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Milder Winter: Weniger Singvögel in den Gärten

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Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling und Amsel – das sind die fünf häufigsten Vögel in Deutschlands Gärten, wie die „Stunde der Wintervögel“ am vergangenen Wochenende gezeigt hat.

Foto: Alexander Erdbeer/Nabu

Der NABU und sein bayerischer Partner LBV freuen sich über die weiter steigende Beteiligung an Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion, die am vergangenen Wochenende bei sehr mildem Winterwetter zum zehnten Mal stattfand. Bis Mittwoch Morgen wurden bereits die Zählergebnisse von über 112.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus fast 77.000 Gärten erfasst.

Mit über 2,9 Millionen Vögeln wurden damit pro Garten knapp 38 Vögel gemeldet.

„Das liegt zwar etwas unter dem langjährigen Schnitt von 39,8 Vögeln, entspricht aber genau unseren Erwartungen“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Die Daten aus inzwischen einem Jahrzehnt Stunde der Wintervögel zeigen deutlich, dass die Zahl der Vögel in den Gärten umso geringer ist, je milder und schneeärmer der Winter ist.“

Denn erst wenn es kalt wird und Schnee liegt, suchen viele Waldvögel Zuflucht in den Gärten der etwas wärmeren Städte, in denen sie oft reich bestückte Futterstellen vorfinden. Dazu passt, dass der ewige Spitzenreiter Haussperling, der sein ganzes Leben in den Dörfern und Städten verbringt, nur in den beiden kältesten Wintern des Jahrzehnts, 2011 und 2013 durch die vor allem in Wäldern lebende Kohlmeise vom Spitzenplatz verdrängt wurde, so Miller.

Die Ornithologen des NABU freuen sich über das Spitzenergebnis des Haussperlings mit 6,8 Vögeln pro Garten.

Noch nie waren es mehr Haussperlinge seit Beginn der Aktion im Jahr 2011. Offensichtlich kommt diese Art mit den zuletzt sehr warmen und trockenen Sommern gut zurecht. Damit bestätigt sich die leichte Bestandserholung nach Jahrzehnten eines deutlichen Rückgangs.

Die Amsel, die im vergangenen Winter aufgrund einer massiven Ausbreitung des für Amseln tödlichen Usutu-Virus im Jahr zuvor deutliche Einbußen zu verzeichnen hatte, verharrt auf diesem niedrigen Niveau. Die Usutu-Saison 2019 war deutlich schwächer und hat damit offensichtlich zu keiner weiteren Abnahme geführt.

Größtes Sorgenkind der Naturschützer ist weiterhin der Grünfink.

Mit nur noch 1,17 Vögeln pro Garten setzt diese vor allem in Städten und Dörfern lebende Art ihre Serie von Minusrekorden fort. Seit 2011 nimmt diese Art von Jahr zu Jahr um zwölf Prozent ab. Als Ursache vermutet der NABU unter anderem Trichomoniasis, eine Infektionen mit einem einzelligen Parasiten, mit dem sich diese Finken häufig an sommerlichen Vogelfutterstellen infizieren.

Auffällig war, wie erwartet, eine große Zahl von Eichelhähern in Deutschlands Gärten. In vier von zehn Gärten konnte diese Art beobachtet werden. Mit 0,82 Vögeln pro Garten waren es 40 Prozent mehr als im langjährigen Mittel. Zum Rekord hat es trotz des im Herbst festgestellten massiven Einflugs nord- und osteuropäischer Häher jedoch nicht gereicht: Im Kältewinter 2011 waren es noch etwas mehr.

Weitere Zählergebnisse können unter www.stundederwintervoegel.de  noch bis zum 20. Januar gemeldet werden.

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Bad Oldesloe

Corona-Infektionen an Stormarner Schulen – zahlreiche Schüler in Quarantäne

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Die Berufliche Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Nachdem zunächst mehrere Coronafälle am Bad Oldesloer Gymnaisum TMS aufgetreten sind und der 12. Jahrgang daher vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt wurde, gibt es mittlerweile auch fünf Fälle an den beruflichen Schulen des Kreises in Bad Oldesloe, an der Immanuel Kant Schule in Reinfeld und an der Anne Frank Schule in Bargteheide.

In allen Fällen sind die entsprechenden Kohorten in häusliche Quarantäne geschickt worden. Die Ergebnisse der Tests weiterer Schüler, die durchgeführt wurden oder durchgeführt werden sollen, stehen allerdings noch aus.

Der Kreis erklärte allerdings bereits, dass die entsprechenden Kohorten nicht kurzfristig wieder in die Schulen zurückkehren können, sondern zuhause bleiben müssen.

Bis zum 2. Oktober müssen die Schüler der jeweiligen Jahrgänge beziehungsweise Kohorten in den eigenen vier Wänden ihrer Familie bleiben.Es soll Online-Unterricht angeboten werden. Zum Teil sind auch Lehrkräfte von Quarantänemaßnahmen betroffen.

An der Bargteheider Anne-Frank-Schule gibt es bisher einen positiven Test. Hier ist – wie an der TMS in Bad Oldesloe – der 12. Jahrgang betroffen.

An der IKS in Reinfeld ist ebenfalls bisher ein Fall bekannt.

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Freizeit

VHS-Vortrag: So wird gutes Bio-Brot gebacken

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Großhansdorf – Bio, weizenfrei, glutenfrei – was heißt das eigentlich? Wer mehr über unser Grundnahrungsmittel Nr. 1 erfahren möchte, ist in dem Vortrag der Volkshochschule Großhansdorf genau richtig.

Dabei wird eine einfache Methode vorgestellt, leckeres, einzigartiges Brot komplett ohne Kneten selber zu backen. Damit wird der Teig abends einfach zusammengemischt und kann morgens dann ganz schnell frisch gebacken werden. So hat man ohne Aufwand und kostengünstig stets leckeres Brot im Haus, bei dem man ganz genau weiß, „was drin ist“. Jeder Teilnehmer erhält ein umfangreiches Skript, inkl. Anleitung, Tipps und Tricks, Allergiecheckliste, Vitalstoff-Checkliste, Brotbacktagebuch sowie eine Verkostung von leckerem selbstgebackenem Brot.

Der Vortrag findet am Montag, 28. September, von 18.30 bis 19.30 Uhr in der neuen Küche der Friedrich-Junge-Schule (Sieker Landstraße 203) in Großhansdorf statt und kostet zwölf Euro. Für das Skript sind vor Ort noch zusätzlich sechs Euro an den Kursleiter zu zahlen.

Anmeldungen bei der Geschäftsstelle per mail (info@vhs-grosshansdorf.de) oder telefonisch (04102 – 6 56 00).

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Das “Cafe im Bürgerhaus” öffnet wieder

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Foto: Kerstin Kuhlmann-Schultz/Stormarner Werkstätten/hfr

Bad Oldesloe – Nach der coronabedingten Schließung kann das “Café im Bürgerhaus Bad Oldesloe”, Mühlenstraße 22, seit dem 1. September 2020 wieder öffnen.

Montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr heißen die Mitarbeitenden der Stormarner Werkstätten wieder Gäste willkommen und servieren neben hausgemachtem Kuchen auch wie gewohnt Kaffee, Tee und andere Getränke. Dabei gelten auch hier die derzeitigen Abstands- und Hygieneregeln.

Das Café im Bürgerhaus, zentral in der Fußgängerzone gelegen, ist laut Stadtverwaltung ein beliebter Treffpunkt besonders für ältere Oldesloerinnen und Oldesloer, die hier zum Klönen, Kaffeetrinken, Kartenspielen oder einfach zum Beisammensein zusammenkommen.

Im angrenzenden Saal finden – derzeit noch sehr eingeschränkt – vielfältige Veranstaltungen, Kurse und Feiern statt.

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