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Kreis Pinneberg

Wedel: Mann lagerte über 1000 illegale Böller

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Wedel – Ein 34-jähriger Mann hat in Wedel (Kreis Pinnerberg) ein Sortiment verschiedener Arten von Pyrotechnik in seiner Wohnung sowie im Keller und in einem Schuppen im Außenbereich gelagert.

Damit wollte er wohl auch schwunghaften Handel betreiben. Polizeibeamten erhielten am Morgen des 29.12. einen Hinweis auf den Verkauf aus diesem Vorrat. Sie ermittelten die Anschrift nebst Bewohner und stellten den 34-jährigen Wedeler zur Rede.

Neben verschiedenen Packungen Pyrotechnik stellten die Beamten 1060 Knallkörper sicher, die in Deutschland nicht zugelassen sind.

Darüber hinaus fanden sie zehn Schreckschusswaffen sowie dazugehörige Munition, die sie ebenso wie einen Teleskopschlagstock und einen Schlagring sicherstellten.

Nachdem feststand, dass ein Transport der Böller unbedenklich ist, brachten die Polizeibeamten die Böller aus der Wohnung. Der Wedeler muss sich nun wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und gegen das Waffengesetz verantworten.

Die Polizeidirektion Bad Segeberg warnt vor illegaler Pyrotechnik und empfiehlt, auf das CE Zeichen und die Registriernummer der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) zu achten.

Bei fehlenden Kennzeichnungen handelt es sich um illegale und damit um gefährliche Pyrotechnik. Besitz, Weitergabe und Abbrennen nicht zugelassener Böller sind strafbar!

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Kreis Pinneberg

Großbrände, Böllerverletzungen und tödliche Unfälle: Silvesterbilanz der Schleswig-Holsteiner Feuerwehren

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Symbolfoto: SL

Kiel/Stormarn – Der Jahreswechsel bescherte den Feuerwehren in Schleswig-Holstein auch dieses Mal wieder reichlich Arbeit. Nach der Auswertung der ersten Leitstellenberichte, kam es bislang zu gut 300 Feuerwehreinsätzen im ganzen Land.

“Bei der überwiegenden Anzahl der durch Silvesterfeuerwerk verursachten Brände blieb es bei geringem Sachschaden. Dennoch gab es gleich mehrere Großbrände und mehrere Personen zogen sich schwere Verletzungen durch Umgang mit Knallkörpern zu – teilweise mit Fingeramputationen”, so Landesfeuerwehrsprecher Holger Bauer .

Die Leitstelle Süd für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein nannte 54 Brandeinsätze, fünfmal technische Hilfeleistungen und 102 Einsätze für den Rettungsdienst. Ein Großfeuer beschäftigte die Feuerwehren Bad Schwartau, Groß Parin, Stockelsdorf und Mori. In Bad Schwartau entzündete sich zunächst ein Müllcontainer. Das Feuer griff auf die Hausfassade über und erfasste letztlich den gesamten Dachstuhl, der komplett durchzündete. 20 Bewohner wurden in einem Bus der Stadtwerke untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Ein gemeldeter Dachstuhlbrand beschäftigte auch die FF Neustadt. Hier blieb es bei relativ geringem Schaden. In Müssen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, die eine brennende Hecke löschen sollten, von Personen mit Böllern beworfen. Die Polizei wurde hier hinzugezogen.

Die Leitstelle Nord in Harrisle meldete für die Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und die Stadt Flensburg insgesamt 59 Brandeinsätze, davon 45 Klein-brände wie Mülleimer etc.. Dreimal brannte es in Flensburg mit dem Stichwort “Menschenleben in Gefahr”.

Herausragend war ein Großbrand in Husum. Hier brannte eine Doppelhaushälfte komplett aus. Das Feuer erfasste auch ein benachbartes Carport und beschädigte das Nachbarhaus. In der Nacht musste die FF St. Peter-Ording zu einem schwe-ren Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen ausrücken. Für eine Person kam hier leider jede Hilfe zu spät.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Leitstelle Mitte verzeichnete für die Bereiche Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön 37 Feuerwehreinsätze und rund 140 Einsätze des Rettungsdienstes. In Kiel wurden allein drei Personen beim Hantieren mit Feuerwerk schwer an den Händen verletzt. In Rendsburg beschäftigte ein ausgedehnter Kellerbrand in der Kolberger Strasse die Feuerwehr. Hier mussten 18 Bewohner vorsorglich evakuiert werden und kamen in der Grundschule Mastbrook unter.

In Preetz befreite die Feuerwehr eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall aus ihrem Fahrzeug. In Plön kam für eine Person jede Hilfe zu spät, die von einem Zug erfasst wurde. In der Landeshauptstadt bekämpfte die Feuerwehr mehrere Kleinbrände. Herausragend war ein Feuer in einem Garagenkomplex, in dem ein PKW Feuer gefangen hatte.

Die Leitstelle West meldete für die Kreise Dithmarschen, Pinneberg und Steinburg eine unruhige Nacht. Die FF´n Pinneberg und Rellingen bekämpften ein Großfeuer in einer ehemaligen Gießerei in Pinneberg. Dabei wurde ein Feuerehrmann leicht verletzt. In Hemmingstedt brannte ein Anbau am Gebäude der VR-Bank und griff auch auf ein Lager über. Daneben gab es zehn Feueralarme “Standard” und 45 Kleinbrände, sowie diverse Alarmierungen zu ausgelösten Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmeldern.

Den größten Einsatz absolvierten die Feuerwehren auf der BAB23 zwischen den Anschlussstellen Itzehoe Mitte und Nord. Auf Grund einer extremen Nebelwand kam es hier gegen 1:30 Uhr zu einer Massenkarambolage mit mindestens zehn beteiligten Fahrzeugen. Im Einsatz waren die FF´n Itzehoe und Heiligenstedten. Die First Responder-Gruppen aus Hohenfelde und Heiligensted-tenerkamp unterstützten den Rettungsdienst, der mit 9 Rettungswagen, 5 Notärzten und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst im Einsatz war. Dass letztlich “nur” vier Personen mit leicht- bis mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus mussten, bezeichnete ein Sprecher der Leitstelle als “glimpflich”.

Auch auf der Gegenfahrbahn kam es im weiteren Verlauf zu Zusammenstößen, wobei auch nochmal vier Personen verletzt wurden. Die Polizei sperrte die BAB23 voll und setzte die THW-Ortsgruppen Elmshorn und Itzehoe ein, um den Fahrzeugverkehr von der Autobahn abzulenken.

35 Feuerwehreinsätze zählte die Leitstelle Holstein für den Kreis Segeberg. In Itzstedt stand eine Garage im Vollbrand. In Seth setzte ein brennender Mülleimer ei-nen Laubengang und folgend ein Dach in Brand. Die Feuerwehr hatte die Lage aber schnell im Griff. In Kaltenkirchen kam es in einem Wohncontainer zu einem Brand. Hier wurde ein Bewohner schwer verletzt. Der Rettungsdienst musste 65mal ausrücken und berichtete von drei verletzten Personen, deren Verletzungen auf unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk zurückgingen.

Die Leitstelle Süd für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein nannte 54 Brandeinsätze, fünfmal technische Hilfeleistungen und 102 Einsätze für den Rettungsdienst. Ein Großfeuer beschäftigte die Feuerwehren Bad Schwartau, Groß Parin, Stockelsdorf und Mori. In Bad Schwartau entzündete sich zunächst ein Müllcontainer. Das Feuer griff auf die Hausfassade über und erfasste letztlich den gesamten Dachstuhl, der komplett durchzündete. 20 Bewohner wurden in einem Bus der Stadtwerke untergebracht. Verletzt wurde niemand.

Ein gemeldeter Dachstuhlbrand beschäftigte auch die FF Neustadt. Hier blieb es bei relativ geringem Schaden. In Müssen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr, die eine brennende Hecke löschen sollten, von Personen mit Böllern beworfen. Die Polizei wurde hier hinzugezogen.

In Lübeck zählte die Feuerwehr 49 Brandeinsätze – überwiegend an Containern und Mülltonnen. Feuerwerkskörper entzündeten Planen an einem Gerüst. Aber auch hier wurde das Feuer zügig bekämpft. Durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerk wurde eine Person schwer verletzt. In diesem Fall war eine Fingeramputation zu beklagen. Zwei Kinder wurden ebenfalls durch Feuerwerkskörper leicht verletzt und im Krankenhaus behandelt.

In Neumünster sprach die Feuerwehr von einer eher ruhigen Nacht. 12 Kleinbrän-de und zwei Mittelbrände galt es hier zu bekämpfen. In allen Fällen brannten Mülleimer, Container u.ä..

Landesbrandmeister Frank Homrich dankte den überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren, aber auch den Beamten der vier Berufsfeuerwehren im Land für die Bewältigung der Einsätze in der Silvesternacht. “Unser flächendeckendes Netz an Feuerwehren hat sich auch in dieser besonderen Nacht wieder einmal bewährt. Ohne das Ehrenamt hätte unsere Sicherheitsarchitektur gravierende Schwächen”, so Homrich.

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Kreis Pinneberg

Passanten finden Reh-Kadaver: Polizei sucht nach Wilderer

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Heist – Passanten haben in Heist (Kreis Pinneberg) einen ausgenommenen Reh-Kadaver gefunden. Die Polizei sucht jetzt nach Wilderern.

Ein Jäger auf der Pirsch (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Am Sonnabend gegen 14 Uhr entdeckten die Spaziergänger ein Fell sowie Kadaverreste eines Rehs auf einer landwirtschaftlichen Fläche in der Straße Zum Haselauer Moor.

Keulen und Filetstücke waren fachgerecht abgetrennt und befanden sich nicht mehr am Fundort.

Über den örtlichen Jagdpächter konnte ermittelt werden, dass berechtigte Jäger mit dem Fund in keinem Zusammenhang stehen. Die Polizei geht somit dem Verdacht der Jagdwilderei nach.

Beamte des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Elmshorn haben die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 04121-40920 entgegengenommen.

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Kreis Pinneberg

Erfolgreich abgewehrt: Frau beißt Triebtäter die Fingerkuppe ab!

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Ellerbek – Eine Frau hat sich in Ellerbek (Kreis Pinneberg) sehr erfolgreich gegen einen Vergewaltiger zur Wehr gesetzt: Sie biss dem Mann eine Fingerkuppe ab.

Spurensuche durch Kriminalisten Symbolfoto: Presslab/shutterstock

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, 2. November, gegen 1.30 Uhr morgens in der Pinneberger Straße. Die junge Frau hatte zuvor die Bahnlinie A1 an der Haltestelle Schnelsen verlassen. Kurz hinter der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein näherte sich der Täter aus unbekannter Richtung.

„Nach bisherigem Ermittlungsstand berührte der Unbekannte die 23-Jährige und zog sie zu Boden. Die Frau wehrte sich erheblich und biss dem Täter eine Fingerkuppe ab“, so die Polizei.

Anschließend sei ihr die Flucht gelungen. Wohin der Täter nach der Tat lief, ist bislang nicht bekannt.

Die Kriminalpolizei Pinneberg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Aufgrund der Dunkelheit am Tatort liegt derzeit keine konkrete Täterbeschreibung vor.

Er soll eher jung, klein und dünn gewesen sein. Darüber hinaus fehlt ihm seit kurzem eine Fingerkuppe.

Um welchen Finger es sich genau handelt, ist derzeit nicht bekannt. Die Kuppe wird kriminaltechnisch untersucht. Ein Ergebnis dazu liegt noch nicht vor. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 04101-2020 entgegen.

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