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Lütjensee

Brückenpfusch verzögert Ausbau der B404 um mehrere Monate

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Lütjensee – Der Abschluss des dreispurigen Ausbaus der Bundesstraße 404 zwischen Lütjensee und Grönwohld wird sich verzögern.

Foto: Fischer

Grund dafür sind „unvorhersehbare Mängel“ an einer Brücke. Das hat der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) jetzt mitgeteilt.

Bei der Brücke handelt es sich um ein Bauwerk aus dem Jahr 1963. Sie überführt die B 404 über die Gemeindestraße „Zum Moor“ und sollte im Zuge der Gesamtmaßnahme lediglich saniert und verstärkt werden.

Das Bauwerk wurde laut LBV regelmäßig geprüft, erfüllte alle erforderlichen Sicherheitsmerkmale und schien in einem guten Zustand zu sein. Denn von außen gab es keinerlei Anzeichen für das Problem, das sich nun unter dem Asphalt zeigte.

Tatsächlich stellte ich während den Bauarbeiten heraus, dass sich die Brücke in einem wesentlich schlechteren Zustand befand, als zunächst angenommen.

„Was die Bauarbeiter dort entdeckten, verwunderte Ingenieure und Brückenexperten des Landes gleichermaßen“, sagt LBV-Sprecherin Dagmar Barkmann.

Offenbar hatte man beim Bau der Brücke 1963 die obere sogenannte Bewehrung falsch eingebaut. Sie lag erst in rund 20 Zentimeter Tiefe. Zudem war die Bewehrung ohne Verbund zum umgebenden Beton.

Die Lage dieser Bewehrung ergibt sich aus der Lastverteilungen, wird entsprechend statisch berechnet und festgelegt. Die exakte Lage dieser Bewehrung ist daher von hoher Bedeutung. Der Verbund zwischen Bewehrung und Beton ist ebenfalls sehr wichtig. Dagmar Barkmann: „Nur wenn beide Aspekte zusammenkommen, kann das Bauwerk die Lasten tragen.“

Die gravierenden Baumängel aus den 60er Jahren müssen zunächst beseitigt und nachgebessert werden, bevor das Bauwerk überhaupt wieder genutzt werden kann.

Die Lösung sieht vor, die obersten 20 Zentimeter des Rahmenriegels durch Hochdruckwasserstrahlen abzubrechen. Danach kann die obere Bewehrung angepasst und ergänzt und der Rahmenriegel neu aufbetoniert werden.

Die Instandsetzung der Brücke ist aufwendig. Deshalb geht des Landesbetrieb davon aus, dass sich die Fertigstellung des B404-Ausbau bi zum Frühjahr 2020 verzögern wird. Zunächst sollte die Strecke bis Weihnachten 2019 wieder freigegeben sein.

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Polizei und Feuerwehr

Einbrecher stehlen Gartengeräte aus Lagerhalle in Lütjensee

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Lütjensee – In dem Zeitraum vom 16. bis zum 18. Mai 2020 kam es in der Bahnhofstraße in Lütjensee zu einem Einbruch in eine Lagerhalle, in der Gartengeräte und Kleinmaschinen für den Gartenbedarf aufbewahrt werden.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand verschafften sich unbekannte Täter über die Haupteingangstür gewaltsam Zugang zum Lagerraum und durchsuchten den Innenbereich. Entwendet wurden u.a. mehrere Aufsitzrasenmäher. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung.

Aufgrund der Größe und der Anzahl der erlangten Rasenmäher wird vermutet, dass der Abtransport mit einem Transporter oder einem ähnlich großen Fahrzeug erfolgt sein könnte.

Der Gesamtwert der erlangten Beute wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 150 Euro.

Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Wer kann Angaben zur Tat machen? Wem sind in dem o.g. Tatzeitraum verdächtige Personen und Fahrzeuge in der Bahnhofstraße oder der näheren Umgebung aufgefallen?

Hinweise bitte an die Polizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/8090.

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Gesundheit

Mit den Lockerungen nach dem Shutdown steigt der Blutbedarf in den Kliniken sprunghaft an

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Lütjensee – Die für die große Mehrheit der Bevölkerung positiv besetzten Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Pandemie sieht der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost mit Sorge.

Foto: DRK-Blutspendedienst

Hintergrund ist, dass die Spendenfrequenz nun rückläufig ist, viele Menschen kehren an den Arbeitsplatz zurück oder nutzen die Möglichkeiten, ihre Freizeit anders zu gestalten. Gelang es dank der überwältigenden Spendebereitschaft in den vergangenen acht Wochen, die Notversorgung mit Blutpräparaten zu sichern, steigt die Behandlungsfrequenz und Operationstätigkeit in den Kliniken seit wenigen Tagen wieder erheblich. Folge ist eine extreme und schnelle Bedarfssteigerung.

Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost ruft in den fünf Bundesländern seines Versorgungsgebietes deshalb gesunde Menschen ab 18 Jahren zeitnah zum Blutspenden auf.

Prof. Dr. med. Torsten Tonn, medizinischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, äußert sich besorgt:

„Dank der hohen Resonanz und des selbstlosen Engagements vieler Menschen in der letzten Wochen konnten wir die Notfallversorgung schwerkranker Patienten in den Kliniken sicherstellen. In dieser Zeit haben die Kliniken ihre Blutdepots heruntergefahren und an den wegen verschobener Operationen geringeren Bedarf angepasst. Nun sind wir an einem ersten Wendepunkt angekommen. Die Aufhebung der einschränkenden Maßnahmen und die schnelle, stufenweise Aufnahme des Regelbetriebs in den Krankenhäusern führen aktuell zu einem sprunghaften Anstieg des Bedarfs für Blutspenden. Deshalb rufen wir jetzt zur Blutspende auf, um schnell die Vorräte aufzustocken und so auch weiterhin alle Patienten mit lebensrettenden Blutpräparaten versorgen zu können.“

Ein wichtiger Punkt ist die kurze Haltbarkeit der Blutprodukte, die zwischen fünf Wochen und fünf Tagen liegt, so dass während des Shutdowns nicht langfristige Vorräte angelegt werden konnten.

Eine weitere Herausforderung sind fehlende geeignete Räumlichkeiten. Seit Beginn der Pandemie sind langjährige Spendeorte wie Schulen, Alteneinrichtungen oder Kitas weggebrochen.

Auch der Monat Mai mit drei Feiertagen beeinträchtigt das Spendenaufkommen, an Feiertagen kann nicht in gewohntem Maße entnommen werden. Der DRK-Blutspendediemst Nord-Ost benötigt an jedem Werktag allein in Hamburg und Schleswig-Holstein rund 500 Blutspenden, um die Patientenversorgung lückenlos zu gewährleisten.

Spendewillige sind gebeten, sich kurzfristig im Internet oder über die kostenfreie Hotline www.blutspende.de und Telefon 0800 11 94911 zu informieren und eine Terminreservierung für ihre Blutspende zu buchen.

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Polizei und Feuerwehr

B404: Bei Überholvorgang Spiegel abgefahren und geflohen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lütjensee – Am Dienstag, 17.12., gegen 20.10 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 404, in Höhe der Anschlussstelle Lütjensee, zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr.

Eine 59-jährige Frau aus der Nähe von Schwarzenbek befuhr mit ihrem schwarzen VW Polo die B 404 in Richtung Süden. Beifahrer war ein 24-jähriger Mann, ebenfalls aus dem Raum Schwarzenbek.

Auf Höhe der AS Lütjensee kam ihnen auf ihrem Fahrstreifen ein Pkw entgegen. Dieser überholte gerade eine Kolonne von vier Fahrzeugen. Als der 59-jährigen klar wurde, dass der Entgegenkommende den Überholvorgang nicht rechtzeitig beenden würde, bremste sie und fuhr halbseitig auf den Grünstreifen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Trotz dieses Manövers kollidierten beide linken Außenspiegel miteinander.

“Der Spiegel des Polos wurde dabei völlig zerstört, der Spiegel des Unfallverursachers abgerissen. Zu Personenschäden ist es glücklicherweise nicht gekommen. Der Unfallverursacher fuhr nach dem Unfall einfach weiter und entfernte sich dadurch unerlaubt vom Unfallort”, sagt Polizeisprecher Holger Meier .

Beide Insassen des Polos konnten keinerlei Angaben zu dem entgegenkommenden Pkw machen.

Die Polizei Trittau hat den Unfall aufgenommen und ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie unerlaubtem Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Erste Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug möglicherweise um einem schwarzen Hyundai i20 handeln könnte.

Die Polizei sucht nun Zeugen.

Wer hat den Unfall beobachtet und kann Angaben zu dem flüchtigen Pkw machen? Wer hat einen schwarzen Kleinwagen gesehen, dem der linke Außenspiegel fehlt?

Zeugenhinweise bitte an die Polizei in Trittau unter der Telefonnummer 04154 / 7073-0.

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