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Ratgeber

Plastikfreies Reinfeld: So lassen sich Geschenke nachhaltig verpacken

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Reinfeld – Der Arbeitskreis „Plastikfreies Reinfeld“ macht es vor – Geschenke lassen sich nachhaltig verpacken.

Aktive Mitglieder des Arbeitskreises „Plastikfreies Reinfeld“ zeigen Beispiele für nachhaltige Geschenkverpackung von links Madlen Schreiber, Andrea Westphal, Heike Bastian, Martina Hamann und Sabine Gosch

Nicht nur bei Kindern spielt die äußere Verpackung eine große Rolle. Die optimale Geschenkverpackung soll also am besten schon ein Blickfang für sich sein und Begeisterung auslösen.

Gerade an Weihnachten fallen jedes Jahr riesige Mengen an Abfall durch Geschenkpapier und Plastikmüll an. Aber auch Geburtstage, Familienfeste oder sonstige Feiertage verursachen oftmals unnötigen Papier- und Plastikmüll.

Nur wie kann man Dinge hübsch verpacken, wenn man keine Klebestreifen, Plastikfolien und Zierbänder verwenden will?

Diese Frage stellte sich die Arbeitsgruppe „Plastikfreies Reinfeld“.

Schon war eine neue Idee geboren: „Wir wollen den Reinfeldern Anregungen geben Geschenke nachhaltig und plastikfrei zu verpacken“! so Sabine Gosch vom Arbeitskreis „Plastikfreies Reinfeld“.

Schnell waren viele Ideen da und auch die nicht Basteltalentierten kreierten schön anzusehende Verpackungen. Die Gruppe legte bei ihrer Ideensammlung viel Wert darauf, dass die Verpackungen mehrfach verwendet werden können. Ein weiteres wichtiges Kriterium war, dass Materialien zum Einsatz kommen die ansonsten auch auf den Müll gekommen wären. So wurde u.a. aus herkömmlichen Papptüten, Kartons und ausrangierten Stoffen schöne praktische Geschenkverpackungen.

Vorgestellt wurden diese auf dem Martinsmarkt der Reinfelder Kirchengemeinde. Die Besucher der Veranstaltung waren sehr offen für die Ideen. Insbesondere der selbst hergestellte Kleber begeisterte Jung und Alt.

Überraschend und erfreulich war die Aussage vieler Besucher, dass sie schon jahrelang kein Geschenkpapier mehr nutzen, dieses sei teuer und lande ja gleich wieder auf dem Müll.

Einige wollten angeregt durch die Ausstellungsstücke gleich zu Hause mit der individuellen Herstellung der Verpackungen beginnen.

Wer jetzt neugierig geworden ist kann noch bis Jahresende einige nachhaltige, plastikfreie Geschenkverpackungen im Schaufenster des Reinfelder Reformhauses bewundern.

Der Arbeitskreis „Plastikfreies Reinfeld“ ist ein Zusammenschluss von ehrenamtlich engagierten Bürgern. Jeder ist willkommen mitzuwirken. Bei Interesse gerne melden unter linda.witte@gruene-reinfeld-nordstormarn.de.

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Ratgeber

Reinfeld: Bürgerbüro-Service nur noch an Anmeldung möglich

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Das historische Rathaus in Reinfeld. Foto: Stormarnlive.de

Reinfeld – Die Reinfelder Stadtverwaltung hat bekanntgegeben, dass ab sofort der Service des Bürgerbüros der Stadt nur noch per vorheriger Anmeldung in Anspruch genommen werden.

Termine können über Email info@stadt-reinfeld.de oder per Telefon über 04533/2001 – 0 vereinbart werden. Lange Wartezeiten und volle Wartehallen sollen damit vermieden werden. Die bisherigen Einschränkungen durch bestimmte Öffnungszeiten werden damit außer Kraft gesetzt.

“Angst vor monatelanger Wartezeit ist allerdings nicht nötig. Die Termine werden zeitnah und möglichst wunschgerecht erteilt, so dass eine größere Flexibilität für die Kunden erreicht wird als vorher. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass der Service bürgerfreundlich und effizient bleib”, heißt es im Statement der Stadt..

In den vergangenen Monaten war es vermehrt zu langen Wartezeiten für den Service des Bürgerbüros im Rathaus gekommen.

Grund dafür ist laut der Reinfelder Stadtverwaltung ein lang anhaltender Personalengpass, dessen Ende leider noch nicht absehbar ist.

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Bad Oldesloe

Gegen das Insektensterben: Ausstellung und Podiumsdiskussion im Kreisgebäude

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Foto: N. Voigt, S.-H. Heimatbund/hfr

Bad Oldesloe – Im Dezember 2019 hat eine weitere wissenschaftliche Studie, diesmal von der Technischen Universität München, belegt, dass es ein Insektensterben in Deutschland gibt. 

Die Ursachen hierfür sind vielfältig, aber Tatsache ist, dass es den Insekten vor allem an Lebensraum fehlt. Auf Bundesebene wurde ein Aktionsprogramm aufgelegt und die Landesregierung von Schleswig-Holstein unterstützt zum Beispiel Landwirte beim Anlegen naturnaher Lebensräume, die für Bienen, Schmetterlinge und Co lebenswichtig sind.

Doch was kann auf Kreisebene getan werden?

Mit dieser Frage beschäftigte sich der Umweltausschuss des Kreises Stormarn und hat mehrere Maßnahmen gegen das Insektensterben beschlossen. Neben der Anlage von Blühwiesen auf kreiseigenen Flächen soll auch die Öffentlichkeitsarbeit einen wichtigen Beitrag leisten, um die Insektenvielfalt im Kreis zu erhalten und zu fördern.

Mit einer Ausstellung über die Vielfalt und Lebensweise der einheimischen Wildbienen greift die untere Naturschutzbehörde das wichtige Thema  in einem ersten Schritt auf. Es werden Tipps zum Schutz und zur Förderung dieser Arten sowie Praxisanregungen für den eigenen Garten gegeben.

Vom 3. Februar bis 26. März 2020 kann die Ausstellung des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes in der Kreisverwaltung in Bad Oldesloe (Mommsenstr. 14, Gebäude F, direkt neben dem Bahnhof) während der Öffnungszeiten kostenlos besucht werden.

Mit interessanten Vorträgen über die Situation und Ursachen zum Rückgang der Insektenvielfalt und Hilfsmöglichkeiten für Wildbienen im Siedlungsbereich wird die Ausstellung am Montag, den 3. Februar 2020 um 17:30 Uhr von Landrat Dr. Görtz eröffnet.

Zudem wird die Stadt Bad Oldesloe ihr Konzept für insektenfreundliche Pflege von Grünflächen vorstellen.

Nach der offiziellen Eröffnung der Ausstellung wird gegen 18 Uhr in den Kreistagssitzungssaal (Mommsenstr. 13) gewechselt, wo die Vorträge gehalten und die anschließende Podiumsdiskussion mit allen Referenten und der Kommunalpolitik stattfinden wird.

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Wirtschaft

Polizei warnt: Online-Handelsplattformen sind oft das Werk von Betrügern

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Digitale Welten Symbolfoto: Sergey Nivens/Shutterstock

Lübeck – Die Polizeidirektionen für Stormarn, Herzogtum-Lauenburg und Lübeck warnen erneut vor Abzocke durch hohe Gewinnaussichten bei Geldanlagen auf dubiosen Online-Handelsplattformen.

Aber wie genau funktioniert diese Abzocke?

Auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten im Internet gelangen Interessierte immer öfter an sehr professionell und ansprechende Online-Portale, die scheinbar seriös wirken.

Auch über Social Media Plattformen werden solche Seiten beworben oder als angeblicher Geheimtipp geteilt. Hat sich der Interessent auf einer solchen Handelsplattform registriert und erstmals investiert, nimmt umgehend ein Mitarbeiter Kontakt auf.

Dieser vermeintlich kompetente Finanzmakler versucht Vertrauen als “persönlicher Berater” aufzubauen. Dann motiviert der “Berater” die potenziellen Anleger von anfänglich finanziell überschaubaren zu immer größeren Investitionen. Die Entscheidung wird immer dem Kunden überlassen. Druck entsteht aber durch Angebote, die angeblich zeitlich eng begrenzt sind.

Über Wochen und Monate wird dem ahnungslosen Anleger vorgegaukelt, erfolgreich investiert zu haben. Bei dieser Art des Betruges handelt es sich um eine weitere perfide Art, Menschen um Ihr Vermögen zu bringen. Damit verbunden ist, ähnlich wie beim Enkeltrick oder bei den Anrufen falscher Polizeibeamter, die Vertrauensbindung zum späteren Opfer.

“Der Kunde kann seine Kontobewegungen und angebliche Gewinne online jederzeit einsehen, ihm stellt sich die eigene Anlageentscheidung als richtig dar. So fällt es leichter, höhere Summen zu investieren. Am Ende steht in der Regel allerdings der Totalverlust”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Der “persönliche Berater” verspricht schnelle Gewinne mit finanziellen Differenzkontrakten, so genannte CFDs (Contracts for Difference), oder binären Optionen auf Aktien, Währungen, Rohstoffe oder auch Kryptowährungen, bei denen meist auf steigende oder fallende Kurse spekuliert wird. Wie diese Kapitalanlagen genau funktionieren, erklärt er jedoch nicht. Das ist ja auch nicht relevant:

Denn die eingezahlten Gelder werden nie angelegt und die komplette Handelsplattform und das Kundenkonto sind nur Fake. Das investierte Kapital ist meist unwiederbringlich verloren. Verluste von bis zu EUR 50 000 sind keine Seltenheit.

Wenn der Anleger sich sein Guthaben auszahlen lassen will, tritt langsam das Bewusstsein ein, einem Betrug aufgesessen zu sein. Entweder ist der Kontakt zur Handelsplattform nicht mehr möglich oder der angebliche Berater nicht erreichbar.

Oftmals täuschen diese aber auch den Crash der Anlage vor und nutzen die Angst der Anleger vor dem Totalverlust gnadenlos aus. Der Anleger fühlt sich nun in der Abhängigkeit des angeblichen Beraters, der zu weiteren Zahlungen zur Rettung des Kapitals oder im Nachhinein zum Abschluss angeblicher Verlustversicherungen animiert.

Es werden auch überraschend Geldüberweisungen in Aussicht gestellt, wenn zuvor Bank-, Anwalts- oder Notarkosten überwiesen werden. Doch auch dieses Geld ist dann verloren.

Im Rahmen von Ermittlungen in Zusammenarbeit mit Europol konnte festgestellt werden, dass die Täter aus Südosteuropa und Israel die Fäden zogen.

Die Anzahl der angezeigten Fälle in Schleswig-Holstein liegt bislang bei mehreren Hundert. In den meisten Fällen sind die Geschädigten mit dem Verlust kleinerer Summen um 250 Euro davongekommen, allerdings sind große Schadensummen keine Seltenheit. In einem Fall wurde ein 76-jähriger im Kreis Herzogtum-Lauenburg um 455 000 Euro geprellt. Das Dunkelfeld dürfte sehr groß sein. Viele Menschen trauen sich aus Scham nicht, die Tat zur Anzeige zu bringen. Die Polizei rät dennoch, jede Tat anzuzeigen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weist auf das hohe Verlustrisiko bei CFDs und binären Optionen hin.

Seit über einem Jahr sind Finanzdienstleistern und Kreditinstituten Vermarktung, Vertrieb und Verkauf binärer Optionen und CDFs an Privatkunden verboten. Doch wie kann man unseriöse Handelsplattformen ausmachen?

Man sollte Angeboten gegenüber immer misstrauisch sein, wenn diese sichere Anlagen, garantierte Rendite und hohen Gewinn bei sehr geringem Risiko versprechen”, so Rena Bretsch.

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