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Kultur

Kantatengottesdienst in der Bargteheider Kirche

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Cannachord mit Dorothee Fries Foto: hfr

Bargteheide – Am Sonntag, dem 12. Januar lädt die evangelische Kirchengemeinde Bargteheide zu einem Kantatengottesdienst ein.

Begleitet von der Gruppe Cannachord singt die Sopranistin Dorothee Fries zusammen mit dem Bass Fabian Kuhnen die Kantate „Liebster Jesu, mein Verlangen“, BWV 32, die am 13. Januar 1726 in Leipzig erstaufgeführt wurde.

Das vielen Bargteheidern bekannte Lübecker Kammermusik-Ensemble Cannachord mit seinen historischen Instrumenten hat sich spezialisiert auf barocke Vokal- und Instrumentalmusik.

Die Bach Kantate „Liebster Jesu, mein Verlangen“ war ein Werk für den ersten Sonntag nach Epiphanias geschrieben und wird an diesem Sonntag in Bargteheide erklingen. Thema ist der zwölfjährige Jesus im Tempel, ein musikalischer Dialog zwischen Jesus und unserer suchenden Seele.

Die zweifelnde, Jesus suchende Seele wird vom Sopran gesungen. Ihr antwortet beruhigend die „Vox Christi“, die wie Bachs Passionen der Bassstimme zugeordnet ist. Die allegorische Dialoghandlung mündet in einem überschwänglich- freudigen Duett „Nun verschwinden alle Plagen, nun verschwindet Ach und Schmerz“.

Aus dem nicht nur begleitenden Instrumentalensemble treten sowohl Oboe als auch Violine jeweils solistisch hervor und prägen individuell die Sätze dieser schönen Kantate, die einen wahren Schatz in Bachs Kantatenwerk darstellt.

Der Gottesdienst in der Bargteheider Kirche, Lindenstraße 2, beginnt um 11.11 Uhr, die Predigt hält Pastor Jan Roßmanek.

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Bad Oldesloe

Komische Oper: Musikhochschule zeigt „Die schöne Helena“ im KuB

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Bad Oldesloe – Um seinen Schülern die Komik zu lehren, inszeniert Regisseur Dominik Wilgenbus in Bad Oldesloe „Die schöne Helena“.

KuB-Managerin Inken Kautter, Regisseur Dominik Wilgenbus und Tim Knackstedt (KuB).

Die von Jaques Offenbach geschriebene Parodie des griechischen Mythos „Urteil des Paris“ wird Ende Februar von Studenten der Musikhochschule Lübeck im Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum (KuB) aufgeführt.

Für Dominik Wilgenbus ist Komik nichts, das einem in die Wiege gelegt wird. Wer unterhalten will, muss arbeiten. Das vermittelt er seinen Studenten an der Musikhochschule Lübeck, die jetzt seit fünf Wochen „Die schöne Helena“ proben. „Unterhaltung wird allzu oft mit Anspruchslosigkeit in Verbindung gebracht aber das, was wir hier machen, ist keineswegs leicht und seicht“, sagt der freischaffende Musiktheater- und Schauspielregisseur. Das ist eine der ersten Lektionen, die er seinen Schülern beibringt. Dabei setzt er auch auf unkonventionelle Methoden: Komische Animationsfilme. Denn leichte Unterhaltung wie „Ice Age“ und Co. haben etwas, das sich auch auf anspruchsvolles Theater übertragen lässt: Timing. „Rhythmus, Tempo und das Setzen der richtigen Pausen ist für glaubhafte Komik sehr wichtig“, sagt Wilgenbus, der seinen Schülern immer und immer wieder die ersten Szenen aus dem Animationsfilm „Ice Age“ (2002) zeigte. So lange, bis allen das Lachen verging.

Damit die Oper „Die schöne Helena“ funktioniert, braucht es eben dieses Timing, wie Dominik Wilgenbus sagt:

„Das Stück verlangt den Darstellern alles ab.“

Denn Offenbach hat den griechischen Heldenmythos um das „Urteil des Paris“ in seiner Adaption in eine beinahe skandalöse Parodie verwandelt. Da gibt es den fetten König Agamemnon, seine etwas dümmlichen Handlanger, den Prinz von Troja, der gekommen ist, um die schöne Helena zu heiraten, die aber leider schon vergeben ist. Die in anderen Opern als unfehlbar und mit hehren Zielen dargestellten griechischen Helden werden eher als lachhafte Idioten dargestellt. Wer den Plot, fühlt sich unweigerlich an einen Monty Phyton-Film erinnert. „Sonst steht die griechische Mythologie eher auf einem hohen Podest, die schöne Helena entzaubert das alles. Es ist eine Hallodri-Geschichte“, sagt KuB-Managerin Inken Kautter. Sie freue sich sehr darüber, dass die Musikhochschule diese Oper gewählt habe: „Es ist ein populäres Stück, kurzweilig und eingängig für das Publikum.“ Sie ist überzeugt, dass das Stammpublikum nicht enttäuscht sein wird. Aufgeführt wird das Stück von 20 Studierenden unter der musikalischen Leitung von Prof. Robert Roche.

„Die schöne Helena“, Premiere am Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, KuB-Saal (Beer-Yaacov-Weg 1), Bad Oldesloe. Weitere Aufführungen: Sonnabend, 22. Februar, 20 Uhr und Sonntag, 23. Februar, 17 Uhr. Tickets im Vorverkauf (www.kub-badoldesloe.de) für 18,50 Euro (erm. 12,50 Euro) und an der Abendkasse 20,50 Euro (erm. 14,50 Euro).

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Bad Oldesloe

“Tornado”: Polit-Kabarett mit Arnulf Rating im KuB

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Bad Oldesloe – Der Schnee von gestern kann die Lawine von morgen sein: Arnulf Rating fegt mit seinem aktuellen Kabarettprogramm „Tornado“ über die KuB-Bühne.

Foto: Popeye Ben Kriemann

Zum Lachen. Zum Weinen. Beklemmend. Befreiend. Arnulf Rating gilt als einer der wortgewaltigsten, originellsten und schlagfertigsten Politkabarettisten Deutschlands, der mit den wichtigsten Kabarettpreisen ausgezeichnet wurde. Mit seinem aktuellen Programm „Tornado“ gastiert er am Samstag, den 15. Februar um 20 Uhr im KuB. Arnulf Ratings aktuelles Kabarettprogramm „Tornado“ ist eine Reise in die Welt der Manipulation. Rating führt sein Publikum auf eine Exkursion in die digitalen und andere Welten. Er zeigt auf, welche Spinner an welchen Stellen unseres Weltbildes drehen. Mit guter Beobachtungsgabe, Scharfsinn und Sprachwitz filtert er aus dem Sprachmüll der Nachrichten-Meldungen die Rohstoffe heraus.

Rating ist ein Dinosaurier im positiven Sinne. Kein Quatschkopp, der irgendwie ein Abendprogramm zu füllen versucht. Die Worte sind sorgfältig gesetzt, jede Geste ist eingepasst, die Dramaturgie perfektioniert. Kritisch, bissig, wortgewaltig und schlagfertig – so kennt ihn das Publikum seit Jahrzehnten.

Arnulf Rating war Teil des 1977 gegründeten legendären Anarcho-Spaßguerilla-Theaters „Die 3 Tornados“ in Westberlin. Seither spielt er seine Solonummern oft im Kreise namhafter Kollegen. Rating wurde mit den wichtigsten Kabarettpreisen ausgezeichnet, zuletzt 2019 mit dem Bayrischen Kabarettpreis für sein Lebenswerk. Er ist aktuell wieder im ZDF-Format „Die Anstalt“ zu sehen. Aber vor Publikum aufzutreten, ist seine Leidenschaft. Die Gäste dürfen sich auf einen politisch unkorrekten Abend freuen.

Termin: Samstag, 15. Februar 2020, 20 Uhr Ort: KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, KuB-Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe Eintritt: VVK: 23,50 € / 17,50 € (erm.), AK: 25,50 € / 19,50 € (erm.)

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Kultur

Schloss Ahrensburg: Neues Gruppenführungssystem angeschafft

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Foto: Schloss Ahrensburg/hfr

 Ahrensburg – Das Ahrensburger Schloss hat für die Besucher seines Museums eine neues Gruppenführungssystem, wie es den meisten Museumsbesucher aus größeren Häusern schon bekannt sein dürfte.

Das neue System biete enorme Vorteile bei Führungen: Dank Sender, Empfänger und Kopfhörer können nun Besucher akustisch sehr verständlich den Ausführungen folgen und zugleich werden andere Museumsbesucher nicht durch lautes Sprechen gestört.

“Der Fortschritt machte es möglich, denn noch vor einigen Jahren waren die Sender nicht stark genug, um in den dicken Schlossmauern guten Empfang zu gewährleisten, doch jetzt ist das problemlos möglich geworden und verspricht mehr Hörgenuss und Entspannung auf allen Seiten”, so Dr. Tatjana Ceynowa von der Schlossstiftung Ahrensburg.

Möglich sei der Ankauf von 48 Einheiten dank der Spende des Freundeskreises Schloss Ahrensburg e.V. gewesen.

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