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Polizei und Feuerwehr

Trittau: Flucht minderjähriger Raser endet in den Leitplanken

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Polizei im Einsatz Archivfoto: SL

Trittau – Am 05.12. gegen 14:35 Uhr, nahmen Beamte des Polizeiautobahn- und Bezirksrevieres Ratzeburg einen 17-jährigen Autofahrer und seine zwei Mitfahrer nach einer länderübergreifenden Verfolgungsfahrt vorläufig fest.

Zuvor war über die Einsatzleitstelle Rostock mitgeteilt worden, dass ein weißer Mercedes-Benz AMG auf der BAB A 24 in Fahrtrichtung Hamburg mit hoher Geschwindigkeit auf dem Standstreifen fahre. Unter anderem sollte der Mercedes-Fahrer einen Unfall verursacht und sich dann unerlaubt von der Unfallstelle entfernt haben.

Der flüchtige Mercedes konnte von einer Streifenwagenbesatzung des PABR Ratzeburg Höhe Talkau gesichtet und verfolgt werden. Auch hier wurde das Fahrzeug mit sehr hoher Geschwindigkeit geführt.

An der Abfahrt Schwarzenbek-Grande verließ der Mercedes die Autobahn und befuhr die B 404 in Richtung Kiel. Das Fahrzeug wurde weiterhin mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit geführt und überholte mehrfach andere Verkehrsteilnehmer, trotz Überholverbots und Gegenverkehr.

“An der Abfahrt Trittau-Nord verließ der Mercedes die B 404 mit hoher Geschwindigkeit, kam nach links von der Fahrbahn ab und geriet ins Schleudern. Das Fahrzeug schleudert über die dortige Grünfläche, die Auffahrt zur B 404 und kam an der Außenschutzplanke zum Stehen”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Die drei Fahrzeuginsassen verließen das Fahrzeug und versuchten zu Fuß zu flüchten, konnten jedoch in unmittelbarer Nähe zum Unfallort durch Beamte des PABR Ratzeburg festgenommen werden.

Der 17-jährige Fahrer aus Hamburg und sein 17-jähriger Mitfahrer (HH), sowie die 16-jährige Beifahrerin (HH) wurden bei dem Unfall leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Fahrer ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der Sachschaden wird auf ca. 30.000,- EUR geschätzt.

Die Tatverdächtigen wurden nach erfolgter Personalienfeststellung entlassen, da Haftgründe nicht vorlagen.

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des unerlaubten Entfernens vom Umfallort und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet.

An der Verfolgungsfahrt waren insgesamt 4 Streifenwagen eingesetzt.

Zeugen gesucht: Das Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Ratzeburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung aufgenommen und sucht nun nach Zeugen bzw. Verkehrsteilnehmern, die durch den Mercedesfahrer gefährdet wurden. Zeugen und mögliche Geschädigte melden sich bitte beim Polizei-Autobahnrevier unter der Telefonnummer 04156/295-0.

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Polizei und Feuerwehr

Geldstrafe nicht bezahlt: 45. Geburtstag endet auf Polizeistation

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Puttgarden – Für einen Mann aus Polen endete sein Geburtstag am Donnerstagabend (24. September) um ein Haar im Gefängnis.

Polizeikontrolle (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Im Rahmen der Binnengrenzfahndung wurde er als Fahrer eines PKW mit dänischer Zulassung, nach Einreise aus Dänemark, festgestellt und kontrolliert. Die Überprüfung seiner Daten ergab, dass er nicht nur Geburtstag hatte, sondern auch ein Haftbefehl gegen ihn vorlag.

Er war im Dezember 2015 durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder zu einer Geldstrafe in Höhe von 800 verurteilt worden. Da er seine Rechnung nicht beglich, wurde später ein Vollstreckungshaftbefehl erlassen.

In den Diensträumen der Bundespolizei wurde der Haftbefehl eröffnet.

Ihm wurde die Möglichkeit gegeben, die Geldstrafe zu bezahlen oder ersatzweise die nächsten 40 Tage im Gefängnis zu verbringen.

Der Mann sicherte zu, dass er über ausreichend Geld auf dem Konto verfügt, um die Geldstrafe zu bezahlen.

Aufgrund des Tageslimits konnte die gesamte Geldstrafe jedoch nicht auf einmal aufgebracht werden. Die Bundespolizisten ermöglichten es dem Mann also einmal vor und einmal kurz nach Mitternacht am nächsten Geldautomaten jeweils 400,00 Euro abzuheben. So konnte er nach Zahlung der Geldstrafe erleichtert und glücklich seine Weiterreise fortsetzen.

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Polizei und Feuerwehr

Stapelfeld: 120 000 Euro Schaden und zwei Verletzte bei Unfall auf der A1

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Stapelfeld – Am gestrigen Mittwochnachmittag,23. September, kam es laut Polizei gegen 15.12 Uhr auf der BAB 1 in Höhe Stapelfeld in Fahrtrichtung Nord zu einem Verkehrsunfall.

Ein 46 Jahre alter Ammersbeker musste seinen BMW Kombi aufgrund eines Staus (vorausgegangener Verkehrsunfall) verkehrsbedingt abbremsen. Dies übersah ein hinter ihm fahrender 59jähriger Mann aus Hessen.

Trotz Ausweichmanöver fuhr er mit seinem Porsche Cayenne auf den Wagen des 46jährigen auf.

Durch den Aufprall drehte sich dieser und kollidierte mit dem auf dem rechten Fahrstreifen stehenden LKW Volvo eines 56 Jahre alten Diepholzer. Bei dem Unfall wurden beide Pkw-Fahrer leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 120.000 Euro.

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Ahrensburg

Süd-Stormarn: Drei Polizisten bei Angriff verletzt – Mann in Psychatrie eingewiesen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Ahrensburg – In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages kam es laut Polizei in einer Gemeinde in Süd-Stormarn zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Vorausgegangen war eine Bedrohung.

“Der Beschuldigte, ein 53 Jahre alter Mann, griff während der Sachverhaltsklärung unvermittelt zwei Polizisten an. Im weiteren Verlauf leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand, so dass die Kollegen gezwungen waren, ihm Handfesseln anzulegen. Erst als weitere Polizeibeamte zur Unterstützung hinzugerufen wurden, konnte der Mann auf das Polizeirevier Ahrensburg gebracht werden. Trotz Fesselung leistete er auf dem Weg dorthin weiterhin Widerstand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ”, so Polizeisprecher Andreas Rosteck

Aufgrund seines weiterhin aggressiven Verhaltens, unter anderem beschädigte er den Vorraum des Polizeirevieres erheblich, wurde der Mann dem Amtsarzt vorgestellt. Dieser ordnete die Unterbringung in eine psychiatrische Klinik an.

Bei dem Einsatz wurden laut Polizei drei eingesetzte Polizeibeamte sowie der 53jährige leicht verletzt. Die Polizisten konnten ihren Dienst jedoch vorerst weiter versehen. Auf den Beschuldigten wartet u.a. nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

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