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Ahrensburg

Heimrennen und Schiedsrichterehrung bei den Ahrensburger Inlinern

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Ahrensburg – Für zahlreiche Ahrensburger Starterinnen und Starter ergibt sich durch die heimische Kulisse beim Smiley Inline Rennen jedes Jahr eine besondere Veranstaltung, was sich auch immer an den Teilnehmerzahlen abzeichnet. Das Ahrensburger Team ist dieses Jahr mit stolzen 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei ihrem eigenen Heimrennen an den Start gegangen.

Startvorbereitungen. Fotos: S. Kahl

Durch das Zusammenlegen der Altersklassen Jugend bis Aktive (15-30 Jahre) waren die Langstrecken-Rennen über 15 Runden (Punkte) und 20 Runden (Ausscheidung) mit 14 Starterinnen und Startern sehr spannende, anstrengende Wettkämpfe und begannen im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Massenstart.

Bei Punkterennen werden in vorher festgelegten Runden Punkte an die jeweils erst- und zweitplatzierten Sportler verteilt. Dadurch wird die Platzierung nicht nur durch das finale Überrollen der Ziellinie, für das es ebenfalls Punkte gibt, entschieden, sondern vor allem durch die Zwischenstände in den „Punkterunden“. Ausscheidungsrennen basieren auf einem ähnlichen Prinzip. In den vorher festgelegten Runden gibt es hier allerdings keine Punkte, stattdessen scheidet der Sportler, der als letztes die Ziellinie überrollt, aus.

Bei 14 Sportlern wurde es voll am Start.

Das Punkterennen konnte Justin Ackers vor Yannic Rittel und Sören Kahl gewinnen. Alle drei hatten am Ende 6 Punkte gesammelt, in solchen Sonderfällen entscheidet die Zielzeit. Beim Ausscheidungswettkampf konnte sich Yannic vor Sören kämpfen.

Larissa Lau (8) verpasste in der Geschicklichkeit mit Platz 4 knapp das Podium im Zwischenergebnis. Julius Mohns (8) rollte geschickt durch den Parcours auf Rang 3 und schloss den Renntag auf Platz 5 ab. Sein Namensvetter Julius Priemel (8) war hingegen im Sprint erfolgreich und kam hier auf den vierten Platz. Außerdem lief Michael Mrozek (10) souverän auf den zweiten Platz in der Rollgewandtheit.

Alina Kalisch und Jannek Winter haben beim Smiley-Slalom 2019 gewonnen.

Zum Abschluss des Renntages wird in Ahrensburg traditionell der Smiley-Slalom ausgerichtet, bei dem es für jeden Starter genau eine Chance gibt, den normierten Slalomparcours zu absolvieren. Dieser Parcours wird niemals außerhalb des Smiley-Rennens aufgebaut und darf auch beim Smiley-Rennen nicht zur Probe gefahren werden. Bei den Damen konnte Alina Kalisch den Titel wieder nach Ahrensburg holen, nachdem er in den letzten zwei Jahren nach Beedenbostel ging. Bei den Herren setzte sich erneut der Titelverteidiger Jannek Winter vom MTV Heide durch und verwies Torben Hellwig vom Walddörfer SV auf Platz 2. Als bester Ahrensburger landete Linus Ehlers auf Platz 3.

Nach dem letzten Rennen der Saison stehen auch die Ergebnisse in der Wertung des Skate-Cup SH fest. In der Altersklasse Schüler A belegt Finn Wolf (12) knapp den dritten Platz mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Zweitplatzierten. In der Altersklasse „Kadetten“ holten Tomke Windelband (13) und Armelle Brunner (13) in diesem Jahr die Plätze zwei und drei nach Ahrensburg. In der Jugend konnte Jannik Bartsch (15) das vereinsinterne Match mit Patric Kalisch (15) für sich entscheiden und verwies Patric auf Platz 2.

Besonders geehrt wurde Lisa Ehlers. Sie war jahrelang als Schiedsrichterin bei fast allen Skate-Wettkämpfen in Schleswig-Holstein dabei und ermöglichte einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen. „Jeder Sport lebt von den Ehrenamtlern, die ihn ermöglichen. Vor allem die Schiedsrichter sind dabei essenziell“ lautet die Erklärung des Abteilungsvorstands. Lisa hinterlässt keineswegs einen leeren Platz im Schiedsrichter-Team. In den letzten Jahren ließen sich zur Freude der Inliner mehrere neue Unparteiische ausbilden.

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Ahrensburg

Süd-Stormarn: Drei Polizisten bei Angriff verletzt – Mann in Psychatrie eingewiesen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages kam es laut Polizei in einer Gemeinde in Süd-Stormarn zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Vorausgegangen war eine Bedrohung.

“Der Beschuldigte, ein 53 Jahre alter Mann, griff während der Sachverhaltsklärung unvermittelt zwei Polizisten an. Im weiteren Verlauf leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand, so dass die Kollegen gezwungen waren, ihm Handfesseln anzulegen. Erst als weitere Polizeibeamte zur Unterstützung hinzugerufen wurden, konnte der Mann auf das Polizeirevier Ahrensburg gebracht werden. Trotz Fesselung leistete er auf dem Weg dorthin weiterhin Widerstand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ”, so Polizeisprecher Andreas Rosteck

Aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens, unter anderem beschädigte er den Vorraum des Polizeirevieres erheblich, wurde der Mann dem Amtsarzt vorgestellt. Dieser ordnete die Unterbringung in eine psychiatrische Klinik an.

Bei dem Einsatz wurden laut Polizei drei eingesetzte Polizeibeamte sowie der 53jährige leicht verletzt. Die Polizisten konnten ihren Dienst jedoch vorerst weiter versehen. Auf den Beschuldigten wartet u.a. nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

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Ahrensburg

Beschlagnahmt: Polizei Ahrensburg sucht Besitzer von gestohlenem Fahrrad

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Ahrensburg – Bereits am 10. September stellte die Polizei in Ahrensburg gegen 0.40 Uhr ein Damenrad bei einem mutmaßlichen Dieb sicher. Ein zweiter Tatverdächtiger stand während der Tatausführung “Schmiere”.

Fahrrad

Beide Männer fielen einer Streifenwagenbesatzung am Ahrensburger Bahnhof, bei den Fahrradständern auf. Nachdem sich ein 20-jähriger Ammersbeker an einem angeschlossenen Damenrad zu schaffen machte und es entwendete, konnte er umgehend von den Beamten angehalten werden ebenso sein 21-jähriger Komplize. Das Fahrrad wurde sichergestellt.

Bislang ist noch keine Anzeige bezüglich des entwendeten Fahrrades bei der Polizei eingegangen. Der Eigentümer oder ggf. Hinweisgeber werden gegeben, sich bei der Polizeistation Ammersbek unter der Telefonnummer 040/35622647-0 zu melden.

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Ahrensburg

DKSB: Kinderarmut in Stormarn auf neuem Höchststand

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Ahrensburg – Es ist die größte Zahl an Fähnchen, die der Kinderschutzbund jemals in den Rasen vor dem Ahrensburger Schloss stecken musste.

Aus Anlass des gestrigen Weltkindertages wurde stellvertretend für jedes von Armut betroffene Kind im Kreis Stormarn ein blaues Fähnchen gesteckt, um ein deutliches Zeichen gegen diesen Missstand in unserer Gesellschaft zu setzen.

Mit der tatkräftigen Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Beruflichen Schulen Ahrensburg wurden 9.085 blaue Fähnchen in die Wiese vor das Ahrensburger Schloss gesteckt.

Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Anzahl der Kinder um fast 2.000 gestiegen.

Hintergrund ist vor allem die von der Bundesregierung im letzten Jahr vorgenommene Anpassung des Kinderzuschlages mit dem Starke-Familien-Gesetz.

Den Zuschlag in Höhe von maximal 185 Euro im Monat gibt es seit dem Jahr 2005. Er steht Familien zu, die zwar berufstätig sind, aber so wenig Geld verdienen, dass es für sie und ihre Kinder nicht zum Leben reicht. Damit sie keinen Antrag auf Hartz-IV-Leistungen für ihre Kinder stellen müssen, wurde der Kinderzuschlag eingeführt. Hatten bis letztes Jahr 800.000 Kinder in Deutschland Anspruch auf diese Leistung, so sind es jetzt fast 2.000.000 Kinder. Bezogen auf den Kreis Stormarn haben nun fast 4.000 Kinder diesen Anspruch.

„Durch diese Änderung wird die verdeckte Kinderarmut in unserem Land endlich besser sichtbar“, so Birgitt Zabel, Vorsitzende des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn.

Es zeige, dass in Schleswig-Holstein weiter dringend Handlungsbedarf bestehe.

Um die Kinderarmut in Schleswig-Holstein zu bekämpfen, fordert der Kinderschutzbund eine regelmäßige Armutsberichterstattung in den Städten und Kommunen, Kommunale Hilfsfonds, die arme Kinder und ihre Familien fördern und eine deutliche Reduzierung der Zuzahlungen im Bildungssystem und kostenfreie Bereitstellung von digitalen Endgeräten sowie Software und Druckern. Außerdem keine zusätzlichen Zuzahlungen für Eltern in Kindertageseinrichtungen neben den Beiträgen, kostenfreien Zugang für arme Kinder im Rahmen der Offenen Ganztagsschule, kostenfreie Nutzung von kulturellen Veranstaltungen für arme Kinder und deren Familien und ausreichend kostenfreie Freizeit- und Ferienangebote in allen Städten und Gemeinden.

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