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Kultur

„Alle Zeit der Welt“: Neue Ausstellung in der Trittauer Wassermühle

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Trittau: „Alle Zeit der Welt“: Die Künstlerin Anneke Kleimann zeigt ab dem 18. Januar eine Landschaft aus skulpturalen Zeitkörpern in der Galerie der Wassermühle in Trittau.

Anneke Kleimann. Foto: Sparkassen-Kulturstiftung

Im Jahr 2020 orientieren sich die Ausstellungen und Veranstaltungen der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn am Jahresthema „Wissen & Forschen“. Es werden Ausstellungen gezeigt, die naturwissenschaftliche Fragestellungen untersuchen und/oder die anverwandten Themen künstlerisch recherchieren.

Unter dem neuen Jahresthema ist ab dem 18. Januar in der Galerie in der Wassermühle Trittau und dem benachbarten Atelierhaus die Ausstellung von Anneke Kleimann „Alle Zeit der Welt“ zu sehen. Die in Berlin lebende Künstlerin (*1988 in Oldenburg) setzt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit der Materialisierung von Ephemerem auseinander.

Wie dem Titel der Ausstellung „Alle Zeit der Welt“ zu entnehmen ist, bildet die Auseinandersetzung mit der Zeit einen großen Schwerpunkt in Anneke Kleimanns Arbeit.

„Zeit und Erinnerung fließen wie eine unsichtbare Strömung durch Kleimanns jüngste Arbeiten.“ So auch die freie Kuratorin und Autorin Jesi Khadivi in ihrem begleitenden Katalogtext. Für ihre oftmals raumgreifenden Skulpturengruppen setzt die Künstlerin eine Vielfalt an Techniken ein und verwendet verschiedene Materialien wie Holz, Kunststoff, Papier und Zucker.

In einer ihrer neusten Arbeiten, Sun‘s Drawing, lehnen fünfzig wellenähnlich geformte Acrylglasrohre an der Wand. Basierend auf Skizzen der Künstlerin vom Schattenwurf der Sonne zu unterschiedlichen Tageszeiten, erzeugt die Installation an den Wänden eine dynamische Zeichnung, choreografiert von den sich im Laufe des Tages verändernden Lichtverhältnissen. Kleimann konfrontiert wissenschaftliche Erkenntnisse über Zeit mit ihrer Wahrnehmung und schafft auf diese Weise Werke, die in ihrer eigenen Formensprache eine neue Erzählweise über diese Phänomene entwickeln. So knüpft die Künstlerin hervorragend an das Jahresthema 2020 der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn „Wissen & Forschen“ an.

Anneke Kleimann studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und an der École nationale supérieure des Beaux-Arts de Paris. Sie ist Teil der internationalen Künstlerinnengruppe SOLID.

Auch zu dieser Ausstellung werden die Stiftungen wieder ein umfangreiches Kunstvermittlungsprogramm anbieten.

Es finden Schulworkshops, das Stormarner Kinderatelier sowie ein Künstlerinnengespräch statt. Denn auch 2020 schreiben die Stiftungen der Sparkasse Holstein die Bildungsarbeit groß: kulturelle Bildung ist ein integraler Bestandteil der Stiftungsarbeit.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Gudberg Nerger Verlag. Am Samstag, den 18. Januar 2020 um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie in der Wassermühle Trittau von Landrat Dr. Henning Görtz, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, eröffnet. Zur Einführung spricht Jesi Khadivi, freie Kuratorin und Autorin. Im Rahmen der Finissage der Ausstellung findet am Sonntag, den 8. März um 15 Uhr ein Künstlerinnengespräch statt, moderiert von Inga Müller, Kuratorin der Ausstellung.

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Kultur

Rosenmontag im Kleinen Theater: Die Schmidtparade kommt

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Bargteheide – Das Schmidt Theater von der Reeperbahn rockt am Rosenmontag das Kleine Theater Bargteheide – mit Corny Littmann persönlich!

Gern kostümiert kommen: Die Schmidtparade im Kleinen Theater am Rosenmontag. Foto: Oliver Fantitisch

Schlaghosen rauslegen, Blümchen-Minis aufbügeln, Vokuhila-Perücken auftoupieren: Am Rosenmontag, dem 24. Februar, geht’s im Kleinen Theater Bargteheide mit einer rasanten Schlagersause ab in die 70er und 80 Jahre. Und wer könnte diese Hits besser präsentieren als der Chef des Hamburger Schmidt Theaters.

Mit augenzwinkerndem Charme und viel Ironie kitzelt das von Corny Littmann lustvoll in Szene gesetzte Stimmungsbild das Lebensgefühl jener Jahre wach.

Auf den Plätzen im Kleinen Theater wird es wie im vorigen Jahr sicher niemand halten, wenn zu den Super-Sahneschlagern aus den Schmidt-Erfolgsproduktionen „Sixty Sixty“, „Karamba!“ und „Das Beste aus den 80ern!“ die Party-Stimmung hochkocht.

Das Vergnügen der fetzigen Revue ist neben dem Kreativteam um Mirko Bott und Martin Lingnau auch dem tänzerisch und musikalisch perfekt aufeinander eingespielten Ensemble zu verdanken. Es wird in herrlich schrägen Nummern die Schlagersternchen und Showmaster von einst auf die Bargteheider Bühne zurückholen.

Schmidtparade, Rosenmontag, 24. Februar, 20 Uhr. Karten im Vorverkauf 31 Euro, ermäßigt 29 Euro. Tickets können online gebucht und selbst ausgedruckt werden unter www.kleines-theater-bargteheide.de.

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Kultur

Spielesamstag mit “Letter Jam” in der Ahrensburger Stadtbücherei

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Foto: Patzner/hfr

Ahrensburg – Kooperative Spiele sind im Trend. Das neue Spiel bringt den Ursprungsgedanken des Wörterbildespiels Scrabble als kooperatives Spiel heraus. Jeder Spieler muss jeweils ein eigenes Wort finden. Die Buchstaben der anderen Spieler werden so nach und nach sichtbar. Seine eigenen muss er aus den Wörtertipps der anderen erschließen.

Eine Letter Jam-Runde ist daran zu erkennen, dass zuerst ratlose Gesichter sich gegenseitig anschauen und so nach und nach die „Erleuchtung“ eines gefundenen Wortes jeden seiner Lösung näher bringt. Ahrensburgs Büchereileiter Patzner geht sehr davon aus, dass das Erstlingswerk des Autoren Ondra Skoupý auf den Empfehlungslisten der Jury Spiel-des-Jahres einen Platz einnehmen wird.

Wer es ausprobieren möchte, ist für den kommenden Samstag. 15. Februar, ab 13 Uhr in die Stadtbücherei Ahrensburg, Manfred-Samusch-Str. 3 (04102) 77 171 eingeladen.

Zusätzlich sind natürlich auch die rund 600 anderen Verleihspiele und auch einige Neuerwerbungen der Stadtbücherei und des Spielernetzerwerk-on-Tour des Eric-Kandel-Gymnasiums spielbereit. Freunde und weitere Spiele können mitgebracht werden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

BOart: Fotograf Stefan Hillgruber zeigt abstrakte Wirklichkeit

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Bad Oldesloe – Der gebürtige Lübecker Stefan Hillgruber fotografiert schon seit seiner Jugend. Seit 20 Jahren lebt er in Groß Niendorf, wo er auch regelmäßig im Hofcafé ausstellt. Jetzt zeigt er in einer neuen Ausstellung „abstrakte Wirklichkeit“ in der Galerie BOart.

Foto: Stefan Hillgruber

Bis 2012 war er Mitglied in der Künstlergruppe K7 in Dithmarschen, mit der er mehrere Ausstellungen gemeinsam bestritten hat, anschließend war er regelmäßig an Gruppenausstellungen im Kultur- und Bürgerhaus Marne (Dithmarschen) beteiligt. 2018 war er bei Thomas Helbing beim KunstHandFest in Barnitz zu sehen.

Stefan Hillgruber sieht sich als Grenzgänger in der Fotografie, der durch spezifisch gewählte Blickwinkel den Betrachter mit einer ungewohnten Sichtweise konfrontiert. Das scheinbar Zufällige drückt er in präzise durchkomponierten Bildern aus.

Das „Nicht-fotografierenswerte“ ist ihm wichtig, die alltäglichen Dinge faszinieren ihn und er rückt sie mit Mitteln einer abstrakten Bildkomposition in den Fokus. Aus der Grundidee des Flanierens, sich treiben zu lassen und zu sehen was in der Welt vor sich geht, entwickelt er seine fotografischen Themen.

„Abstrakte Wirklichkeit“ am 23. Februar (Vernissage 15 Uhr) bis 13. März 2020 in der Galerie BOart, Mühlenstraße 9-10, in Bad Oldesloe. Infos: www.galerie-boart.de.

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