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Kreis Pinneberg

Großbrände, Böllerverletzungen und tödliche Unfälle: Silvesterbilanz der Schleswig-Holsteiner Feuerwehren

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Symbolfoto: SL

Kiel/Stormarn – Der Jahreswechsel bescherte den Feuerwehren in Schleswig-Holstein auch dieses Mal wieder reichlich Arbeit. Nach der Auswertung der ersten Leitstellenberichte, kam es bislang zu gut 300 Feuerwehreinsätzen im ganzen Land.

“Bei der überwiegenden Anzahl der durch Silvesterfeuerwerk verursachten Brände blieb es bei geringem Sachschaden. Dennoch gab es gleich mehrere Großbrände und mehrere Personen zogen sich schwere Verletzungen durch Umgang mit Knallkörpern zu – teilweise mit Fingeramputationen”, so Landesfeuerwehrsprecher Holger Bauer .

Die Leitstelle Süd für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein nannte 54 Brandeinsätze, fünfmal technische Hilfeleistungen und 102 Einsätze für den Rettungsdienst. Ein Großfeuer beschäftigte die Feuerwehren Bad Schwartau, Groß Parin, Stockelsdorf und Mori. In Bad Schwartau entzündete sich zunächst ein Müllcontainer. Das Feuer griff auf die Hausfassade über und erfasste letztlich den gesamten Dachstuhl, der komplett durchzündete. 20 Bewohner wurden in einem Bus der Stadtwerke untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Ein gemeldeter Dachstuhlbrand beschäftigte auch die FF Neustadt. Hier blieb es bei relativ geringem Schaden. In Müssen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, die eine brennende Hecke löschen sollten, von Personen mit Böllern beworfen. Die Polizei wurde hier hinzugezogen.

Die Leitstelle Nord in Harrisle meldete für die Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und die Stadt Flensburg insgesamt 59 Brandeinsätze, davon 45 Klein-brände wie Mülleimer etc.. Dreimal brannte es in Flensburg mit dem Stichwort “Menschenleben in Gefahr”.

Herausragend war ein Großbrand in Husum. Hier brannte eine Doppelhaushälfte komplett aus. Das Feuer erfasste auch ein benachbartes Carport und beschädigte das Nachbarhaus. In der Nacht musste die FF St. Peter-Ording zu einem schwe-ren Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen ausrücken. Für eine Person kam hier leider jede Hilfe zu spät.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Leitstelle Mitte verzeichnete für die Bereiche Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön 37 Feuerwehreinsätze und rund 140 Einsätze des Rettungsdienstes. In Kiel wurden allein drei Personen beim Hantieren mit Feuerwerk schwer an den Händen verletzt. In Rendsburg beschäftigte ein ausgedehnter Kellerbrand in der Kolberger Strasse die Feuerwehr. Hier mussten 18 Bewohner vorsorglich evakuiert werden und kamen in der Grundschule Mastbrook unter.

In Preetz befreite die Feuerwehr eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall aus ihrem Fahrzeug. In Plön kam für eine Person jede Hilfe zu spät, die von einem Zug erfasst wurde. In der Landeshauptstadt bekämpfte die Feuerwehr mehrere Kleinbrände. Herausragend war ein Feuer in einem Garagenkomplex, in dem ein PKW Feuer gefangen hatte.

Die Leitstelle West meldete für die Kreise Dithmarschen, Pinneberg und Steinburg eine unruhige Nacht. Die FF´n Pinneberg und Rellingen bekämpften ein Großfeuer in einer ehemaligen Gießerei in Pinneberg. Dabei wurde ein Feuerehrmann leicht verletzt. In Hemmingstedt brannte ein Anbau am Gebäude der VR-Bank und griff auch auf ein Lager über. Daneben gab es zehn Feueralarme “Standard” und 45 Kleinbrände, sowie diverse Alarmierungen zu ausgelösten Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmeldern.

Den größten Einsatz absolvierten die Feuerwehren auf der BAB23 zwischen den Anschlussstellen Itzehoe Mitte und Nord. Auf Grund einer extremen Nebelwand kam es hier gegen 1:30 Uhr zu einer Massenkarambolage mit mindestens zehn beteiligten Fahrzeugen. Im Einsatz waren die FF´n Itzehoe und Heiligenstedten. Die First Responder-Gruppen aus Hohenfelde und Heiligensted-tenerkamp unterstützten den Rettungsdienst, der mit 9 Rettungswagen, 5 Notärzten und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst im Einsatz war. Dass letztlich “nur” vier Personen mit leicht- bis mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus mussten, bezeichnete ein Sprecher der Leitstelle als “glimpflich”.

Auch auf der Gegenfahrbahn kam es im weiteren Verlauf zu Zusammenstößen, wobei auch nochmal vier Personen verletzt wurden. Die Polizei sperrte die BAB23 voll und setzte die THW-Ortsgruppen Elmshorn und Itzehoe ein, um den Fahrzeugverkehr von der Autobahn abzulenken.

35 Feuerwehreinsätze zählte die Leitstelle Holstein für den Kreis Segeberg. In Itzstedt stand eine Garage im Vollbrand. In Seth setzte ein brennender Mülleimer ei-nen Laubengang und folgend ein Dach in Brand. Die Feuerwehr hatte die Lage aber schnell im Griff. In Kaltenkirchen kam es in einem Wohncontainer zu einem Brand. Hier wurde ein Bewohner schwer verletzt. Der Rettungsdienst musste 65mal ausrücken und berichtete von drei verletzten Personen, deren Verletzungen auf unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk zurückgingen.

Die Leitstelle Süd für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein nannte 54 Brandeinsätze, fünfmal technische Hilfeleistungen und 102 Einsätze für den Rettungsdienst. Ein Großfeuer beschäftigte die Feuerwehren Bad Schwartau, Groß Parin, Stockelsdorf und Mori. In Bad Schwartau entzündete sich zunächst ein Müllcontainer. Das Feuer griff auf die Hausfassade über und erfasste letztlich den gesamten Dachstuhl, der komplett durchzündete. 20 Bewohner wurden in einem Bus der Stadtwerke untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Ein gemeldeter Dachstuhlbrand beschäftigte auch die FF Neustadt. Hier blieb es bei relativ geringem Schaden. In Müssen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, die eine brennende Hecke löschen sollten, von Personen mit Böllern beworfen. Die Polizei wurde hier hinzugezogen.

In Lübeck zählte die Feuerwehr 49 Brandeinsätze – überwiegend an Containern und Mülltonnen. Feuerwerkskörper entzündeten Planen an einem Gerüst. Aber auch hier wurde das Feuer zügig bekämpft. Durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk wurde eine Person schwer verletzt. In diesem Fall war eine Fingeramputation zu beklagen. Zwei Kinder wurden ebenfalls durch Feuerwerkskörper leicht verletzt und im Krankenhaus behandelt.

In Neumünster sprach die Feuerwehr von einer eher ruhigen Nacht. 12 Kleinbrän-de und zwei Mittelbrände galt es hier zu bekämpfen. In allen Fällen brannten Mülleimer, Container u.ä..

Landesbrandmeister Frank Homrich dankte den überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren, aber auch den Beamten der vier Berufsfeuerwehren im Land für die Bewältigung der Einsätze in der Silvesternacht. “Unser flächendeckendes Netz an Feuerwehren hat sich auch in dieser besonderen Nacht wieder einmal bewährt. Ohne das Ehrenamt hätte unsere Sicherheitsarchitektur gravierende Schwächen”, so Homrich.

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Wedel: Hund mit präparierter Wurst vergiftet

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Foto: Polizeidirektion Bad Segeberg/hfr

Wedel – Wie die Polizei jetzt mitteilte, ist es bereits am 08. Septemberin der Bahnhofstraße in Wedel (Kreis Pinneberg), Ecke Bei der Doppeleiche, zu einer Vergiftung eines Hundes gekommen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen der Polizei ging der Hundehalter mit seinem Schäferhund zwischen 03:30 und 03:40 Uhr spazieren, als der Hund in einem Beet vor der dortigen Bank einen unbekannten Gegenstand gefressen haben soll.

Daraufhin sei das Tier erkrankt. Nach Einschätzung des behandelnden Tierarztes handelte es sich um eine Vergiftung.

Der Hundehalter fand weiterhin eine Wurst in dem Beet auf, die auf den Bildern dargestellt ist.

An der sichergestellten Wurst selbst fanden sich keine Hinweise auf ein Gift.

Dem Tier geht es zwischenzeitlich wieder besser.

Quelle: Polizeidirektion Bad Segeberg

Die Beamten des Ermittlungsdienstes Umwelt und Verkehr des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen nach Zeugen.

Hinweise nehmen die Beamten unter 04121 4092-0 entgegen.

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Ermittlung leicht gemacht: Ladendieb lässt Rucksack mit Ausweis zurück

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Wedel – Drei Männer haben am Mittwoch mehrere Elektrowerkzeuge aus einem Baumarkt in Wedel (Kreis Pinneberg) gestohlen. Doch einer der Diebe war so nett, bei der Flucht seinen Rucksack samt Ausweis am Tatort zurückzulassen.

Polizist auf Streife. Archivfoto: Stormarnlive.de

Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten um 14:52 Uhr zwei Täter in dem dortigen Baumarkt mehrere Elektrowerkzeuge, indem sie diese durch einen Außenzaun an einen dritten Komplizen übergaben.

Dieser packte das Diebesgut in Rucksäcke und lief in Richtung Industriestraße davon. Der zunächst Unbekannte ließ auf der Flucht vor einem Angestellten einen Rucksack fallen.

Auch die anderen beiden Diebe verließen den Markt und flohen.

Die sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen führte zunächst nicht zur Ergreifung der Täter.

Als die Beamten den Rucksack untersuchten, fanden sie darin nicht nur eine Bohrmaschine und zwei Winkelschleifer sondern auch den Ausweis eines 20-Jährigen.

Die Polizisten suchte daraufhin den jungen Mann an seiner Wohnanschrift in Wedel auf und nahmen ihn zur erkennungsdienstlichen Behandlung mit auf die Dienststelle nach Pinneberg.

Anhand der Beschreibung gehen die Ermittler davon aus, dass es sich um den dritten Komplizen gehandelt hat, der mit den Rucksäcken geflohen ist.

Weiterhin suchen die Beamten nach den beiden anderen Tätern.

Beide sollen ungefähr 1,75 bis 1,80 Meter groß und von normaler Statur sein. Sie trugen dunkle Kleidung und ein schwarzes Tuch vor dem Gesicht. Die beiden Männer hatten dunkle Haare.

Hinweise zur weiteren Fluchtrichtung und Identität der Unbekannten nehmen die Ermittler unter 04103 50180 entgegen.

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Tornesch: Vater ertrinkt, als er seine Tochter retten möchte

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Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Tornesch – Er wollte sein Kind retten und starb dabei. Gestern Abend (23.07.) ist es in der Heimstättenstraße in Tornesch (Kreis Pinneberg) zu einem Unglücksfall durch Ertrinken gekommen.

Nach bisherigem Stand stürzte ein 9-jähriges Mädchen um 21:56 Uhr ohne Fremdeinwirkung in den dortigen Weiher.

Ihr 61-jähriger Vater versuchte sie zu retten und begab sich ebenfalls in den Weiher. Laut bisherigen Erkenntnissen waren beide Nichtschwimmer.

Die Hilferufe des Mädchens alarmierten Zeugen, die das Kind aus dem Wasser retten konnten.

Polizeibeamte bargen wenig später den 61-Jährigen.

Rettungskräfte reanimierten den Vater und brachten ihn in ein Hamburger Krankenhaus. Hier ist der Mann heute Morgen verstorben.

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