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Kultur

Reinfelder Kultur-Frühling: Gerd Spiekermann liest wieder auf Platt

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Foto: Spiekermann/hfr

Reinfeld – Der Kultur-Frühling in Reinfeld beginnt 2020 im März mit einer plattdeutschen Veranstaltung mit Gerd Spiekermann.

Karten für die beliebte Veranstaltung gibt es rechtzeitig vor Weihnachten im Vorverkauf ab 1.Dezember zu erwerben.

Spiekermann ist in Reinfeld ein gern gesehener Gast. Am 6. März , ab 19.30 Uhr, vertellt er wieder Geschichten in der Matthias-Claudius-Kirche.

Dabei kann er aus einem reichen Repertoire schöpfen. Seit 42 Jahren ist er auf den Bühnen landauf und landab unterwegs. Auch kennt man ihn bestens aus seiner Tätigkeit beim NDR.

„Loot me an Land!“ nennt er sein aktuelles Programm. Wie gewohnt sind seine Themen der Alltag, seine Reisen, die Missgeschicke und Launen, die das Leben so mit sich bringt.

Einlass ist 19 Uhr. Beginn 19.30 Uhr. Karten sind ab 1. Dezember im Vorverkauf bei der Buchhandlung Michaels zum Preis von 13,-€ (plus VVG), an der Abendkasse 15 Euro und unter Kulturangelegenheiten@stadt-reinfeld.de im Kartenreservierungsservice der Stadt Reinfeld erhältlich.

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Bad Oldesloe

Komische Oper: Musikhochschule zeigt „Die schöne Helena“ im KuB

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Bad Oldesloe – Um seinen Schülern die Komik zu lehren, inszeniert Regisseur Dominik Wilgenbus in Bad Oldesloe „Die schöne Helena“.

KuB-Managerin Inken Kautter, Regisseur Dominik Wilgenbus und Tim Knackstedt (KuB).

Die von Jaques Offenbach geschriebene Parodie des griechischen Mythos „Urteil des Paris“ wird Ende Februar von Studenten der Musikhochschule Lübeck im Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum (KuB) aufgeführt.

Für Dominik Wilgenbus ist Komik nichts, das einem in die Wiege gelegt wird. Wer unterhalten will, muss arbeiten. Das vermittelt er seinen Studenten an der Musikhochschule Lübeck, die jetzt seit fünf Wochen „Die schöne Helena“ proben. „Unterhaltung wird allzu oft mit Anspruchslosigkeit in Verbindung gebracht aber das, was wir hier machen, ist keineswegs leicht und seicht“, sagt der freischaffende Musiktheater- und Schauspielregisseur. Das ist eine der ersten Lektionen, die er seinen Schülern beibringt. Dabei setzt er auch auf unkonventionelle Methoden: Komische Animationsfilme. Denn leichte Unterhaltung wie „Ice Age“ und Co. haben etwas, das sich auch auf anspruchsvolles Theater übertragen lässt: Timing. „Rhythmus, Tempo und das Setzen der richtigen Pausen ist für glaubhafte Komik sehr wichtig“, sagt Wilgenbus, der seinen Schülern immer und immer wieder die ersten Szenen aus dem Animationsfilm „Ice Age“ (2002) zeigte. So lange, bis allen das Lachen verging.

Damit die Oper „Die schöne Helena“ funktioniert, braucht es eben dieses Timing, wie Dominik Wilgenbus sagt:

„Das Stück verlangt den Darstellern alles ab.“

Denn Offenbach hat den griechischen Heldenmythos um das „Urteil des Paris“ in seiner Adaption in eine beinahe skandalöse Parodie verwandelt. Da gibt es den fetten König Agamemnon, seine etwas dümmlichen Handlanger, den Prinz von Troja, der gekommen ist, um die schöne Helena zu heiraten, die aber leider schon vergeben ist. Die in anderen Opern als unfehlbar und mit hehren Zielen dargestellten griechischen Helden werden eher als lachhafte Idioten dargestellt. Wer den Plot, fühlt sich unweigerlich an einen Monty Phyton-Film erinnert. „Sonst steht die griechische Mythologie eher auf einem hohen Podest, die schöne Helena entzaubert das alles. Es ist eine Hallodri-Geschichte“, sagt KuB-Managerin Inken Kautter. Sie freue sich sehr darüber, dass die Musikhochschule diese Oper gewählt habe: „Es ist ein populäres Stück, kurzweilig und eingängig für das Publikum.“ Sie ist überzeugt, dass das Stammpublikum nicht enttäuscht sein wird. Aufgeführt wird das Stück von 20 Studierenden unter der musikalischen Leitung von Prof. Robert Roche.

„Die schöne Helena“, Premiere am Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, KuB-Saal (Beer-Yaacov-Weg 1), Bad Oldesloe. Weitere Aufführungen: Sonnabend, 22. Februar, 20 Uhr und Sonntag, 23. Februar, 17 Uhr. Tickets im Vorverkauf (www.kub-badoldesloe.de) für 18,50 Euro (erm. 12,50 Euro) und an der Abendkasse 20,50 Euro (erm. 14,50 Euro).

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Bad Oldesloe

“Tornado”: Polit-Kabarett mit Arnulf Rating im KuB

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Bad Oldesloe – Der Schnee von gestern kann die Lawine von morgen sein: Arnulf Rating fegt mit seinem aktuellen Kabarettprogramm „Tornado“ über die KuB-Bühne.

Foto: Popeye Ben Kriemann

Zum Lachen. Zum Weinen. Beklemmend. Befreiend. Arnulf Rating gilt als einer der wortgewaltigsten, originellsten und schlagfertigsten Politkabarettisten Deutschlands, der mit den wichtigsten Kabarettpreisen ausgezeichnet wurde. Mit seinem aktuellen Programm „Tornado“ gastiert er am Samstag, den 15. Februar um 20 Uhr im KuB. Arnulf Ratings aktuelles Kabarettprogramm „Tornado“ ist eine Reise in die Welt der Manipulation. Rating führt sein Publikum auf eine Exkursion in die digitalen und andere Welten. Er zeigt auf, welche Spinner an welchen Stellen unseres Weltbildes drehen. Mit guter Beobachtungsgabe, Scharfsinn und Sprachwitz filtert er aus dem Sprachmüll der Nachrichten-Meldungen die Rohstoffe heraus.

Rating ist ein Dinosaurier im positiven Sinne. Kein Quatschkopp, der irgendwie ein Abendprogramm zu füllen versucht. Die Worte sind sorgfältig gesetzt, jede Geste ist eingepasst, die Dramaturgie perfektioniert. Kritisch, bissig, wortgewaltig und schlagfertig – so kennt ihn das Publikum seit Jahrzehnten.

Arnulf Rating war Teil des 1977 gegründeten legendären Anarcho-Spaßguerilla-Theaters „Die 3 Tornados“ in Westberlin. Seither spielt er seine Solonummern oft im Kreise namhafter Kollegen. Rating wurde mit den wichtigsten Kabarettpreisen ausgezeichnet, zuletzt 2019 mit dem Bayrischen Kabarettpreis für sein Lebenswerk. Er ist aktuell wieder im ZDF-Format „Die Anstalt“ zu sehen. Aber vor Publikum aufzutreten, ist seine Leidenschaft. Die Gäste dürfen sich auf einen politisch unkorrekten Abend freuen.

Termin: Samstag, 15. Februar 2020, 20 Uhr Ort: KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, KuB-Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe Eintritt: VVK: 23,50 € / 17,50 € (erm.), AK: 25,50 € / 19,50 € (erm.)

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Kultur

Schloss Ahrensburg: Neues Gruppenführungssystem angeschafft

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Foto: Schloss Ahrensburg/hfr

 Ahrensburg – Das Ahrensburger Schloss hat für die Besucher seines Museums eine neues Gruppenführungssystem, wie es den meisten Museumsbesucher aus größeren Häusern schon bekannt sein dürfte.

Das neue System biete enorme Vorteile bei Führungen: Dank Sender, Empfänger und Kopfhörer können nun Besucher akustisch sehr verständlich den Ausführungen folgen und zugleich werden andere Museumsbesucher nicht durch lautes Sprechen gestört.

“Der Fortschritt machte es möglich, denn noch vor einigen Jahren waren die Sender nicht stark genug, um in den dicken Schlossmauern guten Empfang zu gewährleisten, doch jetzt ist das problemlos möglich geworden und verspricht mehr Hörgenuss und Entspannung auf allen Seiten”, so Dr. Tatjana Ceynowa von der Schlossstiftung Ahrensburg.

Möglich sei der Ankauf von 48 Einheiten dank der Spende des Freundeskreises Schloss Ahrensburg e.V. gewesen.

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