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Politik und Gesellschaft

Missbrauch von Sprache: Von Pein kritisiert AfD-Veranstaltung in Reinbek

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Reinbek – Zur AfD-Veranstaltung „Fraktion im Dialog“ mit dem Titel „Retter oder Schlepper? Seenotrettung im Mittelmeer“ am 15.01.2020 im Schoss Reinbek sagt der Sprecher gegen Rechtsextremismus der SPD-Landtagsfraktion, Tobias von Pein:

Tobias von Pein (SPD). Foto: hfr

„Mit dieser Veranstaltung zeigen Jörg Nobis und seine AfD-Kameraden mal wieder, wie menschenverachtend sie sind. Wenn sie von „vermeintlicher Seenotrettung“ reden und Seenotrettung als Taxifahrt bebildern, blenden die AfD-Vertreter die lebensgefährliche Realität auf dem Mittelmeer aus.“

Die AfD behauptet in ihrer Veranstaltungsankündigung, dass Fachbegriffe aus politischem Interesse missbraucht würden.

Dazu von Pein: „Wenn jemand Missbrauch von Sprache betreibt, dann ist das die AfD! Ständig versuchen sie den Diskurs nach rechts zu rücken und zu hetzten. Wer in Seenot ist, der gehört gerettet. Egal wo er herkommt und wie er in diese Lebensgefahr geraten ist.“

Über den Widerstand in Reinbek freut sich der Abgeordnete aus Stormarn:

„Es ist gut zu sehen, dass sich ein breites Bündnis aus demokratischen Parteien, Gewerkschaften und Vereinen zusammengetan hat, um der AfD und ihrem Weltbild etwas entgegenzuhalten. Ich hoffe es wird eine gute Party der Vielfalt.“

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National

Maskenpflicht bleibt: Gesundheitsminister geben Druck der Lobbyisten und Populisten nicht nach

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Symbolfoto: Anirat1705/pixabay

Berlin – Seit vergangener Woche rumorte es kräftig. Verschwörungstheoretiker sehen in Masken ja schon länger ein Zeichen für Bevormundung oder “Angstmache” und es ist erstaunlich, wie viele Menschen sich über die Mund- und Nasenschutz-Pflicht im Einzelhandel wunderbar aufregen können. Doch nun erhielten diese Gruppen auch Beistand aus Teilen der Politik und aus der Einzelhandelslobby.

Lobbyverbände des Handels sowie manche Wirtschafstminister forderten die Aufhebung der Maskenpflicht. Der Grund: Die Infektionszahlen seien gesunken, gleichzeitig hemme der Mund- und Nasenschutz offenbar die Kauflust.

Gesundheitsexperten und Virologen warnten sofort, dass dieser Schritt zu früh komme. Die Bundesregierung positionierte sich ebenfalls eindeutig für einen Erhalt der Mund- Nasenschutzpflich beim Einkauf. Die Gesundheitsminister haben in einer gemeinsamen Schalte nun dem Druck aus Lobbyverbänden und Wirtschaft entsprechend nicht nachgegeben. Es dürfe auch auf keinen Fall der Eindruck entstehen, dass die Infektionsgefahr vorbei sei.

Denn tatsächlich ist die Corona-Pandemie auch nicht vorbei. Der Mund- und Nasenschutz ist laut Experten ein wichtiger Beitrag, um Lockerungen aufrecht zu erhalten und erneute , erhöhte Infektionszahlen zu vermeiden.

Tatsächlich ist es auch ein wenig seltsam, wie sehr sich manche Mitmenschen über diesen doch sehr kleinen, persönlichen Beitrag zur Eindämmung der Virusausbreitung aufregen können. Das Tragen des Mund- und Nasenschutz ist auch ein Zeichen der Rücksicht auf die Mitbürger.

In Sachen Shoppingerlebnis stellt sich auch die Frage, was es denn für die Konsumgesellschaft eigentlich bedeutet, dass die Geschäfte Probleme bekommen, wenn nur noch zielgerichtet die Produkte gekauft werden, die man gerade benötigt.

Eine komplette Beendung der Maskenpflicht hatte die AfD gefordert. Die FDP möchte ein “Ausstiegszenario”.

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Bad Oldesloe

Jürgen Heins neuer Präsident des Lions Club Stormarn

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Bad Oldesloe – Jürgen Heins (56) ist von den Mitgliedern des Lions Clubs Stormarn zum Präsidenten gewählt worden und hat sein Amt am 24. Juni 2020 angetreten. Er folgt damit dem bisherigen Präsidenten Walter Gyhr.

Der bisherige Präsident Walter Gyhr (rechts) übergibt die Präsidentennadel an den neuen Präsidenten Jürgen Heins. Foto: Lions Club Stormarn

Der Lions Club Stormarn besteht seit mehr als 50 Jahren und gehört in Schleswig-Holstein zu den traditionsreichsten und mit einem Spendenaufkommen von weit über einer Million EURO auch zu den erfolgreichsten Clubs. Er ist Teil der internationalen Lions-Organisation, die sich der Unterstützung Bedürftiger verschrieben hat und aktiv für die bürgerliche, kulturelle und soziale Entwicklung der Gesellschaft und die Förderung der Völkerverständigung eintritt. Weltweit ist Lions International in über 200 Ländern mit rd. 1,4 Millionen Mitgliedern vertreten. In Deutschland gibt es etwa 1.500 Clubs mit rd. 50.000 Mitgliedern.

Mitglied im Lions Club Stormarn ist Jürgen Heins seit 2013. Er hat seitdem verschiedene Funktionen im Club und im Vorstand ausgeübt.

Jürgen Heins ist Diplom-Ingenieur und arbeitet bei einem renommierten Pumpenhersteller in Hamburg als Business Development Manager. Er wohnt mit seiner Ehefrau Susanne und den beiden Töchtern Helene (20) und Henriette (15) seit 2003 in Bargteheide. Sein Hobby ist das Fliegen. Als Inhaber einer Privatpilotenlizenz geht er in seiner Freizeit gern in die Luft.

Jürgen Heins: „Ich übernehme das Amt des Präsidenten im Lions Club Stormarn sehr gern, weil in unserem Club die Lions – Idee, in freundschaftlichem Miteinander für die Unterstützung Hilfsbedürftiger und für die Förderung begabter Jugendlicher zu arbeiten, vorbildlich gelebt wird. Mit dem Schwerpunkt des Lions Club Stormarn, Kindern und Jugendlichen im Kreis Stormarn zu helfen, kann ich mich besonders gut identifizieren.“

Das Lions-Benefizkonzert Rock am Schloss in Blumendorf war für den 15. August 2020 geplant und musste wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden. Das trifft den Lions Club Stormarn und den neuen Präsidenten, der bei der Planung und Organisation des populären Konzerts engagiert mitgewirkt hat, besonders hart.

„Mit Rock am Schloss in Blumendorf spielt der Lions Club Stormarn einen Großteil der Mittel ein, die wir für unsere Unterstützungsleistungen im sozialen Bereich verwenden. Der gemeinsame Einsatz bei Rock am Schloss für den guten Zweck hat zudem auch unsere Clubgemeinschaft weiter gefestigt. Dass Rock am Schloss ausfällt, ist ein herber Schlag, weil damit auch wichtige Einnahmen fehlen.

Mir kommt es in der Zeit meiner Präsidentschaft darauf an, auch in dieser schwierigen Zeit trotz beschränkter Kontaktmöglichkeiten die enge Verbundenheit aller Mitglieder und das gemeinsame Engagement für die gute Sache zu erhalten, und dies auch im Rahmen virtueller Treffen.“

Auch wenn die schwierigen Zeiten präzise Planungen erschwerten, werde der Lions Club Stormarn weiterhin dafür arbeiten, dass denen, die im Kreis Stormarn unter den Folgen der Coronakrise besonders zu leiden haben, geholfen werde.

Jürgen Heins abschließend: „Die aktuelle Lage bringt besondere Herausforderungen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir mit der stabilen Gemeinschaft des Lions Club Stormarn auch in dieser Zeit unsere Ziele erreichen, in unserem Heimatkreis Stormarn und auch darüber hinaus Probleme in unserer Gesellschaft dort abzumildern, wo staatliche Hilfe fehlt. Und weil wir optimistisch sind, planen wir bereits jetzt für Rock am Schloss 2021.“

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Anwohner in Angst vor Rasern in der 30 Zone

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30-Zone Theodor Storm Straße Foto: SL

Bad Oldesloe – Eigentlich ist die Theodor-Storm-Straße in Bad Oldesloe eine 30-Zone. Doch laut Anwohnern halten sich immer mehr Autofahrer nicht an diese Regelung. Teilweise werde deutlich schneller gefahren.

In der Stadtverodnetenversammlung trugen sie entsprechende Sorgen vor. Neben der Angst um die Gesundheit von Radfahrern und Fußgängern käme auch Ärger über Beschädigungen an geparkten Fahrzeugen hinzu.

So würden bei der Raserei zum Beispiel Außenspiegel abgefahren. Die Frage sei, ob erst etwas Schlimmes passieren müsse, bis die Politik und die Verwaltung einschreiten.

Bürgermeister Jörg Lembke betonte, dass er bereits nach der letzten Beschwerde über das Fahrverhalten in der 30-Zone mit der Polizei Rücksprache gehalten habe. Diese habe auch eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Diese habe aber keine besonders alarmierenden oder im Vergleich ungewöhnlichen Ergebnisse gezeigt.

Leider sei es so, dass solch “individuelles Fehlverhalten” ihm ständig auch in anderen Ortsteilen beschrieben werde. Es sei generell in der Theodor-Storm-Straße so, dass dort allerdings kein Unfallschwerpunkt oder ähnliches sei.

Die Anwohner kritisierten, dass die Geschwindigkeitsmessung zwar stattgefunden habe, aber zu einer Uhrzeit in der die Straße nicht so stark befahren sei und bei Regen, als weniger Verkehr herrschte.

Der Bürgermeister versprach, das Thema im Auge zu behalten.

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