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Bad Oldesloe

Eltern von Oldesloer HSV-Spieler sprechen erstmals über das Eishockey-Drama

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Bad Oldesloe – Es ist der 26. Oktober 2019, der das Leben der Familie Caesar für immer verändern sollte. Bei einem Spiel gegen den ECW Sande knallt der HSV-Spieler Tjalf Caesar aus Bad Oldesloe in die Bande und verletzt sich schwer.

Der Aufprall ist so heftig, dass er noch auf dem Spielfeld reanimiert werden muss.

Der 23-Jährige erleidet einen Genickbruch und einen Schlaganfall. Im Krankenhaus kämpfen die Ärzte um das Leben des Oldesloers, versetzen ihn in ein künstliches Koma.

Nach zwei Wochen ist Tjalf Caesar aufgewacht. Zunächst konnte er nur Nicken und Blinzeln. Mittlerweile spricht er wieder, auch wenn ihn das noch viel Kraft kostet.

Jens und Heinke Caesar (von links) mit einem Bild ihres Sohnes und Kirchenmusiker Henning Münther

Seine Eltern sind für jede noch so kleine gesundheitliche Verbesserung dankbar.

„Es gibt keine Prognose und wir freuen und über jeden kleinen Fortschritt“, sagt Mutter Heinke Caesar.

Dankbar sei sie und auch ihr Sohn für die große Solidarität und die Anteilnahme vieler Menschen. „Das gibt uns ganz viel Kraft, Tjalf bekommt das mit und er ist sehr gerührt“, sagt sie.

Die Eltern von Tjalf Caesar lauschten gerade einem Konzert im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) in Bad Oldesloe, als sie von dem Unfall ihres Sohnes erfuhren. „Wir haben einen Anruf bekommen und sind dann sofort los“, sagt Vater Jens Caesar. Wie der Unfall passieren konnte, weiß er nicht. Immerhin war der 23-Jährige ein erfahrener Spieler und seit 18 Jahren auf dem Eis unterwegs. „Ich möchte es aber auch nicht so genau wissen.“

Für die Eishockey-Welt war der Unfall ein Schock. Viele Teams starteten in den vergangenen Charity-Aktionen.

Am 12. November spielten die Crocodiles Hamburg gegen den HSV, bei dem die Krokos alle mit der Startnummer 27 aufgelaufen sind – der von Tjalf Caesar. Sein jüngerer Bruder Kjell Caesar führte die Mannschaft dabei an. Nach der Partie wurden ebenfalls Trikots versteigert. Die Grizzlys Wolfsburg haben angekündigt, die beim Heimspiel gegen den EHC Red Bull München getragenen Trikots versteigern zu wollen

Auch in Bad Oldesloe wird Geld für die Familie gesammelt. Tjalf Caesar war nicht nur sportlich sondern auch musikalisch. Lange Zeit sang er im Jugendchor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Auch seine Familie ist in der Gemeinde aktiv, singen im Chor, sein Großvater Jochen Caesar war lange Pastor, mittlerweile im Ruhestand.

So war auch Kirchenmusiker und Leiter des Jugendchors, Henning Münther, schockiert über die Nachricht des Unfalls: „Ich kannte ihn gut, er hat bei mir gesungen.“

Bei einem Gespräch mit der Familie entstand dann auch schnell die Idee eines Benefizkonzertes in der Oldesloer Peter-Paul-Kirche.

„Die Chöre und auch die ganze Kirchengemeinde will damit ihre Solidarität zeigen. Wir wollen Hoffnung machen. Die Familie Caesar ist nicht allein“, sagt Münther. Am Sonnabend, 7. Dezember, 11 Uhr wird der Buxtehude-Chor, das „Chörchen“ und der Jugendchor Oldesloe ein 45-minütiges Konzert geben. Der Eintritt ist zwar frei, Spenden sind aber erwünscht.

Der Hamburger Sport-Verein hat ein Spendenkonto eingerichtet: IBAN: DE76 2005 0550 1204 1211 62, Verwendungszweck: Tjalf Caesar.

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Bad Oldesloe

Coronavirus: Inzidenz sinkt zum Ende der Woche auf 63

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet seit gestern Nachmittag 23 Neuinfektionen (Stand: 07.05., 13:30 Uhr).

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.659) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.682.

6.001 Personen gelten als genesen, 387 Personen sind aktuell infiziert. 294 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 154 Neuinfektionen zu bestätigen.

Das entspricht einem Inzidenzwert von 63,1 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

Weiterhin hat der Kreis Stormarn seine Allgemeinverfügungen zur Festlegung der Bereiche, in denen der Ausschank und Verzehr von alkoholhaltigen Getränken untersagt und in denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend ist, bis einschließlich 16.05.2021 verlängert.

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Bad Oldesloe

Auch in Stormarn: Digitales Schülerticket OLAV kann jetzt online beantragt werden

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Hamburg/Bad Oldesloe – Nach fast einem Jahr intensiver Vorbereitung geht am 10. Mai 2021 das kreisübergreifende Online-Antragsverfahren für Schülerfahrkarten (OLAV) in den Kreisen Herzogtum Lauenburg, Segeberg und Stormarn online.

Symbolfoto: SL

Unter www.ticket-olav.de können die Fahrkarten für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 10 beantragt werden. Die Metropolregion Hamburg unterstützt das Projekt.

Durch die kreisübergreifende Zusammenarbeit entstehen für die Kreise Synergieeffekte: Der Kreis Herzogtum Lauenburg kümmert sich zentral um etwa 22.000 Schülerinnen und Schüler aus allen drei Kreisen.

„Das neue Verfahren prüft bereits bei der Eingabe die Daten auf Plausibilität und spart so eine Menge Arbeit. Weil wir von der Idee und der Umsetzung überzeugt sind, haben wir auch anderen Kreisen angeboten, sich zu beteiligen. Ich freue mich, dass mit den Kreisen Segeberg und Stormarn zwei Kreise dazu gestoßen sind, mit denen wir auch bei anderen Projekten schon gut zusammenarbeiten“, erklärt Landrat Dr. Christoph Mager aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg.

Die Planungen zum Projekt starteten im Kreis Herzogtum Lauenburg Anfang 2020, das bisherige Antragsverfahren war für viele Menschen zu umständlich.

Auch in den Kreisen Segeberg und Stormarn kam die Idee sofort gut an. Nach Zustimmung der zuständigen Schulträger, stiegen sie mit in das Projekt ein. Unterstützt wird das Projekt OLAV auch durch eine Förderung der Metropolregion Hamburg.

„Mein Dank gilt dem Kreis Herzogtum Lauenburg, der hier die Projektleitung übernommen hat“ so Stormarns Landrat Dr. Henning Görtz. „Wir haben hier für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation geschaffen. Die Eltern haben nur einen Ansprechpartner, egal welche Schule oder Klassenstufe ihr Kind besucht. Das Antragsverfahren kann unbürokratisch online abgewickelt, Papier- und Portokosten gespart und so auch noch die Umwelt geschont werden.“

„Eine einfache Online-Antragstellung für die neuen E-Tickets für so vieler Schüler*innen zu schaffen – und das kreisübergreifend –, ist eine tolle Idee“, freut sich Segebergs Landrat Jan Peter Schröder. „Ich danke allen Beteiligten für die erfolgreiche und vertrauensvolle Kooperation bei der Umsetzung dieses großartigen Projektes: den Mitarbeiter*innen der Kreise, den Schulträger*innen und den Schulen. Mein herzlicher Dank gilt vor allem dem gesamten Team des federführenden Kreises Herzogtum Lauenburg, insbesondere dem Projektleiter Andrew Yomi für die unermüdliche Arbeit und die überaus konstruktive und fruchtbare Zusammenarbeit.“

Im Gegensatz zu den bisherigen Verfahren in den drei Kreisen ist das neue Antragssystem weitgehend automatisiert.

OLAV gibt schon bei der Eingabe der Daten Hinweise, ob eine Berechtigung für ein Schülerticket besteht und, ob ein Selbstzahleranteil anfällt. Auch Passbilder können direkt hochgeladen werden, so dass die Antragstellung in nur einem Schritt erledigt ist. Insgesamt ist das neue Design kundenfreundlicher, der Datenschutz wurde verbessert und eine Wissensdatenbank mit häufigen Fragen zur Schülerbeförderung hinterlegt.

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Bad Oldesloe

Bereits über 60.000 Corona-Impfungen in Stormarn

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Bad Oldesloe – Im Zeitraum vom 1. bis zum 30. April 2021 wurden in den drei Impfzentren im Kreis Stormarn insgesamt 33.278 Impfungen durchgeführt.

Datenabgleich durch Soldaten der Bundeswehr am Eingang des Impfzentrums in Bad Oldesloe

Davon entfallen 54,12 Prozent auf das Impfzentrum Bad Oldesloe, 22,98 Prozent auf Großhansdorf und 22,90 Prozent auf Reinbek.

In 86 Prozent der Fälle kam der Impfstoff von BioNTech und in 14 Prozent der Fälle der Impfstoff AstraZenica zum Einsatz.

Die Gesamtanzahl der durchgeführten Impfungen seit Öffnung des ersten Impfzentrums am 4. Januar 2021 beträgt somit 62.769.

Hierin nicht enthalten sind die Impfungen, welche durch die mobilen Teams und die Hausärzte vorgenommen wurden.

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