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Hamburg

Logistikunternehmen soll Abgaben für 2960 Beschäftigte hinterzogen haben

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Abschleppvorgang des Firmenwagens Foto: Zoll Hamburg/hfr

Hamburg – In den Morgenstunden des 14. November haben Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit zusammen mit der Hamburger Polizei und der Steuerfahndung die Geschäftsräume eines Logistikunternehmens in Hamburg und Schwerin durchsucht.

Die Polizei vollstreckte einen Haftbefehl gegen den Geschäftsführer der Firma, der sich widerstandslos festnehmen ließ. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt.

Der Zoll und die Steuerfahndung stellten in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hamburg in den Räumlichkeiten Vermögenswerte in fünfstelliger Höhe sicher. Es wurden im Rahmen des Vermögensarrestes ein PKW, 31.000 EUR Bargeld, eine hochpreisige Armbanduhr sowie zwei wertvolle Füller beschlagnahmt.

Auch eine Geldzählmaschine war im Einsatz Foto: Zoll Hamburg/hfr

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wird der Firma vorgeworfen, 2960 Beschäftigte eingesetzt zu haben, ohne die erforderlichen Steuern und Sozialversicherungsabgaben an die entsprechenden Einzugsstellen abzuführen. Es ist dadurch ein voraussichtlicher Schaden in Höhe von 8,5 Millionen Euro entstanden.

Alleine die Deutsche Rentenversicherung Bund sollen laut Ermittlungen des Zolls über sechs Millionen Euro Abgaben vorenthalten worden sein. Die Sicherstellung des Firmenvermögens erging gem. § 73 ff Strafgesetzbuch und dient der Sicherung für die Rückzahlungen der hinterzogenen Steuern und Abgaben.

Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Hamburg weitergeführt.

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Hamburg

Bundespolizei bringt Familie wieder zusammen: Kleinkind (3) auf dem Hauptbahnhof verloren

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Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Beim Einstiegsvorgang in einen Zug am Hamburger Hauptbahnhof ging der 3-jährige Sohn im Getümmel verloren. Die Eltern bemerkten dies, doch der Zug war schon abgefahren.

Aufgelöst suchten die Eltern die Bundespolizei in Harburg auf. Zum Glück war der Sohn am Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof durch die Beamten bereits in Obhut genommen worden.

Am 07.12. gegen 17:45 Uhr stieg eine mehrköpfige afghanische Familie in den Metronom, um nach Harburg zu fahren, wo sie auf Verwandtschaftsbesuch waren. Zunächst unbemerkt war jedoch beim Einstiegsvorgang im Getümmel der dreijährige Sohn “verlorengegangen”.

Nach Bemerken im Zug war die Aufregung groß. In Harburg angekommen, wurde umgehend das Bundespolizeirevier aufgesucht und der Sachverhalt dargestellt.

Währenddessen hatten aufmerksame Mitbürger den dreijährigen Jungen im Hamburger Hauptbahnhof auf dem Südsteg entdeckt und Bundespolizisten angesprochen.

Die Beamten liefen mit dem kleinen Jungen zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof, wo sie mittels Zuhilfenahme von Kinderspielzeug versuchten, ihn bei Laune zu halten.

Zwischenzeitlich konnte die Mutter darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass ihr Sohn wohlbehütet bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof auf sie wartete.

Sofort begab sie sich dorthin, wo sie gegen 18:45 Uhr ihren Sohn glücklich wieder in die Arme schließen konnte.

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Hamburg

Polizist schießt auf Reifen: Unfallflüchtiger versucht auf Reeperbahn Beamten anzufahren

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – In der vergangenen Nacht auf heute, 7. Dezember, ist es auf der Reeperbahn zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizeibeamten (37)gekommen. Das teilt die Polizei Hamburg mit.

“Dem vorausgegangen war ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW-Fahrer und einem Fußgänger, bei dem der Fußgänger verletzt wurde. Der PKW-Fahrer versuchte anschließend zu flüchten”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen befuhr der 28-jährige Fahrer eines Mercedes Smart die Reeperbahn in Richtung Königstraße. Er nutzte hierbei den linken Fahrstreifen. In Höhe Talstraße übersah er den 41-jährigen Fußgänger der bei Grünlicht die dortige Ampel überquerte. Der Fußgänger wurde erfasst und auf die Motorhaube und Windschutzscheibe des Smart geschleudert.

Statt sich um das Unfallopfer zu kümmern, flüchtete der PKW-Fahrer und fuhr auf der Reeperbahn weiter in Richtung Königstraße. Ein Polizeibeamter bemerkte die Situation und versuchte das Weiterfahren des 28-Jährigen zu verhindern, indem er den gerade verkehrsbedingt bremsenden PKW einholen konnte.

“Doch der Smart-Fahrer setzte ein Stück zurück und fuhr mit durchdrehenden Reifen auf den Polizeibeamten zu, woraufhin dieser einen Schuss aus seiner Dienstwaffe in Richtung des rechten vorderen Reifens abgab”, so Levgrün.

Der PKW-Fahrer konnte so in Höhe des Beatles-Platzes gestoppt und vorläufig festgenommen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille.

Polizeibeamte fanden bei dem 28-Jährigen eine geringe Menge Marihuana. Der PKW Smart und der Führerschein des 28-Jährigen wurden sichergestellt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Der Fußgänger wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,78 Promille. Polizeibeamte fanden auch bei ihm eine geringe Menge Marihuana. Hierzu wurde gesondert eine Strafanzeige gefertigt.

Ermittler des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben die Sachbearbeitung übernommen. Die weiteren Ermittlungen zu dem Gesamtsachverhalt dauern an.

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Hamburg

Betrug beim Geschenkeshopping: Hammburger Zoll stell 22 000 Markenfälschungen sicher

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Foto:Zoll/hfr

Hamburg – Der Hamburger Zoll hat über 22.000 Markenfälschungen im Oktober, pünktlich zum Beginn der Importsaison für Weihnachtsgeschenke, sichergestellt.

“Eigentlich sollte bei der Einfuhrsendung nur geprüft werden, ob die Waren über vorgeschrieben Prüfsiegel verfügen. Die Verpackungen und die schlechte Qualität ließen die Kollegen ab er schnell vermuten, dass es sich hierbei um Fälschungen handelt,” so Anett Molter, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Hamburg.

Foto: Zoll/hfr

Die Bandbreite der Produkte ist dabei so vielfältig wie ein Katalog: von Bekleidung über Gamecontroller, Lautsprecherboxen, diverse Spielzeuge bis hin zu Werkzeugen und E-Liquids. (Liquid (auch als E-Liquid bekannt) bezeichnet die Flüssigkeit, die in E-Zigaretten verdampft wird. Sie setzt sich üblicherweise aus Propylenglykol (PG), Vegetable Glycerin (VG), Aromen und Nikotin zusammen. Auch Farbstoffe oder Wasser können enthalten sein.)

Foto:Zoll/hfr

“Für Fälschungen werden Namen bekannter Markenhersteller benutzt, die dem Verbraucher ein qualitativ hochwertiges Produkt vorgaukeln sollen. Die Qualität der Waren ist dabei oft so mangelhaft, dass der Gebrauch zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann.”, führt Molter weiter aus.

Die Fälschungen werden auf Antrag der Rechteinhaber vernichtet.

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