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Hamburg

1353 Einsätze: Silvesterbilanz der Hamburger Polizei

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – Anlässlich der Silvesterfeierlichkeiten wurde an zahlreichen Orten in Hamburg ausgiebig gefeiert.

“Der Schwerpunkt der Feierlichkeiten lag, wie bereits in den vergangenen Jahren, im Bereich der Landungsbrücken, an der Binnenalster und in Hamburg – St. Pauli rund um die Reeperbahn”, so Polizesprecherin Sandra Levgrün.

Landungsbrücken:

Im Bereich der Landungsbrücken hielten sich in der Spitze bis zu 10.000 Personen auf. Um 22:00 Uhr befand sich ein großes Personenaufkommen auf der Fußgängerbrücke vom Bahnhof Landungsbrücken zu den Landungsbrücken. Von dort gezündete Feuerwerkskörper fielen auf die Menschen, die sich unterhalb der Brücke aufhielten. Aus diesem Grund wurde die Fußgängerbrücke zwischenzeitlich geräumt. In der Zeit von 23:30 – 00:20 Uhr konnten die U- und S-Bahnen aufgrund des hohen Besucheraufkommens am Bahnhof Landungsbrücken nicht anhalten, sie fuhren durch. Ab 00:15 Uhr verließen die Besucher größtenteils den Bereich in Richtung St. Pauli.

Binnenalster:

Im gesamten Bereich rund um die Binnenalster hielten sich ungefähr 5.000 Personen auf. Durch Erlass einer Allgemeinverfügung wurde das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Zeit vom 31.12.2019, 18:00 Uhr bis zum 01.01.2020, 01:00 Uhr rund um die Binnenalster untersagt. Die größte Mehrheit der Besucher hielt sich an diese Verfügung. Es wurde vereinzelt auf der Lombardsbrücke Pyrotechnik in der Verbotszone gezündet; auf dem Jungfernstieg ebenfalls in wenigen Einzelfällen. Polizeibeamte haben die Besucher niedrigschwellig angesprochen und auf das Verbot hingewiesen. Die mitgebrachten Feuerwerkskörper konnten vor Ort entsorgt werden.

Um 20:35 Uhr überprüften Polizeibeamte in der Straße Große Bleichen eine siebenköpfige Personengruppe, die eine Sporttasche mit sich führten. In der Sporttasche befand sich Pyrotechnik, darunter ein Selbstlaborat. Das Selbstlaborat wurde sichergestellt. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt.

Insgesamt wurden im Einsatzraum rund um die Binnenalster 14 Strafanzeigen gefertigt (darunter 4 x Körperverletzung, 3 x Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, 2 x Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz, 1 x Beleidigung), 41 Platzverweise erteilt und in 47 Fällen wurden Feuerwerkskörper freiwillig abgegeben oder sichergestellt.

Ab 00:10 Uhr setzte eine starke Abwanderung der Besucher ein.

St. Pauli / Reeperbahn:

Im Bereich St. Pauli war ab 00:20 Uhr ein starker Besucherstrom zu verzeichnen. In der Spitze hielten sich bis zu 50.000 Besucher im Vergnügungsviertel auf.

“Die Gehwege waren vorübergehend so überfüllt, dass Fußgänger die Fahrbahn betraten. Die Reeperbahn wurde temporär für den Fahrzeugverkehr gesperrt”, so Levgrün.

Bereits gegen 21:40 Uhr überprüften Polizeibeamte im Bereich der Silbersackstraße Personen nach vermutlichem Drogenhandel. Unvermittelt entledigten sich Personen von zahlreichen BtM-verdächtigen Substanzen (mutmaßlich 93 Beutel Marihuana, 13 Kügelchen Kokain, 23 Tabletten Ecstasy). Es konnten mehrere Personen angehalten und überprüft werden.

Nach jetzigem Stand kam es zwischen 22:35 und 01:50 Uhr zu vier sexuellen Belästigungen. In allen Fällen konnten Polizeibeamte die Tatverdächtigen feststellen.

Insgesamt wurden 71 Strafanzeigen gefertigt, darunter befinden sich 37 Körperverletzungsdelikte. Es wurden 372 Personen überprüft. Gegen 109 Personen erteilten Polizeibeamte ein Aufenthaltsverbot bzw. einen Platzverweis.

Versammlungen:

Im Internet war für den 31.12.2019, 18:00 Uhr ein Aufzug beginnend am Bahnhof Sternschanze zum Jungfernstieg angekündigt worden. Eine offizielle Anmeldung ging bei der Versammlungsbehörde nicht ein. Polizeibeamte konnten in der angekündigten Zeit keine Versammlung feststellen.

Von 22:45 bis 00:20 Uhr wurde eine angemeldete Versammlung in der Straße Holstenglacis neben dem Haupteingang des Untersuchungsgefängnis zum Tenor “Solidarität mit den Gefangenen an Silvester!” abgehalten. In der Spitze befanden sich 250 Teilnehmer am Versammlungsort. Teilweise wurden Pyrogegenstände abgebrannt.

Zwischen 18:00 und 06:00 Uhr rückte die Polizei zu 1.353 Einsätzen aus.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

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Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

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Hamburg

Zoll: 3000 Paar gefälschte Markenschuhe vernichtet

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Symbolfoto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Hamburg – 3.000 Paar gefälschte Louis-Vuitton-Schuhe wurden am 29. September vom Zollamt Hamburg nach eigenen Angaben vernichtet.

Die schwarzen Stiefeletten mit dem markanten Logo wurden unter zollamtlicher Überwachung zu einem Entsorgungsunternehmen gebracht und sind dort fachgerecht zerstört und entsorgt worden.

Die Hamburger Zöllnerinnen und Zöllnern haben die Fälschungen in einer aus China kommenden Partie mit 1250 Kartons “No-Name”-Winterstiefeln und -schuhen entdeckt.

Um tatsächlich sicherzugehen, dass es sich um Fälschungen handelte, wurden Fotos der Artikel an den Rechteinhaber Louis Vuitton Malletier übersandt. Dieser hat die Waren als Falsifikate bewertet und in Absprache mit dem Zoll die Vernichtung beantragt.

Gefälschte Bekleidung wird übrigens in der Regel vernichtet und nicht zum Beispiel. an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet, da die Waren meist unter fragwürdigen Umständen billig produziert werden und deshalb eine Gesundheitsgefährdung beim Tragen nicht ausgeschlossen werden kann.

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