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Kultur

Zwei Schulen, ein Stück: Ballett und Musical auf einer Bühne

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Ahrensburg – Tanz, Körperhaltung, Gesang und Musik auf einer Bühne: In dem neuen Koop-Stück „Connect“ bringen die Musicalschule Ahrensburg und das Ballett Studio Holtz beide Kunstformen zusammen. Das Ergebnis der monatelangen Proben führen die Schülerinnen der beiden Studios am 19. Januar im Alfred-Rust-Saal auf.

Jacqueline Wendt (links) von der Musicalschule Ahresnburg und Jasmin Knop vom Ballett Studio Holtz

Ahrensburg ist klein und die Zahl Kinder und Jugendlicher mit Interesse an Tanz und Gesang begrenzt. Das verstärkt das Konkurrenzdenken zwischen den vielen Schulen und Studios, die Ballettunterricht geben oder Heranwachsende zu Tänzern, Sängern oder Musicaldarstellern ausbilden. Mit einem neuen Stück setzen zwei der privaten Schulen ein Zeichen. „Wir wollen, dass hier nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht“, sagt Jasmin Knop. Die gebürtige Hamburgerin leitet seit 2013 das Ballett Studio Holtz und unterrichtet dort Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter anderem klassisches Ballett, Spitzentanz und Modern Jazzdance beibringt. „Mit ‘Connect’ wollen wir für einen Austausch sorgen und die Kunstformen zusammenbringen“, sagt Knop. Das erweitert den Horizont der Schülerinnen und bietet Besuchern der Aufführung die Möglichkeit, einen Eindruck von der Arbeit beider Schulen zu bekommen.

Seit Ende der Sommerferien wird geprobt, mittlerweile zwei bis drei Mal in der Woche. An der Umsetzung des Stücks sind 30 Kinder und Jugendliche beteiligt. Das Projekt bietet Platz für Experimente. „Connect“ ist als 360-Grad-Stück konzipiert. Das heißt, dass sich die Bühne bei der Aufführung in der Mitte des Raumes befinden wird. „Das soll auch eine Verbindung zwischen Publikum und Darstellern schaffen“, sagt Jasmin Knop. Die Tänzerinnen und Sängerinnen stelle das vor ganz neue Herausforderungen: „Es gibt keine Möglichkeit, sich zu verstecken.“ Durch die dauerhafte Präsenz auf der Bühne muss jeder Schritt sitzen.

Jacqueline Wendt von der Musicalschule Ahrensburg musste nicht lange darüber nachdenken, ob zusammen mit dem Ballettstudio eine gemeinsame Aufführung auf die Beine stellen will: „Wir kennen uns schon seit 15 Jahren aber eine Kooperation in dieser Form machen wir jetzt das erste Mal.“ Ihre Arbeit mit Kindern und jungen Menschen im Theaterbereich ist seit Jahren ein Steckenpferd der gebürtigen Engländerin.

Das Konzept haben die beiden Frauen gemeinsam mit ihren Schülern erarbeitet. „Wir verzichten absichtlich auf jede Art von Kostümen, nichts soll vom Tanz, der Musik und dem Gesang ablenken“, sagt Jacqueline Wendt. Das Repertoire umfasse Musikstücke aus der Zeit von 1950 bis Heute. Eine Handlung gibt es nicht. Die Botschaft ist dennoch eine klar: Zusammenarbeit und Kooperation statt Konkurrenz.

„Connect“ am Sonntag, 19. Januar, 13 und 16.30 Uhr Alfred-Rust-Saal (Wulfsdorfer Weg 71). Tickets für 15,50 Euro (erm. 10,50 Euro) in der Buchhandlung Stojan (Hagener Allee 3A), bei der Musicalschule Ahrensburg (04102 / 20 96 440) und unter www.msa.reservix.de.

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Kultur

Magisches Maastricht: Kleines Theater zeigt André Rieu im Kino

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Bargteheide – Das Kino im Kleinen Theater Bargteheide präsentiert am Sonntag, den 9. August um 17 Uhr mit „Magisches Maastricht“ ein André Rieu.

Foto: André Rieu Productions-Piece of Magic Entertainment

Aus der 15-jährigen Geschichte der Maastricht-Konzerte hat André Rieu ein musikalisches „Best of“-Programm zusammengestellt, und zeigt die schönsten Konzert-Momente.

Im Interview zeigt er sich von einer sehr persönlichen Seite in der Zeit der Corona-Isolation.

Moderatorin Andrea Ballschuh wird André Rieu exklusiv für das Kino-Event auf dem mittelalterlichen Stadtplatz von Maastricht, dem Vrijthof, interviewen und sich erkundigen, wie sich das Leben für den Maestro während der globalen Pandemie verändert hat und was die Zukunft bringen mag. Wie geht er mit der Isolation als Musiker, Vater und Großvater um? Dies ist die einmalige Gelegenheit, André ganz persönlich zu erleben.

Der Film begleitet André Rieu, das Johann Strauss Orchester, seine Weltklasse-Sopranistinnen und die Platin Tenöre zum aufmunterndsten Konzert des Sommers– im gesicherten Umfeld des Kino-Saals.

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Kultur

Zarpener Kirche plant Sommerkino im Pfarrgarten

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Zarpen – Am Freitag, den 31. Juli um 20.30 Uhr öffnet das Pastorenehepaar Wolffson die Tore zum Pfarrgarten für einen besonderen Abend.

Die Kirche in Zarpen. Foto: Kirchengemeinde Zarpen

„Auf der Obstwiese hinter dem Pastorat spannen wir eine große Leinwand zwischen die Bäume“, sagt Nils Wolffson (35). „Wir freuen uns schon darauf, wenn die Menschen mit ihren Stühlen unterm Arm zu uns kommen“, meint auch Isabelle Wolffson.

In diesem Jahr wird ein Film gezeigt, in dem es um Kinder, die lernen Musik zu machen. Der französische Film ist humorvoll, schlägt aber auch sensible Töne an. Aus lizenzrechtlichen Gründen darf der Filmname nur am Veranstaltungsort genannt werden. Wer wissen will, um welchen Film es sich handelt, kann das im Schaukasten am Pastorat nachlesen.

Das Kino in Zarpen findet schon zum dritten Mal im Pfarrgarten statt.

Zwischen Schafen, Hühnern und Bienen ist dort reichlich Platz, um den notwendigen Abstand zwischen den Zuschauern zu gewährleisten.

Der Ort der Kinovorführung ist nur einen Katzensprung entfernt von dem ehemaligen Zarpener Kino. „Viele Zarpener erinnern sich noch an das alte Kino in der Lübecker Straße“, sagt Pastor Wolffson. Heute ist der Kinosaal zu Wohnungen umgebaut. “40 Pfennig soll damals der Eintritt mal gekostet haben.”

Eigentlich planen die Zarpener Vereine und Verbände jedes Jahr einen Kalender mit besonderen Angeboten für die Sommerferien.

Am 31. Juli war eigentlich eine Fahrt zu den Karl-May-Festspielen geplant, was in diesem Jahr leider nicht stattfinden kann. Darum konnte der Termin jetzt mit dem Sommerkino neu besetzt werden. Das Sommerkino beginnt um 20.30 Uhr im Pfarrgarten (Hauptstraße 44). Sitzgelegenheiten und Getränke bitte selbst mitbringen. Der Eintritt ist frei.

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Bad Oldesloe

“Bleib zuhause – Sause” – Livestream als “Tele-Party”

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Jelle Stoltenberg und Julian Kott vor dem Inihaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am 25. Juli kehrt Musik ins oder besser vor das Bad Oldesloer Inihaus zurück. Noch gibt es keine Livekonzerte mit Publikum doch ab 17:30 Uhr laden Julian Kott und Jelle Stoltenberg zur “Tele-Party”.

Seit Monaten gibt es quasi kein richtiges Kulturleben und keine Konzerte einer sonst so lebendigen lokalen und regionalen Musikszene mehr. Die beiden Initiatoren der “Tele-Party” wollen dem entgegenwirken.

Schon viele Wochen planen sie daher an einem besonderen Stream-Format, das am 25. Juli, vor dem Inihaus stattfindet. Anders als bei anderen Streams werden hier vor allem semiprofessionelle Musiker aus der Region zu sehen sein und die Genres sind breit gestreut.

So gibt es akustische Musik mit dem bekannten Oldesloer Trio “irgendwiehörbar” als Auftakt ab 17:30 Uhr.

Auch Jon McKillin sorgt für akustische Klänge. Dazu kommt Hip-Hop unter anderem mit Sambosen, „Shaggie Sween“ und Frank Walter P.

“Schlagerbernd” moderiert und tritt natürlich auch selbst auf. Für Stoltenberg und Kott ist es ihre Streamingpremiere. Sie hoffen auf viele Zuschauer. Die Vorbereitungen seien umfangreich gewesen und vor allem das Suchen nach der passenden Location schwieriger als zunächst gedacht. Doch nun hat man den perfekten Ort gefunden. Zusätzlich werden – quasi als lebendige Kulisse – Grafitti-Künstler zu sehen sein.

Während des Konzerts kann gespendet werden, um die Produktionskosten wieder einzufahren. Überschüsse werden an kulturelle Zwecke gespendet.

Das Konzert wird live auf Twitch übertragen (www.twitch.tv/inihaus) . Anschließend sollen die Auftritte auch bei Youtube verfügbar sein. Los geht es live am 25. Juli um 17.30 Uhr.

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