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Wirtschaft

50 Besucher bei zweitem Reinbeker Wirtschaftsforum

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Reinbek – Das zweite Treffen des Reinbeker Wirtschaftsforums hat mit ca. 50 Teilnehmer im Reinbeker Rathaus stattgefunden. Damit lagen die Anmeldungen deutlich über den Anmeldungen zum ersten Treffen.

Das von der Reinbeker CDU initiierte Treffen freut sich über einen sehr großen Zuspruch aus der hiesigen Wirtschaft.

Ziel des Wirtschaftsforums ist es den Kontakt zwischen den Unternehmen in Reinbek, der Politik und der Verwaltung zu verbessern und für einen engen Austausch zu sorgen. Dieses Ziel hat die Veranstaltung voll erfüllt.

Beim zweiten Forum wurden den Wirtschaftsvertretern im Rahmen der zweiten Veranstaltung im Rathaus die für die Reinbeker Wirtschaft relevanten Themen durch den Reinbeker Bürgermeister Björn Warmer über mögliche neue Gewerbegebiete, die aktuelle Verkehrssituation präsentiert. Insbesondere Wichtigkeit der Reinbeker Wirtschaft wurde von Björn Warmer hervorgehoben. Den Wirtschaftsvertretern wurde ein Überblick über die Verwendung der Gewerbesteuern in Reinbek gegeben.

Vertreter der Wirtschaftsförderungs- und Technologietransfer Schleswig-Holstein (WTSH) und der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) informierten über Fördermöglichkeiten für die Unternehmen.

Thomas Kanitz (Geschäftsführer des E-Werks Sachsenwald) gab nützliche Informationen zum Breitbandausbau in Reinbek und zur Zukunft der Elektromobilität.

„Informationen aus erster Hand für die Reinbeker Unternehmen und Networking mit anderen Unternehmen aus Reinbek sind ein wichtiger Pluspunkt dieser Veranstaltung“, so Jan Moritz, wirtschaftspolitischer Sprecher der Reinbeker CDU-Fraktion.

Das dritte Reinbeker Wirtschaftsforum ist für den September 2020 geplant.

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Bad Oldesloe

Unternehmen suchen Nachwuchs: Jetzt mit den Halbjahreszeugnissen durchstarten

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Bad Oldesloe – Die meisten Unternehmen sind bereits auf der Suche nach Auszubildenden für den Ausbildungsstart im Herbst.

Handwerk: Arbeiten in der Metallindustrie Symbolfoto: Goodluz/shutterstock

Die Ende Januar erhaltenen Halbjahreszeugnisse sollten für die SchülerInnen der Abgangsklassen spätestens Anlass sein, sich intensiv mit ihrer Berufs- oder Studienwahl zu beschäftigen oder mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu beginnen. Damit sie nach dem Verlassen der Schule nicht ohne Perspektive dastehen, unterstützen die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. Sie helfen bei der Studien- oder Berufswahl und der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz.

„Die Jugendlichen, die zum Sommer die Schule verlassen, haben gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz“, sagt Claudia Osada-Ristow, Leiterin der Berufsberatung in der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.

So haben die Unternehmen im Kreis Stormarn der Arbeitsagentur bereits 1.173 Ausbildungsstellen gemeldet, 79 oder 7,2 Prozent mehr im Vorjahresmonat.

Auch im Kreis Herzogtum Lauenburg liegt die Zahl der Ausbildungsstellen mit aktuell 749 über der Zahl des Vorjahres (plus 35 oder 4,9 Prozent).

„Die Unternehmen beginnen zunehmend früher als in den Vorjahren mit der Azubi-Suche und haben uns bereits jetzt einen großen Teil ihrer Ausbildungsstellen gemeldet“, erklärt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit.

Jedoch sei es immer noch so, dass sich viele Jugendliche zu spät um ihre Berufswahl und Ausbildungssuche kümmern. „Der Erhalt der Halbjahresschulzeugnisse muss das späteste Startsignal sein, sich damit auseinander zu setzen, was nach der Schule kommen soll. Wer sich noch nicht gekümmert hat, sollte jetzt einen Termin in der Berufsberatung vereinbaren. Denn egal, ob es um Ausbildung, Studium oder zum Beispiel ein Auslandsjahr geht. Wir beraten und helfen, jeweils das richtige für sich zu finden“, so Osada-Ristow. Auch wenn schon ein konkreter Wunsch nach einer Ausbildung da ist, die Berufsberaterinnen und Berufsberater helfen dann bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsbetrieb.

Die Zeit bis zum Beratungsgespräch können die Jugendlichen zur ersten Eigenrecherche und Selbstinformation nutzen, rät die Leiterin der Berufsberatung. Auf der Seite www.arbeitsagentur.de/bildung finden sich zahlreiche Informationen und Hilfen wie zum Beispiel das „Selbsterkundungstool“, das Jugendlichen hilft herauszufinden, welche Ausbildung oder welches Studium zu ihnen passt.

Termine mit ihrer Berufsberaterin oder ihrem Berufsberater können Jugendliche im Rahmen der regelmäßigen Schulsprechstunden persönlich absprechen. Oder sie nutzen für die Terminvereinbarung einen dieser Wege: per Mail an badoldesloe.berufsberatung@arbeitsagentur.de, telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 4 5555 00 oder online unter www.arbeitsagentur.de/eservices einen Termin zur Berufsberatung anfragen.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloer “Preisparadies” verkündet seinen Abschied nach 28 Jahren

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Die Dittmars Foto: privat/hfr

Bad Oldesloe – Eine Ära geht zu Ende: Am 15. Mai wird das Oldesloer Preisparadies schließen.

1992 gründeten Angela und Martin Dittmar den Sonderpostenmarkt. Andere Einzelhändler gaben dem Ehepaar und ihrem Geschäft ein Vierteljahr. Doch sie hielten durch, 28 Jahre lang.

Es ist nicht die Konkurrenz zahlreicher Ein-Euro-Shops und auch nicht der Trend Richtung Online-Handel, der dem Preisparadies ein Ende setzt. „Wir schließen nicht aus wirtschaftlichen Gründen“, sagt Martin Dittmar. Im November sei bei ihm ein Tumor festgestellt worden. „Der hat sich aber als nicht bösartig herausgestellt“, sagt der 68-Jährige. Ein Warnschuss sei das aber trotzdem gewesen.

Dem Händler-Paar wurde bewusst, dass es auch noch ein Leben außerhalb des Geschäftes gibt und geben soll.

Zur Geschichte: Am 15. Februar 1992 öffneten die Hamburger das Preisparadies in Bad Oldesloe. Zunächst in der Lübecker Straße. Später zogen sie in die heutigen Räume in der Brunnenstraße.

Einen Nachfolger, der das Lebenswerk weiterführt, gibt es nicht. Für Martin Dittmer wäre da nur einer in Frage gekommen: der einstige Auszubildende und langjährige Mitarbeiter Thomas B.

Foto: Privat/hfr

Thomas B. machte damals eine Ausbildung, war sehr engagiert und arbeitete anschließend mehrere Jahre für das Paar. Dittmar: „Ich schenke dir das alles hier mal, habe ich ihm gesagt. Doch dazu sollte es nicht kommen.“

Das Preisparadies gibt Martin Dittmar nur ungern auf. Es ist ein wichtiger Teil seines Lebens. Er und seine Frau hatten noch einige Pläne, etwa einen Online-Shop, um dem Trend zu folgen. Technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Handel verschloss sich das Paar nie. Seit Jahren ist das Sortiment auch im Internet abrufbar.

Doch das reicht nicht, um erfolgreich Einzelhandel zu betreiben. Deswegen war Angela Dittmar immer in erster Reihe, wenn es darum ging, etwas in der Innenstadt auf die Beine zu stellen. „Ich bleibe auch weiterhin im Vorstand der Wirtschaftsvereinigung“, sagt die 63-Jährige gebürtige Brasilianerin.

In der Oldesloer Innenstadt werde sich sicherlich viel verändern. Denn der Bereich “Online” werde immer wichtiger. Wichtige Faktoren für die Kreisstadt und die Attraktivität der Fußgängerzone sind schon jetzt Gastronomie und Events. Dieser Trend werde sich verstärken. Gerade im Gastro-Bereich sei das Angebot aber bereits gut.

Die Kreisstadt ist zur Heimat der Dittmars geworden: “Früher waren wir Hamburger, die in Bad Oldesloe arbeiten. Mittlerweile sind wir Oldesloer, die nur noch in Hamburg schlafen.”

Jetzt sucht das seit 33 Jahren verheiratete Paar ein Haus in Bad Oldesloe. In der Zeit nach dem Preisparadies will Angela Dittmar nach Brasilien reisen, nach Tarauacá, ihrem Geburtsort im Amazonas-Gebiet nahe der peruanischen Grenze. Seit 40 Jahren sei sie nicht mehr dort gewesen. Diese Reise wird sie dann mit ihrem Mann machen.

Gemeinsame Urlaube waren in den vergangenen 30 Jahren nicht möglich. Nur einmal machten die Dittmars in dieser Zeit das Geschäft für eine Woche zu, um gemeinsam verreisen zu können.

Am Ende soll es übrigens nochmal eine große Party geben. Bis dahin läuft nun der Ausverkauf mit entsprechenden Rabatten.

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Bad Oldesloe

Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe: Nicole Brandstetter zur Vorsitzenden gewählt

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Vorstand der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe e.V. (v.l.n.r.) Swen Röhrs, Nicole Brandstetter, Angela Dittmar, Frank Schmüser, Holger Mahlke
Foto: Wirtschaftsvereinigung B.O/hfr

Bad Oldesloe – Die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe haben einen neuen Vorstand gewählt. Nicole Brandstetter von der Marketing-Agentur Brandstetter Kommunikation ist neue Vorsitzende.

Sie übernimmt den Posten von Frank Schmüser, der aufgrund eines Arbeitgeberwechsels sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Schmüser bleibt dem Verein als Vorstandsmitglied eng verbunden.

Nicole Brandstetter war 2015 Mitinitiatorin der Kampagne „Ich bin für Einkaufen in Bad Oldesloe“ und ist seit Gründung der Wirtschaftsvereinigung im Jahr 2017 Mitglied des Vorstands.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Unser Ziel muss sein, den Wirtschaftsstandort Bad Oldesloe als Marke zu etablieren, die zu einem höheren Bekanntheitsgrad führt, sich aber auch in der Frequenz und zum Nutzen der Wirtschaftsakteure niederschlägt. Daneben steht die Stärkung des Wir-Gefühls. Einen weiteren Fokus werden wir auf die Weiterentwicklung von Mitgliederangeboten und Mitgliederwachstum legen. Wenn wir auf Themen wie die Entwicklung des Einzelhandelskonzepts, den Umbau der Hagenstraße oder neue Gewerbeansiedlungen blicke, dann steht unsere Stadt vor vielen Herausforderungen, die wir gemeinsam mit allen Beteiligten beherzt angehen müssen“, sagte die neue Vorsitzende. 

Holger Mahlke von Mahlke Hörakustik wurde als zweiter Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Auch Angela Dittmar vom Preisparadies wurde als Vorstandsmitglied wiedergewählt. 

In den Vorstand nachgerückt ist Swen Röhrs, Leiter Mittelstand Mitte der Sparkasse Holstein, nachdem Lars Cornehl seine Vorstandstätigkeit niedergelegt hatte.

„Swen Röhrs ist in Bad Oldesloe aufgewachsen und kennt die Stadt wie seine Westentasche. Außerdem ist er ein ausgewiesener Experte im Bereich der Unternehmensvernetzung“, freut sich Brandstetter über die Wahl.

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