Folge uns!

Wirtschaft

Volle Konten, mehr Kredite: “Solider Kurs” bei der Raiffeisenbank

Veröffentlicht

am

Trittau – Die Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG kann zufrieden auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurückblicken, wie die Vorstandsmitglieder Kai Schubert und Heiko Ernst gleich zu Beginn des jährlichen Pressegespräches betonen.

Die Vorstandsmitglieder der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG, Heiko Ernst (links) und Kai Schubert (rechts), sind zufrieden mit dem Ergebnis der Bank.

Trotz der insgesamt weltpolitisch schwierigen Lage und des immer weiter absinkenden Zinsniveaus hat die Bank ihren soliden Kurs gehalten. „Die Nähe zu unseren Kunden, motivierte Mitarbeiter sowie unser Denken und Handeln nach genossenschaftlichen Werten sind die Grundlagen des Erfolges“, so ihr Fazit.

Die Bilanzsumme der Raiffeisenbank erhöhte sich im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf rund 760 Millionen Euro.

Die hohe Nachfrage nach gewerblichen und privaten Finanzierungen hat die Kundenkredite um 3,8 Prozent auf 436 Millionen Euro ansteigen lassen. Dieser Wert beinhaltet nur das bilanzielle wirksame Kreditgeschäft. Mit den Partnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe wurden Kredite in einer Gesamthöhe von 340 Millionen Euro vermittelt.

Beim Thema Geldanlage vertrauen die Menschen auch in Zeiten der Negativzinsphase auf die Beratungskompetenz der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG. Zuwachs gab es entsprechend auch bei den Kundeneinlagen zu verzeichnen. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent auf den neuen Stand von 535 Millionen Euro.

Das Jahresergebnis liegt mit rund 6,7 Millionen Euro deutlich über der durch die Bank geplanten Höhe.

Die Gründe für das gute Ergebnis sieht die Führungsspitze in der soliden Geschäftspolitik und der konsequenten Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen. „Es ist erfreulich, dass sich die Unternehmen und Privatkunden der Region auf unsere Bank verlassen und dem genossenschaftlichen Geschäftsmodell vertrauen“, so Heiko Ernst.

Erfreut zeigt sich der Vorstand auch über die Gemeinschaft der Raiffeisenbankmitglieder.

Durch eine Mitgliedschaft ist man Teilhaber der Bank und somit am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt. Gleichzeitig profitiert ein Mitglied von vielen Vorteilen und Mehrwert-programmen.

Die Anzahl der Bankeigentümer der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln eG betrug zum Jahresende 15.971 Mitglieder.

Die Raiffeisenbank hat auch im vergangenen Jahr wieder 50 soziale, kulturelle und sportliche Projekte in der Region unterstützt. Dazu stellte sie unter Einbeziehung der Zweckerträge aus dem Gewinnsparverein Spendengelder in Höhe von über 63.000 Euro zur Verfügung.

„Die Anforderungen an die Bank und unsere knapp 130 Kolleginnen und Kollegen sind hoch“ weiß Heiko Ernst. Die Branche ist in Bewegung, und das Kundenverhalten und auch die Kundenerwartungen ändern sich stetig. Banken stehen heutzutage vor großen Herausforderungen. Kai Schubert: „In dieser Situation sehen wir unsere Chance und wollen unser Knowhow einbringen. Individuelle und bedarfsorientierte Beratung, die die einzelnen Lebensphasen der Kunden berücksichtigt, ist heute wichtiger denn je.“

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

Coronakrise: Oldesloer Wirtschaftsvereinigung plant mehrere Aktionen

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Die Corona-Pandemie bringt eine ganze Reihe Bad Oldesloer Unternehmen in Bedrängnis. Daher unterstützt die Wirtschaftsvereinigung Oldesloer Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister mit mehreren Aktionen.

Mit einer Internet-Plattform für Oldesloer Unternehmen, die einen Liefer- oder Abholdienst anbieten oder weiterhin geöffnet sind, hat die Interessenvertretung schnell nach Bekanntwerden der Ladenschließungen reagiert.

„Inzwischen haben sich über 60 Unternehmen eingetragen. Wir hoffen, dass es noch mehr werden, denn für mehr Aufmerksamkeit ist es sinnvoll, Angebote gebündelt zu präsentieren“, sagt Holger Mahlke, zweiter Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung und macht ausdrücklich deutlich, dass sich diese kostenfreie Aktion an alle Einzelhändler und Gastronomen richtet, nicht nur an die Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung.

Für die Teilnehmer wurden Plakate entworfen, auf denen sie ihren Service individuell bewerben können.

„Gemeinsam in Bad Oldesloe“ ist darauf zu lesen, verbunden mit dem Hinweis „Online suchen – lokal kaufen“. „Wir sind auf die Hilfe der Oldesloer Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Wenn alle jetzt nur noch online einkaufen, dann ist unsere Innenstadt tot. Solidarität ist jetzt das Gebot der Stunde“, macht die Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung, Nicole Brandstetter, deutlich. Neben Lieferungen und Plakataktion komplettiert der schon länger vorhandene Bad Oldesloer Einkaufsgutschein die Ideenpalette.

„Gerade zu Ostern, wenn man aufgrund der aktuellen Lage vielleicht nicht alle Ostergeschenke bekommt, kann man diesen Gutschein toll verschenken“, sagt Vorstandsmitglied Angela Dittmar.

Wenn alles wieder „normal“ läuft, kann der Beschenkte den Gutschein für seinen individuellen Wunsch bei über 40 teilnehmenden Unternehmen einlösen.

Derzeit überlegt die Wirtschaftsvereinigung, wie sie das System unbürokratisch auf noch mehr Läden ausweiten kann. Gutscheine sind derzeit in geöffneten Geschäften wie Lehmanns Bioladen, Famila, Hagebaumarkt oder der Spitzweg Apotheke erhältlich.

„Neben Marketing-Ideen benötigen die Unternehmen weitere lokale Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Einschränkungen“, sagt Nicole Brandstetter.

Daher ist die Wirtschaftsvereinigung mit einem Antrag auf Erstattung von Sondernutzungs- und Standgebühren für Einzelhändler, Gastronomen und Marktbeschicker sowie mit der Bitte um schnelle Bearbeitung von Stundungsanträgen bei Gewerbesteuervorauszahlungen an Politik und Verwaltung herangetreten.

Weiterlesen

Wirtschaft

Corona-Schutz: Mobile Eisbuden, Würstchenstände und Foodtrucks verboten

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: Pixabay/Claudio Scott/hfr

Kiel – Der verfeinerte Erlass des Landeskabinetts zu den bestehenden Corona-Präventsionsregeln enthält auch einen Passus, der bis zum 19. April eine Zwangspause für alle noch aktiven Food-Trucks, Würstchenbuden oder mobilen Eisbuden bedeutet.

Denn dort heißt es: “Nicht ortsgebundene oder temporäre Angebote für den Außerhausverkauf von mitnahmefähigen Speisen sind ausnahmslos zu schließen”

Stationäre Eisdielen, Imbisse, Pizza-Lieferanten und Co. dürfen nur aktiv bleiben, wenn eine Bestellung per Telefon oder auf elektonischem Wege erfolgt. Warteschlangen bei Abholern sollen komplett vermieden werden. Wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, sollen 1,50 Meter Abstand zwischen den Wartenden eingehalten werden.

Von der Bestellregelung sind nur Autohöfe und Autoraststätten ausgenommen.

Hier der Erlass zum Nachlesen

Weiterlesen

Wirtschaft

Coronakrise: Wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen – jetzt!

Veröffentlicht

am

Angestellte werden ihre Jobs verlieren, Freiberuflern die Aufträge wegbrechen. Deswegen brauchen wir in Deutschland ein zunächst zeitlich begrenztes bedingungsloses Grundeinkommen von mindestens 1000 Euro im Monat. Das fordert jetzt auch die Petition “Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens” (epetition.bundestag.de)

Die Corona-Pandemie wird den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft verändern und möglicherweise hunderttausende Menschen in den nächsten Monaten in eine existenzielle Krise stürzen.

Da verwundert es, dass die Frage eines bedingungslosen Grundeinkommens in Zusammenhang mit der Coronakrise nicht schon öffentlichkeitswirksam politisch diskutiert wird. Stille bei der SPD, bei den Grünen, selbst von der Linken ist bislang nichts derartiges zu vernehmen. Einmal abgesehen von Katja Kipping, die sich als “großer Fan” der Idee outete und dem Online-Portal “watson.de” sagte: “Da muss man größer denken und ich finde, dass ein Grundeinkommen ein gutes Mittel ist, damit jeder am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Allerdings wird darüber in der Linken kontrovers diskutiert.”

Die Diskussionen müssen jetzt ein Ende haben. Lob für “die Helden des Alltags” reicht nicht. Sie brauchen Geld, um Rechnungen zu bezahlen!

Das gilt nicht im Übrigen nicht nur für PflegerInnen in Kliniken und Altenheimen, KassiererInnen hinter den Plexiglasscheiben in den Supermärkten oder andere Berufsgruppen, die in der Krise gerade in der Öffentlichkeit stehen. Es sind auch die LageristInnen, die in den Zentrallagern das Toilettenpapier in die Lastwagen laden. Die FahrerInnen, die die Paletten in die Märkte bringen. Die Musiker, die jetzt nicht arbeiten können. Die JournalistInnen, die über die Krise berichten, während den Zeitungen die Anzeigenkunden wegbrechen und nicht wissen, ob sie in ein paar Monaten noch Aufträge bekommen oder weiter beschäftigt werden.

Solidarität bedeutet: Finanzielle und anhaltende Soforthilfen für jeden! Nicht als Einmalzahlung und nicht für ausgewählte Berufsgruppen.

Eine Petition, die bereits von über 80.000 Menschen unterzeichnet wurde, fordert 1000 Euro pro Person und Monat:

Durch die Corona-Pandemie brechen momentan bei sehr vielen Bürgerinnen und Bürgern die Einkünfte weg. Es sind viele, ganz unterschiedliche Sparten und Berufsfelder betroffen. Die Betreuung der Kinder nimmt durch die aktuellen Schul- und Kindergartenschließungen viel Zeit in Anspruch und hat Vorrang vor der Erwerbsarbeit. In dieser schwierigen Situation müssen wir uns neu organisieren, zusammenhalten und uns helfen. Wir brauchen unsere ganze Kraft, um die Corona-Krise gut zu bewältigen. Wir müssen dafür sorgen, dass niemand durch das bürokratische Raster der Zuständigkeiten fällt und dass niemand in Existenznot gerät. Vertrauen und Solidarität sowie eine unbürokratische finanzielle Grundsicherung für alle, bilden die notwendige Basis, um die Krise bewältigen zu können.

Die Bundesregierung hat schon jetzt ein nie dagewesenes Soforthilfeprogramm für kleine Unternehmen und Selbstständige ins Leben gerufen. Das ist gut, doch schon jetzt kristallisiert sich heraus, dass viele, die schnell Geld brauchen, davon nicht oder nur unzureichend profitieren werden.

Denn nur wer Betriebsausgaben (Personal, Büromiete, Leasingraten fürs Dienstauto, laufende Kredite) hat, ist antragsberechtigt. Einzelkämpfer ohne gemietete Büros oder hohe Ausgaben – Künstler, Musiker, viele Solo-Selbstständige zahlen von monatlichen Honoraren ihre Miete, ihr Privatauto, dass sie auch beruflich nutzen. Der Lebenunterhalt droht wegzubrechen. Das betrifft nicht nur Freiberufler, sondern auch Angestellte, die infolge der Krise weniger verdienen oder gar die Kündigung droht.

Sie alle bekommen keine Soforthilfe. Stattdessen droht Hartz IV.

Es ist die fehlende Planungssicherheit, die vielen Angst macht.

Wie wird sich die Einnahmesituation in den nächsten Monaten entwickeln? Kann ich noch meine Miete zahlen? Muss ich mein Auto verkaufen, um mir etwas zu essen leisten zu können?

Ein zeitlich begrenztes bedingungsloses Grundeinkommen – etwa für ein Jahr – könnte helfen, um zumindest für die nächsten Monate bei vielen Menschen für weniger schlaflose Nächte zu sorgen.

Doch das ist noch nicht alles. Es braucht ein bedingungsloses Grundeinkommen, damit der Einzelhandel nach einer langen Durststrecke überhaupt eine Chance hat, wieder auf die Beine zu kommen: Es braucht schließlich Kunden, die konsumieren können. Andernfalls bleiben die Geschäfte nach den Zwangsschließungen leer.

Noch bis zum 27. April kann die Petition “Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens” unterzeichnet werden.

Schon jetzt hat die Petition so viele Unterzeichner, dass sich der Bundestag mit der Frage beschäftigen muss. Doch je mehr, desto besser.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung