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Itzehoe: Vater ruft Polizei, weil er seinen Sohn (15) erschossen hat

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Polizei im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Itzehoe – In der Nacht zu heute, 17. Dezember hat ein Mann im Itzehoer Gewerbegebiet zunächst seinen Sohn und anschließend sich selbst durch Schüsse getötet. Das berichtet die Polizei Itzehoe.

Die Ermittlungen in dieser Sache hat die Itzehoer Mordkommission übernommen, die genauen Hintergründe der Tat bleiben zu klären.

“Gegen 0.45 Uhr teilte ein 64-Jähriger über Notruf mit, dass er seinen Sohn im Bereich des Mediamarktes in Itzehoe erschossen habe und nun sich selbst richten wolle. Sofort entsandten Einsatzkräften zeigte sich vor Ort ein trauriges Bild : sie entdeckten den Anrufer, seinen 15-jährigen Jungen und einen Hund erschossen neben dem Fahrzeug des 64-Jährigen. Rettungsmaßnahmen waren nicht mehr möglich”, so Polizeisprecherin Merle Neufeld .

Die Hintergründe der Tat dürften laut Polizei vermutlich im familiären Bereich liegen. Vater und Sohn hatten zuletzt einen festen Wohnsitz im Amtsbereich Schenefeld. Die Mutter lebt nach derzeitigen Erkenntnisse getrennt von der Familie.

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Wacken-Festival kündigt Metal-Online-Festival “Wacken world wide” an

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Wacken – Auch das weltgrößte Heavy Metal Festival “Wacken” im gleichnamigen Ort in Schleswig-Holstein fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Wasser.

In den vergangenen Wochen hat sich das Wacken-Team daher ein neues Format überlegt: ein online-Metal-Festival.

Gemeinsam mit der Telekom als Partner möchte man dieses mit “innovativen Digitalbühnen” in die ganze Welt übertragen.

Eine entsprechende Homepage wurde gelauncht.

Versprochen werden exklusive, gestreamte Konzerte bekannter Metal-Combos. Diese sollen auf der Homepage aber auch auf der Website und in der App von MagentaMusik 360 und MagentaTV zwischen dem 29. Juli und 1. August zu erleben sein.

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Nach Häufung von Infektionen:Schlachtbetriebs-Mitarbeiter und Erntehelfer sollen getestet werden

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Spargelernte Symbolfoto: Jai79/pixabay

Kiel – Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg  hat gestern , 8.Mai veranlasst, dass in großen Schlachtbetrieben in Schleswig-Holstein, sofern noch nicht geschehen, eine vollständige Testung der Belegschaft (inklusive Subunternehmer) auf SARS-CoV-2 durch das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich vorgenommen wird.

Sollten die Beschäftigten in Werkswohnungen oder diesen ähnlichen privaten Gemeinschaftsunterkünften leben und dort weitere nicht im Schlachthof angestellte Personen wohnen, sind diese ebenfalls zu testen.

Zudem sind weitergehende Tests für Erntehelfer in Vorbereitung in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern der Kreise und kreisfreien Städte.

Gesundheitsminister Heiner Garg: “Alle Beteiligten müssen ihren Teil dazu beitragen, dass wir die eingeleiteten Lockerungen verantworten können. Schleswig-Holstein wird mit Nachdruck und Konsequenz die notwendigen Maßnahmen verfolgen. Dazu gehören Quarantänemaßnahmen, Kontaktverfolgung und umfangreiche Tests durch die Gesundheitsämter vor Ort. Aber auch jeder einzelne Mensch und alle Unternehmen müssen durch entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen, Abstandregeln und Hygienemaßnahmen weiterhin zum Infektionsschutz aller beitragen”.

Die gestiegene Anzahl von Corona-Infektionen im Kreis Steinburg und damit die Überschreitung des von Bund und Ländern festgelegten Werts für Neuinfektionen sind derzeit auf ein lokal begrenztes Ausbruchsgeschehen im Zusammenhang mit einem Schlachthof zurückzuführen.

Wie auch von der Ministerpräsidentenkonferenz vorgesehen, hat das Kreisgesundheitsamt daher vor Ort entsprechende Maßnahmen eingeleitet und wird diese weiterverfolgen.

Der MPK-Beschluss sieht ausdrücklich vor, bei lokalisierten und eingrenzbaren Infektionsgeschehen zum Beispiel in Einrichtungen, dass die zu treffenden Maßnahmen und Beschränkungen sich nur auf diese Einrichtung beziehen. Dazu gehört insbesondere die Kontaktnachverfolgung und die Anordnung von strengen Quarantänemaßnahmen.

“Es gilt, das Geschehen mit höchster Wachsamkeit zu verfolgen und die entsprechenden Maßnahmen konsequent umzusetzen. Das Prozedere der regionalen Bekämpfung ist geübte Praxis nach dem Infektionsschutzgesetz auch unabhängig von dem Coronavirus und wird auch bei anderen Ausbrüchen angewendet”, so Heiner Garg.

Die bewährte Praxis der Maßnahmen vor Ort bei eingrenzbaren Geschehen haben Bund und Länder mit dem Beschluss in dieser Woche unterstrichen.

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Coronaschutz-Maßnahmen: Ausverkauftes Wacken-Open-Air abgesagt

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Foto: SL

Wacken – Die Organisatoren hatten noch lange gehofft und angekündigt, man werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, doch am Ende war klar, auch das weltbekannte Heavy Metal Festival “Wacken” Open Air muss 2020 ausfallen.

“Mit der gestrigen Entscheidung der Bundesregierung sind Großveranstaltungen in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 31. August 2020 untersagt. Damit stehen wir vor einer Situation, die wir in 30 Jahren noch nicht erlebt haben: Wir müssen euch schweren Herzens mitteilen, dass es in diesem Jahr kein Wacken Open Air geben wir”, so das Wacken Open Air Team in einem Statement.

“Unser gesamtes Team hat auch in den letzten Monaten intensiv an dem Festival gearbeitet. Umso mehr sind wir alle enttäuscht, dass wir in diesem Jahr kein Wacken Open Air mit euch feiern dürfen. Diese Nachricht trifft uns tief und muss auch von uns erst einmal verarbeitet werden”, so die Veranstalter weiter.

Eines möchten wir euch aber bereits an dieser Stelle wissen lassen: In dieser für die gesamte Welt schwierigen Lage tragen wir die Entscheidung der Bundesregierung mit. Eure Gesundheit und Sicherheit stehen für uns immer an erster Stelle. In der aktuellen Situation sehen wir uns als Veranstalter in einer noch weiter reichenden Verantwortung und folgen den notwendigen Anweisungen der Experten”, so die Veranstalter.

Konzert Symbolfoto: Alexandra Fradellafra/hfr

“Hinsichtlich des Wacken Open Air 2021 und den Optionen bezüglich eurer gekauften Tickets melden wir uns schnellstmöglich bei euch, bitten aber um etwas Geduld. Wir danken euch für euer Vertrauen in dieser für uns allen beispiellosen Lage”, so das Wackenteam.

Auch für die Gemeinde Wacken, die in der Zeit des Festivals dank der 80 000 Gäste sozusagen zur drittgrößten Stadt Schleswig-Holsteins anwächst, trifft die Absage hart. Denn das Festival gehört für viele Bewohner der Gemeinde zu einer wichtigen Einnahmequelle.

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