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Ahrensburg

Ahrensburg beschließt Haushalt ohne Stimmen von SPD und Linken

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Ahrensburg – Nach langer Diskussion haben die Ahrensburger Stadtverordneten den Stellenplan und den Haushalt für das kommende Jahr beschlossen.

SPD und Linke stimmten dagegen. Außerdem wurde in der letzten Sitzung in diesem Jahr der lang diskutierte Bau der Südtangente endgültig „beerdigt“. Grund für den Stadtverordneten Eckhard Knoll, sein Amt niederzulegen.

„Ich habe zehn Jahre für die Südtangente gekämpft und dass jetzt auch meine Fraktion dagegen gestimmt hat, war ausschlaggebend für meine Entscheidung.“ Auch bei anderen Themen sei er oft nicht auf Linie seiner Partei gewesen. Im Streit gehe er aber nicht, betonte Knoll nach der Stadtverordnetenversammlung, bei der er offiziell verabschiedet wurde.

Der letzten Stadtverordnetenversammlung und der Verabschiedung des Haushalts und Stellenplans für 2020 folgte Knoll diesmal von der Zuschauerbank aus. Mehrheitlich beschlossen die Ahrensburger Stadtvertreter rekordverdächtige 17 neue Stellen für die Stadtverwaltung.

Bürgermeister Michael Sarach zeigte sich zufrieden, gab aber auch zu bedenken, dass die Stellen zunächst besetzt werden müssen: „Ob und wann das passiert, werden die nächsten Monate zeigen. Wir stehen in Konkurrenz zu anderen Verwaltungen und auch zum Land, das wesentlich besser zahlt.“

Eine Stelle sorgte für Diskussionen: Die des City-Managers.

Bela Randschau (SPD): „Andere Städte haben die Stelle wegen Erfolglosigkeit längst wieder gestrichen.“ Es sei eine Idee aus dem 20. Jahrhundert, das von Ahrensburg jetzt, im 21. Jahrhundert, umgesetzt werde. „Wir haben ja noch nicht einmal ein Stadtmarketing-Konzept“, so Randschau. Dass die anderen Fraktionen – Die Linke ausgenommen – auf den City-Manager bestanden, war für seine Partei der Grund, dem Stellenplan nicht zuzustimmen.

Auch dem Haushalt erteilte die SPD keinen Segen. Grund dafür ist, dass der Verkauf von stadteigenen Grundstücken vorgesehen ist. „Wir können die Grundstücke selbst gut gebrauchen, etwa für Wohnungsbau“, sagte Jochen Proske (SPD). Daher werde seine Fraktion dem Haushalt so nicht zustimmen. „Wir wollen, dass sich die Stadt in eine andere Richtung entwickelt.“

Unter dem Strich steht beim Haushalt 2020 ein Plus von 1,8 Millionen Euro.

Die CDU konnte die Kritik der SPD nicht nachvollziehen. Bernd Röper (CDU): „Wer keine Grundstücksverkäufe will, muss dann auch sagen, was er einsparen will.“

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Ahrensburg

Zehn Euro Beute, 300 Euro Sachschaden: Einbruch in Ahrensburg

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Ahrensburg – Am 25. Februar zwischen 12 Uhr und 12.30 Uhr, kam es in Ahrensburg im Waldemar-Bonsels-Weg zu einem Einbruch.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Während die Bewohner nur kurze Zeit nicht zu Hause waren drangen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus ein. Dazu wurde die im rückwärtigen Bereich gelegene Terrassentür gewaltsam geöffnet.

Genaue Angaben zu möglichem Stehlgut können noch nicht gemacht werden, lediglich ein 10 Euro Schein wurde bereits sicher als fehlend festgestellt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf 300 Euro geschätzt.

Die Polizei sucht nun Zeugen: Wer hat um den o. g. Zeitraum herum in Ahrensburg in der Umgebung des Waldemar-Bonsels-Weg verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0.

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Ahrensburg

Ahrensburg: Räuber bedrohen Angestellte von Handy-Shop und stehlen zwei Smartphones

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Ahrensburg – Zwei Männer haben in Ahrensburg einen Handyshop ausgeraubt. Die Täter bedrohten eine Mitarbeiterin und konnten mit zwei hochwertigen Smartphones die Flucht ergreifen.

Polizei Symbolfoto: Dietwal/shutterstock

Der Raub ereignete sich am 25. Februar. Die Männer betraten den Handyshop in der Rathausstraße gegen 11.20 Uhr vormittags. Während einer der beiden in der Tür stehen blieb, ging der zweite zu den ausgestellten Waren.

Als eine Mitarbeiterin des Shops sich der Person bei den Waren näherte, wurde diese verbal bedroht.

Anschließend riss die Person zwei hochwertige Smartphones aus deren Sicherung. Beide Tatverdächtige ergriffen zu Fuß die Flucht in unbekannte Richtung.

Der erste Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, 20-25 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, dunkle Haare, rundes Gesicht, dunkler Kapuzenpullover, hellgraue Jogginghose, Cap. Sein Komplize war ebenfalls etwa 180 cm groß, hatte dunkle kurze Haare und trug eine helle Lederjacke. Dazu einen Kapuzenpullover und eine dunkle Jogginghose sowie schwarze Schuhe mit glitzernden Strass-Steinen.

Die beiden Smartphones der Marke Apple hatten einen Wert von insgesamt rund 2000 Euro. Wer Hinweise zu den beiden Tatverdächtigen, ihrer Fluchtrichtung oder einem möglicherweise genutzten Fahrzeug geben kann, melde sich bitte bei der Kriminalpolizei in Ahrensburg unter Tel.: 04102 809-0.

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Ahrensburg

Demokratie am Wickeltisch: In dieser Ahrensburger Kita dürfen Kleinkinder wählen

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Ahrensburg – Seit 2013 betreibt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Krippe am Niebüllweg. Im August 2019 übernahm Lea Thyen die Leitung der Einrichtung, in der in zwei Gruppen 20 Kinder im Alter von 0 bis drei Jahren betreut werden.

Lea Thyen, Leiterin der Krippe Niebüllweg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Ahrensburg, hat gut Lachen: Sie ist mit ihrem Job rundum glücklich und zufrieden. Foto: DRK

Lea Thyen hat in Hamburg Bildung und Erziehung in der Kindheit mit dem Schwerpunkt Familienberatung und Institutionsentwicklung studiert und lebt jetzt in Lübeck. Zum Team gehören außer Lea Thyen noch sechs pädagogische Fachkräfte, die sich liebevoll um die Kleinen kümmern.

Und ein gut funktionierendes Team ist für Lea Thyen das absolute A und O: „Unser Team arbeitet sehr harmonisch zusammen. Wir besprechen alles und entscheiden alles gemeinsam. Und dass wir alle viel Freude an unserer Arbeit haben, überträgt sich auch auf die Kleinen“, so die 30-Jährige.

Überhaupt geht es im Niebüllweg mit den Entscheidungen schon früh los:

So gibt es vom gesamten Team Fotos, anhand derer die Kinder jeden Tag selber entscheiden dürfen, wer sie wickeln darf. So geht Mitbestimmung!

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