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Szene

Stage School Hamburg gibt drei Vorstellungen im Kleinen Theater

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Bargteheide – Gesang, Tanz, Schauspiel, Ballett und Musical: Am 14. und 15. März 2020 kommt die Stage School Hamburg mit drei Vorstellungen ins Kleine Theater Bargteheide.

Für Samstag, 14.3. gibt es Restkarten, für den Sonntag, 15.3. um 14:30 und um 18 Uhr sieht es noch etwas besser aus. Wer dabei sein will, sollte jetzt ans Ticketbuchen denken.

Nachdem die Stage School seit 2016 im Kleinen Theater zum ersten Mal auftrat, hat sie sich jedes Jahr mehr Fans erspielt, ertanzt, ersungen. Im letzten Jahr gab es bereits zwei ausverkaufte Vorstellungen nacheinander – mit Warteliste. Unmittelbar danach setzten sich Thomas Gehle, der Geschäftsführer der Stage School, mit Olaf Nehls und Anja Libnau, die Programmmacher des Kleinen Theaters, zusammen und beschlossen, in 2020 drei Vorstellungen an einem Wochenende zu präsentieren.

Bei dreimal ausverkauftem Haus wären das über 1000 Besucher. Ist das ein Risiko? Eher nicht, denn der Vorverkauf ist schon ziemlich weit fortgeschritten.

Auch in Hamburg laufen die Shows der Stage School in deren hauseigenem Theater mit großem Erfolg. Regisseur Dennis Schulze, der auch in Bargteheide stets Regie führte, brachte zuletzt mit großem Erfolg die Weihnachtsshow 2019 im First Stage über die Bühne – von Mitte November bis Ende Dezember fast gänzlich ausverkauft. Neben ihm arbeitet Saskia Kiselowa, langjährig erfahrene Choreografin und Dozentin an der Stage School. Die musikalische Leitung und Pianistin wird Marina Kommissartchik übernehmen. Sie wurde bereits mit 14 Jahren an der Musikfachschule am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium aufgenommen und studierte dort auch fünf Jahre am Konservatorium. Den Abschluss machten sie mit Auszeichnung. Nach Stationen an der Bolschoi Theaterschule und der Moskauer Helikon-Opera kam sie nach Hamburg: 1993 wurde Sie Pianistin und Solorepetitorin am Musical „Phantom der Oper“ in der Neuen Flora. Sie war bei den Musicals „Mozart!“, „Titanic“, „Tanz der Vampire“, „Ich war noch niemals in New York“ „Wicked“ und ist viel gefragt als Konzertbegleiterin. Soviel zu den „Meistern“ an der Stage School.
Unter den etwa 220 Schülern werden etwa 40 Darstellerinnen und Darsteller für die Show Mitte Februar in Bargteheide gecastet. Hier werden die besten Acts der Solisten und Gruppen ausgewählt und die Show, die dann nach Bargteheide kommt geformt. Erst dann werden die einzelnen Acts, Themen und die Reihenfolge festgelegt. Auf jeden Fall, das versprechen die Veranstalter, wird es wieder eine neue, großartige Show geben.

Stage School Hamburg im Kleinen Theater Bargteheide am Sonnabend, 14. März, 20 Uhr, und Sonntag 15. März, 15 und 18 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf für 26 Euro (erm. 22 Euro) und an der Abendkasse für 28 Euro (erm. 24 Euro). Infos: www.kleines-theater-bargteheide.de.

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Kreis Steinburg

Wacken-Festival kündigt Metal-Online-Festival “Wacken world wide” an

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Wacken – Auch das weltgrößte Heavy Metal Festival “Wacken” im gleichnamigen Ort in Schleswig-Holstein fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Wasser.

In den vergangenen Wochen hat sich das Wacken-Team daher ein neues Format überlegt: ein online-Metal-Festival.

Gemeinsam mit der Telekom als Partner möchte man dieses mit “innovativen Digitalbühnen” in die ganze Welt übertragen.

Eine entsprechende Homepage wurde gelauncht.

Versprochen werden exklusive, gestreamte Konzerte bekannter Metal-Combos. Diese sollen auf der Homepage aber auch auf der Website und in der App von MagentaMusik 360 und MagentaTV zwischen dem 29. Juli und 1. August zu erleben sein.

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Kultur

Kultur- und Veranstaltungsbetriebe in Not: “Die Linke” fordert mehr Hilfe in der Coronakrise

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Das KuB in “rot” Foto: KuB/Niemeier

Kiel – In der Nacht zu gestern wurden im Rahmen der Night of Light viele Veranstaltungs- und Kulturorte rot beleuchtet um deutlich sichtbar zu machen, wo überall Orte sind, die vom praktischen Stillstand des gesamten Veranstaltungsbetriebes seit Beginn der Corona-Krise betroffen sind. Auch in Schleswig-Holstein beteiligten sich viele Einrichtungen an der Aktion.

„Im Kultur- und Veranstaltungsbereich sind die Folgen der Krise besonders einschneidend. In einer Branche, die in weiten Teilen geprägt ist von vielen kleineren Betrieben, Soloselbstständigkeit, oft auch prekären Beschäftigungsverhältnissen und wenig bis keinen Rücklagen sowohl privat als auch bei den Veranstaltungsorten, ist der monatelange Ausfall aller Veranstaltungen existenzbedrohend. Auch jetzt ist nicht absehbar wann – und ob überhaupt – große Veranstaltung dieses Jahr wieder möglich sind und wann wieder Menschen ohne Abstandregeln – die das Publikum stark begrenzen – an Veranstaltungen teilnehmen können“, sagt Florian Kautter, kulturpolitischer Sprecher der Linken Schleswig-Holstein.

„Im Kultur- und Veranstaltungsbereich arbeiten mehr Menschen als in der deutschen Automobilindustrie, deutlich mehr als in der Luftfahrt. Dennoch kommt hier Hilfe deutlich schleppender und oft in der falschen Form in Gang. Die Veranstaltungs- und Kulturorte brauchen keine Kredite, für deren Rückzahlung es oft keinerlei realistische Option gibt, Soloselbstständige brauchen Hilfe zum Lebensunterhalt um nicht in die Grundsicherung zu fallen und keine Unterstützung zum Erhalt einer Betriebsinfrastruktur, die Soloselbstständige im Kulturbereich meist einfach nicht haben – sie selbst sind ihr Betrieb”, so Kautter.

“Wenn der Veranstaltungs- und Kulturbetrieb nicht mit eben so viel Nachdruck wie etwa die Lufthansa gerettet wird, werden hunderttausende Menschen ihren Lebensunterhalt verlieren und viele Städte und Gemeinden zentrale Orte für das bunte und kulturell vielfältige Leben. Diese Orte sind dann weg, oft unwiederbringlich. Das müssen wir jetzt verhindern, bevor da, wo die roten Lampen leuchteten, endgültig die Lichter ausgehen.“

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Wirtschaft

Auch das Ahrensburger Weinfest ist für 2020 abgesagt

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Weinausschank Symbolfoto: Jill Wellington/Pixabay

Ahrensburg – Es war im Prinzip nur noch eine zu erwartende Formalie, aber jetzt steht es fest. Das Weinfest in Ahrensburg muss für 2020 abgesagt werden.

Die Veranstaltung, die vom 9. bis 12. Juli stattfinden sollte, kann wegen der Beschlusslage des Bundes zur Absage von Großveranstaltungen leider nicht durchgeführt werden.

Veranstalter und Stadtforum Ahrensburg haben bis zuletzt versucht, durch Konzeptanpassungen das Fest möglich zu machen. Nun steht jedoch fest: in diesem Jahr wird es in Ahrensburg kein Weinfest geben.

Trotzdem wird die alljährliche Weinprobe und damit die Wahl zum Wein des Jahres stattfinden.

“Dies sehen wir als Wertschätzung der Winzer und als herzliche Einladung zum Weinfest 2021”, so das Stadtforum.

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