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Kultur

Glinde: Felix Mendelsohn Jugendorchester begeistert bei Neujahrskonzert

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Foto: Stadt Glinde/hfr

Glinde – Am Sonntag,19. Januar, fand im Forum im Schulzentrum Glinde zum vierten Mal das Neujahrskonzert der Stadt Glinde in Kooperation mit dem Golf Gut Glinde statt.

Mit dem „Felix Mendelssohn Jugendorchester“ aus Hamburg füllte dabei ein knapp 60-köpfiges hochkarätiges Ensembles die komplette Bühne aus.

Mit im Gepäck hatten die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Prof. Clemens Malich anspruchsvolle Werke von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn, Dmitri Schostakowitsch und Franz Liszt.

Am Ende des knapp zweistündigen Konzerts zeigte sich das Publikum von der Energie und Spielfreunde des Jugendorchesters begeistert und ließ die Nachwuchsmusiker erst nach einer Zugabe wieder von der Bühne.

„In diesem Jahr sind wir mit dem Neujahrskonzert noch einmal neue Wege gegangen, denn mit dem „Felix Mendelssohn Jugendorchester“ war nun zum ersten Mal ein Sinfonieorchester bei uns zu Gast. Das dies wunderbar im Forum vom Schulzentrum funktionieren kann, haben wir an diesem Abend auf besondere Weise erleben dürfen“, zeigte sich Bürgermeister Rainhard Zug nach dem Konzert angetan.

Foto: Stadt Glinde/hfr

Das „Felix Mendelssohn Jugendorchester“ gehört mit über 100 Mitgliedern im Alter von 10 bis 27 Jahren zu den größten und erfolgreichsten Ensembles seiner Art in Deutschland. Viele Mitglieder sind Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“.

Das Orchester gab bereits gefeierte Konzerte in Sälen wie der Philharmonie Berlin, dem Dvořák- und Smetana-Saal in Prag, dem Mozarteum Salzburg oder der Oper Marseille. Im Januar 2017 hatte das Orchester die Ehre, als erstes Jugendensemble im Großen Saal der neueröffneten Elbphilharmonie zu spielen.

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Bad Oldesloe

Vortrag im KuB: Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus

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Bad Oldesloe – Die Stadtarchivarin Dr. Sylvina Zander ging im April diesem Jahr nach 23 Jahren in den verdienten Ruhestand. Ihr letztes Buchprojekt befasst sich mit Bad Oldesloe in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus und wird erst im kommenden Jahr veröffentlicht.

Das KuB in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Am Dienstag, 29. September, gibt sie um 19 Uhr einen Vorabeinblick in ihre Recherchen.

In dem Vortrag „Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus“ wird der Anteil der Frauen an der Stabilisierung des NS-Regimes in den Blick genommen. Obwohl die NSDAP eine auch in ihrer Selbstdarstellung reine Männerpartei war, die Frauen vom aktiven Wahlrecht ausschloss, fand sie auch bei Frauen begeisterten Zuspruch. Frauen wurden auf das Leitbild Mutter, Hausfrau und Gefährtin des Mannes zurückgeworfen, nachdem sie in der Weimarer Republik entscheidende Rechte, wie z. B. das Wahlrecht errungen hatten.

Waren Frauen anfänglich aus dem Berufsleben herausgedrängt worden, wurden sie spätestens mit Kriegsbeginn als Arbeitskräfte unentbehrlich. Frauen wurden in der NS-Frauenschaft und im gleichgeschalteten Deutschen Frauenwerk organisiert und ihr traditionelles karitatives Wirken der NS-Volkswohlfahrt untergeordnet.

Im Nationalsozialismus waren Frauen Opfer und Täterinnen. Dies soll in diesem Vortrag beispielhaft gezeigt werden. Der Bogen reicht von der überzeugten Nationalsozialistin bis zur Ehefrau eines in Schutzhaft befindlichen Mannes, von den Erfahrungen einer verfolgten Jüdin bis zur Zwangsarbeiterin.

Vortrag „Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus“, Dienstag, 29. September 2020, 19 Uhr, KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, KuB-Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe. Eintritt: 3,50 Euro.

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Bad Oldesloe

Berufliche Schulen: Film-Workshop als Teambuilding

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Foto: Knierim/Berufliche Schulen des Kreises/hfr

Bad Oldesloe – Auf Initiative der Studienrätinnen Laura Schnackenbeck und Manuela Schuldt hatte sich die Berufliche Schule des Kreises Stormarn um einen Kreativ-Video-Workshop beworben und wurde von der Jury „Kunst hoch Schule“ der Muthesius-Kunsthochschule Kiel tatsächlich ausgewählt.

Die Intention der Schule, die Gruppendynamik zu fördern, stand dabei im Vordergrund.

„Für das Lernen in einer neuen Klasse ist es so wichtig, dass man Vertrauen und keine Angst hat“, brachte es Jugine Henfling auf den Punkt. Sie ist mit 25 anderen Schülerinnen und Schülern seit Schuljahresbeginn neu in der Klasse BS20b der Berufsfachschule I.

„Wir alle waren uns völlig fremd“, sagt sie. Gemeinsame Aktivitäten sollten helfen, dass sich diese Unterstufe der Fachrichtung Gesundheit und Ernährung schnell als Klassenteam zusammenfindet, vertrauensvoll miteinander umgeht und lernt, um sich so auf ihr Ziel, den Mittleren Schulabschluss, konzentrieren zu können.

Die Künstler Moses Merkle und Michael Gülzow gestalteten im Auftrag der Kunsthochschule drei kreative Workshop-Tage in der Klasse. Jedes Team mit sechs bis sieben Mitgliedern hatte das Ziel, mit dem Smartphone veröffentlichungswürdige ein-bis dreiminütige Filme zu erstellen.

Der Projekttitel war mit „Trash“ vorgegeben. „Trash“ hat eine doppelte Bedeutung: erstens Müll, der weggeworfen wird und zweitens Trash als Kunstform.

Trotz Null-Budget entstehen bei der Trash-Kunst anerkannte Filme mit großer Fangemeinde.

„Trash ist ein beliebtes Stilmittel“, erklärte der Kulturvermittler von Schleswig-Holstein Moses Merkle den Schülerinnen und Schülern. „Dabei soll ein Qualitätsanspruch bestehen, und das Thema muss glaubwürdig rüberkommen.“

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Bad Oldesloe

Frauenkulturtage: Autorin Sandra Dünschede liest aus “Friesenstolz”

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Bad Oldesloe – Die Frauenkulturtage unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten Marion Gurlit bieten eine Lesung mit der Krimi-Autorin Sandra Dünschede. Die Autorin liest aus ihrem Roman „Friesenstolz“.

Sandra Dünschede. Foto: hfr

In dem 13. Nordfrieslandkrimi der Autorin hält eine Einbruchserie in Risum-Lindholm Kommissar Thamsen in Atem. Das Muster erscheint undurchsichtig, denn es fehlen kaum Wertgegenstände. Welche Ziele verfolgt der Täter? Dann geschieht ein weiteres Unglück: Marten Ingwers wird tot aufgefunden – auch bei ihm wurde zuvor eingebrochen. Das Misstrauen unter den Dorfbewohnern wächst. Wen trifft es als Nächstes? Wem kann man noch trauen? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel – bis Haie Ketelsen auf Spuren aus der Vergangenheit stößt. Der neue Fall des nordfriesischen Ermittlerteams besticht durch sein Zusammenspiel von Regionalität und gesellschaftlich brisanten Themen.

Lesung am Dienstag, 15. September 2020 um 19.30 Uhr im KuB (Kultur- und Bildungszentrum) in Bad Oldesloe, Beer-Yaacov-Weg 1

Karten zum Preis von 8,50 Euro sind erhältlich in der Stadtinfo im KuB oder online www.kub-badoldesloe.de

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