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Polizei und Feuerwehr

Bargteheide: Neunjähriger Junge berichtet von Angriff auf dem Schulweg – Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Bargteheide – Ein neunjähriger Bargteheider hat berichtet, dass er am 07.11., gegen 12:45 Uhr, in Bargteheide im Bereich des Schulzentrums ein von zwei Personen körperlich angegriffen worden sein.

Nach Angaben des 9-jährigen Junge aus Bargteheide sei er gerade mit einem Roller auf dem Rückweg von der Schule gewesen, als zwei Personen ihm im Bereich der Mülltonnen, neben dem Fahrradständer der Emil-Nolde-Schule, aufgelauert haben sollen.

Nach eigenen Angaben soll eine Person den Jungen festgehalten und die zweite ihm mit einem dünnen Ast auf das Knie geschlagen haben. Dann sei ein älterer Mann mit Bart und brauner Winterjacke hinzugekommen und habe die beiden Personen angesprochen, woraufhin diese weggelaufen sein sollen”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Kurz vor dem Schulzentrum hätten die beiden Personen erneut auf den Jungen gewartet. Hier sei er jedoch vor einem erneuten Übergriff weggelaufen.

Die beiden Personen sollen etwa 180cm groß und dunkel gekleidet sein. Sie hätten ihr Gesicht mit einem Schal vermummt und trugen Wintermützen.

Der Junge ist leicht verletzt.

Die Polizei sucht Zeugen: Wer kann Angaben zu dem möglichen Angriff machen? Wer hat im Bereich des Schulzentrums im Tatzeitraum verdächtige Person beobachtet? Vor allem wird der Mann gesucht, der dem Jungen an den Fahrradständern geholfen haben soll. Zeugenhinweise bitte an die Polizei in Bargteheide unter der Telefonnummer 04532/70 71-0.

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Hamburg

Hamburg: Kinder und Jugendliche rassistisch beleidigt und attackiert

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Symbolfoto: Fleimax/Pixabay

Hamburg – Die Polizei Hamburg fahndet nach zwei bislang unbekannten Männern, die am Samstagabend, 1. August, eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen am Bahnhof Hamburg-Blankenese rassistisch beleidigt und ein zwölfjähriges Mädchen geschlagen haben.

Die Staatschutzabteilung des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen sollen die zwei bislang unbekannten Männer bereits in einem Linienbus auf die Gruppe getroffen sein.

Am Bahnhof Blankenese stiegen sowohl die Männer als auch die Gruppe aus dem Bus.

Dort kam es mutmaßlich aufgrund der Hautfarbe der Kinder und Jugendlichen zu den rassistischen Beleidigungen. Ein zwölfjähriges Mädchen wurde außerdem durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt.

Anschließend flüchteten die beiden Männer in unbekannte Richtung.

Eine Sofortfahndung mit mehreren Streifenwagen führte nicht zur Festnahme der Täter. Diese können wie folgt beschrieben werden:

Täter 1:

– männlich – 30 bis 40 Jahre – deutsche oder osteuropäische Erscheinung – bekleidet mit orangefarbenem T-Shirt

Täter 2:

– männlich – 30 bis 40 Jahre – bekleidet mit dunkelblauem Oberteil und grauer Hose – trug eine camouflagefarbene Mütze und eine Brille

Das Mädchen erlitt durch den Faustschlag eine Prellung an der Schläfe und wurde durch Rettungssanitäter vor Ort versorgt. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei oder an einem Polizeikommissariat zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

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Polizei und Feuerwehr

Kreis Segeberg: Exhibitionist befriedigt sich direkt an der A7!

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Bad Segeberg – Lediglich mit einer Sturmhaube bekleidet stand am Samstagnachmittag ein Mann an der A7 bei Wiemersdorf (Kreis Segeberg) und hat sich selbst befriedigt.

Autobahn. Bild von Hans Linde auf Pixabay

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge entblößte sich der bisher unbekannte Mann gegen 17.20 Uhr auf einem Maisfeld unmittelbar an der Bundesautobahn 7, zeigte sein Geschlechtsteil in Richtung der Autobahn und befriedigte sich sodann selbst.

Eine vage Beschreibung der Person liegt den Ermittlern vor. Der hellhäutige Mann soll etwa 1,7 Meter groß und kräftig gebaut sein.

Zum Zeitpunkt des Geschehens soll er lediglich mit einer Sturmhaube bekleidet gewesen sein.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Person geben können. Etwaige Beobachtungen oder sonstige Hinweise aus dem in Rede stehenden Bereich nehmen die Beamten der Kriminalpolizei Bad Segeberg unter der Telefonnummer 04551-8840 entgegen.

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Bad Oldesloe

Echte Polizei stellt Möchtegern-Cops auf Oldesloer Parkplatz

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Bad Oldesloe – Mit einem Auto samt Blaulicht und Flatterband haben vier Männer in Bad Oldesloe einen Parkplatz abgesperrt. Das fiel einer echten Streifenwagenbesatzung auf. Die kontrollierte die Möchtegern-Polizisten im Alter zwischen 20 und 41 Jahren.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Am 4. August 2020 gegen 0:20 Uhr fiel einer Einsatzstreife der Polizei in Bad Oldesloe ein ziviles Fahrzeug mit Blaulicht auf. Das Fahrzeug stand an der Einfahrt eines Parkplatzes und schien diesen abzusperren. Die Beamten wussten von keinem Einsatz ziviler Einsatzkräfte und wurden misstrauisch.

Vier Männer aus Lübeck und Bad Oldesloe (20, 27, 33, 41) hatten ein selbstgekauftes Magnet-Blaulicht auf das Dach eines Ford gestellt und den öffentlichen Parkplatz in der Lübecker Straße mit diesem und mit Polizei-Absperrband abgesperrt.

Zusätzlich hatten sie eine Maschinenpistole im Auto, die sich als Co2-Waffe herausstellte.

Auch wenn der Besitz einer solchen Waffe erlaubt ist, ist das Führen verboten.

Die Männer erklärten die Aktion mit einem angeblichen Videodreh, für den sie jedoch keine Genehmigung vorlegen konnten. Die Waffe, das Blaulicht, das Absperrband und die verwendete Kamera wurden beschlagnahmt.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe hat die Ermittlungen übernommen.

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