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Hamburg

Hamburg: Feuerwehr rettet acht Menschen aus brennendem Mehrfamilienhaus

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Symbolfoto: SL

Hamburg – In der Nacht zu Heiligabend gingen in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg mehrere Notrufe aus der Seehafenstraße im Hamburger Stadtteil Heimfeld ein. Es solle in einem Mehrfamilienhaus brennen, mehrere Menschen seien noch im Haus.

“Aufgrund der vielen Anrufe und der schwierigen Notrufabfragen wurde die Alarmstufe “Feuer 2, Menschenleben in Gefahr” ausgelöst. Als die ersten Kräfte eintrafen, drang tiefschwarzer Brandrauch aus mehreren Fenstern im ersten Obergeschoss eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses. Starke Flammenbildung war sichtbar, mehreren Menschen war der Fluchtweg ins Freie abgeschnitten”, so Feuerwehrsprecher Jan Ole Unger.

Sofort wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht, um Menschen aus dem Gebäude zu retten.

“Vier Erwachsene und drei Kinder, Jungs im Alter von 10, 8 und 2 Jahren, konnten über das Hubrettungsfahrzeug aus akuter Lebensgefahr gerettet werden”, so Unger.

Drei Angriffstrupps drangen unter Atemschutz in das stark verrauchte Gebäude ein und gingen zur Menschenrettung und Personensuche vor, da unklar war, ob sich weitere Personen im Gefahrenbereich befinden.

Ein Mann konnte so von den Einsatzkräften über den Treppenraum gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Alle acht durch die Feuerwehr Geretteten wurden notärztlich gesichtet und in Rettungswagen versorgt.

Die fünf Erwachsenen und drei Kinder wurden in Krankenhäuser befördert, da alle Rauchgase und Brandrauch eingeatmet hatten, um eine nachhaltige Gesundheitsschädigung auszuschließen.

“Der Brand in einer Wohnung im ersten Obergeschoss wurde mit einem C-Rohr gelöscht. Putzabplatzungen in der Wohnung deuten hier auf Temperaturen von deutlich über 1.000 °C hin. Brandrauch hatte sich im gesamten Gebäude im Treppenraum und in den anderen Wohnungen so weit verteilt, dass das Gebäude für unbewohnbar erklärt werden musste”, erklärt die Feuerwehr.

Weitere 13 Personen, die sich vor Ankunft der Feuerwehr in Sicherheit hatten bringen können, wurden von Notfallsanitätern in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hamburg versorgt und betreut.

Die Unterbringung dieser unverletzt gebliebenen Menschen wurde durch die Polizei sichergestellt. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte insgesamt drei Stunden, die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei übernommen.

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Hamburg

Diagnose Hufbeinbruch: Pferd “Lambi” braucht dringend eure Hilfe

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Reinbek – Nach einer Schock-Diagnose braucht Pferd „Lambi“ eine teure Behandlung. Das Tier hat sich auf der Weide das Hufbein gebrochen. Das Voltigierteam JumpingStars Hamburg bittet jetzt um Spenden.

Seit einigen Wochen lahmt das Voltigierpferd „Lamborghini“, das von allen nur „Lambi“ genannt wird. „Diverse Tierarztbesuche waren nötig, um endlich diese schlimme Diagnose zu bekommen“, sagt Vereinsvorsitzende Sabine Meyer. Jetzt muss der Hannoveraner mehrere Monate stehen, damit der Bruch ausheilen kann.

Weil Pferde ungern still halten, musste der Verein „Lambi“ in einer speziellen Therapiebox unterbringen.

„Dort gibt es beste Möglichkeiten, Lambi wieder zu behandeln und zu mobilisieren, sobald das möglich ist“, so Meyer.

Doch diese Therapiebox in Reinbek bei Hamburg und die Behandlungen sind teuer! Der Verein sucht daher dringend Unterstützer, die für Lambi und seiner Therapie unter dem Stichwort „Lambi“ spenden. Der Verein stellt Spendenbescheinigungen aus. Die Bankverbindung des Vereins ist auf der Internetseite zu finden.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

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Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

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