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Bargteheide

40 Kilometer Irrfahrt über die A21: Polizei stoppt Geisterfahrer

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Bargteheide – Vom Kreuz Bargteheide bis nach Trappenkamp: Weil sein Navigationsgerät es so wollte, ist ein Autofahrer 40 Kilometer im Gegenverkehr über die A21 gefahren.

EInbahnstraße (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Die Irrfahrt begann am Kreuz Bargteheide und endete erst bei Trappenkamp. Dort zog die Polizei den Geisterfahrer aus dem Verkehr.

Mehrere Autofahrer hatten am frühen Sonntagmorgen (10. November) gegen 5 Uhr der Polizei gemeldet, dass ein VW Passat auf der A21 auf der falschen Seite Richtung Norden fahren würde. Polizeibeamten der Autobahnpolizei aus Bad Segeberg gelang es schließlich, den roten Passat zwischen den Anschlussstellen Daldorf und Trappenkamp anzuhalten. Zu einem Unfall ist es bei der Irrfahrt nicht gekommen.

Der Polizei sagte der Mann, er habe sich zu sehr auf sein Navigationsgerät verlassen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Beschlagnahme des Führerscheines an. Auch den Fahrzeugschlüssel nahm die Polizei in Verwahrung bis der Mann von einem Bekannten auf der Polizeiwache abgeholt wurde.

Die Polizei bittet nun die Autofahrer, die dem roten Passat ausweichen mussten um einen Zusammenstoß zu verhindern, sich bei dem Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg unter der Rufnummer 04551 / 884 3444 zu melden.

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Bargteheide

Bargteheider Corona-Krisenstab zieht nach vier Monaten positive Bilanz

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Bargteheide – Seit fast vier Monaten koordiniert ein Krisenstab aus Mitarbeitenden der Verwaltung – insbesondere des Ordnungsamtes, der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Kirche und des Familienzentrums alle kommunalen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Der Corona-Krisenstab der Stadt Bargteheide. Foto: Stadt Bargteheide

Mehr als 120 Einzelmaßnahmen sind in diesem Zeitraum angefallen und bearbeitet worden.

„Die Anfragen und Aufgaben die an die Verwaltung gestellt wurden, waren vielfältig. Es wurde quasi das gesamt öffentliche Leben, bis hinein ins Private – wie Anfragen nach Geburtstagsfeiern – geregelt“, so Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass durch den frühzeitigen Austausch die Zusammenarbeit gut und effektiv koordiniert wurde und notwendige Maßnahmen flüssig ineinander griffen.

Bevölkerungsschutz war dabei ein wichtiges Thema. So erhielt beispielsweise die Polizei Unterstützung durch einen externen Sicherheitsdienst, der von der Verwaltung beauftragt wurde.

Dietmar Fleischmann, Leiter des städtischen Ordnungsamts und Frank Stephan Simon, Leiter der örtlichen Polizeiwache bestätigen, dass es für diese Präsenz viel positiven Zuspruch aus der Bevölkerung gegeben habe.

Die Freiwillige Feuerwehr hat bei der Mittelbeschaffung – wie beispielsweise der Beschaffung von Schutzausrüstungen und Atemmasken unterstützt.

Familienzentrum und evangelische Kirchen haben sich gemeinsam um die soziale Unterstützung der Bevölkerung gekümmert, Infoplakate in der Stadt aufgestellt und eine Helfer-Hotline ins Leben gerufen.

„Innerhalb kurzer Zeit haben sich darüber 52 Freiwillige bei uns gemeldet und ihre Hilfe angeboten. 45 sind nach wie vor aktiv“, sagt Sabine Wiechern vom Familienzentrum. Aus der Bevölkerung habe man großes ehrenamtliches Engagement erfahren.

„Die gute Zusammenarbeit des Krisenstabs hat sich in vielen Projekten gezeigt“, so Pastor Jan Roßmanek. Ein Beispiel dafür sei die Verteilung der Lebensmittel durch die Ahrensburger Tafel auf der Kircheninsel. Mitarbeitende des Bauhofs haben die Beschilderung der Wegführung übernommen, Ehrenamtliche bei der Verteilung unterstützt.

„Wir sind hier in Bargteheide von Beginn an gut vernetzt und aufgestellt“, bestätigt auch Hinnerk Bielenberg, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide. Nun gelte es die Entwicklung durch die weiteren Maßnahmenlockerungen sowie die begonnene Ferien- und Reisezeit abzuwarten. Der Krisenstab wird auch weiterhin in regelmäßigem Kontakt bleiben, um auf mögliche Veränderungen in der Corona-Pandemie schnell reagieren zu können.

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Bargteheide

Neuer Klimaschutz-Fonds fördert Umweltprojekte in Bargteheide

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Bargteheide – Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie (UKE) macht den Weg frei für den „Klimaschutzfonds Bargteheide“.

Ruth Kastner (Fraktionsvorsitzende der Grünen), Mehmet Dalkilinc (Fraktionsvorsitzender der SPD), Gerrit Kronenberg (stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD), Ina Schäfer (Ausschussmitglied der Grünen im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie). Foto: Timon Kronenberg

Für den bereits 2019 auf Antrag der SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossenen „Klimaschutzfonds Bargteheide“ wurde jetzt eine entsprechende Förderrichtlinie verabschiedet.

Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ gewährt als freiwillige Leistung Zuschüsse zu Maßnahmen eines aktiven gesellschaftlichen Engagements für eine nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. Unterstützt werden Projekte im Bereich Klimaschutz, Klimaanpassung, Förderung klimafreundlichen und nachhaltigen Verhaltens sowie Projekte mit Bezug zu den globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.

Dafür stehen für das Jahr 2020 30.000 Euro im Haushalt bereit. Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ ist vorerst befristet auf zwei Jahre.

„Damit schaffen wir eine Möglichkeit, konkrete Maßnahmen und Projekte aus der breiten Zivilgesellschafft zu fördern, die sich vorrangig dem Klimaschutz, der Klimaanpassung, der Förderung klimafreundlichen Verhaltens sowie der Nachhaltigkeit widmen. Der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ wird einen wichtigen Beitrag zur Förderung und Anerkennung lokaler Initiativen und innovativer Projekte zur Verbesserung des Klimaschutzes leisten. Wir halten damit auch die Debatte um das Thema lebendig“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Mehmet Dalkilinc.

Auch Gerrit Kronenberg, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, freut sich, dass der „Klimaschutzfonds Bargteheide“ nun endlich starten kann. In den Verhandlungen haben SPD und Grüne dafür gesorgt, dass der städtische Zuschuss mit anderen Förderungen kombiniert werden kann. Auch steigt die Höhe des Zuschusses auf 60 Prozent der Gesamtprojektkosten.

„Jeder noch so kleine Beitrag jedes Einzelnen zum Klimaschutz und zum nachhaltigen Handeln zählt und hilft uns auf dem Weg zum beschlossenen Ziel, Bargteheide bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu machen“, sagt Ruth Kastner, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

„Jetzt sind Ideen gefragt, ob in Sachen Mobilität, erneuerbare Energien, Stromsparen, Stromspeichern, pfiffige Infokampagnen oder was auch immer. Das Gute ist, dass auch Gelder aus anderen Fördertöpfen für ein Projekt dazu genommen werden dürfen.“

Das zu fördernde Projekt wird mit einer maximalen Förderung von 60 Prozent bezuschusst (mind. 500 Euro – max. 3.000 Euro). Dieser Zuschuss kann mit anderen Förderungen kombiniert werden, um ein größeres Projekt zu realisieren, sofern ein Eigenanteil von 20 Prozent gewährleistet ist.

Antragsberechtigt sind insbesondere gemeinwohlorientierte zivilgesellschaftliche Initiativen und Einrichtungen, Sport- und Schulvereine, Bildungs- Sozial- oder Jugendhilfeträger, konfessionelle Gemeinden, Stiftungen sowie Verbände oder Institutionen.

Anträge können in Kürze online unter www.klimaschutz.bargteheide.de eingereicht werden. Dort finden sich Antragsformular und die entsprechende Förderrichtlinie.

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Bargteheide

Kurioses Guerilla-Gardening in Bargteheide: Baum in Schlagloch gepflanzt

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Bargteheide – Über Nacht hat in Bargteheide jemand einen Baum in ein Schlagloch gepflanzt – mitten auf einer Kreuzung im Tremsbütteler Weg!

Foto: Stormarnlive.de

Das entsprechende Schlagloch, das zur Pflanzung vergrößert und genutzt wurde, war bereits zuvor abgesperrt gewesen.

Wer hinter der Aktion steckt, ist indes noch unklar. Ebenso wie der Hintergrund.

Möglicherweise wollte der Verursacher damit auf den schlechten Zustand der Straße aufmerksam machen.

Fest steht: Für Aufmerksamkeit hat die Aktion in jedem Fall gesorgt. Der Baum auf der Straßenkreuzung wurde am Sonntag zur Attraktion und auch in Sozialen Netzwerken sorgt die Baumpflanzung für heitere Diskussionen.

Auf der Facebook-Seite Du lebst schon lange in Bargteheide, wenn… schreibt etwa eine Nutzerin: ” Das sollten die mal Holsteinerstraße und Fischbekerweg auch machen. Dann hätten wir einen Wald vor der Tür.”

Anmerkung: In einer früheren Version des Textes wurde der Eindruck vermittelt, das Schlagloch sei erst nach der Bepflanzung mit Barken abgesichert worden. Tatsächlich war das Schlagloch schon vorher abgesperrt. Wir haben dies dahingehend im Artikel geändert.

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