mutmaßlichen Tatortes durchgeführt. Hierbei wurde durch einen Diensthund eine Pistole aufgefunden und sichergestellt. Eine kriminaltechnische Untersuchung der Pistole wird durchgeführt.

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat und zum Tatablauf dauern an.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die beiden deutschen Tatverdächtige entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Ermittlungen werden zunächst weiter vom Kriminaldauerdienst (LKA 26) geführt.

Zeugen, welche die Tathandlung beobachtet haben oder verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040 4286 56789 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung