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Bad Oldesloe

“Kein Platz für Hass, Hetze und Rassismus”: Gedenken an Auschwitzbefreiung am Oldesloer Stolperstein

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Bad Oldesloe – Über 150 Oldesloer – darunter zahlreiche junge Mitbürger – haben an einer berührenden und aufwühlenden Gedenkveranstaltung am Stolperstein in der Oldesloer Hindenburgstraße der Befreiung des “Konzentrationslagers Auschwitz” teilgenommen.

Hartmut Jokisch vom Freundeskreis Beer Yaacov und Jifna, betonte dabei, dass es schlimm sei, dass auch heute noch das alte Böse wieder seinen Weg in den Alltag finde. Bundespräsidente Walter Steinmaier habe leider Recht, wenn er sage, dass er nicht behaupten könne, dass Hass und Hetze heuzutage in Deutschland nicht mehr auftreten würden und die Deutschen allesamt aus dem grausigen Holocaust gelernt hätten.

“Aber viele Deutsche haben daraus gelernt, das sollte man auch nicht vergessen. Das zeigt sich in unserem Grundgesetz und auch daran, wie viele Menschen sich heutzutage für Geflüchtete einsetzen”, betonte Jokisch.

Am Stolperstein für den durch Nazi-Schergen getöteten Zeugen Jehovas und Oldesloer Heinz Wöltje gedachte er der Millionen Opfer der menschenfeindlichen, rassistischen Weltanschauung der rechten Hetzer und Mörder im dritten Reich.

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Walter Albrecht vom “Bündnis gegen Rechts” rief den zahlreichen jungen Teilnehmern zu, dass sie das Andenken an die Schrecken des Terroregimes der Nationalsozialisten nie vergessen dürfen. Die Herrschaft der Mörder unter dem rechtsradikalen Diktator Adolf Hitler hatte weltweit für Millionen Tote gesorgt. Gerade heutzutage gibt es immer wieder Versuche zu relativieren oder einen angeblichen Schlussstrich unter das Geschehene zu setzen doch den wird es nie geben können. Dabei geht es nicht darum, dass man sich schuldig fühlen soll, sondern darum, dass man sich schuldig macht, wenn man das Vergessen vorantreibt.

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Die Gräueltaten der Nazis sollten gerade in heutigen Zeiten deutlich machen, dass mehr Nationalismus oder ein Fortsetzen des Rechtsrucks keine positiven Alternativen für das Land sind. “Für den braunen Dreck haben wir keinen Platz in Deutschland”, so Albrecht.

Die Anwesenden unterschrieben außerdem zum Großteil auch eine übergroße Postkarte, die an Finanzminister Scholz geschickt werden soll. Darauf wird gefordert, dass der “Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes” nicht die Gemeinnützigkeit entzogen werde, wie ein Berliner Finanzamt es versucht durchzusetzen. “Wir Oldesloer zeigen dem Finanzminister was wir von dem unmöglichen Blödsinn halten”, so Albrecht.

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Der Verein war einst von Überlebenden der Konzentrationslager gegründet worden und engagiert sich seitdem antifaschitisch. “Antifaschismus bleibt gemeinnützig”, teilte Albrecht mit.

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Nach der Gedenkstunde brachte Albrecht die Postkarte direkt zum Versand. “Es ist das größte Format, das die da noch annehmen, teilte er mit”.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Küche in Wohnung eines Mehrfamilienhauses ausgebrannt

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Bad Oldelsoe – Eine Küche in einem Mehrfamilienhaus in Bad Oldesloe ist am Dienstag in Brand geraten. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt waren Flammen und Rauch schon von Außen deutlich zu sehen.

15 Personen wurden aus dem Haus in der Robert Koch Straße in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr konnte das Feuer schließlich löschen, aber nicht mehr verhindern, dass die Küche komplett ausbrannte. Eine weitere Ausbreitung des Brandes konnte allerdings durch den schnellen Einsatz unter Atemschutz erfolgreich aufgehalten werden.

Die Brandursache ist unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Bei einer Person bestand der Verdacht einer Rauchvergiftung. Sie kam zur Sicherheit ins Krankenhaus. Die übrigen Personen konnten nach dem Ende der Löscharbeiten und einer Belüftung zurück in ihre Wohnungen.

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Bad Oldesloe

Es war Brandstiftung: 19-Jähriger Oldesloer soll Foodtrucks in Brand gesetzt haben

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Bad Oldesloe – Es war ein großer Schock für “Holsteiner” Geschäftsführer Oke Käselau, als am 8. Februar mehrere seiner Fahrzeuge ein Raub der Flammen wurden. Noch am Tag des Feuers legte sich Käselau nach Ansicht von Überwachungsvideos fest: “Das war Brandstiftung”.

Zu dem Ergebnis kam jetzt auch die Kriminalpolizei. Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei Bad Oldesloe ergaben, dass ein technischer Defekt als Brandursache nicht in Frage kam.

Am 8. Februar gegen 07:40 Uhr, kam es in Bad Oldesloe in der Industriestraße zum Brand mehrerer Kraftfahrzeuge.

Ein “Foodtruck” wurde in Brand gesetzt und der Brand griff auf vier weiterer nebeneinander parkende Kraftfahrzeuge über. Die Schadenssumme wir auf ungefähr 85 000 Euro geschätzt.

Besonders heikel war auch, dass die Fahrzeuge direkt neben einer Tankstelle geparkt waren. Das Übergreifen auf dortige Gebäude konnte verhindert werden, allerdings wurde eine Waschanlage durch die Hitze und die Flammen vom Parkplatz beschädigt.

Nur das schnelle, professionelle Eingreifen der Oldesloer Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

“Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich aufgrund von Videoaufnahmen und Zeugenaussagen ein Tatverdacht gegen einen 19-jährigen aus Bad Oldesloe. Eine von der Staatsanwaltschaft Lübeck beim Amtsgericht Lübeck beantragte Durchsuchung führte zum Auffinden der Tatkleidung. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Bad Oldesloe geführt”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

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Bad Oldesloe

Unternehmen suchen Nachwuchs: Jetzt mit den Halbjahreszeugnissen durchstarten

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Bad Oldesloe – Die meisten Unternehmen sind bereits auf der Suche nach Auszubildenden für den Ausbildungsstart im Herbst.

Handwerk: Arbeiten in der Metallindustrie Symbolfoto: Goodluz/shutterstock

Die Ende Januar erhaltenen Halbjahreszeugnisse sollten für die SchülerInnen der Abgangsklassen spätestens Anlass sein, sich intensiv mit ihrer Berufs- oder Studienwahl zu beschäftigen oder mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu beginnen. Damit sie nach dem Verlassen der Schule nicht ohne Perspektive dastehen, unterstützen die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. Sie helfen bei der Studien- oder Berufswahl und der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz.

„Die Jugendlichen, die zum Sommer die Schule verlassen, haben gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz“, sagt Claudia Osada-Ristow, Leiterin der Berufsberatung in der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.

So haben die Unternehmen im Kreis Stormarn der Arbeitsagentur bereits 1.173 Ausbildungsstellen gemeldet, 79 oder 7,2 Prozent mehr im Vorjahresmonat.

Auch im Kreis Herzogtum Lauenburg liegt die Zahl der Ausbildungsstellen mit aktuell 749 über der Zahl des Vorjahres (plus 35 oder 4,9 Prozent).

„Die Unternehmen beginnen zunehmend früher als in den Vorjahren mit der Azubi-Suche und haben uns bereits jetzt einen großen Teil ihrer Ausbildungsstellen gemeldet“, erklärt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit.

Jedoch sei es immer noch so, dass sich viele Jugendliche zu spät um ihre Berufswahl und Ausbildungssuche kümmern. „Der Erhalt der Halbjahresschulzeugnisse muss das späteste Startsignal sein, sich damit auseinander zu setzen, was nach der Schule kommen soll. Wer sich noch nicht gekümmert hat, sollte jetzt einen Termin in der Berufsberatung vereinbaren. Denn egal, ob es um Ausbildung, Studium oder zum Beispiel ein Auslandsjahr geht. Wir beraten und helfen, jeweils das richtige für sich zu finden“, so Osada-Ristow. Auch wenn schon ein konkreter Wunsch nach einer Ausbildung da ist, die Berufsberaterinnen und Berufsberater helfen dann bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsbetrieb.

Die Zeit bis zum Beratungsgespräch können die Jugendlichen zur ersten Eigenrecherche und Selbstinformation nutzen, rät die Leiterin der Berufsberatung. Auf der Seite www.arbeitsagentur.de/bildung finden sich zahlreiche Informationen und Hilfen wie zum Beispiel das „Selbsterkundungstool“, das Jugendlichen hilft herauszufinden, welche Ausbildung oder welches Studium zu ihnen passt.

Termine mit ihrer Berufsberaterin oder ihrem Berufsberater können Jugendliche im Rahmen der regelmäßigen Schulsprechstunden persönlich absprechen. Oder sie nutzen für die Terminvereinbarung einen dieser Wege: per Mail an badoldesloe.berufsberatung@arbeitsagentur.de, telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 4 5555 00 oder online unter www.arbeitsagentur.de/eservices einen Termin zur Berufsberatung anfragen.

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