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Politik und Gesellschaft

Bargteheider Bürgermeisterin ruft zum Feuerwerksverzicht auf

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Das Bargteheider Rathaus. Foto: SL

Bargteheide – Die Bargteheider Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht appeliert an ihre Mitbürger, dass diese auf Feuerwerk und Böllerein verzichten.

“Der Spaß mit der Pyrotechnik stellt für ein wiederkehrendes Ärgernis dar, zum Beispiel für Tierbesitzer/innen, Asthmatiker/innen oder bei Hausbesitzer/innen mit Brandlast. Auch die Brandgefahr durch falsch oder an sensiblen Orten und Gebäuden entzündete Feuerwerkskörper stellt eine zunehmende Gefahr dar”, heißt es in einem Statement der Stadt Bargteheide.

„Ich freue mich auf ein frohes und friedliches Fest zum Jahreswechsel in unserer Stadt. Dazu gehört für mich auch, dass alle aufeinander Acht geben, wenn Feuerwerkskörper zum Einsatz kommen. Den Mitmenschen und Tieren, aber auch der Umwelt zu Liebe appelliere ich aber an alle, die ein oder andere Rakete oder Knallkörper lieber im Supermarktregal zu lassen.“

Verboten ist das Abbrennen von Feuerwerksraketen und -batterien sowie Signalmunition sowieso im Umkreis von 130 Metern um brandgefährdete Objekte wie mit Reet oder Dachpappe gedeckte Gebäude oder Holzlager untersagt. Sonstige Feuerwerkskörper der Klasse F2 wie Knallkörper sind im Umkreis von 30 Metern untersagt.

Außerdem gelten Abbrennverbote für folgende Bereiche in Bargteheide: Sportzentrum am Volkspark, Hilfszentrum Alter Sportplatz, Schulzentrum, Rathaus (Neubauteil).

Ohnehin gilt ein gesetzliches Abbrennverbot in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen.

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Bad Oldesloe

Neuer Verein will Courage-Preis an Oldesloer Jugendliche vergeben

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Bad Oldesloe – Eingreifen statt wegschauen, Dialog statt Diffamierung: Mit einem Courage-Preis will ein neuer Verein in Bad Oldesloe Demokratie-Projekte von Jugendlichen fördern und damit gegen Rassismus und Hetze einstehen.

Christian Vollpott (von links), Matina Kock und Wolfgang Abel vom Oldesloer Jugend-Courage-Preis Verein vor dem Blauen Haus

„Wir wollen keine große Politik machen aber einen Beitrag leisten, unsere Demokratie lebendig zu gestalten“, sagt Wolfgang Abel, der den Verein mit zehn weiteren Oldesloern gegründet hat.

Ziel ist es, einmal im Jahr Preise an Jugendprojekte zu vergeben. Die erste Verleihung ist für den 9. November 2020 geplant.

Ein geschichtsträchtiges Datum – ebenso wie der Ort, an dem die Ehrenamtler ihren neuen Verein vorstellten: Das Blaue Haus an der Hude in Bad Oldesloe. „Das haben wir nicht zufällig gewählt“, wie Wolfgang Abel sagt. Während der Nazizeit nutzte die Gestapo das Gebäude, um Systemkritiker zu inhaftieren. „Hier wurden Menschen geschlagen, gefoltert und getötet, die für ihre Überzeugungen couragiert eingetreten sind, während andere wegschauten“, erzählt der Vereinsgründer.

Mit dem Courage-Preis will der Verein couragiertes Verhalten belohnen, um „die Ewiggestrigen und Populisten auch mit einer möglichst breiten Unterstützung der Zivilgesellschaft in die Schranken zu weisen.“

Bis zum 15. September können Schüler, Lehrer, Vereine und Einzelpersonen au Bad Oldesloe und Umgebung Vorschläge einreichen, die anschließend von einer Jury gesichtet werden.

Die Preisgelder, dessen Höhe noch nicht feststeht, stammen aus den Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Matina Kock, zweite Vorsitzende: „Neben spannenden Projekten suchen wir auch weitere Vereinsmitglieder und Spender, die unsere Arbeit unterstützen möchten.“ Da es sich um einen gemeinnützigen Zweck handelt, sind Spenden steuerlich absetzbar. Weitere Infos zum Courage-Verein unter www.ojcp.de.

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Politik und Gesellschaft

Wahl in Reinbek: Björn Warmer kandidiert erneut als Bürgermeister

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Reinbek – Die CDU Reinbek hat auf Ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung im Reinbeker Rathaus Bürgermeister Björn Warmer als erste Partei offiziell für die kommende Bürgermeisterwahl als Kandidat aufgestellt.

Björn Warmer, Antje Pfeiffer und Lukas Kilian. Foto: hfr

Mit großer Mehrheit sprach sich die Partei für eine weitere Amtszeit von Warmer aus und wird ihn beim kommenden Wahlkampf unterstützen.

“Bürgermeister Warmer hat in seiner ersten Amtszeit in Reinbek viel bewegt und Krisen, wie die Schließung des Schulzentrums Mühlenredder, gekonnt gemeistert. Gemeinsam mit ihm möchten wir Reinbek auch in den kommenden sechs Jahren gestalten”, so Antje Pfeiffer.

Die 33-jährige Stadtverordnete wurde auf der Versammlung als neue Ortsvorsitzende gewählt.

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Mathias Happke und Claus-Peter Pfeiffer gewählt. Das Team wird mit Ulrike Kölsch (Schatzmeisterin), Marion Schiefer (Mitgliederbeauftragte) und den vier Beisitzern Christoph Kölsch, Patrick Ziebke, Marina Erkelenz und Hans Roßmann komplementiert.

Der Landtagsabgeordnete Lukas Kilian berichtete über die Arbeit der Landesregierung. Speziell für Reinbek stellte er die positiven Auswirkungen des neuen Finanzausgleichsgesetztes vor.

Erfreulich sei auch, dass Reinbek mit erheblichen Zuschüssen zur Förderung von Kitaplätzen rechnen könnte. Hinsichtlich der S21 kämpfe er weiter für mehr Zuverlässigkeit, einen 10-Minuten-Takt und eine Nachtanbindung. Bislang würden sich die Koalitionspartner aber noch zieren. Insbesondere die Grünen hätten zurzeit einen Schwerpunkt in der Region Kiel. „Ich erlebe jeden Tag, wie nötig eine Verbesserung hier ist“, schließt Lukas Kilian seinen Bericht ab.

„Gerade in den Zeiten von erstarkenden Rändern ist es wichtig, dass sich die Mitte der Gesellschaft politisch einbringt. Jeder kann sich aktiv einbringen und Dinge direkt verändern. Wir freuen uns über jeden Interessierten, der sich über die Möglichkeiten des Engagements informieren möchte“, so Pfeiffer abschließend.

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Bad Oldesloe

„30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“: Voting startet

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Bad Oldesloe – Die Aktion „30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ der Sparkasse Holstein geht in die Voting-Phase.

Vereine und Organisationen aus dem gesamten Geschäftsgebiet haben sich beworben

Vom 27. Februar (8 Uhr) bis zum 3. März (12 Uhr) darf die Bevölkerung abstimmen, welche 30 Projekte die Sparkasse Holstein mit jeweils 1.000 Euro fördern soll. Das Voting findet auf der Aktionsplattform unter www.sparkasse-holstein.de/30fuer30 statt.

Auf dieser Seite stellen auch alle teilnehmenden Vereine, Verbände und Institutionen ihre Projekte vor. Jeder „Voter“ darf einmal alle 24 Stunden seine Stimme abgeben.

In diesem Jahr ist die Aktion „30.000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ bereits in ihre siebente Runde gegangen. Gemeinnützige bzw. mildtätig anerkannte Vereine, Verbände und Einrichtungen aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein konnten sich erneut um eine Projektförderung bewerben. Bei den Ehrenamtlichen kam das wie in den Vorjahren sehr gut an: „Rund 100 Projekte gehen an den Start“, freut sich Helge Schoof, Regionalleiter Privatkunden bei der Sparkasse Holstein.

Um ihr Projekt für das Online-Voting möglichst gut in Szene zu setzen, haben viele Vereine ihre Bewerbungen in den letzten Jahren immer kreativer gestaltet.

„Diese Kreativität belohnen wir auch in diesem Jahr wieder mit Preisen für die drei besten Fotos und für die drei besten Videos. Hier können die Teilnehmenden zusätzliche Projektförderungen im Gesamtwert von 3.000 Euro gewinnen“, so Schoof. Darüber hinaus verlost die Sparkasse Holstein unter allen Teilnehmern, die im Online-Voting nicht auf einem der ersten 30 Plätze gelandet sind, 5 x 750 Euro. Die Gewinner aller Zusatzpreise ermittelt die Sparkasse Holstein im Anschluss an die Voting-Phase.

Im Voting-Zeitraum vom 27. Februar bis 3. März hat jeder „Voter“ die Möglichkeit, einmal am Tag seine Stimme abzugeben. Zunächst erfolgt die Stimmenzählung verdeckt. Ab 2. März um 12.00 Uhr ist der aktuelle Zwischenstand offen sichtbar. Im Laufe des 3. März steht schließlich fest, welche 30 Projekte die meisten Stimmen erhalten haben und damit eine finanzielle Unterstützung in Höhe von je 1.000 Euro bekommen. Die Vergabe der Zusatzpreise im Gesamtwert von 6.750 Euro erfolgt am 5. März.

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