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Hamburg

Hamburg: U-Bahn kollidiert mit Baum – sieben Verletzte

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Am Vormittag des 30. Januar wurde der Rettungsleistelle der Feuerwehr Hamburg von Zuginsassen über den Notruf 112 und der Leitstelle der Hamburger Hochbahn gemeldet, dass ein Zug der U-Bahnlinie 1, stadteinwärts fahrend, zwischen den Haltestellen Trabrennbahn und Wandsbek-Gartenstadt, mit einem entwurzelten Baum kollidiert und auf freier Strecke zum Stehen gekommen war.

Vor Ort stellten die Kräfte nach ersten Erkundungen fest, dass sich die Einsatzstelle in rund 2000 Meter Entfernung auf Höhe der U-Bahnbrücke Voßkuhlen befindet.

Da gleichzeitig von Passanten mitgeteilt wurde, dass es mehrere Verletzte und möglicher Weise einen eingeklemmten Triebwagenführer geben soll, forderte der Einsatzleiter fünf weitere Rettungswagen, ein weiteres Notarzteinsatzfahrzeug, einen Leitenden Notarzt, einen Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, einen Führungsdienst A, den diensthabenden Pressesprecher, einen Notfallseelsorger, einen Gerätewagen MANV sowie den Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hamburg nach.

“Nachdem die Einsatzkräfte zur U-Bahnbrücke verlegt und der Einsatzleiter die Fahrstromabschaltung veranlasst hatten, konnte eine Erdung der Fahrstromschienen durchgeführt werden, um den Rettungskräften einen gefahrlosen Zugang zur Unfallstelle sicherzustellen. Dieser wurde dann über einen vorhandenen Notzugang sowie tragbare Leitern der Feuerwehr ermöglicht”, so Feuerwehr-Pressesprecher Torsten Wesselly .

In mehrere Einsatzabschnitte aufgeteilt erfolgte dann die Sichtung und Rettungsdienstliche Versorgung aller Zuginsassen durch den Leitenden Notarzt und Notfallsanitäter. Hierbei wurde festgestellt, dass der Triebwagenführer in seinem stark beschädigten Führerstand leicht verletzt wurde, aber nicht eingeklemmt war.

Von den insgesamt 212 gesichteten Zuginsassen waren insgesamt sieben Personen verletzt. Sechs Patienten erlitten kleinere Prellungen, Schürfwunden oder Gesichtsverletzungen.

Hiervon wurden im weiteren Verlauf drei Patienten mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser befördert. Drei Personen lehnten eine weitere Versorgung und Beförderung ins Krankenhaus ab.

“Eine Patientin wies Symptome einer Wirbelsäulenverletzung auf und wurde von Notfallsanitätern patientengerecht auf einer speziellen Vakuummatratze, in einer Schleifkorbtrage, mithilfe einer Drehleiter aus der Unfallstelle gerettet. Sie wurde anschließend notarztbegleitet mit einem Rettungswagen in eine Klink befördert”, so Wesselly.

Parallel hierzu wurden vom Einsatzleiter der Feuerwehr Hamburg die Evakuierung des Zuges und eine Weiterbeförderung der Fahrgäste durch den Verantwortlichen der Hamburger Hochbahn organisiert. Im weiteren Verlauf konnten dann sämtliche verbliebenen Fahrgäste durch Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Hochbahn sicher und unverletzt aus dem Zug durch das Gleisbett zu bereitgestellten Ersatzbussen geführt werden, um ihnen eine Weiterfahrt zu ermöglichen.

Nach Abschluss der Rettungsarbeiten verließen die Einsatzkräfte die Gleisanlagen, nahmen ihre Erdungs- und Sicherungsmaßnahmen zurück und übergaben die Einsatzstelle den Verantwortlichen von Hochbahn und Polizei für weitere Ermittlungen sowie die Bergung des Zuges.

Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Hamburg mit 26 Fahrzeugen vor Ort im Einsatz.

“Die enge und gute Zusammenarbeit von allen beteiligten Einsatzkräfte, Betrieben und Organisationen hat bei diesem Einsatz maßgeblich zum erfolgreichen Einsatzverlauf beigetragen”, lobt der Feuerwehrsprecher.

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Hamburg

Diagnose Hufbeinbruch: Pferd “Lambi” braucht dringend eure Hilfe

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Reinbek – Nach einer Schock-Diagnose braucht Pferd „Lambi“ eine teure Behandlung. Das Tier hat sich auf der Weide das Hufbein gebrochen. Das Voltigierteam JumpingStars Hamburg bittet jetzt um Spenden.

Seit einigen Wochen lahmt das Voltigierpferd „Lamborghini“, das von allen nur „Lambi“ genannt wird. „Diverse Tierarztbesuche waren nötig, um endlich diese schlimme Diagnose zu bekommen“, sagt Vereinsvorsitzende Sabine Meyer. Jetzt muss der Hannoveraner mehrere Monate stehen, damit der Bruch ausheilen kann.

Weil Pferde ungern still halten, musste der Verein „Lambi“ in einer speziellen Therapiebox unterbringen.

„Dort gibt es beste Möglichkeiten, Lambi wieder zu behandeln und zu mobilisieren, sobald das möglich ist“, so Meyer.

Doch diese Therapiebox in Reinbek bei Hamburg und die Behandlungen sind teuer! Der Verein sucht daher dringend Unterstützer, die für Lambi und seiner Therapie unter dem Stichwort „Lambi“ spenden. Der Verein stellt Spendenbescheinigungen aus. Die Bankverbindung des Vereins ist auf der Internetseite zu finden.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

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Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

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