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Bad Oldesloe

Polizei: Deutlich mehr Einsätze in hektischer Stormarner Silvesternacht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Stormarn – “Nach Wahrnehmung unserer Kollegen gestaltete sich der Jahreswechsel 2019 auf 2020 aus polizeilicher Sicht regional unterschiedlich. Verlief die Nacht im Raum Ratzeburg, Schwarzenbek und Reinbek relativ ruhig, war sie in Geesthacht, Ahrensburg und Bad Oldesloe deutlich unruhiger und hektischer als im vergangenen Jahr”, so Polizeisprecher Holger Meier.

Dies spiegelt sich auch in den Einsatzzahlen der Einsatzleitstelle für den Bereich der Polizeidirektion Ratzeburg wider.

War es, wie in den letzten Jahren auch, bis Mitternacht relativ ruhig, so stiegen die Einsätze ab 00.00 Uhr sprunghaft in die Höhe. Insgesamt waren für beide Kreise 60 Einsätze zu verzeichnen (letztes Jahr: 18).

Besonderheiten:

Zum Jahreswechsel wurden sechs Zigarettenautomaten aufgesprengt. – 31.12.2019 / 20.45 Uhr, 21493 Schwarzenbek, Kolberger Straße – 01.01.2020 / 02.15 Uhr, 21465 Wentorf HH, Danziger Straße – 01.01.2020 / 02.20 Uhr, 21509 Glinde, Buchenweg – 01.01.2020 21509 Glinde, Avenue St. Sebastian – 01.01.2020 / 05.12 Uhr, 21465 Reinbek, Am Salzteich – 01.01.2020 / 08.05 Uhr, 21465 Reinbek, Kampstraße Die Ermittlungen dazu laufen. Ein konkreter Tatverdacht liegt in einem keinem der Fälle vor.

Es kam zu insgesamt sieben Körperverletzungen/gefährlichen Körperverletzungen. – 01.01.2020 / 00.10 Uhr – Bad Oldesloe, Brunnenstraße Ein Taxifahrer wird mit Pfefferspray verletzt. Der Täter flüchtet unerkannt. – 01.01.2020 / 01.45 Uhr – Geesthacht, Am Moor Zwei leicht verletzte Personen durch Flaschenwürfe und Schlägen nach Streitigkeiten – 31.12.2019 / 00.00 Uhr – Geesthacht, Bandrieter Weg Eine leicht verletzte Person nach Familienstreitigkeit – 31.12.2019 / 20.36 Uhr – Geesthacht, Bundesstraße Eine leicht verletzte Person nach Streitigkeit – 01.01.2020 / 00.25 Uhr – Mölln, Bauhof Zwei Heranwachsende beschießen sich mit Römischen Lichtern. Keine Verletzten.

– 01.01.2020 / 00.40 Uhr – Mölln, Bauhof Zwei Personengruppe beschießen sich kurzfristig mit Feuerwerkskörpern. Infolge dessen kommt es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit drei leicht verletzen Personen. – 01.01.2020 / 00.20 Uhr – Grönwohld, Drahtmühle Unbekannter Täter bewirft zwei Personen mit Böllern. Beide werden dadurch leicht verletzt.

Am 01.01.2020, gegen 01.20 Uhr explodiert einem 15-jährigen Jugendlichen in Brunsbek bei Trittau ein Böller in der Hand. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert. Über das Ausmaß der Verletzungen liegen der Polizei keine Informationen vor. Erste Informationen, nach denen es sich um einen nicht zugelassenen Böller gehandelt haben soll, bestätigten sich nicht.

In der Pötrauer Straße in Büchen kam es am 01.01.2020 / gegen 02.20 Uhr, (vermutlich durch eine Feuerwerksrakete) zum Brand in einem ehemaligen Silo. Das Silo wurde als Lagerschuppen für Gartengeräte verwendet und befindet sich in unmittelbarer Nähe eines Einfamilienhauses. Die hölzernen Bestandteile des Silos sind fast vollständig verbrannt. Ein Übergreifen der Flammen auf das EFH konnte verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 4000,- Euro.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Küche in Wohnung eines Mehrfamilienhauses ausgebrannt

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Bad Oldelsoe – Eine Küche in einem Mehrfamilienhaus in Bad Oldesloe ist am Dienstag in Brand geraten. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt waren Flammen und Rauch schon von Außen deutlich zu sehen.

15 Personen wurden aus dem Haus in der Robert Koch Straße in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr konnte das Feuer schließlich löschen, aber nicht mehr verhindern, dass die Küche komplett ausbrannte. Eine weitere Ausbreitung des Brandes konnte allerdings durch den schnellen Einsatz unter Atemschutz erfolgreich aufgehalten werden.

Die Brandursache ist unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Bei einer Person bestand der Verdacht einer Rauchvergiftung. Sie kam zur Sicherheit ins Krankenhaus. Die übrigen Personen konnten nach dem Ende der Löscharbeiten und einer Belüftung zurück in ihre Wohnungen.

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Bad Oldesloe

Es war Brandstiftung: 19-Jähriger Oldesloer soll Foodtrucks in Brand gesetzt haben

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Bad Oldesloe – Es war ein großer Schock für “Holsteiner” Geschäftsführer Oke Käselau, als am 8. Februar mehrere seiner Fahrzeuge ein Raub der Flammen wurden. Noch am Tag des Feuers legte sich Käselau nach Ansicht von Überwachungsvideos fest: “Das war Brandstiftung”.

Zu dem Ergebnis kam jetzt auch die Kriminalpolizei. Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei Bad Oldesloe ergaben, dass ein technischer Defekt als Brandursache nicht in Frage kam.

Am 8. Februar gegen 07:40 Uhr, kam es in Bad Oldesloe in der Industriestraße zum Brand mehrerer Kraftfahrzeuge.

Ein “Foodtruck” wurde in Brand gesetzt und der Brand griff auf vier weiterer nebeneinander parkende Kraftfahrzeuge über. Die Schadenssumme wir auf ungefähr 85 000 Euro geschätzt.

Besonders heikel war auch, dass die Fahrzeuge direkt neben einer Tankstelle geparkt waren. Das Übergreifen auf dortige Gebäude konnte verhindert werden, allerdings wurde eine Waschanlage durch die Hitze und die Flammen vom Parkplatz beschädigt.

Nur das schnelle, professionelle Eingreifen der Oldesloer Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

“Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich aufgrund von Videoaufnahmen und Zeugenaussagen ein Tatverdacht gegen einen 19-jährigen aus Bad Oldesloe. Eine von der Staatsanwaltschaft Lübeck beim Amtsgericht Lübeck beantragte Durchsuchung führte zum Auffinden der Tatkleidung. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Bad Oldesloe geführt”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

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Bad Oldesloe

Unternehmen suchen Nachwuchs: Jetzt mit den Halbjahreszeugnissen durchstarten

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Bad Oldesloe – Die meisten Unternehmen sind bereits auf der Suche nach Auszubildenden für den Ausbildungsstart im Herbst.

Handwerk: Arbeiten in der Metallindustrie Symbolfoto: Goodluz/shutterstock

Die Ende Januar erhaltenen Halbjahreszeugnisse sollten für die SchülerInnen der Abgangsklassen spätestens Anlass sein, sich intensiv mit ihrer Berufs- oder Studienwahl zu beschäftigen oder mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu beginnen. Damit sie nach dem Verlassen der Schule nicht ohne Perspektive dastehen, unterstützen die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. Sie helfen bei der Studien- oder Berufswahl und der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz.

„Die Jugendlichen, die zum Sommer die Schule verlassen, haben gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz“, sagt Claudia Osada-Ristow, Leiterin der Berufsberatung in der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.

So haben die Unternehmen im Kreis Stormarn der Arbeitsagentur bereits 1.173 Ausbildungsstellen gemeldet, 79 oder 7,2 Prozent mehr im Vorjahresmonat.

Auch im Kreis Herzogtum Lauenburg liegt die Zahl der Ausbildungsstellen mit aktuell 749 über der Zahl des Vorjahres (plus 35 oder 4,9 Prozent).

„Die Unternehmen beginnen zunehmend früher als in den Vorjahren mit der Azubi-Suche und haben uns bereits jetzt einen großen Teil ihrer Ausbildungsstellen gemeldet“, erklärt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit.

Jedoch sei es immer noch so, dass sich viele Jugendliche zu spät um ihre Berufswahl und Ausbildungssuche kümmern. „Der Erhalt der Halbjahresschulzeugnisse muss das späteste Startsignal sein, sich damit auseinander zu setzen, was nach der Schule kommen soll. Wer sich noch nicht gekümmert hat, sollte jetzt einen Termin in der Berufsberatung vereinbaren. Denn egal, ob es um Ausbildung, Studium oder zum Beispiel ein Auslandsjahr geht. Wir beraten und helfen, jeweils das richtige für sich zu finden“, so Osada-Ristow. Auch wenn schon ein konkreter Wunsch nach einer Ausbildung da ist, die Berufsberaterinnen und Berufsberater helfen dann bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsbetrieb.

Die Zeit bis zum Beratungsgespräch können die Jugendlichen zur ersten Eigenrecherche und Selbstinformation nutzen, rät die Leiterin der Berufsberatung. Auf der Seite www.arbeitsagentur.de/bildung finden sich zahlreiche Informationen und Hilfen wie zum Beispiel das „Selbsterkundungstool“, das Jugendlichen hilft herauszufinden, welche Ausbildung oder welches Studium zu ihnen passt.

Termine mit ihrer Berufsberaterin oder ihrem Berufsberater können Jugendliche im Rahmen der regelmäßigen Schulsprechstunden persönlich absprechen. Oder sie nutzen für die Terminvereinbarung einen dieser Wege: per Mail an badoldesloe.berufsberatung@arbeitsagentur.de, telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 4 5555 00 oder online unter www.arbeitsagentur.de/eservices einen Termin zur Berufsberatung anfragen.

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